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		<title>BS-Wiki: Wissen teilen - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Thermit_Fragebogen_mit_Antworten&amp;diff=28865</id>
		<title>Thermit Fragebogen mit Antworten</title>
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				<updated>2008-03-03T16:06:54Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Yvonne: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Fragebogen zu Thermit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Wer erfand die technische Gewinnung von Schwermetallen?&lt;br /&gt;
     a.	Dr. Geldschmidt&lt;br /&gt;
   '''  b.	Dr. Goldschmidt'''&lt;br /&gt;
     c.	Dr. Thermit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Die Thermitreaktion ist eine &lt;br /&gt;
     a.	Reduktion&lt;br /&gt;
     b.	Oxidation&lt;br /&gt;
     '''c.	Redoxreaktion'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	Woraus besteht das Thermitgemisch&lt;br /&gt;
    ''' a.	Aluminium-Pulver und Eisen(III)oxid'''&lt;br /&gt;
     b.	Aluminiumoxid und Eisenoxid&lt;br /&gt;
     c.	Aluminiumoxid und Eisen(III)pulver&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.	Das Reduktionsmittel ist…&lt;br /&gt;
     '''a.	Aluminium'''&lt;br /&gt;
     b.	Eisen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.	Die Reaktionsprodukte sind…&lt;br /&gt;
     a.	elementarisches Aluminium und Eisenoxid&lt;br /&gt;
     b.	Aluminium und Eisen&lt;br /&gt;
  '''   c.	Aluminumoxid und elementarisches Eisen &lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
6.	Die Reaktion läuft stark…&lt;br /&gt;
     '''a.	Exotherm an'''&lt;br /&gt;
     b.	Exergon ab&lt;br /&gt;
     c.	Endergon ab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.	Die Produkte werden aufgrund der Temperatur von bis zu 2500°C&lt;br /&gt;
     a.	Hart&lt;br /&gt;
     b.	Gasförmig&lt;br /&gt;
   '''  c.	Flüssig'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.	Das Thermitgemisch kann gelöst werden durch…&lt;br /&gt;
     a.	Sand &lt;br /&gt;
     b.	Wasser&lt;br /&gt;
     '''c.	Es kann nicht gelöscht werden&lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
9.	Wie ist die Reaktionsgleichung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
           Fe&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; + Al	-&amp;gt;	2Fe + Al&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.	Wo für wird Thermit am häufigsten verwendet?&lt;br /&gt;
     a.	Silversterknaller&lt;br /&gt;
   '''  b.	Schweißen von Bahngleisen'''&lt;br /&gt;
     c.	Sprengen von Häusern&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Yvonne</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Thermit_Fragebogen_mit_Antworten&amp;diff=28864</id>
		<title>Thermit Fragebogen mit Antworten</title>
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				<updated>2008-03-03T16:05:37Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Yvonne: Die Seite wurde neu angelegt: Fragebogen zu Thermit  1.	Wer erfand die technische Gewinnung von Schwermetallen?      a.	Dr. Geldschmidt    '''  b.	Dr. Goldschmidt'''      c.	Dr. Thermit  2.	Die Ther...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Fragebogen zu Thermit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Wer erfand die technische Gewinnung von Schwermetallen?&lt;br /&gt;
     a.	Dr. Geldschmidt&lt;br /&gt;
   '''  b.	Dr. Goldschmidt'''&lt;br /&gt;
     c.	Dr. Thermit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Die Thermitreaktion ist eine &lt;br /&gt;
     a.	Reduktion&lt;br /&gt;
     b.	Oxidation&lt;br /&gt;
     '''c.	Redoxreaktion'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	Woraus besteht das Thermitgemisch&lt;br /&gt;
    ''' a.	Aluminium-Pulver und Eisen(III)oxid'''&lt;br /&gt;
     b.	Aluminiumoxid und Eisenoxid&lt;br /&gt;
     c.	Aluminiumoxid und Eisen(III)pulver&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.	Das Reduktionsmittel ist…&lt;br /&gt;
     '''a.	Aluminium'''&lt;br /&gt;
     b.	Eisen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.	Die Reaktionsprodukte sind…&lt;br /&gt;
     a.	elementarisches Aluminium und Eisenoxid&lt;br /&gt;
     b.	Aluminium und Eisen&lt;br /&gt;
  '''   c.	Aluminumoxid und elementarisches Eisen &lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
6.	Die Reaktion läuft stark…&lt;br /&gt;
     '''a.	Exotherm an'''&lt;br /&gt;
     b.	Exergon ab&lt;br /&gt;
     c.	Endergon ab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.	Die Produkte werden aufgrund der Temperatur von bis zu 2500°C&lt;br /&gt;
     a.	Hart&lt;br /&gt;
     b.	Gasförmig&lt;br /&gt;
   '''  c.	Flüssig'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.	Das Thermitgemisch kann gelöst werden durch…&lt;br /&gt;
     a.	Sand &lt;br /&gt;
     b.	Wasser&lt;br /&gt;
     '''c.	Es kann nicht gelöscht werden&lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
9.	Wie ist die Reaktionsgleichung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.	Wo für wird Thermit am häufigsten verwendet?&lt;br /&gt;
     a.	Silversterknaller&lt;br /&gt;
   '''  b.	Schweißen von Bahngleisen'''&lt;br /&gt;
     c.	Sprengen von Häusern&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Yvonne</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Thermit&amp;diff=28863</id>
		<title>Thermit</title>
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				<updated>2008-03-03T15:59:58Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Yvonne: /* Fragen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{navi|Redoxreaktion|Schweißen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entdeckte Prof. Dr. Hans Goldschmidt in Essen die technische Gewinnung von Schwermetallen aus ihren Oxiden durch die Oxidation von Aluminium.  Thermit ist ein gemisch aus Eisen(III)-oxid und Aluminium-Pulver. Dieser aluminothermische Vorgang wurde fortan „Goldschmidt“- oder Thermit-Prozeß genannt. Diese von Goldschmidt entwickelte  Reaktion läuft in wenigen Sekunden unter starker Wärmeentwicklung ab. Seine größte Verbreitung hat das Thermit Schweißverfahren wegen seiner einfachen und von äußerlichen Energiequellen unabhängigen Ausführung bei der Schienenschweißung gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chemische Reaktion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Thermitreaktion ist eine Redoxreaktion, bei der Aluminium als Reduktionsmittel benutzt wird, um Eisen(III)-oxid zu Eisen reduzieren.&lt;br /&gt;
Das unedlere Aluminum reduziert das Eisen(III)-oxid zum Elementarischen Eisen und wird dabei zum Aluminiumoxid. (Redoxreaktion) &lt;br /&gt;
Die Reaktion läuft sehr stark exotherm ab.&lt;br /&gt;
Die Reaktionsprodukte sind Aluminiumoxid und elementarisches Eisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fe&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; + Al	-&amp;gt;	2Fe + Al&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefahren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursprungsprodukte sind bei Raumtemperatur stabil, sie können sich entzünden, falls sie einer genügend  großen Aktivierungsenergie ausgesetzt werden. Der Brennvorgang ist eine Stak exotherme Reaktion (bis zu 2500°C), Die Produkte werden somit aufgrund der erreichten Temperatur flüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da brennendes Thermit kein externen Sauerstoff benötigt, kann die reaktion nicht erstickt werden und in jeder Umgebung- auch unter Sand und Wasser- gezündet werden und weiter brennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Löschversuche mit Wasser sowie Feuchtigkeit führen zur Dissoziation von Wasser und erzeugen Knallgas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O    -&amp;gt;     2H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; + O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thermit wird seit etwa 1920 zum aluminothermischen Schweißen und Fügen von Bahngleisen an den Schienenstößen angewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Thermit-Prozeß läuft ab, wenn eine Mischung aus Eisenoxid und fein verteilten Aluminium in einem Tiegel zur Entzündung gebracht wird. Die entstehende chemische Reaktion (Umsetzung) liefert flüssiges Eisen und flüssige Aluminium-Schlacke (Korund), die beide eine Temperatur von 2450°C haben. Das flüssige Eisen wird im Entstehungszustand durch Auflegierung zu Thermit-Stahl hoher Qualität veredelt der sich im unteren Teil des Tiegels sammelt. Die aluminothermische Schlacke schwimmt wegen ihres geringen Gewichtes auf dem Thermit-Stahl. Nach einer geringen Wartezeit nach Ablauf der Umsetzung wird der Tiegel abgestochen. Der flüssige Stahl wird hauptsächlich für das Schweißen von großen Werkstücken und besonders von Schienen verwendet.&lt;br /&gt;
Nach dem Einbringen der Bodenabdichtung in die Formhälften werden diese in die Haltebleche gelegt und mit dem Universalspanngerät mittig über der Schweißlücke mit den T-Schrauben angespannt. Nach der Beendigung der Umsetzung und nach Ablauf der Wartezeit kann der flüssige Thermit-Stahl über die Sandriegel laufen und verteilt sich von dort durch die Kanäle in die Formhohlräume, wo er die Randzonen der Schienen auflöst, sich mit diesem Stahl vermischt und durch die Erstarrung der Schienen verschweißt. Nach etwa 3-4 Minuten ist der Stahl in der Form erstarrt. Nach dieser Wartezeit werden die Formhaltebleche bei jeder Schienenform vorsichtig abgenommen. Zum Weiterlesen:&lt;br /&gt;
[http://www.die-zwei-hamburger.com/cms01/html.php/modul/HTMLPages/pid/189 www.die-zwei-hamburger.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thermitschweißen wird heute oft durch das effektivere Abbrennstumpfschweißverfahren ersetzt, welches jedoch einen höheren Geräteaufwand erfordert.&lt;br /&gt;
Das Thermitverfahren hat nichts mit der Sauerstofflanze zu tun. Bei dieser erfolgt eine exotherme Eisen-Oxidation mithilfe von Sauerstoffgas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung anderer Metalle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Redoxreaktion mit Aluminium kann auch verwendet werden, um andere Metalleoxide oder –Erze, etwa Uranerz, Chromoxid,, Siliziumdioxid oder Manganoxid zu den Jeweiligen Metallen reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit handout]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fragen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fragebogen zu Thermit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Wer erfand die technische Gewinnung von Schwermetallen?&lt;br /&gt;
     a.	Dr. Geldschmidt&lt;br /&gt;
     b.	Dr. Goldschmidt&lt;br /&gt;
     c.	Dr. Thermit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Die Thermitreaktion ist eine &lt;br /&gt;
     a.	Reduktion&lt;br /&gt;
     b.	Oxidation&lt;br /&gt;
     c.	Redoxreaktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	Woraus besteht das Thermitgemisch&lt;br /&gt;
     a.	Aluminium-Pulver und Eisen(III)oxid&lt;br /&gt;
     b.	Aluminiumoxid und Eisenoxid&lt;br /&gt;
     c.	Aluminiumoxid und Eisen(III)pulver&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.	Das Reduktionsmittel ist…&lt;br /&gt;
     a.	Aluminium&lt;br /&gt;
     b.	Eisen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.	Die Reaktionsprodukte sind…&lt;br /&gt;
     a.	elementarisches Aluminium und Eisenoxid&lt;br /&gt;
     b.	Aluminium und Eisen&lt;br /&gt;
     c.	Aluminumoxid und elementarisches Eisen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.	Die Reaktion läuft stark…&lt;br /&gt;
     a.	Exotherm an&lt;br /&gt;
     b.	Exergon ab&lt;br /&gt;
     c.	Endergon ab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.	Die Produkte werden aufgrund der Temperatur von bis zu 2500°C&lt;br /&gt;
     a.	Hart&lt;br /&gt;
     b.	Gasförmig&lt;br /&gt;
     c.	Flüssig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.	Das Thermitgemisch kann gelöst werden durch…&lt;br /&gt;
     a.	Sand &lt;br /&gt;
     b.	Wasser&lt;br /&gt;
     c.	Es kann nicht gelöscht werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.	Wie ist die Reaktionsgleichung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.	Wo für wird Thermit am häufigsten verwendet?&lt;br /&gt;
     a.	Silversterknaller&lt;br /&gt;
     b.	Schweißen von Bahngleisen&lt;br /&gt;
     c.	Sprengen von Häusern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit Fragebogen mit Antworten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Versuch ==                 [[Bild:ther.jpg]]                                     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;u&amp;gt;Aluminothermisches Verfahren (Thermit)&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Geräte'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutzbrille, Schutzhandschuhe aus Leder, Blumentopf (Höhe 8-10 cm), Stativ, Ringklammer, feuerfeste Unterlage (Kachel) oder besser Schale mit Sand, Zange, Hammer, Magnet, Wage, Schale, zwei Wunderkerzen,Papier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Chemikalien:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut getrocknetes Eisen(III)-oxid, Aluminium Grieß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sicherheitshinweise:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtung:Die Chemikalien müssen völlig trocken sein, weil sonst die Mischung herausgeschleudert werden kann und es zu lebensgefährlichen Verbrennungen kommen kann! Der Versuch verläuft so heftig, daß es zum Herumspritzen von Eisenkügelchen kommen kann. (--&amp;gt; unbedingt im Abzug arbeiten) Deshalb Abstand halten (5 m). Kein brennbares Material in der Nähe (Gasschläuche fernhalten). Schutzbrille! &lt;br /&gt;
Unter den angegebenen Bedingungen (vor allem: kleines Reaktionsgefäß verwenden) kann der Versuch im Klassenraum durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
Auf keinen Fall aus der Nähe in den Topf hineinsehen! Die Mischung neigt nämlich auch noch Minuten nach dem Zündversuch zur Reaktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Versuchsanleitung:'''&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Man wiege 20 g Eisenoxid (noch besser ein Gemisch aus Eisen(II/III)-oxid) und 7 g Aluminium ein und vermische beide sorgfältig. Diese Mischung ist verschlossen lange Zeit stabil. In den Blumentopf gibt man zum Abdecken des Wasserablaufs etwas Aluminiumfolie. Man stelle ein Papierrohr (Durchmesser etwa 1-2 cm) in die Mitte des Topfes und fülle außen herum Sand. Nun füllt man das Rohr mit dem Thermit-Gemisch. Unter den mittels Ringklammer befestigten Topf stellt man am Besten eine feuerfeste Schüssel, die mindestens 10 cm hoch mit Sand gefüllt ist. Zum Zünden nimmt man eine Wunder Kerze, die man in die Zündmischung steckt. Man zündet die andere Wunderkerze an und hält sie aneinander. Sobald die Reaktion beginnt sollte man einen Sicherheitsabstand von 5 m einhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man beobachtet eine heftige Reaktion mit Funkenbildung und großer Hitzeentwicklung (2000°C !). Aus dem Blumentopf tropft eine flüssige Masse in den Sand und bildet dort einen glühenden Regulus. Nach dem Abkühlen zerschlägt man den Regulus mit einem Hammer auf einer festen Unterlage, damit Schlacke und Eisen voneinander getrennt werden. Das Eisen kann mit einem Magneten identifiziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{www}}&lt;br /&gt;
* http://de.youtube.com/watch?v=Si07lLtaO0Q&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Yvonne|Yvonne Weseloh]] 08:57, 25. Feb. 2008 (CET)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Yvonne</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Thermit&amp;diff=28862</id>
		<title>Thermit</title>
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				<updated>2008-03-03T15:57:11Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Yvonne: /* Fragen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{navi|Redoxreaktion|Schweißen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entdeckte Prof. Dr. Hans Goldschmidt in Essen die technische Gewinnung von Schwermetallen aus ihren Oxiden durch die Oxidation von Aluminium.  Thermit ist ein gemisch aus Eisen(III)-oxid und Aluminium-Pulver. Dieser aluminothermische Vorgang wurde fortan „Goldschmidt“- oder Thermit-Prozeß genannt. Diese von Goldschmidt entwickelte  Reaktion läuft in wenigen Sekunden unter starker Wärmeentwicklung ab. Seine größte Verbreitung hat das Thermit Schweißverfahren wegen seiner einfachen und von äußerlichen Energiequellen unabhängigen Ausführung bei der Schienenschweißung gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chemische Reaktion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Thermitreaktion ist eine Redoxreaktion, bei der Aluminium als Reduktionsmittel benutzt wird, um Eisen(III)-oxid zu Eisen reduzieren.&lt;br /&gt;
Das unedlere Aluminum reduziert das Eisen(III)-oxid zum Elementarischen Eisen und wird dabei zum Aluminiumoxid. (Redoxreaktion) &lt;br /&gt;
Die Reaktion läuft sehr stark exotherm ab.&lt;br /&gt;
Die Reaktionsprodukte sind Aluminiumoxid und elementarisches Eisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fe&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; + Al	-&amp;gt;	2Fe + Al&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefahren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursprungsprodukte sind bei Raumtemperatur stabil, sie können sich entzünden, falls sie einer genügend  großen Aktivierungsenergie ausgesetzt werden. Der Brennvorgang ist eine Stak exotherme Reaktion (bis zu 2500°C), Die Produkte werden somit aufgrund der erreichten Temperatur flüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da brennendes Thermit kein externen Sauerstoff benötigt, kann die reaktion nicht erstickt werden und in jeder Umgebung- auch unter Sand und Wasser- gezündet werden und weiter brennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Löschversuche mit Wasser sowie Feuchtigkeit führen zur Dissoziation von Wasser und erzeugen Knallgas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O    -&amp;gt;     2H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; + O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thermit wird seit etwa 1920 zum aluminothermischen Schweißen und Fügen von Bahngleisen an den Schienenstößen angewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Thermit-Prozeß läuft ab, wenn eine Mischung aus Eisenoxid und fein verteilten Aluminium in einem Tiegel zur Entzündung gebracht wird. Die entstehende chemische Reaktion (Umsetzung) liefert flüssiges Eisen und flüssige Aluminium-Schlacke (Korund), die beide eine Temperatur von 2450°C haben. Das flüssige Eisen wird im Entstehungszustand durch Auflegierung zu Thermit-Stahl hoher Qualität veredelt der sich im unteren Teil des Tiegels sammelt. Die aluminothermische Schlacke schwimmt wegen ihres geringen Gewichtes auf dem Thermit-Stahl. Nach einer geringen Wartezeit nach Ablauf der Umsetzung wird der Tiegel abgestochen. Der flüssige Stahl wird hauptsächlich für das Schweißen von großen Werkstücken und besonders von Schienen verwendet.&lt;br /&gt;
Nach dem Einbringen der Bodenabdichtung in die Formhälften werden diese in die Haltebleche gelegt und mit dem Universalspanngerät mittig über der Schweißlücke mit den T-Schrauben angespannt. Nach der Beendigung der Umsetzung und nach Ablauf der Wartezeit kann der flüssige Thermit-Stahl über die Sandriegel laufen und verteilt sich von dort durch die Kanäle in die Formhohlräume, wo er die Randzonen der Schienen auflöst, sich mit diesem Stahl vermischt und durch die Erstarrung der Schienen verschweißt. Nach etwa 3-4 Minuten ist der Stahl in der Form erstarrt. Nach dieser Wartezeit werden die Formhaltebleche bei jeder Schienenform vorsichtig abgenommen. Zum Weiterlesen:&lt;br /&gt;
[http://www.die-zwei-hamburger.com/cms01/html.php/modul/HTMLPages/pid/189 www.die-zwei-hamburger.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thermitschweißen wird heute oft durch das effektivere Abbrennstumpfschweißverfahren ersetzt, welches jedoch einen höheren Geräteaufwand erfordert.&lt;br /&gt;
Das Thermitverfahren hat nichts mit der Sauerstofflanze zu tun. Bei dieser erfolgt eine exotherme Eisen-Oxidation mithilfe von Sauerstoffgas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung anderer Metalle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Redoxreaktion mit Aluminium kann auch verwendet werden, um andere Metalleoxide oder –Erze, etwa Uranerz, Chromoxid,, Siliziumdioxid oder Manganoxid zu den Jeweiligen Metallen reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit handout]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fragen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fragebogen zu Thermit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Wer erfand die technische Gewinnung von Schwermetallen?&lt;br /&gt;
a.	Dr. Geldschmidt&lt;br /&gt;
b.	Dr. Goldschmidt&lt;br /&gt;
c.	Dr. Thermit&lt;br /&gt;
2.	Die Thermitreaktion ist eine &lt;br /&gt;
a.	Reduktion&lt;br /&gt;
b.	Oxidation&lt;br /&gt;
c.	Redoxreaktion&lt;br /&gt;
3.	Woraus besteht das Thermitgemisch&lt;br /&gt;
a.	Aluminium-Pulver und Eisen(III)oxid&lt;br /&gt;
b.	Aluminiumoxid und Eisenoxid&lt;br /&gt;
c.	Aluminiumoxid und Eisen(III)pulver&lt;br /&gt;
4.	Das Reduktionsmittel ist…&lt;br /&gt;
a.	Aluminium&lt;br /&gt;
b.	Eisen&lt;br /&gt;
5.	Die Reaktionsprodukte sind…&lt;br /&gt;
a.	elementarisches Aluminium und Eisenoxid&lt;br /&gt;
b.	Aluminium und Eisen&lt;br /&gt;
c.	Aluminumoxid und elementarisches Eisen &lt;br /&gt;
6.	Die Reaktion läuft stark…&lt;br /&gt;
a.	Exotherm an&lt;br /&gt;
b.	Exergon ab&lt;br /&gt;
c.	Endergon ab&lt;br /&gt;
7.	Die Produkte werden aufgrund der Temperatur von bis zu 2500°C&lt;br /&gt;
a.	Hart&lt;br /&gt;
b.	Gasförmig&lt;br /&gt;
c.	Flüssig&lt;br /&gt;
8.	Das Thermitgemisch kann gelöst werden durch…&lt;br /&gt;
a.	Sand &lt;br /&gt;
b.	Wasser&lt;br /&gt;
c.	Es kann nicht gelöscht werden&lt;br /&gt;
9.	Wie ist die Reaktionsgleichung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.	Wo für wird Thermit am häufigsten verwendet?&lt;br /&gt;
a.	Silversterknaller&lt;br /&gt;
b.	Schweißen von Bahngleisen&lt;br /&gt;
c.	Sprengen von Häusern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit Fragebogen mit Antworten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Versuch ==                 [[Bild:ther.jpg]]                                     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;u&amp;gt;Aluminothermisches Verfahren (Thermit)&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Geräte'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutzbrille, Schutzhandschuhe aus Leder, Blumentopf (Höhe 8-10 cm), Stativ, Ringklammer, feuerfeste Unterlage (Kachel) oder besser Schale mit Sand, Zange, Hammer, Magnet, Wage, Schale, zwei Wunderkerzen,Papier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Chemikalien:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut getrocknetes Eisen(III)-oxid, Aluminium Grieß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sicherheitshinweise:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtung:Die Chemikalien müssen völlig trocken sein, weil sonst die Mischung herausgeschleudert werden kann und es zu lebensgefährlichen Verbrennungen kommen kann! Der Versuch verläuft so heftig, daß es zum Herumspritzen von Eisenkügelchen kommen kann. (--&amp;gt; unbedingt im Abzug arbeiten) Deshalb Abstand halten (5 m). Kein brennbares Material in der Nähe (Gasschläuche fernhalten). Schutzbrille! &lt;br /&gt;
Unter den angegebenen Bedingungen (vor allem: kleines Reaktionsgefäß verwenden) kann der Versuch im Klassenraum durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
Auf keinen Fall aus der Nähe in den Topf hineinsehen! Die Mischung neigt nämlich auch noch Minuten nach dem Zündversuch zur Reaktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Versuchsanleitung:'''&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Man wiege 20 g Eisenoxid (noch besser ein Gemisch aus Eisen(II/III)-oxid) und 7 g Aluminium ein und vermische beide sorgfältig. Diese Mischung ist verschlossen lange Zeit stabil. In den Blumentopf gibt man zum Abdecken des Wasserablaufs etwas Aluminiumfolie. Man stelle ein Papierrohr (Durchmesser etwa 1-2 cm) in die Mitte des Topfes und fülle außen herum Sand. Nun füllt man das Rohr mit dem Thermit-Gemisch. Unter den mittels Ringklammer befestigten Topf stellt man am Besten eine feuerfeste Schüssel, die mindestens 10 cm hoch mit Sand gefüllt ist. Zum Zünden nimmt man eine Wunder Kerze, die man in die Zündmischung steckt. Man zündet die andere Wunderkerze an und hält sie aneinander. Sobald die Reaktion beginnt sollte man einen Sicherheitsabstand von 5 m einhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man beobachtet eine heftige Reaktion mit Funkenbildung und großer Hitzeentwicklung (2000°C !). Aus dem Blumentopf tropft eine flüssige Masse in den Sand und bildet dort einen glühenden Regulus. Nach dem Abkühlen zerschlägt man den Regulus mit einem Hammer auf einer festen Unterlage, damit Schlacke und Eisen voneinander getrennt werden. Das Eisen kann mit einem Magneten identifiziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{www}}&lt;br /&gt;
* http://de.youtube.com/watch?v=Si07lLtaO0Q&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Yvonne|Yvonne Weseloh]] 08:57, 25. Feb. 2008 (CET)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Yvonne</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Thermit&amp;diff=28856</id>
		<title>Thermit</title>
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				<updated>2008-03-03T11:00:50Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Yvonne: /* Versuch */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{navi|Redoxreaktion|Schweißen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entdeckte Prof. Dr. Hans Goldschmidt in Essen die technische Gewinnung von Schwermetallen aus ihren Oxiden durch die Oxidation von Aluminium.  Thermit ist ein gemisch aus Eisen(III)-oxid und Aluminium-Pulver. Dieser aluminothermische Vorgang wurde fortan „Goldschmidt“- oder Thermit-Prozeß genannt. Diese von Goldschmidt entwickelte  Reaktion läuft in wenigen Sekunden unter starker Wärmeentwicklung ab. Seine größte Verbreitung hat das Thermit Schweißverfahren wegen seiner einfachen und von äußerlichen Energiequellen unabhängigen Ausführung bei der Schienenschweißung gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chemische Reaktion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Thermitreaktion ist eine Redoxreaktion, bei der Aluminium als Reduktionsmittel benutzt wird, um Eisen(III)-oxid zu Eisen reduzieren.&lt;br /&gt;
Das unedlere Aluminum reduziert das Eisen(III)-oxid zum Elementarischen Eisen und wird dabei zum Aluminiumoxid. (Redoxreaktion) &lt;br /&gt;
Die Reaktion läuft sehr stark exotherm ab.&lt;br /&gt;
Die Reaktionsprodukte sind Aluminiumoxid und elementarisches Eisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fe&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; + Al	-&amp;gt;	2Fe + Al&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefahren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursprungsprodukte sind bei Raumtemperatur stabil, sie können sich entzünden, falls sie einer genügend  großen Aktivierungsenergie ausgesetzt werden. Der Brennvorgang ist eine Stak exotherme Reaktion (bis zu 2500°C), Die Produkte werden somit aufgrund der erreichten Temperatur flüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da brennendes Thermit kein externen Sauerstoff benötigt, kann die reaktion nicht erstickt werden und in jeder Umgebung- auch unter Sand und Wasser- gezündet werden und weiter brennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Löschversuche mit Wasser sowie Feuchtigkeit führen zur Dissoziation von Wasser und erzeugen Knallgas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O    -&amp;gt;     2H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; + O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thermit wird seit etwa 1920 zum aluminothermischen Schweißen und Fügen von Bahngleisen an den Schienenstößen angewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Thermit-Prozeß läuft ab, wenn eine Mischung aus Eisenoxid und fein verteilten Aluminium in einem Tiegel zur Entzündung gebracht wird. Die entstehende chemische Reaktion (Umsetzung) liefert flüssiges Eisen und flüssige Aluminium-Schlacke (Korund), die beide eine Temperatur von 2450°C haben. Das flüssige Eisen wird im Entstehungszustand durch Auflegierung zu Thermit-Stahl hoher Qualität veredelt der sich im unteren Teil des Tiegels sammelt. Die aluminothermische Schlacke schwimmt wegen ihres geringen Gewichtes auf dem Thermit-Stahl. Nach einer geringen Wartezeit nach Ablauf der Umsetzung wird der Tiegel abgestochen. Der flüssige Stahl wird hauptsächlich für das Schweißen von großen Werkstücken und besonders von Schienen verwendet.&lt;br /&gt;
Nach dem Einbringen der Bodenabdichtung in die Formhälften werden diese in die Haltebleche gelegt und mit dem Universalspanngerät mittig über der Schweißlücke mit den T-Schrauben angespannt. Nach der Beendigung der Umsetzung und nach Ablauf der Wartezeit kann der flüssige Thermit-Stahl über die Sandriegel laufen und verteilt sich von dort durch die Kanäle in die Formhohlräume, wo er die Randzonen der Schienen auflöst, sich mit diesem Stahl vermischt und durch die Erstarrung der Schienen verschweißt. Nach etwa 3-4 Minuten ist der Stahl in der Form erstarrt. Nach dieser Wartezeit werden die Formhaltebleche bei jeder Schienenform vorsichtig abgenommen. Zum Weiterlesen:&lt;br /&gt;
[http://www.die-zwei-hamburger.com/cms01/html.php/modul/HTMLPages/pid/189 www.die-zwei-hamburger.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thermitschweißen wird heute oft durch das effektivere Abbrennstumpfschweißverfahren ersetzt, welches jedoch einen höheren Geräteaufwand erfordert.&lt;br /&gt;
Das Thermitverfahren hat nichts mit der Sauerstofflanze zu tun. Bei dieser erfolgt eine exotherme Eisen-Oxidation mithilfe von Sauerstoffgas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung anderer Metalle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Redoxreaktion mit Aluminium kann auch verwendet werden, um andere Metalleoxide oder –Erze, etwa Uranerz, Chromoxid,, Siliziumdioxid oder Manganoxid zu den Jeweiligen Metallen reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit handout]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fragen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit Fragebogen mit Antworten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Versuch ==                 [[Bild:ther.jpg]]                                     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;u&amp;gt;Aluminothermisches Verfahren (Thermit)&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Geräte'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutzbrille, Schutzhandschuhe aus Leder, Blumentopf (Höhe 8-10 cm), Stativ, Ringklammer, feuerfeste Unterlage (Kachel) oder besser Schale mit Sand, Zange, Hammer, Magnet, Wage, Schale, zwei Wunderkerzen,Papier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Chemikalien:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut getrocknetes Eisen(III)-oxid, Aluminium Grieß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sicherheitshinweise:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtung:Die Chemikalien müssen völlig trocken sein, weil sonst die Mischung herausgeschleudert werden kann und es zu lebensgefährlichen Verbrennungen kommen kann! Der Versuch verläuft so heftig, daß es zum Herumspritzen von Eisenkügelchen kommen kann. (--&amp;gt; unbedingt im Abzug arbeiten) Deshalb Abstand halten (5 m). Kein brennbares Material in der Nähe (Gasschläuche fernhalten). Schutzbrille! &lt;br /&gt;
Unter den angegebenen Bedingungen (vor allem: kleines Reaktionsgefäß verwenden) kann der Versuch im Klassenraum durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
Auf keinen Fall aus der Nähe in den Topf hineinsehen! Die Mischung neigt nämlich auch noch Minuten nach dem Zündversuch zur Reaktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Versuchsanleitung:'''&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Man wiege 20 g Eisenoxid (noch besser ein Gemisch aus Eisen(II/III)-oxid) und 7 g Aluminium ein und vermische beide sorgfältig. Diese Mischung ist verschlossen lange Zeit stabil. In den Blumentopf gibt man zum Abdecken des Wasserablaufs etwas Aluminiumfolie. Man stelle ein Papierrohr (Durchmesser etwa 1-2 cm) in die Mitte des Topfes und fülle außen herum Sand. Nun füllt man das Rohr mit dem Thermit-Gemisch. Unter den mittels Ringklammer befestigten Topf stellt man am Besten eine feuerfeste Schüssel, die mindestens 10 cm hoch mit Sand gefüllt ist. Zum Zünden nimmt man eine Wunder Kerze, die man in die Zündmischung steckt. Man zündet die andere Wunderkerze an und hält sie aneinander. Sobald die Reaktion beginnt sollte man einen Sicherheitsabstand von 5 m einhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man beobachtet eine heftige Reaktion mit Funkenbildung und großer Hitzeentwicklung (2000°C !). Aus dem Blumentopf tropft eine flüssige Masse in den Sand und bildet dort einen glühenden Regulus. Nach dem Abkühlen zerschlägt man den Regulus mit einem Hammer auf einer festen Unterlage, damit Schlacke und Eisen voneinander getrennt werden. Das Eisen kann mit einem Magneten identifiziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{www}}&lt;br /&gt;
* http://de.youtube.com/watch?v=Si07lLtaO0Q&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Yvonne|Yvonne Weseloh]] 08:57, 25. Feb. 2008 (CET)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Yvonne</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Yvonne: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{navi|Redoxreaktion|Schweißen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entdeckte Prof. Dr. Hans Goldschmidt in Essen die technische Gewinnung von Schwermetallen aus ihren Oxiden durch die Oxidation von Aluminium.  Thermit ist ein gemisch aus Eisen(III)-oxid und Aluminium-Pulver. Dieser aluminothermische Vorgang wurde fortan „Goldschmidt“- oder Thermit-Prozeß genannt. Diese von Goldschmidt entwickelte  Reaktion läuft in wenigen Sekunden unter starker Wärmeentwicklung ab. Seine größte Verbreitung hat das Thermit Schweißverfahren wegen seiner einfachen und von äußerlichen Energiequellen unabhängigen Ausführung bei der Schienenschweißung gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chemische Reaktion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Thermitreaktion ist eine Redoxreaktion, bei der Aluminium als Reduktionsmittel benutzt wird, um Eisen(III)-oxid zu Eisen reduzieren.&lt;br /&gt;
Das unedlere Aluminum reduziert das Eisen(III)-oxid zum Elementarischen Eisen und wird dabei zum Aluminiumoxid. (Redoxreaktion) &lt;br /&gt;
Die Reaktion läuft sehr stark exotherm ab.&lt;br /&gt;
Die Reaktionsprodukte sind Aluminiumoxid und elementarisches Eisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fe&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; + Al	-&amp;gt;	2Fe + Al&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefahren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursprungsprodukte sind bei Raumtemperatur stabil, sie können sich entzünden, falls sie einer genügend  großen Aktivierungsenergie ausgesetzt werden. Der Brennvorgang ist eine Stak exotherme Reaktion (bis zu 2500°C), Die Produkte werden somit aufgrund der erreichten Temperatur flüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da brennendes Thermit kein externen Sauerstoff benötigt, kann die reaktion nicht erstickt werden und in jeder Umgebung- auch unter Sand und Wasser- gezündet werden und weiter brennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Löschversuche mit Wasser sowie Feuchtigkeit führen zur Dissoziation von Wasser und erzeugen Knallgas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O    -&amp;gt;     2H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; + O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thermit wird seit etwa 1920 zum aluminothermischen Schweißen und Fügen von Bahngleisen an den Schienenstößen angewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Thermit-Prozeß läuft ab, wenn eine Mischung aus Eisenoxid und fein verteilten Aluminium in einem Tiegel zur Entzündung gebracht wird. Die entstehende chemische Reaktion (Umsetzung) liefert flüssiges Eisen und flüssige Aluminium-Schlacke (Korund), die beide eine Temperatur von 2450°C haben. Das flüssige Eisen wird im Entstehungszustand durch Auflegierung zu Thermit-Stahl hoher Qualität veredelt der sich im unteren Teil des Tiegels sammelt. Die aluminothermische Schlacke schwimmt wegen ihres geringen Gewichtes auf dem Thermit-Stahl. Nach einer geringen Wartezeit nach Ablauf der Umsetzung wird der Tiegel abgestochen. Der flüssige Stahl wird hauptsächlich für das Schweißen von großen Werkstücken und besonders von Schienen verwendet.&lt;br /&gt;
Nach dem Einbringen der Bodenabdichtung in die Formhälften werden diese in die Haltebleche gelegt und mit dem Universalspanngerät mittig über der Schweißlücke mit den T-Schrauben angespannt. Nach der Beendigung der Umsetzung und nach Ablauf der Wartezeit kann der flüssige Thermit-Stahl über die Sandriegel laufen und verteilt sich von dort durch die Kanäle in die Formhohlräume, wo er die Randzonen der Schienen auflöst, sich mit diesem Stahl vermischt und durch die Erstarrung der Schienen verschweißt. Nach etwa 3-4 Minuten ist der Stahl in der Form erstarrt. Nach dieser Wartezeit werden die Formhaltebleche bei jeder Schienenform vorsichtig abgenommen. Zum Weiterlesen:&lt;br /&gt;
[http://www.die-zwei-hamburger.com/cms01/html.php/modul/HTMLPages/pid/189 www.die-zwei-hamburger.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thermitschweißen wird heute oft durch das effektivere Abbrennstumpfschweißverfahren ersetzt, welches jedoch einen höheren Geräteaufwand erfordert.&lt;br /&gt;
Das Thermitverfahren hat nichts mit der Sauerstofflanze zu tun. Bei dieser erfolgt eine exotherme Eisen-Oxidation mithilfe von Sauerstoffgas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung anderer Metalle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Redoxreaktion mit Aluminium kann auch verwendet werden, um andere Metalleoxide oder –Erze, etwa Uranerz, Chromoxid,, Siliziumdioxid oder Manganoxid zu den Jeweiligen Metallen reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit handout]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fragen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit Fragebogen mit Antworten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Versuch ==                                          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;u&amp;gt;Aluminothermisches Verfahren (Thermit)&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Geräte'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutzbrille, Schutzhandschuhe aus Leder, Blumentopf (Höhe 8-10 cm), Stativ, Ringklammer, feuerfeste Unterlage (Kachel) oder besser Schale mit Sand, Zange, Hammer, Magnet, Wage, Schale, zwei Wunderkerzen,Papier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Chemikalien:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut getrocknetes Eisen(III)-oxid, Aluminium Grieß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sicherheitshinweise:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtung:Die Chemikalien müssen völlig trocken sein, weil sonst die Mischung herausgeschleudert werden kann und es zu lebensgefährlichen Verbrennungen kommen kann! Der Versuch verläuft so heftig, daß es zum Herumspritzen von Eisenkügelchen kommen kann. (--&amp;gt; unbedingt im Abzug arbeiten) Deshalb Abstand halten (5 m). Kein brennbares Material in der Nähe (Gasschläuche fernhalten). Schutzbrille! &lt;br /&gt;
Unter den angegebenen Bedingungen (vor allem: kleines Reaktionsgefäß verwenden) kann der Versuch im Klassenraum durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
Auf keinen Fall aus der Nähe in den Topf hineinsehen! Die Mischung neigt nämlich auch noch Minuten nach dem Zündversuch zur Reaktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Versuchsanleitung:'''&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Man wiege 20 g Eisenoxid (noch besser ein Gemisch aus Eisen(II/III)-oxid) und 7 g Aluminium ein und vermische beide sorgfältig. Diese Mischung ist verschlossen lange Zeit stabil. In den Blumentopf gibt man zum Abdecken des Wasserablaufs etwas Aluminiumfolie. Man stelle ein Papierrohr (Durchmesser etwa 1-2 cm) in die Mitte des Topfes und fülle außen herum Sand. Nun füllt man das Rohr mit dem Thermit-Gemisch. Unter den mittels Ringklammer befestigten Topf stellt man am Besten eine feuerfeste Schüssel, die mindestens 10 cm hoch mit Sand gefüllt ist. Zum Zünden nimmt man eine Wunder Kerze, die man in die Zündmischung steckt. Man zündet die andere Wunderkerze an und hält sie aneinander. Sobald die Reaktion beginnt sollte man einen Sicherheitsabstand von 5 m einhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man beobachtet eine heftige Reaktion mit Funkenbildung und großer Hitzeentwicklung (2000°C !). Aus dem Blumentopf tropft eine flüssige Masse in den Sand und bildet dort einen glühenden Regulus. Nach dem Abkühlen zerschlägt man den Regulus mit einem Hammer auf einer festen Unterlage, damit Schlacke und Eisen voneinander getrennt werden. Das Eisen kann mit einem Magneten identifiziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{www}}&lt;br /&gt;
* http://de.youtube.com/watch?v=Si07lLtaO0Q&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Yvonne|Yvonne Weseloh]] 08:57, 25. Feb. 2008 (CET)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Yvonne</name></author>	</entry>

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		<title>Thermit</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Yvonne: &lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;{{navi|Redoxreaktion|Schweißen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entdeckte Prof. Dr. Hans Goldschmidt in Essen die technische Gewinnung von Schwermetallen aus ihren Oxiden durch die Oxidation von Aluminium.  Thermit ist ein gemisch aus Eisen(III)-oxid und Aluminium-Pulver. Dieser aluminothermische Vorgang wurde fortan „Goldschmidt“- oder Thermit-Prozeß genannt. Diese von Goldschmidt entwickelte  Reaktion läuft in wenigen Sekunden unter starker Wärmeentwicklung ab. Seine größte Verbreitung hat das Thermit Schweißverfahren wegen seiner einfachen und von äußerlichen Energiequellen unabhängigen Ausführung bei der Schienenschweißung gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chemische Reaktion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Thermitreaktion ist eine Redoxreaktion, bei der Aluminium als Reduktionsmittel benutzt wird, um Eisen(III)-oxid zu Eisen reduzieren.&lt;br /&gt;
Das unedlere Aluminum reduziert das Eisen(III)-oxid zum Elementarischen Eisen und wird dabei zum Aluminiumoxid. (Redoxreaktion) &lt;br /&gt;
Die Reaktion läuft sehr stark exotherm ab.&lt;br /&gt;
Die Reaktionsprodukte sind Aluminiumoxid und elementarisches Eisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fe2O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; + Al	-&amp;gt;	2Fe + Al2O3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefahren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursprungsprodukte sind bei Raumtemperatur stabil, sie können sich entzünden, falls sie einer genügend  großen Aktivierungsenergie ausgesetzt werden. Der Brennvorgang ist eine Stak exotherme Reaktion (bis zu 2500°C), Die Produkte werden somit aufgrund der erreichten Temperatur flüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da brennendes Thermit kein externen Sauerstoff benötigt, kann die reaktion nicht erstickt werden und in jeder Umgebung- auch unter Sand und Wasser- gezündet werden und weiter brennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Löschversuche mit Wasser sowie Feuchtigkeit führen zur Dissoziation von Wasser und erzeugen Knallgas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2H2O    -&amp;gt;     2H2 + O2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thermit wird seit etwa 1920 zum aluminothermischen Schweißen und Fügen von Bahngleisen an den Schienenstößen angewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Thermit-Prozeß läuft ab, wenn eine Mischung aus Eisenoxid und fein verteilten Aluminium in einem Tiegel zur Entzündung gebracht wird. Die entstehende chemische Reaktion (Umsetzung) liefert flüssiges Eisen und flüssige Aluminium-Schlacke (Korund), die beide eine Temperatur von 2450°C haben. Das flüssige Eisen wird im Entstehungszustand durch Auflegierung zu Thermit-Stahl hoher Qualität veredelt der sich im unteren Teil des Tiegels sammelt. Die aluminothermische Schlacke schwimmt wegen ihres geringen Gewichtes auf dem Thermit-Stahl. Nach einer geringen Wartezeit nach Ablauf der Umsetzung wird der Tiegel abgestochen. Der flüssige Stahl wird hauptsächlich für das Schweißen von großen Werkstücken und besonders von Schienen verwendet.&lt;br /&gt;
Nach dem Einbringen der Bodenabdichtung in die Formhälften werden diese in die Haltebleche gelegt und mit dem Universalspanngerät mittig über der Schweißlücke mit den T-Schrauben angespannt. Nach der Beendigung der Umsetzung und nach Ablauf der Wartezeit kann der flüssige Thermit-Stahl über die Sandriegel laufen und verteilt sich von dort durch die Kanäle in die Formhohlräume, wo er die Randzonen der Schienen auflöst, sich mit diesem Stahl vermischt und durch die Erstarrung der Schienen verschweißt. Nach etwa 3-4 Minuten ist der Stahl in der Form erstarrt. Nach dieser Wartezeit werden die Formhaltebleche bei jeder Schienenform vorsichtig abgenommen. Zum Weiterlesen:&lt;br /&gt;
[http://www.die-zwei-hamburger.com/cms01/html.php/modul/HTMLPages/pid/189 www.die-zwei-hamburger.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thermitschweißen wird heute oft durch das effektivere Abbrennstumpfschweißverfahren ersetzt, welches jedoch einen höheren Geräteaufwand erfordert.&lt;br /&gt;
Das Thermitverfahren hat nichts mit der Sauerstofflanze zu tun. Bei dieser erfolgt eine exotherme Eisen-Oxidation mithilfe von Sauerstoffgas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung anderer Metalle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Redoxreaktion mit Aluminium kann auch verwendet werden, um andere Metalleoxide oder –Erze, etwa Uranerz, Chromoxid,, Siliziumdioxid oder Manganoxid zu den Jeweiligen Metallen reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit handout]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fragen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit Fragebogen mit Antworten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Versuch ==                                          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;u&amp;gt;Aluminothermisches Verfahren (Thermit)&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Geräte'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutzbrille, Schutzhandschuhe aus Leder, Blumentopf (Höhe 8-10 cm), Stativ, Ringklammer, feuerfeste Unterlage (Kachel) oder besser Schale mit Sand, Zange, Hammer, Magnet, Wage, Schale, zwei Wunderkerzen,Papier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Chemikalien:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut getrocknetes Eisen(III)-oxid, Aluminium Grieß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sicherheitshinweise:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtung:Die Chemikalien müssen völlig trocken sein, weil sonst die Mischung herausgeschleudert werden kann und es zu lebensgefährlichen Verbrennungen kommen kann! Der Versuch verläuft so heftig, daß es zum Herumspritzen von Eisenkügelchen kommen kann. (--&amp;gt; unbedingt im Abzug arbeiten) Deshalb Abstand halten (5 m). Kein brennbares Material in der Nähe (Gasschläuche fernhalten). Schutzbrille! &lt;br /&gt;
Unter den angegebenen Bedingungen (vor allem: kleines Reaktionsgefäß verwenden) kann der Versuch im Klassenraum durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
Auf keinen Fall aus der Nähe in den Topf hineinsehen! Die Mischung neigt nämlich auch noch Minuten nach dem Zündversuch zur Reaktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Versuchsanleitung:'''&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Man wiege 20 g Eisenoxid (noch besser ein Gemisch aus Eisen(II/III)-oxid) und 7 g Aluminium ein und vermische beide sorgfältig. Diese Mischung ist verschlossen lange Zeit stabil. In den Blumentopf gibt man zum Abdecken des Wasserablaufs etwas Aluminiumfolie. Man stelle ein Papierrohr (Durchmesser etwa 1-2 cm) in die Mitte des Topfes und fülle außen herum Sand. Nun füllt man das Rohr mit dem Thermit-Gemisch. Unter den mittels Ringklammer befestigten Topf stellt man am Besten eine feuerfeste Schüssel, die mindestens 10 cm hoch mit Sand gefüllt ist. Zum Zünden nimmt man eine Wunder Kerze, die man in die Zündmischung steckt. Man zündet die andere Wunderkerze an und hält sie aneinander. Sobald die Reaktion beginnt sollte man einen Sicherheitsabstand von 5 m einhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man beobachtet eine heftige Reaktion mit Funkenbildung und großer Hitzeentwicklung (2000°C !). Aus dem Blumentopf tropft eine flüssige Masse in den Sand und bildet dort einen glühenden Regulus. Nach dem Abkühlen zerschlägt man den Regulus mit einem Hammer auf einer festen Unterlage, damit Schlacke und Eisen voneinander getrennt werden. Das Eisen kann mit einem Magneten identifiziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{www}}&lt;br /&gt;
* http://de.youtube.com/watch?v=Si07lLtaO0Q&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Yvonne|Yvonne Weseloh]] 08:57, 25. Feb. 2008 (CET)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Yvonne</name></author>	</entry>

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		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Thermit&amp;diff=28465</id>
		<title>Thermit</title>
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				<updated>2008-03-01T14:34:19Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Yvonne: /* Versuch */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{navi|Redoxreaktion|Schweißen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entdeckte Prof. Dr. Hans Goldschmidt in Essen die technische Gewinnung von Schwermetallen aus ihren Oxiden durch die Oxidation von Aluminium.  Thermit ist ein gemisch aus Eisen(III)-oxid und Aluminium-Pulver. Dieser aluminothermische Vorgang wurde fortan „Goldschmidt“- oder Thermit-Prozeß genannt. Diese von Goldschmidt entwickelte  Reaktion läuft in wenigen Sekunden unter starker Wärmeentwicklung ab. Seine größte Verbreitung hat das Thermit Schweißverfahren wegen seiner einfachen und von äußerlichen Energiequellen unabhängigen Ausführung bei der Schienenschweißung gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chemische Reaktion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Thermitreaktion ist eine Redoxreaktion, bei der Aluminium als Reduktionsmittel benutzt wird, um Eisen(III)-oxid zu Eisen reduzieren.&lt;br /&gt;
Das unedlere Aluminum reduziert das Eisen(III)-oxid zum Elementarischen Eisen und wird dabei zum Aluminiumoxid. (Redoxreaktion) &lt;br /&gt;
Die Reaktion läuft sehr stark exotherm ab.&lt;br /&gt;
Die Reaktionsprodukte sind Aluminiumoxid und elementarisches Eisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fe2O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; + Al	-&amp;gt;	2Fe + Al2O3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefahren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursprungsprodukte sind bei Raumtemperatur stabil, sie können sich entzünden, falls sie einer genügend  großen Aktivierungsenergie ausgesetzt werden. Der Brennvorgang ist eine Stak exotherme Reaktion (bis zu 2500°C), Die Produkte werden somit aufgrund der erreichten Temperatur flüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da brennendes Thermit kein externen Sauerstoff benötigt, kann die reaktion nicht erstickt werden und in jeder Umgebung- auch unter Sand und Wasser- gezündet werden und weiter brennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Löschversuche mit Wasser sowie Feuchtigkeit führen zur Dissoziation von Wasser und erzeugen Knallgas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2H2O    -&amp;gt;     2H2 + O2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thermit wird seit etwa 1920 zum aluminothermischen Schweißen und Fügen von Bahngleisen an den Schienenstößen angewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Thermit-Prozeß läuft ab, wenn eine Mischung aus Eisenoxid und fein verteilten Aluminium in einem Tiegel zur Entzündung gebracht wird. Die entstehende chemische Reaktion (Umsetzung) liefert flüssiges Eisen und flüssige Aluminium-Schlacke (Korund), die beide eine Temperatur von 2450°C haben. Das flüssige Eisen wird im Entstehungszustand durch Auflegierung zu Thermit-Stahl hoher Qualität veredelt der sich im unteren Teil des Tiegels sammelt. Die aluminothermische Schlacke schwimmt wegen ihres geringen Gewichtes auf dem Thermit-Stahl. Nach einer geringen Wartezeit nach Ablauf der Umsetzung wird der Tiegel abgestochen. Der flüssige Stahl wird hauptsächlich für das Schweißen von großen Werkstücken und besonders von Schienen verwendet.&lt;br /&gt;
Nach dem Einbringen der Bodenabdichtung in die Formhälften werden diese in die Haltebleche gelegt und mit dem Universalspanngerät mittig über der Schweißlücke mit den T-Schrauben angespannt. Nach der Beendigung der Umsetzung und nach Ablauf der Wartezeit kann der flüssige Thermit-Stahl über die Sandriegel laufen und verteilt sich von dort durch die Kanäle in die Formhohlräume, wo er die Randzonen der Schienen auflöst, sich mit diesem Stahl vermischt und durch die Erstarrung der Schienen verschweißt. Nach etwa 3-4 Minuten ist der Stahl in der Form erstarrt. Nach dieser Wartezeit werden die Formhaltebleche bei jeder Schienenform vorsichtig abgenommen. Zum Weiterlesen:&lt;br /&gt;
[http://www.die-zwei-hamburger.com/cms01/html.php/modul/HTMLPages/pid/189 www.die-zwei-hamburger.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thermitschweißen wird heute oft durch das effektivere Abbrennstumpfschweißverfahren ersetzt, welches jedoch einen höheren Geräteaufwand erfordert.&lt;br /&gt;
Das Thermitverfahren hat nichts mit der Sauerstofflanze zu tun. Bei dieser erfolgt eine exotherme Eisen-Oxidation mithilfe von Sauerstoffgas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung anderer Metalle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Redoxreaktion mit Aluminium kann auch verwendet werden, um andere Metalleoxide oder –Erze, etwa Uranerz, Chromoxid,, Siliziumdioxid oder Manganoxid zu den Jeweiligen Metallen reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit handout]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fragen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit Fragebogen mit Antworten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Versuch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;u&amp;gt;Aluminothermisches Verfahren (Thermit)&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Geräte'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutzbrille, Schutzhandschuhe aus Leder, Blumentopf (Höhe 8-10 cm), Stativ, Ringklammer, feuerfeste Unterlage (Kachel) oder besser Schale mit Sand, Zange, Hammer, Magnet, Wage, Schale, zwei Wunderkerzen&lt;br /&gt;
Chemikalien:&lt;br /&gt;
Gut getrocknetes Eisen(III)-oxid, Aluminium Grieß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sicherheitshinweise:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtung:Die Chemikalien müssen völlig trocken sein, weil sonst die Mischung herausgeschleudert werden kann und es zu lebensgefährlichen Verbrennungen kommen kann! Der Versuch verläuft so heftig, daß es zum Herumspritzen von Eisenkügelchen kommen kann. (--&amp;gt; unbedingt im Abzug arbeiten) Deshalb Abstand halten (5 m). Kein brennbares Material in der Nähe (Gasschläuche fernhalten). Schutzbrille! &lt;br /&gt;
Unter den angegebenen Bedingungen (vor allem: kleines Reaktionsgefäß verwenden) kann der Versuch im Klassenraum durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
Auf keinen Fall aus der Nähe in den Topf hineinsehen! Die Mischung neigt nämlich auch noch Minuten nach dem Zündversuch zur Reaktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Versuchsanleitung:'''&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Man wiege 20 g Eisenoxid (noch besser ein Gemisch aus Eisen(II/III)-oxid) und 7 g Aluminium ein und vermische beide sorgfältig. Diese Mischung ist verschlossen lange Zeit stabil. In den Blumentopf gibt man zum Abdecken des Wasserablaufs etwas Aluminiumfolie. Man stelle ein Papprohr (Durchmesser etwa 1-2 cm) in die Mitte des Topfes und fülle außen herum Sand. Nun füllt man das Rohr mit dem Thermit-Gemisch. Unter den mittels Ringklammer befestigten Topf stellt man am Besten eine feuerfeste Schüssel, die mindestens 10 cm hoch mit Sand gefüllt ist. Zum Zünden nimmt man eine Wunder Kerze, die man in die Zündmischung steckt. Man zündet die andere Wunderkerze an und hält sie aneinander. Sobald die Reaktion beginnt sollte man einen Sicherheitsabstand von 5 m einhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man beobachtet eine heftige Reaktion mit Funkenbildung und großer Hitzeentwicklung (2000°C !). Aus dem Blumentopf tropft eine flüssige Masse in den Sand und bildet dort einen glühenden Regulus. Nach dem Abkühlen zerschlägt man den Regulus mit einem Hammer auf einer festen Unterlage, damit Schlacke und Eisen voneinander getrennt werden. Das Eisen kann mit einem Magneten identifiziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{www}}&lt;br /&gt;
* http://de.youtube.com/watch?v=Si07lLtaO0Q&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Yvonne|Yvonne Weseloh]] 08:57, 25. Feb. 2008 (CET)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Yvonne</name></author>	</entry>

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		<title>Thermit</title>
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				<updated>2008-03-01T14:33:51Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Yvonne: /* Versuch */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{navi|Redoxreaktion|Schweißen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entdeckte Prof. Dr. Hans Goldschmidt in Essen die technische Gewinnung von Schwermetallen aus ihren Oxiden durch die Oxidation von Aluminium.  Thermit ist ein gemisch aus Eisen(III)-oxid und Aluminium-Pulver. Dieser aluminothermische Vorgang wurde fortan „Goldschmidt“- oder Thermit-Prozeß genannt. Diese von Goldschmidt entwickelte  Reaktion läuft in wenigen Sekunden unter starker Wärmeentwicklung ab. Seine größte Verbreitung hat das Thermit Schweißverfahren wegen seiner einfachen und von äußerlichen Energiequellen unabhängigen Ausführung bei der Schienenschweißung gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chemische Reaktion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Thermitreaktion ist eine Redoxreaktion, bei der Aluminium als Reduktionsmittel benutzt wird, um Eisen(III)-oxid zu Eisen reduzieren.&lt;br /&gt;
Das unedlere Aluminum reduziert das Eisen(III)-oxid zum Elementarischen Eisen und wird dabei zum Aluminiumoxid. (Redoxreaktion) &lt;br /&gt;
Die Reaktion läuft sehr stark exotherm ab.&lt;br /&gt;
Die Reaktionsprodukte sind Aluminiumoxid und elementarisches Eisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fe2O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; + Al	-&amp;gt;	2Fe + Al2O3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefahren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursprungsprodukte sind bei Raumtemperatur stabil, sie können sich entzünden, falls sie einer genügend  großen Aktivierungsenergie ausgesetzt werden. Der Brennvorgang ist eine Stak exotherme Reaktion (bis zu 2500°C), Die Produkte werden somit aufgrund der erreichten Temperatur flüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da brennendes Thermit kein externen Sauerstoff benötigt, kann die reaktion nicht erstickt werden und in jeder Umgebung- auch unter Sand und Wasser- gezündet werden und weiter brennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Löschversuche mit Wasser sowie Feuchtigkeit führen zur Dissoziation von Wasser und erzeugen Knallgas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2H2O    -&amp;gt;     2H2 + O2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thermit wird seit etwa 1920 zum aluminothermischen Schweißen und Fügen von Bahngleisen an den Schienenstößen angewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Thermit-Prozeß läuft ab, wenn eine Mischung aus Eisenoxid und fein verteilten Aluminium in einem Tiegel zur Entzündung gebracht wird. Die entstehende chemische Reaktion (Umsetzung) liefert flüssiges Eisen und flüssige Aluminium-Schlacke (Korund), die beide eine Temperatur von 2450°C haben. Das flüssige Eisen wird im Entstehungszustand durch Auflegierung zu Thermit-Stahl hoher Qualität veredelt der sich im unteren Teil des Tiegels sammelt. Die aluminothermische Schlacke schwimmt wegen ihres geringen Gewichtes auf dem Thermit-Stahl. Nach einer geringen Wartezeit nach Ablauf der Umsetzung wird der Tiegel abgestochen. Der flüssige Stahl wird hauptsächlich für das Schweißen von großen Werkstücken und besonders von Schienen verwendet.&lt;br /&gt;
Nach dem Einbringen der Bodenabdichtung in die Formhälften werden diese in die Haltebleche gelegt und mit dem Universalspanngerät mittig über der Schweißlücke mit den T-Schrauben angespannt. Nach der Beendigung der Umsetzung und nach Ablauf der Wartezeit kann der flüssige Thermit-Stahl über die Sandriegel laufen und verteilt sich von dort durch die Kanäle in die Formhohlräume, wo er die Randzonen der Schienen auflöst, sich mit diesem Stahl vermischt und durch die Erstarrung der Schienen verschweißt. Nach etwa 3-4 Minuten ist der Stahl in der Form erstarrt. Nach dieser Wartezeit werden die Formhaltebleche bei jeder Schienenform vorsichtig abgenommen. Zum Weiterlesen:&lt;br /&gt;
[http://www.die-zwei-hamburger.com/cms01/html.php/modul/HTMLPages/pid/189 www.die-zwei-hamburger.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thermitschweißen wird heute oft durch das effektivere Abbrennstumpfschweißverfahren ersetzt, welches jedoch einen höheren Geräteaufwand erfordert.&lt;br /&gt;
Das Thermitverfahren hat nichts mit der Sauerstofflanze zu tun. Bei dieser erfolgt eine exotherme Eisen-Oxidation mithilfe von Sauerstoffgas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung anderer Metalle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Redoxreaktion mit Aluminium kann auch verwendet werden, um andere Metalleoxide oder –Erze, etwa Uranerz, Chromoxid,, Siliziumdioxid oder Manganoxid zu den Jeweiligen Metallen reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit handout]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fragen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit Fragebogen mit Antworten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Versuch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aluminothermisches Verfahren (Thermit) &lt;br /&gt;
'''&amp;lt;u&amp;gt;unterstrichen&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Geräte'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutzbrille, Schutzhandschuhe aus Leder, Blumentopf (Höhe 8-10 cm), Stativ, Ringklammer, feuerfeste Unterlage (Kachel) oder besser Schale mit Sand, Zange, Hammer, Magnet, Wage, Schale, zwei Wunderkerzen&lt;br /&gt;
Chemikalien:&lt;br /&gt;
Gut getrocknetes Eisen(III)-oxid, Aluminium Grieß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sicherheitshinweise:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtung:Die Chemikalien müssen völlig trocken sein, weil sonst die Mischung herausgeschleudert werden kann und es zu lebensgefährlichen Verbrennungen kommen kann! Der Versuch verläuft so heftig, daß es zum Herumspritzen von Eisenkügelchen kommen kann. (--&amp;gt; unbedingt im Abzug arbeiten) Deshalb Abstand halten (5 m). Kein brennbares Material in der Nähe (Gasschläuche fernhalten). Schutzbrille! &lt;br /&gt;
Unter den angegebenen Bedingungen (vor allem: kleines Reaktionsgefäß verwenden) kann der Versuch im Klassenraum durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
Auf keinen Fall aus der Nähe in den Topf hineinsehen! Die Mischung neigt nämlich auch noch Minuten nach dem Zündversuch zur Reaktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Versuchsanleitung:'''&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Man wiege 20 g Eisenoxid (noch besser ein Gemisch aus Eisen(II/III)-oxid) und 7 g Aluminium ein und vermische beide sorgfältig. Diese Mischung ist verschlossen lange Zeit stabil. In den Blumentopf gibt man zum Abdecken des Wasserablaufs etwas Aluminiumfolie. Man stelle ein Papprohr (Durchmesser etwa 1-2 cm) in die Mitte des Topfes und fülle außen herum Sand. Nun füllt man das Rohr mit dem Thermit-Gemisch. Unter den mittels Ringklammer befestigten Topf stellt man am Besten eine feuerfeste Schüssel, die mindestens 10 cm hoch mit Sand gefüllt ist. Zum Zünden nimmt man eine Wunder Kerze, die man in die Zündmischung steckt. Man zündet die andere Wunderkerze an und hält sie aneinander. Sobald die Reaktion beginnt sollte man einen Sicherheitsabstand von 5 m einhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man beobachtet eine heftige Reaktion mit Funkenbildung und großer Hitzeentwicklung (2000°C !). Aus dem Blumentopf tropft eine flüssige Masse in den Sand und bildet dort einen glühenden Regulus. Nach dem Abkühlen zerschlägt man den Regulus mit einem Hammer auf einer festen Unterlage, damit Schlacke und Eisen voneinander getrennt werden. Das Eisen kann mit einem Magneten identifiziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{www}}&lt;br /&gt;
* http://de.youtube.com/watch?v=Si07lLtaO0Q&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Yvonne|Yvonne Weseloh]] 08:57, 25. Feb. 2008 (CET)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Yvonne</name></author>	</entry>

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		<title>Thermit</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Yvonne: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{navi|Redoxreaktion|Schweißen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entdeckte Prof. Dr. Hans Goldschmidt in Essen die technische Gewinnung von Schwermetallen aus ihren Oxiden durch die Oxidation von Aluminium.  Thermit ist ein gemisch aus Eisen(III)-oxid und Aluminium-Pulver. Dieser aluminothermische Vorgang wurde fortan „Goldschmidt“- oder Thermit-Prozeß genannt. Diese von Goldschmidt entwickelte  Reaktion läuft in wenigen Sekunden unter starker Wärmeentwicklung ab. Seine größte Verbreitung hat das Thermit Schweißverfahren wegen seiner einfachen und von äußerlichen Energiequellen unabhängigen Ausführung bei der Schienenschweißung gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chemische Reaktion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Thermitreaktion ist eine Redoxreaktion, bei der Aluminium als Reduktionsmittel benutzt wird, um Eisen(III)-oxid zu Eisen reduzieren.&lt;br /&gt;
Das unedlere Aluminum reduziert das Eisen(III)-oxid zum Elementarischen Eisen und wird dabei zum Aluminiumoxid. (Redoxreaktion) &lt;br /&gt;
Die Reaktion läuft sehr stark exotherm ab.&lt;br /&gt;
Die Reaktionsprodukte sind Aluminiumoxid und elementarisches Eisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fe2O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; + Al	-&amp;gt;	2Fe + Al2O3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefahren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursprungsprodukte sind bei Raumtemperatur stabil, sie können sich entzünden, falls sie einer genügend  großen Aktivierungsenergie ausgesetzt werden. Der Brennvorgang ist eine Stak exotherme Reaktion (bis zu 2500°C), Die Produkte werden somit aufgrund der erreichten Temperatur flüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da brennendes Thermit kein externen Sauerstoff benötigt, kann die reaktion nicht erstickt werden und in jeder Umgebung- auch unter Sand und Wasser- gezündet werden und weiter brennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Löschversuche mit Wasser sowie Feuchtigkeit führen zur Dissoziation von Wasser und erzeugen Knallgas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2H2O    -&amp;gt;     2H2 + O2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thermit wird seit etwa 1920 zum aluminothermischen Schweißen und Fügen von Bahngleisen an den Schienenstößen angewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Thermit-Prozeß läuft ab, wenn eine Mischung aus Eisenoxid und fein verteilten Aluminium in einem Tiegel zur Entzündung gebracht wird. Die entstehende chemische Reaktion (Umsetzung) liefert flüssiges Eisen und flüssige Aluminium-Schlacke (Korund), die beide eine Temperatur von 2450°C haben. Das flüssige Eisen wird im Entstehungszustand durch Auflegierung zu Thermit-Stahl hoher Qualität veredelt der sich im unteren Teil des Tiegels sammelt. Die aluminothermische Schlacke schwimmt wegen ihres geringen Gewichtes auf dem Thermit-Stahl. Nach einer geringen Wartezeit nach Ablauf der Umsetzung wird der Tiegel abgestochen. Der flüssige Stahl wird hauptsächlich für das Schweißen von großen Werkstücken und besonders von Schienen verwendet.&lt;br /&gt;
Nach dem Einbringen der Bodenabdichtung in die Formhälften werden diese in die Haltebleche gelegt und mit dem Universalspanngerät mittig über der Schweißlücke mit den T-Schrauben angespannt. Nach der Beendigung der Umsetzung und nach Ablauf der Wartezeit kann der flüssige Thermit-Stahl über die Sandriegel laufen und verteilt sich von dort durch die Kanäle in die Formhohlräume, wo er die Randzonen der Schienen auflöst, sich mit diesem Stahl vermischt und durch die Erstarrung der Schienen verschweißt. Nach etwa 3-4 Minuten ist der Stahl in der Form erstarrt. Nach dieser Wartezeit werden die Formhaltebleche bei jeder Schienenform vorsichtig abgenommen. Zum Weiterlesen:&lt;br /&gt;
[http://www.die-zwei-hamburger.com/cms01/html.php/modul/HTMLPages/pid/189 www.die-zwei-hamburger.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thermitschweißen wird heute oft durch das effektivere Abbrennstumpfschweißverfahren ersetzt, welches jedoch einen höheren Geräteaufwand erfordert.&lt;br /&gt;
Das Thermitverfahren hat nichts mit der Sauerstofflanze zu tun. Bei dieser erfolgt eine exotherme Eisen-Oxidation mithilfe von Sauerstoffgas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung anderer Metalle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Redoxreaktion mit Aluminium kann auch verwendet werden, um andere Metalleoxide oder –Erze, etwa Uranerz, Chromoxid,, Siliziumdioxid oder Manganoxid zu den Jeweiligen Metallen reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit handout]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fragen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit Fragebogen mit Antworten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Versuch ==&lt;br /&gt;
Aluminothermisches Verfahren (Thermit)&lt;br /&gt;
'''Geräte'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutzbrille, Schutzhandschuhe aus Leder, Blumentopf (Höhe 8-10 cm), Stativ, Ringklammer, feuerfeste Unterlage (Kachel) oder besser Schale mit Sand, Zange, Hammer, Magnet, Wage, Schale, zwei Wunderkerzen&lt;br /&gt;
Chemikalien:&lt;br /&gt;
Gut getrocknetes Eisen(III)-oxid, Aluminium Grieß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sicherheitshinweise:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtung:Die Chemikalien müssen völlig trocken sein, weil sonst die Mischung herausgeschleudert werden kann und es zu lebensgefährlichen Verbrennungen kommen kann! Der Versuch verläuft so heftig, daß es zum Herumspritzen von Eisenkügelchen kommen kann. (--&amp;gt; unbedingt im Abzug arbeiten) Deshalb Abstand halten (5 m). Kein brennbares Material in der Nähe (Gasschläuche fernhalten). Schutzbrille! &lt;br /&gt;
Unter den angegebenen Bedingungen (vor allem: kleines Reaktionsgefäß verwenden) kann der Versuch im Klassenraum durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
Auf keinen Fall aus der Nähe in den Topf hineinsehen! Die Mischung neigt nämlich auch noch Minuten nach dem Zündversuch zur Reaktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Versuchsanleitung:'''&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Man wiege 20 g Eisenoxid (noch besser ein Gemisch aus Eisen(II/III)-oxid) und 7 g Aluminium ein und vermische beide sorgfältig. Diese Mischung ist verschlossen lange Zeit stabil. In den Blumentopf gibt man zum Abdecken des Wasserablaufs etwas Aluminiumfolie. Man stelle ein Papprohr (Durchmesser etwa 1-2 cm) in die Mitte des Topfes und fülle außen herum Sand. Nun füllt man das Rohr mit dem Thermit-Gemisch. Unter den mittels Ringklammer befestigten Topf stellt man am Besten eine feuerfeste Schüssel, die mindestens 10 cm hoch mit Sand gefüllt ist. Zum Zünden nimmt man eine Wunder Kerze, die man in die Zündmischung steckt. Man zündet die andere Wunderkerze an und hält sie aneinander. Sobald die Reaktion beginnt sollte man einen Sicherheitsabstand von 5 m einhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man beobachtet eine heftige Reaktion mit Funkenbildung und großer Hitzeentwicklung (2000°C !). Aus dem Blumentopf tropft eine flüssige Masse in den Sand und bildet dort einen glühenden Regulus. Nach dem Abkühlen zerschlägt man den Regulus mit einem Hammer auf einer festen Unterlage, damit Schlacke und Eisen voneinander getrennt werden. Das Eisen kann mit einem Magneten identifiziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{www}}&lt;br /&gt;
* http://de.youtube.com/watch?v=Si07lLtaO0Q&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Yvonne|Yvonne Weseloh]] 08:57, 25. Feb. 2008 (CET)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Yvonne</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Thermit&amp;diff=28244</id>
		<title>Thermit</title>
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				<updated>2008-02-25T08:11:44Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Yvonne: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{navi|Redoxreaktion}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entdeckte Prof. Dr. Hans Goldschmidt in Essen die technische Gewinnung von Schwermetallen aus ihren Oxiden durch die Oxidation von Aluminium.  Thermit ist ein gemisch aus Eisen(III)-oxid und Aluminium-Pulver. Dieser aluminothermische Vorgang wurde fortan „Goldschmidt“- oder Thermit-Prozeß genannt. Diese von Goldschmidt entwickelte  Reaktion läuft in wenigen Sekunden unter starker Wärmeentwicklung ab. Seine größte Verbreitung hat das Thermit Schweißverfahren wegen seiner einfachen und von äußerlichen Energiequellen unabhängigen Ausführung bei der Schienenschweißung gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chemische Reaktion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Thermitreaktion ist eine Redoxreaktion, bei der Aluminium als Reduktionsmittel benutzt wird, um Eisen(III)-oxid zu Eisen reduzieren.&lt;br /&gt;
Das unedlere Aluminum reduziert das Eisen(III)-oxid zum Elementarischen Eisen und wird dabei zum Aluminiumoxid. (Redoxreaktion) &lt;br /&gt;
Die Reaktion läuft sehr stark exotherm ab.&lt;br /&gt;
Die Reaktionsprodukte sind Aluminiumoxid und elementarisches Eisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fe2O3 + Al	-&amp;gt;	2Fe + Al2O3 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefahren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursprungsprodukte sind bei Raumtemperatur stabil, sie können sich entzünden, falls sie einer genügend  großen Aktivierungsenergie ausgesetzt werden. Der Brennvorgang ist eine Stak exotherme Reaktion (bis zu 2500°C), Die Produkte werden somit aufgrund der erreichten Temperatur flüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da brennendes Thermit kein externen Sauerstoff benötigt, kann die reaktion nicht erstickt werden und in jeder Umgebung- auch unter Sand und Wasser- gezündet werden und weiter brennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Löschversuche mit Wasser sowie Feuchtigkeit führen zur Dissoziation von Wasser und erzeugen Knallgas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2H2O    -&amp;gt;     2H2 + O2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thermit wird seit etwa 1920 zum aluminothermischen Schweißen und Fügen von Bahngleisen an den Schienenstößen angewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Thermit-Prozeß läuft ab, wenn eine Mischung aus Eisenoxid und fein verteilten Aluminium in einem Tiegel zur Entzündung gebracht wird. Die entstehende chemische Reaktion (Umsetzung) liefert flüssiges Eisen und flüssige Aluminium-Schlacke (Korund), die beide eine Temperatur von 2450°C haben. Das flüssige Eisen wird im Entstehungszustand durch Auflegierung zu Thermit-Stahl hoher Qualität veredelt der sich im unteren Teil des Tiegels sammelt. Die aluminothermische Schlacke schwimmt wegen ihres geringen Gewichtes auf dem Thermit-Stahl. Nach einer geringen Wartezeit nach Ablauf der Umsetzung wird der Tiegel abgestochen. Der flüssige Stahl wird hauptsächlich für das Schweißen von großen Werkstücken und besonders von Schienen verwendet.&lt;br /&gt;
Nach dem Einbringen der Bodenabdichtung in die Formhälften werden diese in die Haltebleche gelegt und mit dem Universalspanngerät mittig über der Schweißlücke mit den T-Schrauben angespannt. Nach der Beendigung der Umsetzung und nach Ablauf der Wartezeit kann der flüssige Thermit-Stahl über die Sandriegel laufen und verteilt sich von dort durch die Kanäle in die Formhohlräume, wo er die Randzonen der Schienen auflöst, sich mit diesem Stahl vermischt und durch die Erstarrung der Schienen verschweißt. Nach etwa 3-4 Minuten ist der Stahl in der Form erstarrt. Nach dieser Wartezeit werden die Formhaltebleche bei jeder Schienenform vorsichtig abgenommen. &lt;br /&gt;
[http://www.die-zwei-hamburger.com/cms01/html.php/modul/HTMLPages/pid/189 Link-Text]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thermitschweißen wird heute oft durch das effektivere Abbrennstumpfschweißverfahren ersetzt, welches jedoch einen höheren Geräteaufwand erfordert.&lt;br /&gt;
Das Thermitverfahren hat nichts mit der Sauerstofflanze zu tun. Bei dieser erfolgt eine exotherme Eisen-Oxidation mithilfe von Sauerstoffgas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 == Herstellung anderer Metalle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Redoxreaktion mit Aluminium kann auch verwendet werden, um andere Metalleoxide oder –Erze, etwa Uranerz, Chromoxid,, Siliziumdioxid oder Manganoxid zu den Jeweiligen Metallen reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit handout]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit Fragebogen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit Fragebogen mit Antworten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit Versuch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://de.youtube.com/watch?v=Si07lLtaO0Q&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Yvonne|Yvonne Weseloh]] 08:57, 25. Feb. 2008 (CET)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Yvonne</name></author>	</entry>

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		<title>Thermit</title>
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				<updated>2008-02-25T08:09:46Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Yvonne: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{navi|Redoxreaktion}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entdeckte Prof. Dr. Hans Goldschmidt in Essen die technische Gewinnung von Schwermetallen aus ihren Oxiden durch die Oxidation von Aluminium.  Thermit ist ein gemisch aus Eisen(III)-oxid und Aluminium-Pulver. Dieser aluminothermische Vorgang wurde fortan „Goldschmidt“- oder Thermit-Prozeß genannt. Diese von Goldschmidt entwickelte  Reaktion läuft in wenigen Sekunden unter starker Wärmeentwicklung ab. Seine größte Verbreitung hat das Thermit Schweißverfahren wegen seiner einfachen und von äußerlichen Energiequellen unabhängigen Ausführung bei der Schienenschweißung gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chemische Reaktion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Thermitreaktion ist eine Redoxreaktion, bei der Aluminium als Reduktionsmittel benutzt wird, um Eisen(III)-oxid zu Eisen reduzieren.&lt;br /&gt;
Das unedlere Aluminum reduziert das Eisen(III)-oxid zum Elementarischen Eisen und wird dabei zum Aluminiumoxid. (Redoxreaktion) &lt;br /&gt;
Die Reaktion läuft sehr stark exotherm ab.&lt;br /&gt;
Die Reaktionsprodukte sind Aluminiumoxid und elementarisches Eisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fe2O3 + Al	-&amp;gt;	2Fe + Al2O3 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefahren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursprungsprodukte sind bei Raumtemperatur stabil, sie können sich entzünden, falls sie einer genügend  großen Aktivierungsenergie ausgesetzt werden. Der Brennvorgang ist eine Stak exotherme Reaktion (bis zu 2500°C), Die Produkte werden somit aufgrund der erreichten Temperatur flüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da brennendes Thermit kein externen Sauerstoff benötigt, kann die reaktion nicht erstickt werden und in jeder Umgebung- auch unter Sand und Wasser- gezündet werden und weiter brennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Löschversuche mit Wasser sowie Feuchtigkeit führen zur Dissoziation von Wasser und erzeugen Knallgas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2H2O    -&amp;gt;     2H2 + O2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thermit wird seit etwa 1920 zum aluminothermischen Schweißen und Fügen von Bahngleisen an den Schienenstößen angewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Thermit-Prozeß läuft ab, wenn eine Mischung aus Eisenoxid und fein verteilten Aluminium in einem Tiegel zur Entzündung gebracht wird. Die entstehende chemische Reaktion (Umsetzung) liefert flüssiges Eisen und flüssige Aluminium-Schlacke (Korund), die beide eine Temperatur von 2450°C haben. Das flüssige Eisen wird im Entstehungszustand durch Auflegierung zu Thermit-Stahl hoher Qualität veredelt der sich im unteren Teil des Tiegels sammelt. Die aluminothermische Schlacke schwimmt wegen ihres geringen Gewichtes auf dem Thermit-Stahl. Nach einer geringen Wartezeit nach Ablauf der Umsetzung wird der Tiegel abgestochen. Der flüssige Stahl wird hauptsächlich für das Schweißen von großen Werkstücken und besonders von Schienen verwendet.&lt;br /&gt;
Nach dem Einbringen der Bodenabdichtung in die Formhälften werden diese in die Haltebleche gelegt und mit dem Universalspanngerät mittig über der Schweißlücke mit den T-Schrauben angespannt. Nach der Beendigung der Umsetzung und nach Ablauf der Wartezeit kann der flüssige Thermit-Stahl über die Sandriegel laufen und verteilt sich von dort durch die Kanäle in die Formhohlräume, wo er die Randzonen der Schienen auflöst, sich mit diesem Stahl vermischt und durch die Erstarrung der Schienen verschweißt. Nach etwa 3-4 Minuten ist der Stahl in der Form erstarrt. Nach dieser Wartezeit werden die Formhaltebleche bei jeder Schienenform vorsichtig abgenommen. &lt;br /&gt;
[http://www.die-zwei-hamburger.com/cms01/html.php/modul/HTMLPages/pid/189 Link-Text]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thermitschweißen wird heute oft durch das effektivere Abbrennstumpfschweißverfahren ersetzt, welches jedoch einen höheren Geräteaufwand erfordert.&lt;br /&gt;
Das Thermitverfahren hat nichts mit der Sauerstofflanze zu tun. Bei dieser erfolgt eine exotherme Eisen-Oxidation mithilfe von Sauerstoffgas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 == Herstellung anderer Metalle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Redoxreaktion mit Aluminium kann auch verwendet werden, um andere Metalleoxide oder –Erze, etwa Uranerz, Chromoxid,, Siliziumdioxid oder Manganoxid zu den Jeweiligen Metallen reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit handout]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit Fragebogen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit Fragebogen mit Antworten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit Versuch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://de.youtube.com/watch?v=Si07lLtaO0Q&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Yvonne|Yvonne Weseloh]] 08:57, 25. Feb. 2008 (CET)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Yvonne</name></author>	</entry>

	<entry>
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		<title>Thermit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Thermit&amp;diff=28241"/>
				<updated>2008-02-25T08:09:01Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Yvonne: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{navi|Redoxreaktion}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entdeckte Prof. Dr. Hans Goldschmidt in Essen die technische Gewinnung von Schwermetallen aus ihren Oxiden durch die Oxidation von Aluminium.  Thermit ist ein gemisch aus Eisen(III)-oxid und Aluminium-Pulver. Dieser aluminothermische Vorgang wurde fortan „Goldschmidt“- oder Thermit-Prozeß genannt. Diese von Goldschmidt entwickelte  Reaktion läuft in wenigen Sekunden unter starker Wärmeentwicklung ab. Seine größte Verbreitung hat das Thermit Schweißverfahren wegen seiner einfachen und von äußerlichen Energiequellen unabhängigen Ausführung bei der Schienenschweißung gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chemische Reaktion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Thermitreaktion ist eine Redoxreaktion, bei der Aluminium als Reduktionsmittel benutzt wird, um Eisen(III)-oxid zu Eisen reduzieren.&lt;br /&gt;
Das unedlere Aluminum reduziert das Eisen(III)-oxid zum Elementarischen Eisen und wird dabei zum Aluminiumoxid. (Redoxreaktion) &lt;br /&gt;
Die Reaktion läuft sehr stark exotherm ab.&lt;br /&gt;
Die Reaktionsprodukte sind Aluminiumoxid und elementarisches Eisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fe2O3 + Al	-&amp;gt;	2Fe + Al2O3 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefahren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursprungsprodukte sind bei Raumtemperatur stabil, sie können sich entzünden, falls sie einer genügend  großen Aktivierungsenergie ausgesetzt werden. Der Brennvorgang ist eine Stak exotherme Reaktion (bis zu 2500°C), Die Produkte werden somit aufgrund der erreichten Temperatur flüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da brennendes Thermit kein externen Sauerstoff benötigt, kann die reaktion nicht erstickt werden und in jeder Umgebung- auch unter Sand und Wasser- gezündet werden und weiter brennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Löschversuche mit Wasser sowie Feuchtigkeit führen zur Dissoziation von Wasser und erzeugen Knallgas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2H2O    -&amp;gt;     2H2 + O2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thermit wird seit etwa 1920 zum aluminothermischen Schweißen und Fügen von Bahngleisen an den Schienenstößen angewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Thermit-Prozeß läuft ab, wenn eine Mischung aus Eisenoxid und fein verteilten Aluminium in einem Tiegel zur Entzündung gebracht wird. Die entstehende chemische Reaktion (Umsetzung) liefert flüssiges Eisen und flüssige Aluminium-Schlacke (Korund), die beide eine Temperatur von 2450°C haben. Das flüssige Eisen wird im Entstehungszustand durch Auflegierung zu Thermit-Stahl hoher Qualität veredelt der sich im unteren Teil des Tiegels sammelt. Die aluminothermische Schlacke schwimmt wegen ihres geringen Gewichtes auf dem Thermit-Stahl. Nach einer geringen Wartezeit nach Ablauf der Umsetzung wird der Tiegel abgestochen. Der flüssige Stahl wird hauptsächlich für das Schweißen von großen Werkstücken und besonders von Schienen verwendet.&lt;br /&gt;
Nach dem Einbringen der Bodenabdichtung in die Formhälften werden diese in die Haltebleche gelegt und mit dem Universalspanngerät mittig über der Schweißlücke mit den T-Schrauben angespannt. Nach der Beendigung der Umsetzung und nach Ablauf der Wartezeit kann der flüssige Thermit-Stahl über die Sandriegel laufen und verteilt sich von dort durch die Kanäle in die Formhohlräume, wo er die Randzonen der Schienen auflöst, sich mit diesem Stahl vermischt und durch die Erstarrung der Schienen verschweißt. Nach etwa 3-4 Minuten ist der Stahl in der Form erstarrt. Nach dieser Wartezeit werden die Formhaltebleche bei jeder Schienenform vorsichtig abgenommen. &lt;br /&gt;
[ http://www.die-zwei-hamburger.com/cms01/html.php/modul/HTMLPages/pid/189Link-Text]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thermitschweißen wird heute oft durch das effektivere Abbrennstumpfschweißverfahren ersetzt, welches jedoch einen höheren Geräteaufwand erfordert.&lt;br /&gt;
Das Thermitverfahren hat nichts mit der Sauerstofflanze zu tun. Bei dieser erfolgt eine exotherme Eisen-Oxidation mithilfe von Sauerstoffgas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 == Herstellung anderer Metalle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Redoxreaktion mit Aluminium kann auch verwendet werden, um andere Metalleoxide oder –Erze, etwa Uranerz, Chromoxid,, Siliziumdioxid oder Manganoxid zu den Jeweiligen Metallen reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit handout]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit Fragebogen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit Fragebogen mit Antworten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit Versuch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://de.youtube.com/watch?v=Si07lLtaO0Q&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Yvonne|Yvonne Weseloh]] 08:57, 25. Feb. 2008 (CET)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Yvonne</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Yvonne: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Meine Artikel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.urlaub-mit-hund.themental.de/images/Urlaub-mit-Hund-image1.jpg&lt;br /&gt;
http://www.funnypostcard.com/dog/winniethepooh.jpg&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Yvonne</name></author>	</entry>

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&lt;hr /&gt;
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Meine Artikel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Yvonne</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Yvonne: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Thermit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Thermit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entdeckte Prof. Dr. Hans Goldschmidt in Essen die technische Gewinnung von Schwermetallen aus ihren Oxiden durch die Oxidation von Aluminium.  Thermit ist ein gemisch aus Eisen(III)-oxid und Aluminium-Pulver. Dieser aluminothermische Vorgang wurde fortan „Goldschmidt“- oder Thermit-Prozeß genannt. Diese von Goldschmidt entwickelte  Reaktion läuft in wenigen Sekunden unter starker Wärmeentwicklung ab. Seine größte Verbreitung hat das Thermit Schweißverfahren wegen seiner einfachen und von äußerlichen Energiequellen unabhängigen Ausführung bei der Schienenschweißung gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chemische Reaktion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Thermitreaktion ist eine Redoxreaktion, bei der Aluminium als Reduktionsmittel benutzt wird, um Eisen(III)-oxid zu Eisen reduzieren.&lt;br /&gt;
Das unedlere Aluminum reduziert das Eisen(III)-oxid zum Elementarischen Eisen und wird dabei zum Aluminiumoxid. (Redoxreaktion) &lt;br /&gt;
Die Reaktion läuft sehr stark exotherm ab.&lt;br /&gt;
Die Reaktionsprodukte sind Aluminiumoxid und elementarisches Eisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fe2O3 + Al  -&amp;gt;   2Fe + Al2O3 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefahren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursprungsprodukte sind bei Raumtemperatur stabil, sie können sich entzünden, falls sie einer genügend  großen Aktivierungsenergie ausgesetzt werden. Der Brennvorgang ist eine Stak exotherme Reaktion (bis zu 2500°C), Die Produkte werden somit aufgrund der erreichten Temperatur flüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da brennendes Thermit kein externen Sauerstoff benötigt, kann die reaktion nicht erstickt werden und in jeder Umgebung- auch unter Sand und Wasser- gezündet werden und weiter brennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Löschversuche mit Wasser sowie Feuchtigkeit führen zur Dissoziation von Wasser und erzeugen Knallgas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2H2O     -&amp;gt;    2H2 + O2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thermit wird seit etwa 1920 zum aluminothermischen Schweißen und Fügen von Bahngleisen an den Schienenstößen angewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Thermit-Prozeß läuft ab, wenn eine Mischung aus Eisenoxid und fein verteilten Aluminium in einem Tiegel zur Entzündung gebracht wird. Die entstehende chemische Reaktion (Umsetzung) liefert flüssiges Eisen und flüssige Aluminium-Schlacke (Korund), die beide eine Temperatur von 2450°C haben. Das flüssige Eisen wird im Entstehungszustand durch Auflegierung zu Thermit-Stahl hoher Qualität veredelt der sich im unteren Teil des Tiegels sammelt. Die aluminothermische Schlacke schwimmt wegen ihres geringen Gewichtes auf dem Thermit-Stahl. Nach einer geringen Wartezeit nach Ablauf der Umsetzung wird der Tiegel abgestochen. Der flüssige Stahl wird hauptsächlich für das Schweißen von großen Werkstücken und besonders von Schienen verwendet.&lt;br /&gt;
Nach dem Einbringen der Bodenabdichtung in die Formhälften werden diese in die Haltebleche gelegt und mit dem Universalspanngerät mittig über der Schweißlücke mit den T-Schrauben angespannt. Nach der Beendigung der Umsetzung und nach Ablauf der Wartezeit kann der flüssige Thermit-Stahl über die Sandriegel laufen und verteilt sich von dort durch die Kanäle in die Formhohlräume, wo er die Randzonen der Schienen auflöst, sich mit diesem Stahl vermischt und durch die Erstarrung der Schienen verschweißt. Nach etwa 3-4 Minuten ist der Stahl in der Form erstarrt. Nach dieser Wartezeit werden die Formhaltebleche bei jeder Schienenform vorsichtig abgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thermitschweißen wird heute oft durch das effektivere Abbrennstumpfschweißverfahren ersetzt, welches jedoch einen höheren Geräteaufwand erfordert.&lt;br /&gt;
Das Thermitverfahren hat nichts mit der Sauerstofflanze zu tun. Bei dieser erfolgt eine exotherme Eisen-Oxidation mithilfe von Sauerstoffgas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung anderer Metalle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Redoxreaktion mit Aluminium kann auch verwendet werden, um andere Metalleoxide oder –Erze, etwa Uranerz, Chromoxid,, Siliziumdioxid oder Manganoxid zu den Jeweiligen Metallen reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
http://de.youtube.com/watch?v=Si07lLtaO0Q&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Yvonne</name></author>	</entry>

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		<title>Thermit</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Yvonne: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{navi|Redoxreaktion}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entdeckte Prof. Dr. Hans Goldschmidt in Essen die technische Gewinnung von Schwermetallen aus ihren Oxiden durch die Oxidation von Aluminium.  Thermit ist ein gemisch aus Eisen(III)-oxid und Aluminium-Pulver. Dieser aluminothermische Vorgang wurde fortan „Goldschmidt“- oder Thermit-Prozeß genannt. Diese von Goldschmidt entwickelte  Reaktion läuft in wenigen Sekunden unter starker Wärmeentwicklung ab. Seine größte Verbreitung hat das Thermit Schweißverfahren wegen seiner einfachen und von äußerlichen Energiequellen unabhängigen Ausführung bei der Schienenschweißung gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chemische Reaktion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Thermitreaktion ist eine Redoxreaktion, bei der Aluminium als Reduktionsmittel benutzt wird, um Eisen(III)-oxid zu Eisen reduzieren.&lt;br /&gt;
Das unedlere Aluminum reduziert das Eisen(III)-oxid zum Elementarischen Eisen und wird dabei zum Aluminiumoxid. (Redoxreaktion) &lt;br /&gt;
Die Reaktion läuft sehr stark exotherm ab.&lt;br /&gt;
Die Reaktionsprodukte sind Aluminiumoxid und elementarisches Eisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fe2O3 + Al	-&amp;gt;	2Fe + Al2O3 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefahren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursprungsprodukte sind bei Raumtemperatur stabil, sie können sich entzünden, falls sie einer genügend  großen Aktivierungsenergie ausgesetzt werden. Der Brennvorgang ist eine Stak exotherme Reaktion (bis zu 2500°C), Die Produkte werden somit aufgrund der erreichten Temperatur flüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da brennendes Thermit kein externen Sauerstoff benötigt, kann die reaktion nicht erstickt werden und in jeder Umgebung- auch unter Sand und Wasser- gezündet werden und weiter brennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Löschversuche mit Wasser sowie Feuchtigkeit führen zur Dissoziation von Wasser und erzeugen Knallgas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2H2O    -&amp;gt;     2H2 + O2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thermit wird seit etwa 1920 zum aluminothermischen Schweißen und Fügen von Bahngleisen an den Schienenstößen angewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Thermit-Prozeß läuft ab, wenn eine Mischung aus Eisenoxid und fein verteilten Aluminium in einem Tiegel zur Entzündung gebracht wird. Die entstehende chemische Reaktion (Umsetzung) liefert flüssiges Eisen und flüssige Aluminium-Schlacke (Korund), die beide eine Temperatur von 2450°C haben. Das flüssige Eisen wird im Entstehungszustand durch Auflegierung zu Thermit-Stahl hoher Qualität veredelt der sich im unteren Teil des Tiegels sammelt. Die aluminothermische Schlacke schwimmt wegen ihres geringen Gewichtes auf dem Thermit-Stahl. Nach einer geringen Wartezeit nach Ablauf der Umsetzung wird der Tiegel abgestochen. Der flüssige Stahl wird hauptsächlich für das Schweißen von großen Werkstücken und besonders von Schienen verwendet.&lt;br /&gt;
Nach dem Einbringen der Bodenabdichtung in die Formhälften werden diese in die Haltebleche gelegt und mit dem Universalspanngerät mittig über der Schweißlücke mit den T-Schrauben angespannt. Nach der Beendigung der Umsetzung und nach Ablauf der Wartezeit kann der flüssige Thermit-Stahl über die Sandriegel laufen und verteilt sich von dort durch die Kanäle in die Formhohlräume, wo er die Randzonen der Schienen auflöst, sich mit diesem Stahl vermischt und durch die Erstarrung der Schienen verschweißt. Nach etwa 3-4 Minuten ist der Stahl in der Form erstarrt. Nach dieser Wartezeit werden die Formhaltebleche bei jeder Schienenform vorsichtig abgenommen. &lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thermitschweißen wird heute oft durch das effektivere Abbrennstumpfschweißverfahren ersetzt, welches jedoch einen höheren Geräteaufwand erfordert.&lt;br /&gt;
Das Thermitverfahren hat nichts mit der Sauerstofflanze zu tun. Bei dieser erfolgt eine exotherme Eisen-Oxidation mithilfe von Sauerstoffgas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 == Herstellung anderer Metalle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Redoxreaktion mit Aluminium kann auch verwendet werden, um andere Metalleoxide oder –Erze, etwa Uranerz, Chromoxid,, Siliziumdioxid oder Manganoxid zu den Jeweiligen Metallen reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit handout]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit Fragebogen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit Fragebogen mit Antworten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit Versuch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://de.youtube.com/watch?v=Si07lLtaO0Q&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Yvonne|Yvonne Weseloh]] 08:57, 25. Feb. 2008 (CET)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Yvonne</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Yvonne: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{navi|Redoxreaktion}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entdeckte Prof. Dr. Hans Goldschmidt in Essen die technische Gewinnung von Schwermetallen aus ihren Oxiden durch die Oxidation von Aluminium.  Thermit ist ein gemisch aus Eisen(III)-oxid und Aluminium-Pulver. Dieser aluminothermische Vorgang wurde fortan „Goldschmidt“- oder Thermit-Prozeß genannt. Diese von Goldschmidt entwickelte  Reaktion läuft in wenigen Sekunden unter starker Wärmeentwicklung ab. Seine größte Verbreitung hat das Thermit Schweißverfahren wegen seiner einfachen und von äußerlichen Energiequellen unabhängigen Ausführung bei der Schienenschweißung gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chemische Reaktion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Thermitreaktion ist eine Redoxreaktion, bei der Aluminium als Reduktionsmittel benutzt wird, um Eisen(III)-oxid zu Eisen reduzieren.&lt;br /&gt;
Das unedlere Aluminum reduziert das Eisen(III)-oxid zum Elementarischen Eisen und wird dabei zum Aluminiumoxid. (Redoxreaktion) &lt;br /&gt;
Die Reaktion läuft sehr stark exotherm ab.&lt;br /&gt;
Die Reaktionsprodukte sind Aluminiumoxid und elementarisches Eisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fe2O3 + Al	-&amp;gt;	2Fe + Al2O3 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefahren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursprungsprodukte sind bei Raumtemperatur stabil, sie können sich entzünden, falls sie einer genügend  großen Aktivierungsenergie ausgesetzt werden. Der Brennvorgang ist eine Stak exotherme Reaktion (bis zu 2500°C), Die Produkte werden somit aufgrund der erreichten Temperatur flüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da brennendes Thermit kein externen Sauerstoff benötigt, kann die reaktion nicht erstickt werden und in jeder Umgebung- auch unter Sand und Wasser- gezündet werden und weiter brennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Löschversuche mit Wasser sowie Feuchtigkeit führen zur Dissoziation von Wasser und erzeugen Knallgas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2H2O    -&amp;gt;     2H2 + O2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thermit wird seit etwa 1920 zum aluminothermischen Schweißen und Fügen von Bahngleisen an den Schienenstößen angewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Thermit-Prozeß läuft ab, wenn eine Mischung aus Eisenoxid und fein verteilten Aluminium in einem Tiegel zur Entzündung gebracht wird. Die entstehende chemische Reaktion (Umsetzung) liefert flüssiges Eisen und flüssige Aluminium-Schlacke (Korund), die beide eine Temperatur von 2450°C haben. Das flüssige Eisen wird im Entstehungszustand durch Auflegierung zu Thermit-Stahl hoher Qualität veredelt der sich im unteren Teil des Tiegels sammelt. Die aluminothermische Schlacke schwimmt wegen ihres geringen Gewichtes auf dem Thermit-Stahl. Nach einer geringen Wartezeit nach Ablauf der Umsetzung wird der Tiegel abgestochen. Der flüssige Stahl wird hauptsächlich für das Schweißen von großen Werkstücken und besonders von Schienen verwendet.&lt;br /&gt;
Nach dem Einbringen der Bodenabdichtung in die Formhälften werden diese in die Haltebleche gelegt und mit dem Universalspanngerät mittig über der Schweißlücke mit den T-Schrauben angespannt. Nach der Beendigung der Umsetzung und nach Ablauf der Wartezeit kann der flüssige Thermit-Stahl über die Sandriegel laufen und verteilt sich von dort durch die Kanäle in die Formhohlräume, wo er die Randzonen der Schienen auflöst, sich mit diesem Stahl vermischt und durch die Erstarrung der Schienen verschweißt. Nach etwa 3-4 Minuten ist der Stahl in der Form erstarrt. Nach dieser Wartezeit werden die Formhaltebleche bei jeder Schienenform vorsichtig abgenommen. &lt;br /&gt;
[http://images.google.de/imgres?imgurl=http://www.die-zwei-hamburger.com/cms01/fileadmin/Images/710-010a.jpg&amp;amp;imgrefurl=http://www.die-zwei-hamburger.com/cms01/html.php/modul/HTMLPages/pid/189&amp;amp;h=450&amp;amp;w=600&amp;amp;sz=36&amp;amp;hl=de&amp;amp;start=19&amp;amp;tbnid=SI5JpDpaX9hlqM:&amp;amp;tbnh=101&amp;amp;tbnw=135&amp;amp;prev=/images%3Fq%3Dschienen%2Bschwei%25C3%259Fen%26gbv%3D2%26hl%3Dde Link-Text]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thermitschweißen wird heute oft durch das effektivere Abbrennstumpfschweißverfahren ersetzt, welches jedoch einen höheren Geräteaufwand erfordert.&lt;br /&gt;
Das Thermitverfahren hat nichts mit der Sauerstofflanze zu tun. Bei dieser erfolgt eine exotherme Eisen-Oxidation mithilfe von Sauerstoffgas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 == Herstellung anderer Metalle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Redoxreaktion mit Aluminium kann auch verwendet werden, um andere Metalleoxide oder –Erze, etwa Uranerz, Chromoxid,, Siliziumdioxid oder Manganoxid zu den Jeweiligen Metallen reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit handout]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit Fragebogen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit Fragebogen mit Antworten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit Versuch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://de.youtube.com/watch?v=Si07lLtaO0Q&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Yvonne</name></author>	</entry>

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		<title>Thermit</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Yvonne: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{navi|Redoxreaktion|Oxidation|Reduktion}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entdeckte Prof. Dr. Hans Goldschmidt in Essen die technische Gewinnung von Schwermetallen aus ihren Oxiden durch die Oxidation von Aluminium.  Thermit ist ein gemisch aus Eisen(III)-oxid und Aluminium-Pulver. Dieser aluminothermische Vorgang wurde fortan „Goldschmidt“- oder Thermit-Prozeß genannt. Diese von Goldschmidt entwickelte  Reaktion läuft in wenigen Sekunden unter starker Wärmeentwicklung ab. Seine größte Verbreitung hat das Thermit Schweißverfahren wegen seiner einfachen und von äußerlichen Energiequellen unabhängigen Ausführung bei der Schienenschweißung gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chemische Reaktion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Thermitreaktion ist eine Redoxreaktion, bei der Aluminium als Reduktionsmittel benutzt wird, um Eisen(III)-oxid zu Eisen reduzieren.&lt;br /&gt;
Das unedlere Aluminum reduziert das Eisen(III)-oxid zum Elementarischen Eisen und wird dabei zum Aluminiumoxid. (Redoxreaktion) &lt;br /&gt;
Die Reaktion läuft sehr stark exotherm ab.&lt;br /&gt;
Die Reaktionsprodukte sind Aluminiumoxid und elementarisches Eisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fe2O3 + Al	-&amp;gt;	2Fe + Al2O3 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefahren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursprungsprodukte sind bei Raumtemperatur stabil, sie können sich entzünden, falls sie einer genügend  großen Aktivierungsenergie ausgesetzt werden. Der Brennvorgang ist eine Stak exotherme Reaktion (bis zu 2500°C), Die Produkte werden somit aufgrund der erreichten Temperatur flüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da brennendes Thermit kein externen Sauerstoff benötigt, kann die reaktion nicht erstickt werden und in jeder Umgebung- auch unter Sand und Wasser- gezündet werden und weiter brennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Löschversuche mit Wasser sowie Feuchtigkeit führen zur Dissoziation von Wasser und erzeugen Knallgas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2H2O    -&amp;gt;     2H2 + O2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thermit wird seit etwa 1920 zum aluminothermischen Schweißen und Fügen von Bahngleisen an den Schienenstößen angewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Thermit-Prozeß läuft ab, wenn eine Mischung aus Eisenoxid und fein verteilten Aluminium in einem Tiegel zur Entzündung gebracht wird. Die entstehende chemische Reaktion (Umsetzung) liefert flüssiges Eisen und flüssige Aluminium-Schlacke (Korund), die beide eine Temperatur von 2450°C haben. Das flüssige Eisen wird im Entstehungszustand durch Auflegierung zu Thermit-Stahl hoher Qualität veredelt der sich im unteren Teil des Tiegels sammelt. Die aluminothermische Schlacke schwimmt wegen ihres geringen Gewichtes auf dem Thermit-Stahl. Nach einer geringen Wartezeit nach Ablauf der Umsetzung wird der Tiegel abgestochen. Der flüssige Stahl wird hauptsächlich für das Schweißen von großen Werkstücken und besonders von Schienen verwendet.&lt;br /&gt;
Nach dem Einbringen der Bodenabdichtung in die Formhälften werden diese in die Haltebleche gelegt und mit dem Universalspanngerät mittig über der Schweißlücke mit den T-Schrauben angespannt. Nach der Beendigung der Umsetzung und nach Ablauf der Wartezeit kann der flüssige Thermit-Stahl über die Sandriegel laufen und verteilt sich von dort durch die Kanäle in die Formhohlräume, wo er die Randzonen der Schienen auflöst, sich mit diesem Stahl vermischt und durch die Erstarrung der Schienen verschweißt. Nach etwa 3-4 Minuten ist der Stahl in der Form erstarrt. Nach dieser Wartezeit werden die Formhaltebleche bei jeder Schienenform vorsichtig abgenommen. &lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thermitschweißen wird heute oft durch das effektivere Abbrennstumpfschweißverfahren ersetzt, welches jedoch einen höheren Geräteaufwand erfordert.&lt;br /&gt;
Das Thermitverfahren hat nichts mit der Sauerstofflanze zu tun. Bei dieser erfolgt eine exotherme Eisen-Oxidation mithilfe von Sauerstoffgas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 == Herstellung anderer Metalle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Redoxreaktion mit Aluminium kann auch verwendet werden, um andere Metalleoxide oder –Erze, etwa Uranerz, Chromoxid,, Siliziumdioxid oder Manganoxid zu den Jeweiligen Metallen reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit handout]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit Fragebogen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit Fragebogen mit Antworten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit Versuch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://de.youtube.com/watch?v=Si07lLtaO0Q&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Yvonne</name></author>	</entry>

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		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Thermit&amp;diff=28212</id>
		<title>Thermit</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Yvonne: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{navi|Redoxreaktion|Oxidation|Reduktion}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entdeckte Prof. Dr. Hans Goldschmidt in Essen die technische Gewinnung von Schwermetallen aus ihren Oxiden durch die Oxidation von Aluminium.  Thermit ist ein gemisch aus Eisen(III)-oxid und Aluminium-Pulver. Dieser aluminothermische Vorgang wurde fortan „Goldschmidt“- oder Thermit-Prozeß genannt. Diese von Goldschmidt entwickelte  Reaktion läuft in wenigen Sekunden unter starker Wärmeentwicklung ab. Seine größte Verbreitung hat das Thermit Schweißverfahren wegen seiner einfachen und von äußerlichen Energiequellen unabhängigen Ausführung bei der Schienenschweißung gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chemische Reaktion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Thermitreaktion ist eine Redoxreaktion, bei der Aluminium als Reduktionsmittel benutzt wird, um Eisen(III)-oxid zu Eisen reduzieren.&lt;br /&gt;
Das unedlere Aluminum reduziert das Eisen(III)-oxid zum Elementarischen Eisen und wird dabei zum Aluminiumoxid. (Redoxreaktion) &lt;br /&gt;
Die Reaktion läuft sehr stark exotherm ab.&lt;br /&gt;
Die Reaktionsprodukte sind Aluminiumoxid und elementarisches Eisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fe2O3 + Al	-&amp;gt;	2Fe + Al2O3 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefahren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursprungsprodukte sind bei Raumtemperatur stabil, sie können sich entzünden, falls sie einer genügend  großen Aktivierungsenergie ausgesetzt werden. Der Brennvorgang ist eine Stak exotherme Reaktion (bis zu 2500°C), Die Produkte werden somit aufgrund der erreichten Temperatur flüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da brennendes Thermit kein externen Sauerstoff benötigt, kann die reaktion nicht erstickt werden und in jeder Umgebung- auch unter Sand und Wasser- gezündet werden und weiter brennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Löschversuche mit Wasser sowie Feuchtigkeit führen zur Dissoziation von Wasser und erzeugen Knallgas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2H2O    -&amp;gt;     2H2 + O2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thermit wird seit etwa 1920 zum aluminothermischen Schweißen und Fügen von Bahngleisen an den Schienenstößen angewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Thermit-Prozeß läuft ab, wenn eine Mischung aus Eisenoxid und fein verteilten Aluminium in einem Tiegel zur Entzündung gebracht wird. Die entstehende chemische Reaktion (Umsetzung) liefert flüssiges Eisen und flüssige Aluminium-Schlacke (Korund), die beide eine Temperatur von 2450°C haben. Das flüssige Eisen wird im Entstehungszustand durch Auflegierung zu Thermit-Stahl hoher Qualität veredelt der sich im unteren Teil des Tiegels sammelt. Die aluminothermische Schlacke schwimmt wegen ihres geringen Gewichtes auf dem Thermit-Stahl. Nach einer geringen Wartezeit nach Ablauf der Umsetzung wird der Tiegel abgestochen. Der flüssige Stahl wird hauptsächlich für das Schweißen von großen Werkstücken und besonders von Schienen verwendet.&lt;br /&gt;
Nach dem Einbringen der Bodenabdichtung in die Formhälften werden diese in die Haltebleche gelegt und mit dem Universalspanngerät mittig über der Schweißlücke mit den T-Schrauben angespannt. Nach der Beendigung der Umsetzung und nach Ablauf der Wartezeit kann der flüssige Thermit-Stahl über die Sandriegel laufen und verteilt sich von dort durch die Kanäle in die Formhohlräume, wo er die Randzonen der Schienen auflöst, sich mit diesem Stahl vermischt und durch die Erstarrung der Schienen verschweißt. Nach etwa 3-4 Minuten ist der Stahl in der Form erstarrt. Nach dieser Wartezeit werden die Formhaltebleche bei jeder Schienenform vorsichtig abgenommen. &lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thermitschweißen wird heute oft durch das effektivere Abbrennstumpfschweißverfahren ersetzt, welches jedoch einen höheren Geräteaufwand erfordert.&lt;br /&gt;
Das Thermitverfahren hat nichts mit der Sauerstofflanze zu tun. Bei dieser erfolgt eine exotherme Eisen-Oxidation mithilfe von Sauerstoffgas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 == Herstellung anderer Metalle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Redoxreaktion mit Aluminium kann auch verwendet werden, um andere Metalleoxide oder –Erze, etwa Uranerz, Chromoxid,, Siliziumdioxid oder Manganoxid zu den Jeweiligen Metallen reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit handout]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit Fragebogen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit Fragebogen mit Antworten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit Versuch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Media:http://de.youtube.com/watch?v=Si07lLtaO0Q]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Yvonne</name></author>	</entry>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{navi|Redoxreaktion|Oxidation|Reduktion}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entdeckte Prof. Dr. Hans Goldschmidt in Essen die technische Gewinnung von Schwermetallen aus ihren Oxiden durch die Oxidation von Aluminium.  Thermit ist ein gemisch aus Eisen(III)-oxid und Aluminium-Pulver. Dieser aluminothermische Vorgang wurde fortan „Goldschmidt“- oder Thermit-Prozeß genannt. Diese von Goldschmidt entwickelte  Reaktion läuft in wenigen Sekunden unter starker Wärmeentwicklung ab. Seine größte Verbreitung hat das Thermit Schweißverfahren wegen seiner einfachen und von äußerlichen Energiequellen unabhängigen Ausführung bei der Schienenschweißung gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chemische Reaktion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Thermitreaktion ist eine Redoxreaktion, bei der Aluminium als Reduktionsmittel benutzt wird, um Eisen(III)-oxid zu Eisen reduzieren.&lt;br /&gt;
Das unedlere Aluminum reduziert das Eisen(III)-oxid zum Elementarischen Eisen und wird dabei zum Aluminiumoxid. (Redoxreaktion) &lt;br /&gt;
Die Reaktion läuft sehr stark exotherm ab.&lt;br /&gt;
Die Reaktionsprodukte sind Aluminiumoxid und elementarisches Eisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fe2O3 + Al	-&amp;gt;	2Fe + Al2O3 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefahren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursprungsprodukte sind bei Raumtemperatur stabil, sie können sich entzünden, falls sie einer genügend  großen Aktivierungsenergie ausgesetzt werden. Der Brennvorgang ist eine Stak exotherme Reaktion (bis zu 2500°C), Die Produkte werden somit aufgrund der erreichten Temperatur flüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da brennendes Thermit kein externen Sauerstoff benötigt, kann die reaktion nicht erstickt werden und in jeder Umgebung- auch unter Sand und Wasser- gezündet werden und weiter brennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Löschversuche mit Wasser sowie Feuchtigkeit führen zur Dissoziation von Wasser und erzeugen Knallgas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2H2O    -&amp;gt;     2H2 + O2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thermit wird seit etwa 1920 zum aluminothermischen Schweißen und Fügen von Bahngleisen an den Schienenstößen angewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Thermit-Prozeß läuft ab, wenn eine Mischung aus Eisenoxid und fein verteilten Aluminium in einem Tiegel zur Entzündung gebracht wird. Die entstehende chemische Reaktion (Umsetzung) liefert flüssiges Eisen und flüssige Aluminium-Schlacke (Korund), die beide eine Temperatur von 2450°C haben. Das flüssige Eisen wird im Entstehungszustand durch Auflegierung zu Thermit-Stahl hoher Qualität veredelt der sich im unteren Teil des Tiegels sammelt. Die aluminothermische Schlacke schwimmt wegen ihres geringen Gewichtes auf dem Thermit-Stahl. Nach einer geringen Wartezeit nach Ablauf der Umsetzung wird der Tiegel abgestochen. Der flüssige Stahl wird hauptsächlich für das Schweißen von großen Werkstücken und besonders von Schienen verwendet.&lt;br /&gt;
Nach dem Einbringen der Bodenabdichtung in die Formhälften werden diese in die Haltebleche gelegt und mit dem Universalspanngerät mittig über der Schweißlücke mit den T-Schrauben angespannt. Nach der Beendigung der Umsetzung und nach Ablauf der Wartezeit kann der flüssige Thermit-Stahl über die Sandriegel laufen und verteilt sich von dort durch die Kanäle in die Formhohlräume, wo er die Randzonen der Schienen auflöst, sich mit diesem Stahl vermischt und durch die Erstarrung der Schienen verschweißt. Nach etwa 3-4 Minuten ist der Stahl in der Form erstarrt. Nach dieser Wartezeit werden die Formhaltebleche bei jeder Schienenform vorsichtig abgenommen. &lt;br /&gt;
[http://images.google.de/imgres?imgurl=http://www.die-zwei-hamburger.com/cms01/fileadmin/Images/710-010a.jpg&amp;amp;imgrefurl=http://www.die-zwei-hamburger.com/cms01/html.php/modul/HTMLPages/pid/189&amp;amp;h=450&amp;amp;w=600&amp;amp;sz=36&amp;amp;hl=de&amp;amp;start=19&amp;amp;tbnid=SI5JpDpaX9hlqM:&amp;amp;tbnh=101&amp;amp;tbnw=135&amp;amp;prev=/images%3Fq%3Dschienen%2Bschwei%25C3%259Fen%26gbv%3D2%26hl%3Dde Link-Text]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thermitschweißen wird heute oft durch das effektivere Abbrennstumpfschweißverfahren ersetzt, welches jedoch einen höheren Geräteaufwand erfordert.&lt;br /&gt;
Das Thermitverfahren hat nichts mit der Sauerstofflanze zu tun. Bei dieser erfolgt eine exotherme Eisen-Oxidation mithilfe von Sauerstoffgas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 == Herstellung anderer Metalle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Redoxreaktion mit Aluminium kann auch verwendet werden, um andere Metalleoxide oder –Erze, etwa Uranerz, Chromoxid,, Siliziumdioxid oder Manganoxid zu den Jeweiligen Metallen reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit handout]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit Fragebogen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit Fragebogen mit Antworten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit Versuch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Yvonne</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Yvonne: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{navi|Redoxreaktion|Oxidation|Reduktion}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Thermit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entdeckte Prof. Dr. Hans Goldschmidt in Essen die technische Gewinnung von Schwermetallen aus ihren Oxiden durch die Oxidation von Aluminium.  Thermit ist ein gemisch aus Eisen(III)-oxid und Aluminium-Pulver. Dieser aluminothermische Vorgang wurde fortan „Goldschmidt“- oder Thermit-Prozeß genannt. Diese von Goldschmidt entwickelte  Reaktion läuft in wenigen Sekunden unter starker Wärmeentwicklung ab. Seine größte Verbreitung hat das Thermit Schweißverfahren wegen seiner einfachen und von äußerlichen Energiequellen unabhängigen Ausführung bei der Schienenschweißung gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chemische Reaktion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Thermitreaktion ist eine Redoxreaktion, bei der Aluminium als Reduktionsmittel benutzt wird, um Eisen(III)-oxid zu Eisen reduzieren.&lt;br /&gt;
Das unedlere Aluminum reduziert das Eisen(III)-oxid zum Elementarischen Eisen und wird dabei zum Aluminiumoxid. (Redoxreaktion) &lt;br /&gt;
Die Reaktion läuft sehr stark exotherm ab.&lt;br /&gt;
Die Reaktionsprodukte sind Aluminiumoxid und elementarisches Eisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fe2O3 + Al	-&amp;gt;	2Fe + Al2O3 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefahren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursprungsprodukte sind bei Raumtemperatur stabil, sie können sich entzünden, falls sie einer genügend  großen Aktivierungsenergie ausgesetzt werden. Der Brennvorgang ist eine Stak exotherme Reaktion (bis zu 2500°C), Die Produkte werden somit aufgrund der erreichten Temperatur flüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da brennendes Thermit kein externen Sauerstoff benötigt, kann die reaktion nicht erstickt werden und in jeder Umgebung- auch unter Sand und Wasser- gezündet werden und weiter brennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Löschversuche mit Wasser sowie Feuchtigkeit führen zur Dissoziation von Wasser und erzeugen Knallgas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2H2O    -&amp;gt;     2H2 + O2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thermit wird seit etwa 1920 zum aluminothermischen Schweißen und Fügen von Bahngleisen an den Schienenstößen angewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Thermit-Prozeß läuft ab, wenn eine Mischung aus Eisenoxid und fein verteilten Aluminium in einem Tiegel zur Entzündung gebracht wird. Die entstehende chemische Reaktion (Umsetzung) liefert flüssiges Eisen und flüssige Aluminium-Schlacke (Korund), die beide eine Temperatur von 2450°C haben. Das flüssige Eisen wird im Entstehungszustand durch Auflegierung zu Thermit-Stahl hoher Qualität veredelt der sich im unteren Teil des Tiegels sammelt. Die aluminothermische Schlacke schwimmt wegen ihres geringen Gewichtes auf dem Thermit-Stahl. Nach einer geringen Wartezeit nach Ablauf der Umsetzung wird der Tiegel abgestochen. Der flüssige Stahl wird hauptsächlich für das Schweißen von großen Werkstücken und besonders von Schienen verwendet.&lt;br /&gt;
Nach dem Einbringen der Bodenabdichtung in die Formhälften werden diese in die Haltebleche gelegt und mit dem Universalspanngerät mittig über der Schweißlücke mit den T-Schrauben angespannt. Nach der Beendigung der Umsetzung und nach Ablauf der Wartezeit kann der flüssige Thermit-Stahl über die Sandriegel laufen und verteilt sich von dort durch die Kanäle in die Formhohlräume, wo er die Randzonen der Schienen auflöst, sich mit diesem Stahl vermischt und durch die Erstarrung der Schienen verschweißt. Nach etwa 3-4 Minuten ist der Stahl in der Form erstarrt. Nach dieser Wartezeit werden die Formhaltebleche bei jeder Schienenform vorsichtig abgenommen. &lt;br /&gt;
[http://images.google.de/imgres?imgurl=http://www.die-zwei-hamburger.com/cms01/fileadmin/Images/710-010a.jpg&amp;amp;imgrefurl=http://www.die-zwei-hamburger.com/cms01/html.php/modul/HTMLPages/pid/189&amp;amp;h=450&amp;amp;w=600&amp;amp;sz=36&amp;amp;hl=de&amp;amp;start=19&amp;amp;tbnid=SI5JpDpaX9hlqM:&amp;amp;tbnh=101&amp;amp;tbnw=135&amp;amp;prev=/images%3Fq%3Dschienen%2Bschwei%25C3%259Fen%26gbv%3D2%26hl%3Dde Link-Text]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thermitschweißen wird heute oft durch das effektivere Abbrennstumpfschweißverfahren ersetzt, welches jedoch einen höheren Geräteaufwand erfordert.&lt;br /&gt;
Das Thermitverfahren hat nichts mit der Sauerstofflanze zu tun. Bei dieser erfolgt eine exotherme Eisen-Oxidation mithilfe von Sauerstoffgas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 == Herstellung anderer Metalle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Redoxreaktion mit Aluminium kann auch verwendet werden, um andere Metalleoxide oder –Erze, etwa Uranerz, Chromoxid,, Siliziumdioxid oder Manganoxid zu den Jeweiligen Metallen reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit handout]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit Fragebogen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit Fragebogen mit Antworten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit Versuch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Yvonne</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Thermit&amp;diff=28195</id>
		<title>Thermit</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Yvonne: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{navi|Oxidation|Reduktion|Redoxreaktion}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Thermit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entdeckte Prof. Dr. Hans Goldschmidt in Essen die technische Gewinnung von Schwermetallen aus ihren Oxiden durch die Oxidation von Aluminium.  Thermit ist ein gemisch aus Eisen(III)-oxid und Aluminium-Pulver. Dieser aluminothermische Vorgang wurde fortan „Goldschmidt“- oder Thermit-Prozeß genannt. Diese von Goldschmidt entwickelte  Reaktion läuft in wenigen Sekunden unter starker Wärmeentwicklung ab. Seine größte Verbreitung hat das Thermit Schweißverfahren wegen seiner einfachen und von äußerlichen Energiequellen unabhängigen Ausführung bei der Schienenschweißung gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chemische Reaktion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Thermitreaktion ist eine Redoxreaktion, bei der Aluminium als Reduktionsmittel benutzt wird, um Eisen(III)-oxid zu Eisen reduzieren.&lt;br /&gt;
Das unedlere Aluminum reduziert das Eisen(III)-oxid zum Elementarischen Eisen und wird dabei zum Aluminiumoxid. (Redoxreaktion) &lt;br /&gt;
Die Reaktion läuft sehr stark exotherm ab.&lt;br /&gt;
Die Reaktionsprodukte sind Aluminiumoxid und elementarisches Eisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fe2O3 + Al	-&amp;gt;	2Fe + Al2O3 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefahren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursprungsprodukte sind bei Raumtemperatur stabil, sie können sich entzünden, falls sie einer genügend  großen Aktivierungsenergie ausgesetzt werden. Der Brennvorgang ist eine Stak exotherme Reaktion (bis zu 2500°C), Die Produkte werden somit aufgrund der erreichten Temperatur flüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da brennendes Thermit kein externen Sauerstoff benötigt, kann die reaktion nicht erstickt werden und in jeder Umgebung- auch unter Sand und Wasser- gezündet werden und weiter brennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Löschversuche mit Wasser sowie Feuchtigkeit führen zur Dissoziation von Wasser und erzeugen Knallgas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2H2O    -&amp;gt;     2H2 + O2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thermit wird seit etwa 1920 zum aluminothermischen Schweißen und Fügen von Bahngleisen an den Schienenstößen angewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Thermit-Prozeß läuft ab, wenn eine Mischung aus Eisenoxid und fein verteilten Aluminium in einem Tiegel zur Entzündung gebracht wird. Die entstehende chemische Reaktion (Umsetzung) liefert flüssiges Eisen und flüssige Aluminium-Schlacke (Korund), die beide eine Temperatur von 2450°C haben. Das flüssige Eisen wird im Entstehungszustand durch Auflegierung zu Thermit-Stahl hoher Qualität veredelt der sich im unteren Teil des Tiegels sammelt. Die aluminothermische Schlacke schwimmt wegen ihres geringen Gewichtes auf dem Thermit-Stahl. Nach einer geringen Wartezeit nach Ablauf der Umsetzung wird der Tiegel abgestochen. Der flüssige Stahl wird hauptsächlich für das Schweißen von großen Werkstücken und besonders von Schienen verwendet.&lt;br /&gt;
Nach dem Einbringen der Bodenabdichtung in die Formhälften werden diese in die Haltebleche gelegt und mit dem Universalspanngerät mittig über der Schweißlücke mit den T-Schrauben angespannt. Nach der Beendigung der Umsetzung und nach Ablauf der Wartezeit kann der flüssige Thermit-Stahl über die Sandriegel laufen und verteilt sich von dort durch die Kanäle in die Formhohlräume, wo er die Randzonen der Schienen auflöst, sich mit diesem Stahl vermischt und durch die Erstarrung der Schienen verschweißt. Nach etwa 3-4 Minuten ist der Stahl in der Form erstarrt. Nach dieser Wartezeit werden die Formhaltebleche bei jeder Schienenform vorsichtig abgenommen. &lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thermitschweißen wird heute oft durch das effektivere Abbrennstumpfschweißverfahren ersetzt, welches jedoch einen höheren Geräteaufwand erfordert.&lt;br /&gt;
Das Thermitverfahren hat nichts mit der Sauerstofflanze zu tun. Bei dieser erfolgt eine exotherme Eisen-Oxidation mithilfe von Sauerstoffgas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 == Herstellung anderer Metalle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Redoxreaktion mit Aluminium kann auch verwendet werden, um andere Metalleoxide oder –Erze, etwa Uranerz, Chromoxid,, Siliziumdioxid oder Manganoxid zu den Jeweiligen Metallen reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit handout]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit Fragebogen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit Fragebogen mit Antworten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit Versuch]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Yvonne</name></author>	</entry>

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		<title>Thermit</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Yvonne: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Thermit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{navi|Oxidation|Reduktion}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entdeckte Prof. Dr. Hans Goldschmidt in Essen die technische Gewinnung von Schwermetallen aus ihren Oxiden durch die Oxidation von Aluminium.  Thermit ist ein gemisch aus Eisen(III)-oxid und Aluminium-Pulver. Dieser aluminothermische Vorgang wurde fortan „Goldschmidt“- oder Thermit-Prozeß genannt. Diese von Goldschmidt entwickelte  Reaktion läuft in wenigen Sekunden unter starker Wärmeentwicklung ab. Seine größte Verbreitung hat das Thermit Schweißverfahren wegen seiner einfachen und von äußerlichen Energiequellen unabhängigen Ausführung bei der Schienenschweißung gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chemische Reaktion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Thermitreaktion ist eine Redoxreaktion, bei der Aluminium als Reduktionsmittel benutzt wird, um Eisen(III)-oxid zu Eisen reduzieren.&lt;br /&gt;
Das unedlere Aluminum reduziert das Eisen(III)-oxid zum Elementarischen Eisen und wird dabei zum Aluminiumoxid. (Redoxreaktion) &lt;br /&gt;
Die Reaktion läuft sehr stark exotherm ab.&lt;br /&gt;
Die Reaktionsprodukte sind Aluminiumoxid und elementarisches Eisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fe2O3 + Al	-&amp;gt;	2Fe + Al2O3 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefahren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursprungsprodukte sind bei Raumtemperatur stabil, sie können sich entzünden, falls sie einer genügend  großen Aktivierungsenergie ausgesetzt werden. Der Brennvorgang ist eine Stak exotherme Reaktion (bis zu 2500°C), Die Produkte werden somit aufgrund der erreichten Temperatur flüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da brennendes Thermit kein externen Sauerstoff benötigt, kann die reaktion nicht erstickt werden und in jeder Umgebung- auch unter Sand und Wasser- gezündet werden und weiter brennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Löschversuche mit Wasser sowie Feuchtigkeit führen zur Dissoziation von Wasser und erzeugen Knallgas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2H2O    -&amp;gt;     2H2 + O2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thermit wird seit etwa 1920 zum aluminothermischen Schweißen und Fügen von Bahngleisen an den Schienenstößen angewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Thermit-Prozeß läuft ab, wenn eine Mischung aus Eisenoxid und fein verteilten Aluminium in einem Tiegel zur Entzündung gebracht wird. Die entstehende chemische Reaktion (Umsetzung) liefert flüssiges Eisen und flüssige Aluminium-Schlacke (Korund), die beide eine Temperatur von 2450°C haben. Das flüssige Eisen wird im Entstehungszustand durch Auflegierung zu Thermit-Stahl hoher Qualität veredelt der sich im unteren Teil des Tiegels sammelt. Die aluminothermische Schlacke schwimmt wegen ihres geringen Gewichtes auf dem Thermit-Stahl. Nach einer geringen Wartezeit nach Ablauf der Umsetzung wird der Tiegel abgestochen. Der flüssige Stahl wird hauptsächlich für das Schweißen von großen Werkstücken und besonders von Schienen verwendet.&lt;br /&gt;
Nach dem Einbringen der Bodenabdichtung in die Formhälften werden diese in die Haltebleche gelegt und mit dem Universalspanngerät mittig über der Schweißlücke mit den T-Schrauben angespannt. Nach der Beendigung der Umsetzung und nach Ablauf der Wartezeit kann der flüssige Thermit-Stahl über die Sandriegel laufen und verteilt sich von dort durch die Kanäle in die Formhohlräume, wo er die Randzonen der Schienen auflöst, sich mit diesem Stahl vermischt und durch die Erstarrung der Schienen verschweißt. Nach etwa 3-4 Minuten ist der Stahl in der Form erstarrt. Nach dieser Wartezeit werden die Formhaltebleche bei jeder Schienenform vorsichtig abgenommen. &lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thermitschweißen wird heute oft durch das effektivere Abbrennstumpfschweißverfahren ersetzt, welches jedoch einen höheren Geräteaufwand erfordert.&lt;br /&gt;
Das Thermitverfahren hat nichts mit der Sauerstofflanze zu tun. Bei dieser erfolgt eine exotherme Eisen-Oxidation mithilfe von Sauerstoffgas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 == Herstellung anderer Metalle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Redoxreaktion mit Aluminium kann auch verwendet werden, um andere Metalleoxide oder –Erze, etwa Uranerz, Chromoxid,, Siliziumdioxid oder Manganoxid zu den Jeweiligen Metallen reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit handout]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit Fragebogen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit Fragebogen mit Antworten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit Versuch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Yvonne</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Yvonne: /* Siehe auch */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Thermit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entdeckte Prof. Dr. Hans Goldschmidt in Essen die technische Gewinnung von Schwermetallen aus ihren Oxiden durch die Oxidation von Aluminium.  Thermit ist ein gemisch aus Eisen(III)-oxid und Aluminium-Pulver. Dieser aluminothermische Vorgang wurde fortan „Goldschmidt“- oder Thermit-Prozeß genannt. Diese von Goldschmidt entwickelte  Reaktion läuft in wenigen Sekunden unter starker Wärmeentwicklung ab. Seine größte Verbreitung hat das Thermit Schweißverfahren wegen seiner einfachen und von äußerlichen Energiequellen unabhängigen Ausführung bei der Schienenschweißung gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chemische Reaktion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Thermitreaktion ist eine Redoxreaktion, bei der Aluminium als Reduktionsmittel benutzt wird, um Eisen(III)-oxid zu Eisen reduzieren.&lt;br /&gt;
Das unedlere Aluminum reduziert das Eisen(III)-oxid zum Elementarischen Eisen und wird dabei zum Aluminiumoxid. (Redoxreaktion) &lt;br /&gt;
Die Reaktion läuft sehr stark exotherm ab.&lt;br /&gt;
Die Reaktionsprodukte sind Aluminiumoxid und elementarisches Eisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fe2O3 + Al	-&amp;gt;	2Fe + Al2O3 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefahren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursprungsprodukte sind bei Raumtemperatur stabil, sie können sich entzünden, falls sie einer genügend  großen Aktivierungsenergie ausgesetzt werden. Der Brennvorgang ist eine Stak exotherme Reaktion (bis zu 2500°C), Die Produkte werden somit aufgrund der erreichten Temperatur flüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da brennendes Thermit kein externen Sauerstoff benötigt, kann die reaktion nicht erstickt werden und in jeder Umgebung- auch unter Sand und Wasser- gezündet werden und weiter brennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Löschversuche mit Wasser sowie Feuchtigkeit führen zur Dissoziation von Wasser und erzeugen Knallgas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2H2O    -&amp;gt;     2H2 + O2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thermit wird seit etwa 1920 zum aluminothermischen Schweißen und Fügen von Bahngleisen an den Schienenstößen angewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Thermit-Prozeß läuft ab, wenn eine Mischung aus Eisenoxid und fein verteilten Aluminium in einem Tiegel zur Entzündung gebracht wird. Die entstehende chemische Reaktion (Umsetzung) liefert flüssiges Eisen und flüssige Aluminium-Schlacke (Korund), die beide eine Temperatur von 2450°C haben. Das flüssige Eisen wird im Entstehungszustand durch Auflegierung zu Thermit-Stahl hoher Qualität veredelt der sich im unteren Teil des Tiegels sammelt. Die aluminothermische Schlacke schwimmt wegen ihres geringen Gewichtes auf dem Thermit-Stahl. Nach einer geringen Wartezeit nach Ablauf der Umsetzung wird der Tiegel abgestochen. Der flüssige Stahl wird hauptsächlich für das Schweißen von großen Werkstücken und besonders von Schienen verwendet.&lt;br /&gt;
Nach dem Einbringen der Bodenabdichtung in die Formhälften werden diese in die Haltebleche gelegt und mit dem Universalspanngerät mittig über der Schweißlücke mit den T-Schrauben angespannt. Nach der Beendigung der Umsetzung und nach Ablauf der Wartezeit kann der flüssige Thermit-Stahl über die Sandriegel laufen und verteilt sich von dort durch die Kanäle in die Formhohlräume, wo er die Randzonen der Schienen auflöst, sich mit diesem Stahl vermischt und durch die Erstarrung der Schienen verschweißt. Nach etwa 3-4 Minuten ist der Stahl in der Form erstarrt. Nach dieser Wartezeit werden die Formhaltebleche bei jeder Schienenform vorsichtig abgenommen. &lt;br /&gt;
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== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Das Thermitschweißen wird heute oft durch das effektivere Abbrennstumpfschweißverfahren ersetzt, welches jedoch einen höheren Geräteaufwand erfordert.&lt;br /&gt;
Das Thermitverfahren hat nichts mit der Sauerstofflanze zu tun. Bei dieser erfolgt eine exotherme Eisen-Oxidation mithilfe von Sauerstoffgas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 == Herstellung anderer Metalle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Redoxreaktion mit Aluminium kann auch verwendet werden, um andere Metalleoxide oder –Erze, etwa Uranerz, Chromoxid,, Siliziumdioxid oder Manganoxid zu den Jeweiligen Metallen reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit handout]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit Fragebogen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit Fragebogen mit Antworten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit Versuch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Yvonne</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Yvonne: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Thermit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entdeckte Prof. Dr. Hans Goldschmidt in Essen die technische Gewinnung von Schwermetallen aus ihren Oxiden durch die Oxidation von Aluminium.  Thermit ist ein gemisch aus Eisen(III)-oxid und Aluminium-Pulver. Dieser aluminothermische Vorgang wurde fortan „Goldschmidt“- oder Thermit-Prozeß genannt. Diese von Goldschmidt entwickelte  Reaktion läuft in wenigen Sekunden unter starker Wärmeentwicklung ab. Seine größte Verbreitung hat das Thermit Schweißverfahren wegen seiner einfachen und von äußerlichen Energiequellen unabhängigen Ausführung bei der Schienenschweißung gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chemische Reaktion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Thermitreaktion ist eine Redoxreaktion, bei der Aluminium als Reduktionsmittel benutzt wird, um Eisen(III)-oxid zu Eisen reduzieren.&lt;br /&gt;
Das unedlere Aluminum reduziert das Eisen(III)-oxid zum Elementarischen Eisen und wird dabei zum Aluminiumoxid. (Redoxreaktion) &lt;br /&gt;
Die Reaktion läuft sehr stark exotherm ab.&lt;br /&gt;
Die Reaktionsprodukte sind Aluminiumoxid und elementarisches Eisen. &lt;br /&gt;
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Fe2O3 + Al	-&amp;gt;	2Fe + Al2O3 &lt;br /&gt;
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Die Ursprungsprodukte sind bei Raumtemperatur stabil, sie können sich entzünden, falls sie einer genügend  großen Aktivierungsenergie ausgesetzt werden. Der Brennvorgang ist eine Stak exotherme Reaktion (bis zu 2500°C), Die Produkte werden somit aufgrund der erreichten Temperatur flüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da brennendes Thermit kein externen Sauerstoff benötigt, kann die reaktion nicht erstickt werden und in jeder Umgebung- auch unter Sand und Wasser- gezündet werden und weiter brennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Löschversuche mit Wasser sowie Feuchtigkeit führen zur Dissoziation von Wasser und erzeugen Knallgas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2H2O    -&amp;gt;     2H2 + O2&lt;br /&gt;
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== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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Thermit wird seit etwa 1920 zum aluminothermischen Schweißen und Fügen von Bahngleisen an den Schienenstößen angewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Thermit-Prozeß läuft ab, wenn eine Mischung aus Eisenoxid und fein verteilten Aluminium in einem Tiegel zur Entzündung gebracht wird. Die entstehende chemische Reaktion (Umsetzung) liefert flüssiges Eisen und flüssige Aluminium-Schlacke (Korund), die beide eine Temperatur von 2450°C haben. Das flüssige Eisen wird im Entstehungszustand durch Auflegierung zu Thermit-Stahl hoher Qualität veredelt der sich im unteren Teil des Tiegels sammelt. Die aluminothermische Schlacke schwimmt wegen ihres geringen Gewichtes auf dem Thermit-Stahl. Nach einer geringen Wartezeit nach Ablauf der Umsetzung wird der Tiegel abgestochen. Der flüssige Stahl wird hauptsächlich für das Schweißen von großen Werkstücken und besonders von Schienen verwendet.&lt;br /&gt;
Nach dem Einbringen der Bodenabdichtung in die Formhälften werden diese in die Haltebleche gelegt und mit dem Universalspanngerät mittig über der Schweißlücke mit den T-Schrauben angespannt. Nach der Beendigung der Umsetzung und nach Ablauf der Wartezeit kann der flüssige Thermit-Stahl über die Sandriegel laufen und verteilt sich von dort durch die Kanäle in die Formhohlräume, wo er die Randzonen der Schienen auflöst, sich mit diesem Stahl vermischt und durch die Erstarrung der Schienen verschweißt. Nach etwa 3-4 Minuten ist der Stahl in der Form erstarrt. Nach dieser Wartezeit werden die Formhaltebleche bei jeder Schienenform vorsichtig abgenommen. &lt;br /&gt;
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== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thermitschweißen wird heute oft durch das effektivere Abbrennstumpfschweißverfahren ersetzt, welches jedoch einen höheren Geräteaufwand erfordert.&lt;br /&gt;
Das Thermitverfahren hat nichts mit der Sauerstofflanze zu tun. Bei dieser erfolgt eine exotherme Eisen-Oxidation mithilfe von Sauerstoffgas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 == Herstellung anderer Metalle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Redoxreaktion mit Aluminium kann auch verwendet werden, um andere Metalleoxide oder –Erze, etwa Uranerz, Chromoxid,, Siliziumdioxid oder Manganoxid zu den Jeweiligen Metallen reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit handout]]&lt;br /&gt;
[[Thermit Fragebogen]]&lt;br /&gt;
[[Thermit Fragebogen mit Antworten]]&lt;br /&gt;
[[Thermit Versuch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Yvonne</name></author>	</entry>

	<entry>
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		<title>Thermit</title>
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&lt;div&gt;== Thermit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entdeckte Prof. Dr. Hans Goldschmidt in Essen die technische Gewinnung von Schwermetallen aus ihren Oxiden durch die Oxidation von Aluminium.  Thermit ist ein gemisch aus Eisen(III)-oxid und Aluminium-Pulver. Dieser aluminothermische Vorgang wurde fortan „Goldschmidt“- oder Thermit-Prozeß genannt. Diese von Goldschmidt entwickelte  Reaktion läuft in wenigen Sekunden unter starker Wärmeentwicklung ab. Seine größte Verbreitung hat das Thermit Schweißverfahren wegen seiner einfachen und von äußerlichen Energiequellen unabhängigen Ausführung bei der Schienenschweißung gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chemische Reaktion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Thermitreaktion ist eine Redoxreaktion, bei der Aluminium als Reduktionsmittel benutzt wird, um Eisen(III)-oxid zu Eisen reduzieren.&lt;br /&gt;
Das unedlere Aluminum reduziert das Eisen(III)-oxid zum Elementarischen Eisen und wird dabei zum Aluminiumoxid. (Redoxreaktion) &lt;br /&gt;
Die Reaktion läuft sehr stark exotherm ab.&lt;br /&gt;
Die Reaktionsprodukte sind Aluminiumoxid und elementarisches Eisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fe2O3 + Al	-&amp;gt;	2Fe + Al2O3 &lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefahren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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Die Ursprungsprodukte sind bei Raumtemperatur stabil, sie können sich entzünden, falls sie einer genügend  großen Aktivierungsenergie ausgesetzt werden. Der Brennvorgang ist eine Stak exotherme Reaktion (bis zu 2500°C), Die Produkte werden somit aufgrund der erreichten Temperatur flüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da brennendes Thermit kein externen Sauerstoff benötigt, kann die reaktion nicht erstickt werden und in jeder Umgebung- auch unter Sand und Wasser- gezündet werden und weiter brennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Löschversuche mit Wasser sowie Feuchtigkeit führen zur Dissoziation von Wasser und erzeugen Knallgas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2H2O    -&amp;gt;     2H2 + O2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thermit wird seit etwa 1920 zum aluminothermischen Schweißen und Fügen von Bahngleisen an den Schienenstößen angewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Thermit-Prozeß läuft ab, wenn eine Mischung aus Eisenoxid und fein verteilten Aluminium in einem Tiegel zur Entzündung gebracht wird. Die entstehende chemische Reaktion (Umsetzung) liefert flüssiges Eisen und flüssige Aluminium-Schlacke (Korund), die beide eine Temperatur von 2450°C haben. Das flüssige Eisen wird im Entstehungszustand durch Auflegierung zu Thermit-Stahl hoher Qualität veredelt der sich im unteren Teil des Tiegels sammelt. Die aluminothermische Schlacke schwimmt wegen ihres geringen Gewichtes auf dem Thermit-Stahl. Nach einer geringen Wartezeit nach Ablauf der Umsetzung wird der Tiegel abgestochen. Der flüssige Stahl wird hauptsächlich für das Schweißen von großen Werkstücken und besonders von Schienen verwendet.&lt;br /&gt;
Nach dem Einbringen der Bodenabdichtung in die Formhälften werden diese in die Haltebleche gelegt und mit dem Universalspanngerät mittig über der Schweißlücke mit den T-Schrauben angespannt. Nach der Beendigung der Umsetzung und nach Ablauf der Wartezeit kann der flüssige Thermit-Stahl über die Sandriegel laufen und verteilt sich von dort durch die Kanäle in die Formhohlräume, wo er die Randzonen der Schienen auflöst, sich mit diesem Stahl vermischt und durch die Erstarrung der Schienen verschweißt. Nach etwa 3-4 Minuten ist der Stahl in der Form erstarrt. Nach dieser Wartezeit werden die Formhaltebleche bei jeder Schienenform vorsichtig abgenommen. &lt;br /&gt;
[http://images.google.de/imgres?imgurl=http://www.die-zwei-hamburger.com/cms01/fileadmin/Images/710-010a.jpg&amp;amp;imgrefurl=http://www.die-zwei-hamburger.com/cms01/html.php/modul/HTMLPages/pid/189&amp;amp;h=450&amp;amp;w=600&amp;amp;sz=36&amp;amp;hl=de&amp;amp;start=19&amp;amp;tbnid=SI5JpDpaX9hlqM:&amp;amp;tbnh=101&amp;amp;tbnw=135&amp;amp;prev=/images%3Fq%3Dschienen%2Bschwei%25C3%259Fen%26gbv%3D2%26hl%3Dde Link-Text]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thermitschweißen wird heute oft durch das effektivere Abbrennstumpfschweißverfahren ersetzt, welches jedoch einen höheren Geräteaufwand erfordert.&lt;br /&gt;
Das Thermitverfahren hat nichts mit der Sauerstofflanze zu tun. Bei dieser erfolgt eine exotherme Eisen-Oxidation mithilfe von Sauerstoffgas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 == Herstellung anderer Metalle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Redoxreaktion mit Aluminium kann auch verwendet werden, um andere Metalleoxide oder –Erze, etwa Uranerz, Chromoxid,, Siliziumdioxid oder Manganoxid zu den Jeweiligen Metallen reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit handout]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Yvonne</name></author>	</entry>

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		<title>Thermit</title>
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				<updated>2008-02-25T07:17:42Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Yvonne: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Thermit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entdeckte Prof. Dr. Hans Goldschmidt in Essen die technische Gewinnung von Schwermetallen aus ihren Oxiden durch die Oxidation von Aluminium.  Thermit ist ein gemisch aus Eisen(III)-oxid und Aluminium-Pulver. Dieser aluminothermische Vorgang wurde fortan „Goldschmidt“- oder Thermit-Prozeß genannt. Diese von Goldschmidt entwickelte  Reaktion läuft in wenigen Sekunden unter starker Wärmeentwicklung ab. Seine größte Verbreitung hat das Thermit Schweißverfahren wegen seiner einfachen und von äußerlichen Energiequellen unabhängigen Ausführung bei der Schienenschweißung gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chemische Reaktion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Thermitreaktion ist eine Redoxreaktion, bei der Aluminium als Reduktionsmittel benutzt wird, um Eisen(III)-oxid zu Eisen reduzieren.&lt;br /&gt;
Das unedlere Aluminum reduziert das Eisen(III)-oxid zum Elementarischen Eisen und wird dabei zum Aluminiumoxid. (Redoxreaktion) &lt;br /&gt;
Die Reaktion läuft sehr stark exotherm ab.&lt;br /&gt;
Die Reaktionsprodukte sind Aluminiumoxid und elementarisches Eisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fe2O3 + Al	-&amp;gt;	2Fe + Al2O3 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefahren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursprungsprodukte sind bei Raumtemperatur stabil, sie können sich entzünden, falls sie einer genügend  großen Aktivierungsenergie ausgesetzt werden. Der Brennvorgang ist eine Stak exotherme Reaktion (bis zu 2500°C), Die Produkte werden somit aufgrund der erreichten Temperatur flüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da brennendes Thermit kein externen Sauerstoff benötigt, kann die reaktion nicht erstickt werden und in jeder Umgebung- auch unter Sand und Wasser- gezündet werden und weiter brennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Löschversuche mit Wasser sowie Feuchtigkeit führen zur Dissoziation von Wasser und erzeugen Knallgas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2H2O    -&amp;gt;     2H2 + O2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thermit wird seit etwa 1920 zum aluminothermischen Schweißen und Fügen von Bahngleisen an den Schienenstößen angewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Thermit-Prozeß läuft ab, wenn eine Mischung aus Eisenoxid und fein verteilten Aluminium in einem Tiegel zur Entzündung gebracht wird. Die entstehende chemische Reaktion (Umsetzung) liefert flüssiges Eisen und flüssige Aluminium-Schlacke (Korund), die beide eine Temperatur von 2450°C haben. Das flüssige Eisen wird im Entstehungszustand durch Auflegierung zu Thermit-Stahl hoher Qualität veredelt der sich im unteren Teil des Tiegels sammelt. Die aluminothermische Schlacke schwimmt wegen ihres geringen Gewichtes auf dem Thermit-Stahl. Nach einer geringen Wartezeit nach Ablauf der Umsetzung wird der Tiegel abgestochen. Der flüssige Stahl wird hauptsächlich für das Schweißen von großen Werkstücken und besonders von Schienen verwendet.&lt;br /&gt;
Nach dem Einbringen der Bodenabdichtung in die Formhälften werden diese in die Haltebleche gelegt und mit dem Universalspanngerät mittig über der Schweißlücke mit den T-Schrauben angespannt. Nach der Beendigung der Umsetzung und nach Ablauf der Wartezeit kann der flüssige Thermit-Stahl über die Sandriegel laufen und verteilt sich von dort durch die Kanäle in die Formhohlräume, wo er die Randzonen der Schienen auflöst, sich mit diesem Stahl vermischt und durch die Erstarrung der Schienen verschweißt. Nach etwa 3-4 Minuten ist der Stahl in der Form erstarrt. Nach dieser Wartezeit werden die Formhaltebleche bei jeder Schienenform vorsichtig abgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thermitschweißen wird heute oft durch das effektivere Abbrennstumpfschweißverfahren ersetzt, welches jedoch einen höheren Geräteaufwand erfordert.&lt;br /&gt;
Das Thermitverfahren hat nichts mit der Sauerstofflanze zu tun. Bei dieser erfolgt eine exotherme Eisen-Oxidation mithilfe von Sauerstoffgas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 == Herstellung anderer Metalle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Redoxreaktion mit Aluminium kann auch verwendet werden, um andere Metalleoxide oder –Erze, etwa Uranerz, Chromoxid,, Siliziumdioxid oder Manganoxid zu den Jeweiligen Metallen reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit handout]]&lt;br /&gt;
Gleis-Schweißen&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Thermit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entdeckte Prof. Dr. Hans Goldschmidt in Essen die technische Gewinnung von Schwermetallen aus ihren Oxiden durch die Oxidation von Aluminium.  Thermit ist ein gemisch aus Eisen(III)-oxid und Aluminium-Pulver. Dieser aluminothermische Vorgang wurde fortan „Goldschmidt“- oder Thermit-Prozeß genannt. Diese von Goldschmidt entwickelte  Reaktion läuft in wenigen Sekunden unter starker Wärmeentwicklung ab. Seine größte Verbreitung hat das Thermit Schweißverfahren wegen seiner einfachen und von äußerlichen Energiequellen unabhängigen Ausführung bei der Schienenschweißung gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chemische Reaktion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Thermitreaktion ist eine Redoxreaktion, bei der Aluminium als Reduktionsmittel benutzt wird, um Eisen(III)-oxid zu Eisen reduzieren.&lt;br /&gt;
Das unedlere Aluminum reduziert das Eisen(III)-oxid zum Elementarischen Eisen und wird dabei zum Aluminiumoxid. (Redoxreaktion) &lt;br /&gt;
Die Reaktion läuft sehr stark exotherm ab.&lt;br /&gt;
Die Reaktionsprodukte sind Aluminiumoxid und elementarisches Eisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fe2O3 + Al	-&amp;gt;	2Fe + Al2O3 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefahren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursprungsprodukte sind bei Raumtemperatur stabil, sie können sich entzünden, falls sie einer genügend  großen Aktivierungsenergie ausgesetzt werden. Der Brennvorgang ist eine Stak exotherme Reaktion (bis zu 2500°C), Die Produkte werden somit aufgrund der erreichten Temperatur flüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da brennendes Thermit kein externen Sauerstoff benötigt, kann die reaktion nicht erstickt werden und in jeder Umgebung- auch unter Sand und Wasser- gezündet werden und weiter brennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Löschversuche mit Wasser sowie Feuchtigkeit führen zur Dissoziation von Wasser und erzeugen Knallgas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2H2O    -&amp;gt;     2H2 + O2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thermit wird seit etwa 1920 zum aluminothermischen Schweißen und Fügen von Bahngleisen an den Schienenstößen angewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Thermit-Prozeß läuft ab, wenn eine Mischung aus Eisenoxid und fein verteilten Aluminium in einem Tiegel zur Entzündung gebracht wird. Die entstehende chemische Reaktion (Umsetzung) liefert flüssiges Eisen und flüssige Aluminium-Schlacke (Korund), die beide eine Temperatur von 2450°C haben. Das flüssige Eisen wird im Entstehungszustand durch Auflegierung zu Thermit-Stahl hoher Qualität veredelt der sich im unteren Teil des Tiegels sammelt. Die aluminothermische Schlacke schwimmt wegen ihres geringen Gewichtes auf dem Thermit-Stahl. Nach einer geringen Wartezeit nach Ablauf der Umsetzung wird der Tiegel abgestochen. Der flüssige Stahl wird hauptsächlich für das Schweißen von großen Werkstücken und besonders von Schienen verwendet.&lt;br /&gt;
Nach dem Einbringen der Bodenabdichtung in die Formhälften werden diese in die Haltebleche gelegt und mit dem Universalspanngerät mittig über der Schweißlücke mit den T-Schrauben angespannt. Nach der Beendigung der Umsetzung und nach Ablauf der Wartezeit kann der flüssige Thermit-Stahl über die Sandriegel laufen und verteilt sich von dort durch die Kanäle in die Formhohlräume, wo er die Randzonen der Schienen auflöst, sich mit diesem Stahl vermischt und durch die Erstarrung der Schienen verschweißt. Nach etwa 3-4 Minuten ist der Stahl in der Form erstarrt. Nach dieser Wartezeit werden die Formhaltebleche bei jeder Schienenform vorsichtig abgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thermitschweißen wird heute oft durch das effektivere Abbrennstumpfschweißverfahren ersetzt, welches jedoch einen höheren Geräteaufwand erfordert.&lt;br /&gt;
Das Thermitverfahren hat nichts mit der Sauerstofflanze zu tun. Bei dieser erfolgt eine exotherme Eisen-Oxidation mithilfe von Sauerstoffgas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 == Herstellung anderer Metalle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Redoxreaktion mit Aluminium kann auch verwendet werden, um andere Metalleoxide oder –Erze, etwa Uranerz, Chromoxid,, Siliziumdioxid oder Manganoxid zu den Jeweiligen Metallen reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit handout]]&lt;br /&gt;
[http://images.google.de/imgres?imgurl=http://www.die-zwei-hamburger.com/cms01/fileadmin/Images/710-010a.jpg&amp;amp;imgrefurl=http://www.die-zwei-hamburger.com/cms01/html.php/modul/HTMLPages/pid/189&amp;amp;h=450&amp;amp;w=600&amp;amp;sz=36&amp;amp;hl=de&amp;amp;start=19&amp;amp;tbnid=SI5JpDpaX9hlqM:&amp;amp;tbnh=101&amp;amp;tbnw=135&amp;amp;prev=/images%3Fq%3Dschienen%2Bschwei%25C3%259Fen%26gbv%3D2%26hl%3Dde Link-Text]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Yvonne: &lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;== Thermit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entdeckte Prof. Dr. Hans Goldschmidt in Essen die technische Gewinnung von Schwermetallen aus ihren Oxiden durch die Oxidation von Aluminium.  Thermit ist ein gemisch aus Eisen(III)-oxid und Aluminium-Pulver. Dieser aluminothermische Vorgang wurde fortan „Goldschmidt“- oder Thermit-Prozeß genannt. Diese von Goldschmidt entwickelte  Reaktion läuft in wenigen Sekunden unter starker Wärmeentwicklung ab. Seine größte Verbreitung hat das Thermit Schweißverfahren wegen seiner einfachen und von äußerlichen Energiequellen unabhängigen Ausführung bei der Schienenschweißung gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chemische Reaktion ==&lt;br /&gt;
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Die Thermitreaktion ist eine Redoxreaktion, bei der Aluminium als Reduktionsmittel benutzt wird, um Eisen(III)-oxid zu Eisen reduzieren.&lt;br /&gt;
Das unedlere Aluminum reduziert das Eisen(III)-oxid zum Elementarischen Eisen und wird dabei zum Aluminiumoxid. (Redoxreaktion) &lt;br /&gt;
Die Reaktion läuft sehr stark exotherm ab.&lt;br /&gt;
Die Reaktionsprodukte sind Aluminiumoxid und elementarisches Eisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fe2O3 + Al	-&amp;gt;	2Fe + Al2O3 &lt;br /&gt;
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== Gefahren ==&lt;br /&gt;
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Die Ursprungsprodukte sind bei Raumtemperatur stabil, sie können sich entzünden, falls sie einer genügend  großen Aktivierungsenergie ausgesetzt werden. Der Brennvorgang ist eine Stak exotherme Reaktion (bis zu 2500°C), Die Produkte werden somit aufgrund der erreichten Temperatur flüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da brennendes Thermit kein externen Sauerstoff benötigt, kann die reaktion nicht erstickt werden und in jeder Umgebung- auch unter Sand und Wasser- gezündet werden und weiter brennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Löschversuche mit Wasser sowie Feuchtigkeit führen zur Dissoziation von Wasser und erzeugen Knallgas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2H2O    -&amp;gt;     2H2 + O2&lt;br /&gt;
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== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
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Thermit wird seit etwa 1920 zum aluminothermischen Schweißen und Fügen von Bahngleisen an den Schienenstößen angewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Thermit-Prozeß läuft ab, wenn eine Mischung aus Eisenoxid und fein verteilten Aluminium in einem Tiegel zur Entzündung gebracht wird. Die entstehende chemische Reaktion (Umsetzung) liefert flüssiges Eisen und flüssige Aluminium-Schlacke (Korund), die beide eine Temperatur von 2450°C haben. Das flüssige Eisen wird im Entstehungszustand durch Auflegierung zu Thermit-Stahl hoher Qualität veredelt der sich im unteren Teil des Tiegels sammelt. Die aluminothermische Schlacke schwimmt wegen ihres geringen Gewichtes auf dem Thermit-Stahl. Nach einer geringen Wartezeit nach Ablauf der Umsetzung wird der Tiegel abgestochen. Der flüssige Stahl wird hauptsächlich für das Schweißen von großen Werkstücken und besonders von Schienen verwendet.&lt;br /&gt;
Nach dem Einbringen der Bodenabdichtung in die Formhälften werden diese in die Haltebleche gelegt und mit dem Universalspanngerät mittig über der Schweißlücke mit den T-Schrauben angespannt. Nach der Beendigung der Umsetzung und nach Ablauf der Wartezeit kann der flüssige Thermit-Stahl über die Sandriegel laufen und verteilt sich von dort durch die Kanäle in die Formhohlräume, wo er die Randzonen der Schienen auflöst, sich mit diesem Stahl vermischt und durch die Erstarrung der Schienen verschweißt. Nach etwa 3-4 Minuten ist der Stahl in der Form erstarrt. Nach dieser Wartezeit werden die Formhaltebleche bei jeder Schienenform vorsichtig abgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thermitschweißen wird heute oft durch das effektivere Abbrennstumpfschweißverfahren ersetzt, welches jedoch einen höheren Geräteaufwand erfordert.&lt;br /&gt;
Das Thermitverfahren hat nichts mit der Sauerstofflanze zu tun. Bei dieser erfolgt eine exotherme Eisen-Oxidation mithilfe von Sauerstoffgas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 == Herstellung anderer Metalle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Redoxreaktion mit Aluminium kann auch verwendet werden, um andere Metalleoxide oder –Erze, etwa Uranerz, Chromoxid,, Siliziumdioxid oder Manganoxid zu den Jeweiligen Metallen reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit handout]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Yvonne</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Yvonne: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Thermit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entdeckte Prof. Dr. Hans Goldschmidt in Essen die technische Gewinnung von Schwermetallen aus ihren Oxiden durch die Oxidation von Aluminium.  Thermit ist ein gemisch aus Eisen(III)-oxid und Aluminium-Pulver. Dieser aluminothermische Vorgang wurde fortan „Goldschmidt“- oder Thermit-Prozeß genannt. Diese von Goldschmidt entwickelte  Reaktion läuft in wenigen Sekunden unter starker Wärmeentwicklung ab. Seine größte Verbreitung hat das Thermit Schweißverfahren wegen seiner einfachen und von äußerlichen Energiequellen unabhängigen Ausführung bei der Schienenschweißung gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chemische Reaktion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Thermitreaktion ist eine Redoxreaktion, bei der Aluminium als Reduktionsmittel benutzt wird, um Eisen(III)-oxid zu Eisen reduzieren.&lt;br /&gt;
Das unedlere Aluminum reduziert das Eisen(III)-oxid zum Elementarischen Eisen und wird dabei zum Aluminiumoxid. (Redoxreaktion) &lt;br /&gt;
Die Reaktion läuft sehr stark exotherm ab.&lt;br /&gt;
Die Reaktionsprodukte sind Aluminiumoxid und elementarisches Eisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fe2O3 + Al	-&amp;gt;	2Fe + Al2O3 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefahren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursprungsprodukte sind bei Raumtemperatur stabil, sie können sich entzünden, falls sie einer genügend  großen Aktivierungsenergie ausgesetzt werden. Der Brennvorgang ist eine Stak exotherme Reaktion (bis zu 2500°C), Die Produkte werden somit aufgrund der erreichten Temperatur flüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da brennendes Thermit kein externen Sauerstoff benötigt, kann die reaktion nicht erstickt werden und in jeder Umgebung- auch unter Sand und Wasser- gezündet werden und weiter brennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Löschversuche mit Wasser sowie Feuchtigkeit führen zur Dissoziation von Wasser und erzeugen Knallgas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2H2O    -&amp;gt;     2H2 + O2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
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Thermit wird seit etwa 1920 zum aluminothermischen Schweißen und Fügen von Bahngleisen an den Schienenstößen angewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Thermit-Prozeß läuft ab, wenn eine Mischung aus Eisenoxid und fein verteilten Aluminium in einem Tiegel zur Entzündung gebracht wird. Die entstehende chemische Reaktion (Umsetzung) liefert flüssiges Eisen und flüssige Aluminium-Schlacke (Korund), die beide eine Temperatur von 2450°C haben. Das flüssige Eisen wird im Entstehungszustand durch Auflegierung zu Thermit-Stahl hoher Qualität veredelt der sich im unteren Teil des Tiegels sammelt. Die aluminothermische Schlacke schwimmt wegen ihres geringen Gewichtes auf dem Thermit-Stahl. Nach einer geringen Wartezeit nach Ablauf der Umsetzung wird der Tiegel abgestochen. Der flüssige Stahl wird hauptsächlich für das Schweißen von großen Werkstücken und besonders von Schienen verwendet.&lt;br /&gt;
Nach dem Einbringen der Bodenabdichtung in die Formhälften werden diese in die Haltebleche gelegt und mit dem Universalspanngerät mittig über der Schweißlücke mit den T-Schrauben angespannt. Nach der Beendigung der Umsetzung und nach Ablauf der Wartezeit kann der flüssige Thermit-Stahl über die Sandriegel laufen und verteilt sich von dort durch die Kanäle in die Formhohlräume, wo er die Randzonen der Schienen auflöst, sich mit diesem Stahl vermischt und durch die Erstarrung der Schienen verschweißt. Nach etwa 3-4 Minuten ist der Stahl in der Form erstarrt. Nach dieser Wartezeit werden die Formhaltebleche bei jeder Schienenform vorsichtig abgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thermitschweißen wird heute oft durch das effektivere Abbrennstumpfschweißverfahren ersetzt, welches jedoch einen höheren Geräteaufwand erfordert.&lt;br /&gt;
Das Thermitverfahren hat nichts mit der Sauerstofflanze zu tun. Bei dieser erfolgt eine exotherme Eisen-Oxidation mithilfe von Sauerstoffgas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 == Herstellung anderer Metalle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Redoxreaktion mit Aluminium kann auch verwendet werden, um andere Metalleoxide oder –Erze, etwa Uranerz, Chromoxid,, Siliziumdioxid oder Manganoxid zu den Jeweiligen Metallen reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thermit handout]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Yvonne</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Yvonne: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Thermit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entdeckte Prof. Dr. Hans Goldschmidt in Essen die technische Gewinnung von Schwermetallen aus ihren Oxiden durch die Oxidation von Aluminium.  Thermit ist ein gemisch aus Eisen(III)-oxid und Aluminium-Pulver. Dieser aluminothermische Vorgang wurde fortan „Goldschmidt“- oder Thermit-Prozeß genannt. Diese von Goldschmidt entwickelte  Reaktion läuft in wenigen Sekunden unter starker Wärmeentwicklung ab. Seine größte Verbreitung hat das Thermit Schweißverfahren wegen seiner einfachen und von äußerlichen Energiequellen unabhängigen Ausführung bei der Schienenschweißung gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chemische Reaktion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Thermitreaktion ist eine Redoxreaktion, bei der Aluminium als Reduktionsmittel benutzt wird, um Eisen(III)-oxid zu Eisen reduzieren.&lt;br /&gt;
Das unedlere Aluminum reduziert das Eisen(III)-oxid zum Elementarischen Eisen und wird dabei zum Aluminiumoxid. (Redoxreaktion) &lt;br /&gt;
Die Reaktion läuft sehr stark exotherm ab.&lt;br /&gt;
Die Reaktionsprodukte sind Aluminiumoxid und elementarisches Eisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fe2O3 + Al	-&amp;gt;	2Fe + Al2O3 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefahren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursprungsprodukte sind bei Raumtemperatur stabil, sie können sich entzünden, falls sie einer genügend  großen Aktivierungsenergie ausgesetzt werden. Der Brennvorgang ist eine Stak exotherme Reaktion (bis zu 2500°C), Die Produkte werden somit aufgrund der erreichten Temperatur flüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da brennendes Thermit kein externen Sauerstoff benötigt, kann die reaktion nicht erstickt werden und in jeder Umgebung- auch unter Sand und Wasser- gezündet werden und weiter brennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Löschversuche mit Wasser sowie Feuchtigkeit führen zur Dissoziation von Wasser und erzeugen Knallgas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2H2O    -&amp;gt;     2H2 + O2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thermit wird seit etwa 1920 zum aluminothermischen Schweißen und Fügen von Bahngleisen an den Schienenstößen angewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Thermit-Prozeß läuft ab, wenn eine Mischung aus Eisenoxid und fein verteilten Aluminium in einem Tiegel zur Entzündung gebracht wird. Die entstehende chemische Reaktion (Umsetzung) liefert flüssiges Eisen und flüssige Aluminium-Schlacke (Korund), die beide eine Temperatur von 2450°C haben. Das flüssige Eisen wird im Entstehungszustand durch Auflegierung zu Thermit-Stahl hoher Qualität veredelt der sich im unteren Teil des Tiegels sammelt. Die aluminothermische Schlacke schwimmt wegen ihres geringen Gewichtes auf dem Thermit-Stahl. Nach einer geringen Wartezeit nach Ablauf der Umsetzung wird der Tiegel abgestochen. Der flüssige Stahl wird hauptsächlich für das Schweißen von großen Werkstücken und besonders von Schienen verwendet.&lt;br /&gt;
Nach dem Einbringen der Bodenabdichtung in die Formhälften werden diese in die Haltebleche gelegt und mit dem Universalspanngerät mittig über der Schweißlücke mit den T-Schrauben angespannt. Nach der Beendigung der Umsetzung und nach Ablauf der Wartezeit kann der flüssige Thermit-Stahl über die Sandriegel laufen und verteilt sich von dort durch die Kanäle in die Formhohlräume, wo er die Randzonen der Schienen auflöst, sich mit diesem Stahl vermischt und durch die Erstarrung der Schienen verschweißt. Nach etwa 3-4 Minuten ist der Stahl in der Form erstarrt. Nach dieser Wartezeit werden die Formhaltebleche bei jeder Schienenform vorsichtig abgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thermitschweißen wird heute oft durch das effektivere Abbrennstumpfschweißverfahren ersetzt, welches jedoch einen höheren Geräteaufwand erfordert.&lt;br /&gt;
Das Thermitverfahren hat nichts mit der Sauerstofflanze zu tun. Bei dieser erfolgt eine exotherme Eisen-Oxidation mithilfe von Sauerstoffgas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 == Herstellung anderer Metalle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Redoxreaktion mit Aluminium kann auch verwendet werden, um andere Metalleoxide oder –Erze, etwa Uranerz, Chromoxid,, Siliziumdioxid oder Manganoxid zu den Jeweiligen Metallen reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Yvonne</name></author>	</entry>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Thermit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entdeckte Prof. Dr. Hans Goldschmidt in Essen die technische Gewinnung von Schwermetallen aus ihren Oxiden durch die Oxidation von Aluminium.  Thermit ist ein gemisch aus Eisen(III)-oxid und Aluminium-Pulver. Dieser aluminothermische Vorgang wurde fortan „Goldschmidt“- oder Thermit-Prozeß genannt. Diese von Goldschmidt entwickelte  Reaktion läuft in wenigen Sekunden unter starker Wärmeentwicklung ab. Seine größte Verbreitung hat das Thermit Schweißverfahren wegen seiner einfachen und von äußerlichen Energiequellen unabhängigen Ausführung bei der Schienenschweißung gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chemische Reaktion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Thermitreaktion ist eine Redoxreaktion, bei der Aluminium als Reduktionsmittel benutzt wird, um Eisen(III)-oxid zu Eisen reduzieren.&lt;br /&gt;
Das unedlere Aluminum reduziert das Eisen(III)-oxid zum Elementarischen Eisen und wird dabei zum Aluminiumoxid. (Redoxreaktion) &lt;br /&gt;
Die Reaktion läuft sehr stark exotherm ab.&lt;br /&gt;
Die Reaktionsprodukte sind Aluminiumoxid und elementarisches Eisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fe2O3 + Al	-&amp;gt;	2Fe + Al2O3 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefahren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursprungsprodukte sind bei Raumtemperatur stabil, sie können sich entzünden, falls sie einer genügend  großen Aktivierungsenergie ausgesetzt werden. Der Brennvorgang ist eine Stak exotherme Reaktion (bis zu 2500°C), Die Produkte werden somit aufgrund der erreichten Temperatur flüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da brennendes Thermit kein externen Sauerstoff benötigt, kann die reaktion nicht erstickt werden und in jeder Umgebung- auch unter Sand und Wasser- gezündet werden und weiter brennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Löschversuche mit Wasser sowie Feuchtigkeit führen zur Dissoziation von Wasser und erzeugen Knallgas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2H2O    -&amp;gt;     2H2 + O2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thermit wird seit etwa 1920 zum aluminothermischen Schweißen und Fügen von Bahngleisen an den Schienenstößen angewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Thermit-Prozeß läuft ab, wenn eine Mischung aus Eisenoxid und fein verteilten Aluminium in einem Tiegel zur Entzündung gebracht wird. Die entstehende chemische Reaktion (Umsetzung) liefert flüssiges Eisen und flüssige Aluminium-Schlacke (Korund), die beide eine Temperatur von 2450°C haben. Das flüssige Eisen wird im Entstehungszustand durch Auflegierung zu Thermit-Stahl hoher Qualität veredelt der sich im unteren Teil des Tiegels sammelt. Die aluminothermische Schlacke schwimmt wegen ihres geringen Gewichtes auf dem Thermit-Stahl. Nach einer geringen Wartezeit nach Ablauf der Umsetzung wird der Tiegel abgestochen. Der flüssige Stahl wird hauptsächlich für das Schweißen von großen Werkstücken und besonders von Schienen verwendet.&lt;br /&gt;
Nach dem Einbringen der Bodenabdichtung in die Formhälften werden diese in die Haltebleche gelegt und mit dem Universalspanngerät mittig über der Schweißlücke mit den T-Schrauben angespannt. Nach der Beendigung der Umsetzung und nach Ablauf der Wartezeit kann der flüssige Thermit-Stahl über die Sandriegel laufen und verteilt sich von dort durch die Kanäle in die Formhohlräume, wo er die Randzonen der Schienen auflöst, sich mit diesem Stahl vermischt und durch die Erstarrung der Schienen verschweißt. Nach etwa 3-4 Minuten ist der Stahl in der Form erstarrt. Nach dieser Wartezeit werden die Formhaltebleche bei jeder Schienenform vorsichtig abgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thermitschweißen wird heute oft durch das effektivere Abbrennstumpfschweißverfahren ersetzt, welches jedoch einen höheren Geräteaufwand erfordert.&lt;br /&gt;
Das Thermitverfahren hat nichts mit der Sauerstofflanze zu tun. Bei dieser erfolgt eine exotherme Eisen-Oxidation mithilfe von Sauerstoffgas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 == Herstellung anderer Metalle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Redoxreaktion mit Aluminium kann auch verwendet werden, um andere Metalleoxide oder –Erze, etwa Uranerz, Chromoxid,, Siliziumdioxid oder Manganoxid zu den Jeweiligen Metallen reduzieren.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Yvonne</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Yvonne: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Thermit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entdeckte Prof. Dr. Hans Goldschmidt in Essen die technische Gewinnung von Schwermetallen aus ihren Oxiden durch die Oxidation von Aluminium.  Thermit ist ein gemisch aus Eisen(III)-oxid und Aluminium-Pulver. Dieser aluminothermische Vorgang wurde fortan „Goldschmidt“- oder Thermit-Prozeß genannt. Diese von Goldschmidt entwickelte  Reaktion läuft in wenigen Sekunden unter starker Wärmeentwicklung ab. Seine größte Verbreitung hat das Thermit Schweißverfahren wegen seiner einfachen und von äußerlichen Energiequellen unabhängigen Ausführung bei der Schienenschweißung gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chemische Reaktion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Thermitreaktion ist eine Redoxreaktion, bei der Aluminium als Reduktionsmittel benutzt wird, um Eisen(III)-oxid zu Eisen reduzieren.&lt;br /&gt;
Das unedlere Aluminum reduziert das Eisen(III)-oxid zum Elementarischen Eisen und wird dabei zum Aluminiumoxid. (Redoxreaktion) &lt;br /&gt;
Die Reaktion läuft sehr stark exotherm ab.&lt;br /&gt;
Die Reaktionsprodukte sind Aluminiumoxid und elementarisches Eisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fe2O3 + Al	-&amp;gt;	2Fe + Al2O3 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefahren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursprungsprodukte sind bei Raumtemperatur stabil, sie können sich entzünden, falls sie einer genügend  großen Aktivierungsenergie ausgesetzt werden. Der Brennvorgang ist eine Stak exotherme Reaktion (bis zu 2500°C), Die Produkte werden somit aufgrund der erreichten Temperatur flüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da brennendes Thermit kein externen Sauerstoff benötigt, kann die reaktion nicht erstickt werden und in jeder Umgebung- auch unter Sand und Wasser- gezündet werden und weiter brennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Löschversuche mit Wasser sowie Feuchtigkeit führen zur Dissoziation von Wasser und erzeugen Knallgas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2H2O    -&amp;gt;     2H2 + O2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thermit wird seit etwa 1920 zum aluminothermischen Schweißen und Fügen von Bahngleisen an den Schienenstößen angewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Thermit-Prozeß läuft ab, wenn eine Mischung aus Eisenoxid und fein verteilten Aluminium in einem Tiegel zur Entzündung gebracht wird. Die entstehende chemische Reaktion (Umsetzung) liefert flüssiges Eisen und flüssige Aluminium-Schlacke (Korund), die beide eine Temperatur von 2450°C haben. Das flüssige Eisen wird im Entstehungszustand durch Auflegierung zu Thermit-Stahl hoher Qualität veredelt der sich im unteren Teil des Tiegels sammelt. Die aluminothermische Schlacke schwimmt wegen ihres geringen Gewichtes auf dem Thermit-Stahl. Nach einer geringen Wartezeit nach Ablauf der Umsetzung wird der Tiegel abgestochen. Der flüssige Stahl wird hauptsächlich für das Schweißen von großen Werkstücken und besonders von Schienen verwendet.&lt;br /&gt;
Nach dem Einbringen der Bodenabdichtung in die Formhälften werden diese in die Haltebleche gelegt und mit dem Universalspanngerät mittig über der Schweißlücke mit den T-Schrauben angespannt. Nach der Beendigung der Umsetzung und nach Ablauf der Wartezeit kann der flüssige Thermit-Stahl über die Sandriegel laufen und verteilt sich von dort durch die Kanäle in die Formhohlräume, wo er die Randzonen der Schienen auflöst, sich mit diesem Stahl vermischt und durch die Erstarrung der Schienen verschweißt. Nach etwa 3-4 Minuten ist der Stahl in der Form erstarrt. Nach dieser Wartezeit werden die Formhaltebleche bei jeder Schienenform vorsichtig abgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thermitschweißen wird heute oft durch das effektivere Abbrennstumpfschweißverfahren ersetzt, welches jedoch einen höheren Geräteaufwand erfordert.&lt;br /&gt;
Das Thermitverfahren hat nichts mit der Sauerstofflanze zu tun. Bei dieser erfolgt eine exotherme Eisen-Oxidation mithilfe von Sauerstoffgas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung anderer Metalle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Redoxreaktion mit Aluminium kann auch verwendet werden, um andere Metalleoxide oder –Erze, etwa Uranerz, Chromoxid,, Siliziumdioxid oder Manganoxid zu den Jeweiligen Metallen reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[&lt;br /&gt;
Handout]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Yvonne</name></author>	</entry>

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		<title>Benutzer:Yvonne</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Yvonne: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;http://www.urlaub-mit-hund.themental.de/images/Urlaub-mit-Hund-image1.jpg&lt;br /&gt;
http://www.labrador-smacklabs.nl/kaartbaby.jpg&lt;br /&gt;
http://www.bendecho.de/picsEE/tiere/tiere114.jpg&lt;br /&gt;
http://yearwood.myweb.uga.edu/funny%20stuff/Alabama%20Bird%20Dogs.jpg&lt;br /&gt;
http://www.funnypostcard.com/dog/winniethepooh.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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== Thermit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entdeckte Prof. Dr. Hans Goldschmidt in Essen die technische Gewinnung von Schwermetallen aus ihren Oxiden durch die Oxidation von Aluminium.  Thermit ist ein gemisch aus Eisen(III)-oxid und Aluminium-Pulver. Dieser aluminothermische Vorgang wurde fortan „Goldschmidt“- oder Thermit-Prozeß genannt. Diese von Goldschmidt entwickelte  Reaktion läuft in wenigen Sekunden unter starker Wärmeentwicklung ab. Seine größte Verbreitung hat das Thermit Schweißverfahren wegen seiner einfachen und von äußerlichen Energiequellen unabhängigen Ausführung bei der Schienenschweißung gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chemische Reaktion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Thermitreaktion ist eine Redoxreaktion, bei der Aluminium als Reduktionsmittel benutzt wird, um Eisen(III)-oxid zu Eisen reduzieren.&lt;br /&gt;
Das unedlere Aluminum reduziert das Eisen(III)-oxid zum Elementarischen Eisen und wird dabei zum Aluminiumoxid. (Redoxreaktion) &lt;br /&gt;
Die Reaktion läuft sehr stark exotherm ab.&lt;br /&gt;
Die Reaktionsprodukte sind Aluminiumoxid und elementarisches Eisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fe2O3 + Al  -&amp;gt;   2Fe + Al2O3 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefahren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursprungsprodukte sind bei Raumtemperatur stabil, sie können sich entzünden, falls sie einer genügend  großen Aktivierungsenergie ausgesetzt werden. Der Brennvorgang ist eine Stak exotherme Reaktion (bis zu 2500°C), Die Produkte werden somit aufgrund der erreichten Temperatur flüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da brennendes Thermit kein externen Sauerstoff benötigt, kann die reaktion nicht erstickt werden und in jeder Umgebung- auch unter Sand und Wasser- gezündet werden und weiter brennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Löschversuche mit Wasser sowie Feuchtigkeit führen zur Dissoziation von Wasser und erzeugen Knallgas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2H2O     -&amp;gt;    2H2 + O2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thermit wird seit etwa 1920 zum aluminothermischen Schweißen und Fügen von Bahngleisen an den Schienenstößen angewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Thermit-Prozeß läuft ab, wenn eine Mischung aus Eisenoxid und fein verteilten Aluminium in einem Tiegel zur Entzündung gebracht wird. Die entstehende chemische Reaktion (Umsetzung) liefert flüssiges Eisen und flüssige Aluminium-Schlacke (Korund), die beide eine Temperatur von 2450°C haben. Das flüssige Eisen wird im Entstehungszustand durch Auflegierung zu Thermit-Stahl hoher Qualität veredelt der sich im unteren Teil des Tiegels sammelt. Die aluminothermische Schlacke schwimmt wegen ihres geringen Gewichtes auf dem Thermit-Stahl. Nach einer geringen Wartezeit nach Ablauf der Umsetzung wird der Tiegel abgestochen. Der flüssige Stahl wird hauptsächlich für das Schweißen von großen Werkstücken und besonders von Schienen verwendet.&lt;br /&gt;
Nach dem Einbringen der Bodenabdichtung in die Formhälften werden diese in die Haltebleche gelegt und mit dem Universalspanngerät mittig über der Schweißlücke mit den T-Schrauben angespannt. Nach der Beendigung der Umsetzung und nach Ablauf der Wartezeit kann der flüssige Thermit-Stahl über die Sandriegel laufen und verteilt sich von dort durch die Kanäle in die Formhohlräume, wo er die Randzonen der Schienen auflöst, sich mit diesem Stahl vermischt und durch die Erstarrung der Schienen verschweißt. Nach etwa 3-4 Minuten ist der Stahl in der Form erstarrt. Nach dieser Wartezeit werden die Formhaltebleche bei jeder Schienenform vorsichtig abgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thermitschweißen wird heute oft durch das effektivere Abbrennstumpfschweißverfahren ersetzt, welches jedoch einen höheren Geräteaufwand erfordert.&lt;br /&gt;
Das Thermitverfahren hat nichts mit der Sauerstofflanze zu tun. Bei dieser erfolgt eine exotherme Eisen-Oxidation mithilfe von Sauerstoffgas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung anderer Metalle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Redoxreaktion mit Aluminium kann auch verwendet werden, um andere Metalleoxide oder –Erze, etwa Uranerz, Chromoxid,, Siliziumdioxid oder Manganoxid zu den Jeweiligen Metallen reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
http://de.youtube.com/watch?v=Si07lLtaO0Q&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Benutzer:Yvonne</title>
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				<updated>2008-02-24T16:27:59Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Yvonne: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;http://www.urlaub-mit-hund.themental.de/images/Urlaub-mit-Hund-image1.jpg&lt;br /&gt;
http://www.labrador-smacklabs.nl/kaartbaby.jpg&lt;br /&gt;
http://www.bendecho.de/picsEE/tiere/tiere114.jpg&lt;br /&gt;
http://yearwood.myweb.uga.edu/funny%20stuff/Alabama%20Bird%20Dogs.jpg&lt;br /&gt;
http://www.funnypostcard.com/dog/winniethepooh.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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== Thermit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entdeckte Prof. Dr. Hans Goldschmidt in Essen die technische Gewinnung von Schwermetallen aus ihren Oxiden durch die Oxidation von Aluminium.  Thermit ist ein gemisch aus Eisen(III)-oxid und Aluminium-Pulver. Dieser aluminothermische Vorgang wurde fortan „Goldschmidt“- oder Thermit-Prozeß genannt. Diese von Goldschmidt entwickelte  Reaktion läuft in wenigen Sekunden unter starker Wärmeentwicklung ab. Seine größte Verbreitung hat das Thermit Schweißverfahren wegen seiner einfachen und von äußerlichen Energiequellen unabhängigen Ausführung bei der Schienenschweißung gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chemische Reaktion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Thermitreaktion ist eine Redoxreaktion, bei der Aluminium als Reduktionsmittel benutzt wird, um Eisen(III)-oxid zu Eisen reduzieren.&lt;br /&gt;
Das unedlere Aluminum reduziert das Eisen(III)-oxid zum Elementarischen Eisen und wird dabei zum Aluminiumoxid. (Redoxreaktion) &lt;br /&gt;
Die Reaktion läuft sehr stark exotherm ab.&lt;br /&gt;
Die Reaktionsprodukte sind Aluminiumoxid und elementarisches Eisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fe2O3 + Al		2Fe + Al2O3 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefahren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursprungsprodukte sind bei Raumtemperatur stabil, sie können sich entzünden, falls sie einer genügend  großen Aktivierungsenergie ausgesetzt werden. Der Brennvorgang ist eine Stak exotherme Reaktion (bis zu 2500°C), Die Produkte werden somit aufgrund der erreichten Temperatur flüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da brennendes Thermit kein externen Sauerstoff benötigt, kann die reaktion nicht erstickt werden und in jeder Umgebung- auch unter Sand und Wasser- gezündet werden und weiter brennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Löschversuche mit Wasser sowie Feuchtigkeit führen zur Dissoziation von Wasser und erzeugen Knallgas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2H2O         2H2 + O2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thermit wird seit etwa 1920 zum aluminothermischen Schweißen und Fügen von Bahngleisen an den Schienenstößen angewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Thermit-Prozeß läuft ab, wenn eine Mischung aus Eisenoxid und fein verteilten Aluminium in einem Tiegel zur Entzündung gebracht wird. Die entstehende chemische Reaktion (Umsetzung) liefert flüssiges Eisen und flüssige Aluminium-Schlacke (Korund), die beide eine Temperatur von 2450°C haben. Das flüssige Eisen wird im Entstehungszustand durch Auflegierung zu Thermit-Stahl hoher Qualität veredelt der sich im unteren Teil des Tiegels sammelt. Die aluminothermische Schlacke schwimmt wegen ihres geringen Gewichtes auf dem Thermit-Stahl. Nach einer geringen Wartezeit nach Ablauf der Umsetzung wird der Tiegel abgestochen. Der flüssige Stahl wird hauptsächlich für das Schweißen von großen Werkstücken und besonders von Schienen verwendet.&lt;br /&gt;
Nach dem Einbringen der Bodenabdichtung in die Formhälften werden diese in die Haltebleche gelegt und mit dem Universalspanngerät mittig über der Schweißlücke mit den T-Schrauben angespannt. Nach der Beendigung der Umsetzung und nach Ablauf der Wartezeit kann der flüssige Thermit-Stahl über die Sandriegel laufen und verteilt sich von dort durch die Kanäle in die Formhohlräume, wo er die Randzonen der Schienen auflöst, sich mit diesem Stahl vermischt und durch die Erstarrung der Schienen verschweißt. Nach etwa 3-4 Minuten ist der Stahl in der Form erstarrt. Nach dieser Wartezeit werden die Formhaltebleche bei jeder Schienenform vorsichtig abgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thermitschweißen wird heute oft durch das effektivere Abbrennstumpfschweißverfahren ersetzt, welches jedoch einen höheren Geräteaufwand erfordert.&lt;br /&gt;
Das Thermitverfahren hat nichts mit der Sauerstofflanze zu tun. Bei dieser erfolgt eine exotherme Eisen-Oxidation mithilfe von Sauerstoffgas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung anderer Metalle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Redoxreaktion mit Aluminium kann auch verwendet werden, um andere Metalleoxide oder –Erze, etwa Uranerz, Chromoxid,, Siliziumdioxid oder Manganoxid zu den Jeweiligen Metallen reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
http://de.youtube.com/watch?v=Si07lLtaO0Q&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Yvonne</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Benutzer:Yvonne&amp;diff=27395</id>
		<title>Benutzer:Yvonne</title>
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				<updated>2008-02-04T07:11:27Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Yvonne: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;http://www.urlaub-mit-hund.themental.de/images/Urlaub-mit-Hund-image1.jpg&lt;br /&gt;
http://www.labrador-smacklabs.nl/kaartbaby.jpg&lt;br /&gt;
http://www.bendecho.de/picsEE/tiere/tiere114.jpg&lt;br /&gt;
http://yearwood.myweb.uga.edu/funny%20stuff/Alabama%20Bird%20Dogs.jpg&lt;br /&gt;
http://www.funnypostcard.com/dog/winniethepooh.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
http://de.youtube.com/watch?v=Si07lLtaO0Q&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Yvonne</name></author>	</entry>

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		<title>Benutzer:Yvonne</title>
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				<updated>2008-01-21T07:50:54Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Yvonne: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;http://www.urlaub-mit-hund.themental.de/images/Urlaub-mit-Hund-image1.jpg&lt;br /&gt;
http://www.labrador-smacklabs.nl/kaartbaby.jpg&lt;br /&gt;
http://www.bendecho.de/picsEE/tiere/tiere114.jpg&lt;br /&gt;
http://yearwood.myweb.uga.edu/funny%20stuff/Alabama%20Bird%20Dogs.jpg&lt;br /&gt;
http://www.funnypostcard.com/dog/winniethepooh.jpg&lt;br /&gt;
lala&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Thema: {{http://www.bs-wiki.de/mediawiki/index.php/Thermit}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''''Thermit''''' ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Thermit ist der Handelsname für ein Gemisch aus Eisen(III)-oxid- und Aluminium-Pulver, welches vorrangig zum aluminothermischen Schweißen und für andere Thermitverfahren oder die Aluminothermie eingesetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Stoffe sind normalerweise mit einem Bindemittel granuliert, um sie rieselfähig zu halten und Entmischung und Wasseraufnahme zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Thermit-Reaktion wurde von Hans Goldschmidt in den 1890er-Jahren entdeckt.&lt;br /&gt;
Chemische Reaktion  &lt;br /&gt;
Die Thermitreaktion ist eine Redoxreaktion, bei der Aluminium als Reduktionsmittel benutzt wird, um Eisenoxid zu Eisen zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Reaktionsprodukte sind Aluminiumoxid und elementares Eisen. Die Reaktion läuft stark exotherm ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktion erfolgt beispielsweise in einem Tontiegel, als sogenannte Zündkirsche wird Bariumperoxid mit Magnesium benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es können nach dem gleichen Prinzip auch etwa Chrom und Mangan hergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefahren  ==&lt;br /&gt;
Obwohl die Ursprungsprodukte bei Raumtemperatur stabil sind, können sie sich entzünden, falls sie einer genügend großen Aktivierungsenergie ausgesetzt werden. Der Brennvorgang ist eine stark exotherme Reaktion, die Produkte werden somit aufgrund der erreichten Temperaturen flüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da brennendes Thermit keinen externen Sauerstoff benötigt, kann die Reaktion nicht erstickt werden und in jeder Umgebung – auch unter Sand oder Wasser – gezündet werden und weiterbrennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Löschversuche mit Wasser sowie Feuchtigkeit führen zur Dissoziation von Wasser und erzeugen Knallgas:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Anwesenheit von Wasser stellt eine große Gefahr bei der Thermitreaktion dar und führt zum explosionsartigen Ausschleudern glutflüssiger Stoffe sowie zu explodierenden Gaswolken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung  ==&lt;br /&gt;
Das Thermitverfahren hat nichts mit der Sauerstofflanze zu tun. Bei dieser erfolgt eine exotherme Eisen-Oxidation mithilfe von Sauerstoffgas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Anwendungen  ==&lt;br /&gt;
Die Anwendungen von Thermit-Reaktionen sind vielfältig. Die häufigste Anwendung ist die Reduktion von Eisen(III)-oxid, wobei eine Temperatur von bis zu 2200 °C überschritten wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Gleisbau  ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Aluminothermisch geschweißter SchienenstoßThermit wird seit etwa 1920 zum aluminothermischen Schweißen und Fügen von Bahngleisen an den Schienenstößen angewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim aluminothermischen Verschweißen von Schienenstößen wird eine bestimmte Menge Thermit in einem Schamotte-Trichter über dem mit Formsand eingeschlossenen Schienenstoß entzündet. Das nach einigen Sekunden in den Fügespalt einfließende flüssige Eisen ist ausreichend heiß, um die Schienenenden zur Verschweißung anzuschmelzen.&lt;br /&gt;
Zusatzstoffe wie Vanadium machen den Schweißstahl härter als den eigentlichen Schienenstahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thermitschweißen wird heute oft durch das effektivere Abbrennstumpfschweißverfahren ersetzt, welches jedoch einen höheren Geräteaufwand erfordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Waffen ==&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Thermitgranaten und -bomben (siehe auch Elektr--[[Benutzer:Yvonne|Yvonne]] 08:08, 14. Jan 2008 (CET)on-Thermitstab) werden in Kämpfen als Brandmittel verwendet, da sie fähig sind, schwere Panzerung oder andere Feuerbarrieren durch Schmelzen zu durchdringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Herstellung anderer Metalle  ==&lt;br /&gt;
Die Redoxreaktion mit Aluminium kann auch verwendet werden, um andere Metalloxide oder -erze, etwa Uranerz, Chromoxid, Siliziumdioxid oder Manganoxid zu den jeweiligen Metallen zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Experimente ==&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Thermitversuche sind sehr gefährlich, da brennendes Thermit nicht löschbar ist und eventuell vorhandene Feuchtigkeit zu verheerenden Folgen führt (Wasser-Zerlegung und Knallgasentstehung aufgrund der hohen Temperatur sowie auch explosionsartige Verdampfung).&lt;br /&gt;
Auch bei Schulversuchen kommt es daher immer wieder zu schweren Unfällen durch umherspritzendes flüssiges Metall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versuche gelingen relativ sicher in einem Graphit-Tiegel, der jedoch absolut trocken sein muss. Der Tiegel sollte gegen Metallspritzer mit einem Graphitdeckel verschlossen sein. Gezündet werden kann das Gemisch z.B. mit einer brennenden „Wunderkerze“, die man durch ein Loch im Deckel steckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zündung kann auch durch das Auftropfen von Glycerin oder Ethylenglykol auf einen Überschuss an Kaliumpermanganat erreicht werden, die Zündung ist sehr sicher, erfolgt jedoch spontan und zeitlich einige Sekunden versetzt unter vorheriger Entwicklung weißer Wolken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
http://de.youtube.com/watch?v=Si07lLtaO0Q&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Yvonne</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Benutzer:Yvonne&amp;diff=27009</id>
		<title>Benutzer:Yvonne</title>
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				<updated>2008-01-14T07:45:16Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Yvonne: /* Herstellung anderer Metalle */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;http://www.urlaub-mit-hund.themental.de/images/Urlaub-mit-Hund-image1.jpg&lt;br /&gt;
http://www.labrador-smacklabs.nl/kaartbaby.jpg&lt;br /&gt;
http://www.bendecho.de/picsEE/tiere/tiere114.jpg&lt;br /&gt;
http://yearwood.myweb.uga.edu/funny%20stuff/Alabama%20Bird%20Dogs.jpg&lt;br /&gt;
http://www.funnypostcard.com/dog/winniethepooh.jpg&lt;br /&gt;
lala&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Thema: {{http://www.bs-wiki.de/mediawiki/index.php/Thermit}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''''Thermit''''' ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Thermit ist der Handelsname für ein Gemisch aus Eisen(III)-oxid- und Aluminium-Pulver, welches vorrangig zum aluminothermischen Schweißen und für andere Thermitverfahren oder die Aluminothermie eingesetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Stoffe sind normalerweise mit einem Bindemittel granuliert, um sie rieselfähig zu halten und Entmischung und Wasseraufnahme zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Thermit-Reaktion wurde von Hans Goldschmidt in den 1890er-Jahren entdeckt.&lt;br /&gt;
Chemische Reaktion  &lt;br /&gt;
Die Thermitreaktion ist eine Redoxreaktion, bei der Aluminium als Reduktionsmittel benutzt wird, um Eisenoxid zu Eisen zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Reaktionsprodukte sind Aluminiumoxid und elementares Eisen. Die Reaktion läuft stark exotherm ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktion erfolgt beispielsweise in einem Tontiegel, als sogenannte Zündkirsche wird Bariumperoxid mit Magnesium benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es können nach dem gleichen Prinzip auch etwa Chrom und Mangan hergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefahren  ==&lt;br /&gt;
Obwohl die Ursprungsprodukte bei Raumtemperatur stabil sind, können sie sich entzünden, falls sie einer genügend großen Aktivierungsenergie ausgesetzt werden. Der Brennvorgang ist eine stark exotherme Reaktion, die Produkte werden somit aufgrund der erreichten Temperaturen flüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da brennendes Thermit keinen externen Sauerstoff benötigt, kann die Reaktion nicht erstickt werden und in jeder Umgebung – auch unter Sand oder Wasser – gezündet werden und weiterbrennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Löschversuche mit Wasser sowie Feuchtigkeit führen zur Dissoziation von Wasser und erzeugen Knallgas:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Anwesenheit von Wasser stellt eine große Gefahr bei der Thermitreaktion dar und führt zum explosionsartigen Ausschleudern glutflüssiger Stoffe sowie zu explodierenden Gaswolken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung  ==&lt;br /&gt;
Das Thermitverfahren hat nichts mit der Sauerstofflanze zu tun. Bei dieser erfolgt eine exotherme Eisen-Oxidation mithilfe von Sauerstoffgas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Anwendungen  ==&lt;br /&gt;
Die Anwendungen von Thermit-Reaktionen sind vielfältig. Die häufigste Anwendung ist die Reduktion von Eisen(III)-oxid, wobei eine Temperatur von bis zu 2200 °C überschritten wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Gleisbau  ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Aluminothermisch geschweißter SchienenstoßThermit wird seit etwa 1920 zum aluminothermischen Schweißen und Fügen von Bahngleisen an den Schienenstößen angewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim aluminothermischen Verschweißen von Schienenstößen wird eine bestimmte Menge Thermit in einem Schamotte-Trichter über dem mit Formsand eingeschlossenen Schienenstoß entzündet. Das nach einigen Sekunden in den Fügespalt einfließende flüssige Eisen ist ausreichend heiß, um die Schienenenden zur Verschweißung anzuschmelzen.&lt;br /&gt;
Zusatzstoffe wie Vanadium machen den Schweißstahl härter als den eigentlichen Schienenstahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thermitschweißen wird heute oft durch das effektivere Abbrennstumpfschweißverfahren ersetzt, welches jedoch einen höheren Geräteaufwand erfordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Waffen ==&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Thermitgranaten und -bomben (siehe auch Elektr--[[Benutzer:Yvonne|Yvonne]] 08:08, 14. Jan 2008 (CET)on-Thermitstab) werden in Kämpfen als Brandmittel verwendet, da sie fähig sind, schwere Panzerung oder andere Feuerbarrieren durch Schmelzen zu durchdringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Herstellung anderer Metalle  ==&lt;br /&gt;
Die Redoxreaktion mit Aluminium kann auch verwendet werden, um andere Metalloxide oder -erze, etwa Uranerz, Chromoxid, Siliziumdioxid oder Manganoxid zu den jeweiligen Metallen zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Experimente ==&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Thermitversuche sind sehr gefährlich, da brennendes Thermit nicht löschbar ist und eventuell vorhandene Feuchtigkeit zu verheerenden Folgen führt (Wasser-Zerlegung und Knallgasentstehung aufgrund der hohen Temperatur sowie auch explosionsartige Verdampfung).&lt;br /&gt;
Auch bei Schulversuchen kommt es daher immer wieder zu schweren Unfällen durch umherspritzendes flüssiges Metall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versuche gelingen relativ sicher in einem Graphit-Tiegel, der jedoch absolut trocken sein muss. Der Tiegel sollte gegen Metallspritzer mit einem Graphitdeckel verschlossen sein. Gezündet werden kann das Gemisch z.B. mit einer brennenden „Wunderkerze“, die man durch ein Loch im Deckel steckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zündung kann auch durch das Auftropfen von Glycerin oder Ethylenglykol auf einen Überschuss an Kaliumpermanganat erreicht werden, die Zündung ist sehr sicher, erfolgt jedoch spontan und zeitlich einige Sekunden versetzt unter vorheriger Entwicklung weißer Wolken&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Yvonne</name></author>	</entry>

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		<title>Benutzer:Yvonne</title>
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				<updated>2008-01-14T07:44:53Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Yvonne: /* '''''Thermit''''' */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&lt;br /&gt;
== '''''Thermit''''' ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Thermit ist der Handelsname für ein Gemisch aus Eisen(III)-oxid- und Aluminium-Pulver, welches vorrangig zum aluminothermischen Schweißen und für andere Thermitverfahren oder die Aluminothermie eingesetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Stoffe sind normalerweise mit einem Bindemittel granuliert, um sie rieselfähig zu halten und Entmischung und Wasseraufnahme zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Thermit-Reaktion wurde von Hans Goldschmidt in den 1890er-Jahren entdeckt.&lt;br /&gt;
Chemische Reaktion  &lt;br /&gt;
Die Thermitreaktion ist eine Redoxreaktion, bei der Aluminium als Reduktionsmittel benutzt wird, um Eisenoxid zu Eisen zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Reaktionsprodukte sind Aluminiumoxid und elementares Eisen. Die Reaktion läuft stark exotherm ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktion erfolgt beispielsweise in einem Tontiegel, als sogenannte Zündkirsche wird Bariumperoxid mit Magnesium benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es können nach dem gleichen Prinzip auch etwa Chrom und Mangan hergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefahren  ==&lt;br /&gt;
Obwohl die Ursprungsprodukte bei Raumtemperatur stabil sind, können sie sich entzünden, falls sie einer genügend großen Aktivierungsenergie ausgesetzt werden. Der Brennvorgang ist eine stark exotherme Reaktion, die Produkte werden somit aufgrund der erreichten Temperaturen flüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da brennendes Thermit keinen externen Sauerstoff benötigt, kann die Reaktion nicht erstickt werden und in jeder Umgebung – auch unter Sand oder Wasser – gezündet werden und weiterbrennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Löschversuche mit Wasser sowie Feuchtigkeit führen zur Dissoziation von Wasser und erzeugen Knallgas:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Anwesenheit von Wasser stellt eine große Gefahr bei der Thermitreaktion dar und führt zum explosionsartigen Ausschleudern glutflüssiger Stoffe sowie zu explodierenden Gaswolken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung  ==&lt;br /&gt;
Das Thermitverfahren hat nichts mit der Sauerstofflanze zu tun. Bei dieser erfolgt eine exotherme Eisen-Oxidation mithilfe von Sauerstoffgas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Anwendungen  ==&lt;br /&gt;
Die Anwendungen von Thermit-Reaktionen sind vielfältig. Die häufigste Anwendung ist die Reduktion von Eisen(III)-oxid, wobei eine Temperatur von bis zu 2200 °C überschritten wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Gleisbau  ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Aluminothermisch geschweißter SchienenstoßThermit wird seit etwa 1920 zum aluminothermischen Schweißen und Fügen von Bahngleisen an den Schienenstößen angewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim aluminothermischen Verschweißen von Schienenstößen wird eine bestimmte Menge Thermit in einem Schamotte-Trichter über dem mit Formsand eingeschlossenen Schienenstoß entzündet. Das nach einigen Sekunden in den Fügespalt einfließende flüssige Eisen ist ausreichend heiß, um die Schienenenden zur Verschweißung anzuschmelzen.&lt;br /&gt;
Zusatzstoffe wie Vanadium machen den Schweißstahl härter als den eigentlichen Schienenstahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thermitschweißen wird heute oft durch das effektivere Abbrennstumpfschweißverfahren ersetzt, welches jedoch einen höheren Geräteaufwand erfordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Waffen ==&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Thermitgranaten und -bomben (siehe auch Elektr--[[Benutzer:Yvonne|Yvonne]] 08:08, 14. Jan 2008 (CET)on-Thermitstab) werden in Kämpfen als Brandmittel verwendet, da sie fähig sind, schwere Panzerung oder andere Feuerbarrieren durch Schmelzen zu durchdringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Herstellung anderer Metalle  ==&lt;br /&gt;
 Die Redoxreaktion mit Aluminium kann auch verwendet werden, um andere Metalloxide oder -erze, etwa Uranerz, Chromoxid, Siliziumdioxid oder Manganoxid zu den jeweiligen Metallen zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Experimente ==&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Thermitversuche sind sehr gefährlich, da brennendes Thermit nicht löschbar ist und eventuell vorhandene Feuchtigkeit zu verheerenden Folgen führt (Wasser-Zerlegung und Knallgasentstehung aufgrund der hohen Temperatur sowie auch explosionsartige Verdampfung).&lt;br /&gt;
Auch bei Schulversuchen kommt es daher immer wieder zu schweren Unfällen durch umherspritzendes flüssiges Metall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versuche gelingen relativ sicher in einem Graphit-Tiegel, der jedoch absolut trocken sein muss. Der Tiegel sollte gegen Metallspritzer mit einem Graphitdeckel verschlossen sein. Gezündet werden kann das Gemisch z.B. mit einer brennenden „Wunderkerze“, die man durch ein Loch im Deckel steckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zündung kann auch durch das Auftropfen von Glycerin oder Ethylenglykol auf einen Überschuss an Kaliumpermanganat erreicht werden, die Zündung ist sehr sicher, erfolgt jedoch spontan und zeitlich einige Sekunden versetzt unter vorheriger Entwicklung weißer Wolken&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Yvonne</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Benutzer:Yvonne&amp;diff=27007</id>
		<title>Benutzer:Yvonne</title>
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				<updated>2008-01-14T07:44:37Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Yvonne: /* Gefahren */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;http://www.urlaub-mit-hund.themental.de/images/Urlaub-mit-Hund-image1.jpg&lt;br /&gt;
http://www.labrador-smacklabs.nl/kaartbaby.jpg&lt;br /&gt;
http://www.bendecho.de/picsEE/tiere/tiere114.jpg&lt;br /&gt;
http://yearwood.myweb.uga.edu/funny%20stuff/Alabama%20Bird%20Dogs.jpg&lt;br /&gt;
http://www.funnypostcard.com/dog/winniethepooh.jpg&lt;br /&gt;
lala&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Thema: {{http://www.bs-wiki.de/mediawiki/index.php/Thermit}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''''Thermit''''' ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Thermit ist der Handelsname für ein Gemisch aus Eisen(III)-oxid- und Aluminium-Pulver, welches vorrangig zum aluminothermischen Schweißen und für andere Thermitverfahren oder die Aluminothermie eingesetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Stoffe sind normalerweise mit einem Bindemittel granuliert, um sie rieselfähig zu halten und Entmischung und Wasseraufnahme zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Thermit-Reaktion wurde von Hans Goldschmidt in den 1890er-Jahren entdeckt.&lt;br /&gt;
 Chemische Reaktion  &lt;br /&gt;
Die Thermitreaktion ist eine Redoxreaktion, bei der Aluminium als Reduktionsmittel benutzt wird, um Eisenoxid zu Eisen zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Reaktionsprodukte sind Aluminiumoxid und elementares Eisen. Die Reaktion läuft stark exotherm ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktion erfolgt beispielsweise in einem Tontiegel, als sogenannte Zündkirsche wird Bariumperoxid mit Magnesium benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es können nach dem gleichen Prinzip auch etwa Chrom und Mangan hergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Gefahren  ==&lt;br /&gt;
Obwohl die Ursprungsprodukte bei Raumtemperatur stabil sind, können sie sich entzünden, falls sie einer genügend großen Aktivierungsenergie ausgesetzt werden. Der Brennvorgang ist eine stark exotherme Reaktion, die Produkte werden somit aufgrund der erreichten Temperaturen flüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da brennendes Thermit keinen externen Sauerstoff benötigt, kann die Reaktion nicht erstickt werden und in jeder Umgebung – auch unter Sand oder Wasser – gezündet werden und weiterbrennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Löschversuche mit Wasser sowie Feuchtigkeit führen zur Dissoziation von Wasser und erzeugen Knallgas:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Anwesenheit von Wasser stellt eine große Gefahr bei der Thermitreaktion dar und führt zum explosionsartigen Ausschleudern glutflüssiger Stoffe sowie zu explodierenden Gaswolken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung  ==&lt;br /&gt;
Das Thermitverfahren hat nichts mit der Sauerstofflanze zu tun. Bei dieser erfolgt eine exotherme Eisen-Oxidation mithilfe von Sauerstoffgas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Anwendungen  ==&lt;br /&gt;
Die Anwendungen von Thermit-Reaktionen sind vielfältig. Die häufigste Anwendung ist die Reduktion von Eisen(III)-oxid, wobei eine Temperatur von bis zu 2200 °C überschritten wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Gleisbau  ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Aluminothermisch geschweißter SchienenstoßThermit wird seit etwa 1920 zum aluminothermischen Schweißen und Fügen von Bahngleisen an den Schienenstößen angewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim aluminothermischen Verschweißen von Schienenstößen wird eine bestimmte Menge Thermit in einem Schamotte-Trichter über dem mit Formsand eingeschlossenen Schienenstoß entzündet. Das nach einigen Sekunden in den Fügespalt einfließende flüssige Eisen ist ausreichend heiß, um die Schienenenden zur Verschweißung anzuschmelzen.&lt;br /&gt;
Zusatzstoffe wie Vanadium machen den Schweißstahl härter als den eigentlichen Schienenstahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thermitschweißen wird heute oft durch das effektivere Abbrennstumpfschweißverfahren ersetzt, welches jedoch einen höheren Geräteaufwand erfordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Waffen ==&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Thermitgranaten und -bomben (siehe auch Elektr--[[Benutzer:Yvonne|Yvonne]] 08:08, 14. Jan 2008 (CET)on-Thermitstab) werden in Kämpfen als Brandmittel verwendet, da sie fähig sind, schwere Panzerung oder andere Feuerbarrieren durch Schmelzen zu durchdringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Herstellung anderer Metalle  ==&lt;br /&gt;
 Die Redoxreaktion mit Aluminium kann auch verwendet werden, um andere Metalloxide oder -erze, etwa Uranerz, Chromoxid, Siliziumdioxid oder Manganoxid zu den jeweiligen Metallen zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Experimente ==&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Thermitversuche sind sehr gefährlich, da brennendes Thermit nicht löschbar ist und eventuell vorhandene Feuchtigkeit zu verheerenden Folgen führt (Wasser-Zerlegung und Knallgasentstehung aufgrund der hohen Temperatur sowie auch explosionsartige Verdampfung).&lt;br /&gt;
Auch bei Schulversuchen kommt es daher immer wieder zu schweren Unfällen durch umherspritzendes flüssiges Metall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versuche gelingen relativ sicher in einem Graphit-Tiegel, der jedoch absolut trocken sein muss. Der Tiegel sollte gegen Metallspritzer mit einem Graphitdeckel verschlossen sein. Gezündet werden kann das Gemisch z.B. mit einer brennenden „Wunderkerze“, die man durch ein Loch im Deckel steckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zündung kann auch durch das Auftropfen von Glycerin oder Ethylenglykol auf einen Überschuss an Kaliumpermanganat erreicht werden, die Zündung ist sehr sicher, erfolgt jedoch spontan und zeitlich einige Sekunden versetzt unter vorheriger Entwicklung weißer Wolken&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Yvonne</name></author>	</entry>

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		<title>Benutzer:Yvonne</title>
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				<updated>2008-01-14T07:44:10Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Yvonne: /* Abgrenzung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;http://www.urlaub-mit-hund.themental.de/images/Urlaub-mit-Hund-image1.jpg&lt;br /&gt;
http://www.labrador-smacklabs.nl/kaartbaby.jpg&lt;br /&gt;
http://www.bendecho.de/picsEE/tiere/tiere114.jpg&lt;br /&gt;
http://yearwood.myweb.uga.edu/funny%20stuff/Alabama%20Bird%20Dogs.jpg&lt;br /&gt;
http://www.funnypostcard.com/dog/winniethepooh.jpg&lt;br /&gt;
lala&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Thema: {{http://www.bs-wiki.de/mediawiki/index.php/Thermit}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''''Thermit''''' ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Thermit ist der Handelsname für ein Gemisch aus Eisen(III)-oxid- und Aluminium-Pulver, welches vorrangig zum aluminothermischen Schweißen und für andere Thermitverfahren oder die Aluminothermie eingesetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Stoffe sind normalerweise mit einem Bindemittel granuliert, um sie rieselfähig zu halten und Entmischung und Wasseraufnahme zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Thermit-Reaktion wurde von Hans Goldschmidt in den 1890er-Jahren entdeckt.&lt;br /&gt;
 Chemische Reaktion  &lt;br /&gt;
Die Thermitreaktion ist eine Redoxreaktion, bei der Aluminium als Reduktionsmittel benutzt wird, um Eisenoxid zu Eisen zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Reaktionsprodukte sind Aluminiumoxid und elementares Eisen. Die Reaktion läuft stark exotherm ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktion erfolgt beispielsweise in einem Tontiegel, als sogenannte Zündkirsche wird Bariumperoxid mit Magnesium benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es können nach dem gleichen Prinzip auch etwa Chrom und Mangan hergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Gefahren  ==&lt;br /&gt;
 Obwohl die Ursprungsprodukte bei Raumtemperatur stabil sind, können sie sich entzünden, falls sie einer genügend großen Aktivierungsenergie ausgesetzt werden. Der Brennvorgang ist eine stark exotherme Reaktion, die Produkte werden somit aufgrund der erreichten Temperaturen flüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da brennendes Thermit keinen externen Sauerstoff benötigt, kann die Reaktion nicht erstickt werden und in jeder Umgebung – auch unter Sand oder Wasser – gezündet werden und weiterbrennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Löschversuche mit Wasser sowie Feuchtigkeit führen zur Dissoziation von Wasser und erzeugen Knallgas:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Anwesenheit von Wasser stellt eine große Gefahr bei der Thermitreaktion dar und führt zum explosionsartigen Ausschleudern glutflüssiger Stoffe sowie zu explodierenden Gaswolken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Abgrenzung  ==&lt;br /&gt;
Das Thermitverfahren hat nichts mit der Sauerstofflanze zu tun. Bei dieser erfolgt eine exotherme Eisen-Oxidation mithilfe von Sauerstoffgas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Anwendungen  ==&lt;br /&gt;
Die Anwendungen von Thermit-Reaktionen sind vielfältig. Die häufigste Anwendung ist die Reduktion von Eisen(III)-oxid, wobei eine Temperatur von bis zu 2200 °C überschritten wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Gleisbau  ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Aluminothermisch geschweißter SchienenstoßThermit wird seit etwa 1920 zum aluminothermischen Schweißen und Fügen von Bahngleisen an den Schienenstößen angewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim aluminothermischen Verschweißen von Schienenstößen wird eine bestimmte Menge Thermit in einem Schamotte-Trichter über dem mit Formsand eingeschlossenen Schienenstoß entzündet. Das nach einigen Sekunden in den Fügespalt einfließende flüssige Eisen ist ausreichend heiß, um die Schienenenden zur Verschweißung anzuschmelzen.&lt;br /&gt;
Zusatzstoffe wie Vanadium machen den Schweißstahl härter als den eigentlichen Schienenstahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thermitschweißen wird heute oft durch das effektivere Abbrennstumpfschweißverfahren ersetzt, welches jedoch einen höheren Geräteaufwand erfordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Waffen ==&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Thermitgranaten und -bomben (siehe auch Elektr--[[Benutzer:Yvonne|Yvonne]] 08:08, 14. Jan 2008 (CET)on-Thermitstab) werden in Kämpfen als Brandmittel verwendet, da sie fähig sind, schwere Panzerung oder andere Feuerbarrieren durch Schmelzen zu durchdringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Herstellung anderer Metalle  ==&lt;br /&gt;
 Die Redoxreaktion mit Aluminium kann auch verwendet werden, um andere Metalloxide oder -erze, etwa Uranerz, Chromoxid, Siliziumdioxid oder Manganoxid zu den jeweiligen Metallen zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Experimente ==&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Thermitversuche sind sehr gefährlich, da brennendes Thermit nicht löschbar ist und eventuell vorhandene Feuchtigkeit zu verheerenden Folgen führt (Wasser-Zerlegung und Knallgasentstehung aufgrund der hohen Temperatur sowie auch explosionsartige Verdampfung).&lt;br /&gt;
Auch bei Schulversuchen kommt es daher immer wieder zu schweren Unfällen durch umherspritzendes flüssiges Metall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versuche gelingen relativ sicher in einem Graphit-Tiegel, der jedoch absolut trocken sein muss. Der Tiegel sollte gegen Metallspritzer mit einem Graphitdeckel verschlossen sein. Gezündet werden kann das Gemisch z.B. mit einer brennenden „Wunderkerze“, die man durch ein Loch im Deckel steckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zündung kann auch durch das Auftropfen von Glycerin oder Ethylenglykol auf einen Überschuss an Kaliumpermanganat erreicht werden, die Zündung ist sehr sicher, erfolgt jedoch spontan und zeitlich einige Sekunden versetzt unter vorheriger Entwicklung weißer Wolken&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Yvonne</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Yvonne: /* Anwendungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== '''''Thermit''''' ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Thermit ist der Handelsname für ein Gemisch aus Eisen(III)-oxid- und Aluminium-Pulver, welches vorrangig zum aluminothermischen Schweißen und für andere Thermitverfahren oder die Aluminothermie eingesetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Stoffe sind normalerweise mit einem Bindemittel granuliert, um sie rieselfähig zu halten und Entmischung und Wasseraufnahme zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Thermit-Reaktion wurde von Hans Goldschmidt in den 1890er-Jahren entdeckt.&lt;br /&gt;
 Chemische Reaktion  &lt;br /&gt;
Die Thermitreaktion ist eine Redoxreaktion, bei der Aluminium als Reduktionsmittel benutzt wird, um Eisenoxid zu Eisen zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Reaktionsprodukte sind Aluminiumoxid und elementares Eisen. Die Reaktion läuft stark exotherm ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktion erfolgt beispielsweise in einem Tontiegel, als sogenannte Zündkirsche wird Bariumperoxid mit Magnesium benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es können nach dem gleichen Prinzip auch etwa Chrom und Mangan hergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Gefahren  ==&lt;br /&gt;
 Obwohl die Ursprungsprodukte bei Raumtemperatur stabil sind, können sie sich entzünden, falls sie einer genügend großen Aktivierungsenergie ausgesetzt werden. Der Brennvorgang ist eine stark exotherme Reaktion, die Produkte werden somit aufgrund der erreichten Temperaturen flüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da brennendes Thermit keinen externen Sauerstoff benötigt, kann die Reaktion nicht erstickt werden und in jeder Umgebung – auch unter Sand oder Wasser – gezündet werden und weiterbrennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Löschversuche mit Wasser sowie Feuchtigkeit führen zur Dissoziation von Wasser und erzeugen Knallgas:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Anwesenheit von Wasser stellt eine große Gefahr bei der Thermitreaktion dar und führt zum explosionsartigen Ausschleudern glutflüssiger Stoffe sowie zu explodierenden Gaswolken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Abgrenzung  ==&lt;br /&gt;
 Das Thermitverfahren hat nichts mit der Sauerstofflanze zu tun. Bei dieser erfolgt eine exotherme Eisen-Oxidation mithilfe von Sauerstoffgas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Anwendungen  ==&lt;br /&gt;
Die Anwendungen von Thermit-Reaktionen sind vielfältig. Die häufigste Anwendung ist die Reduktion von Eisen(III)-oxid, wobei eine Temperatur von bis zu 2200 °C überschritten wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Gleisbau  ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Aluminothermisch geschweißter SchienenstoßThermit wird seit etwa 1920 zum aluminothermischen Schweißen und Fügen von Bahngleisen an den Schienenstößen angewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim aluminothermischen Verschweißen von Schienenstößen wird eine bestimmte Menge Thermit in einem Schamotte-Trichter über dem mit Formsand eingeschlossenen Schienenstoß entzündet. Das nach einigen Sekunden in den Fügespalt einfließende flüssige Eisen ist ausreichend heiß, um die Schienenenden zur Verschweißung anzuschmelzen.&lt;br /&gt;
Zusatzstoffe wie Vanadium machen den Schweißstahl härter als den eigentlichen Schienenstahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thermitschweißen wird heute oft durch das effektivere Abbrennstumpfschweißverfahren ersetzt, welches jedoch einen höheren Geräteaufwand erfordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Waffen ==&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Thermitgranaten und -bomben (siehe auch Elektr--[[Benutzer:Yvonne|Yvonne]] 08:08, 14. Jan 2008 (CET)on-Thermitstab) werden in Kämpfen als Brandmittel verwendet, da sie fähig sind, schwere Panzerung oder andere Feuerbarrieren durch Schmelzen zu durchdringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Herstellung anderer Metalle  ==&lt;br /&gt;
 Die Redoxreaktion mit Aluminium kann auch verwendet werden, um andere Metalloxide oder -erze, etwa Uranerz, Chromoxid, Siliziumdioxid oder Manganoxid zu den jeweiligen Metallen zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Experimente ==&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Thermitversuche sind sehr gefährlich, da brennendes Thermit nicht löschbar ist und eventuell vorhandene Feuchtigkeit zu verheerenden Folgen führt (Wasser-Zerlegung und Knallgasentstehung aufgrund der hohen Temperatur sowie auch explosionsartige Verdampfung).&lt;br /&gt;
Auch bei Schulversuchen kommt es daher immer wieder zu schweren Unfällen durch umherspritzendes flüssiges Metall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versuche gelingen relativ sicher in einem Graphit-Tiegel, der jedoch absolut trocken sein muss. Der Tiegel sollte gegen Metallspritzer mit einem Graphitdeckel verschlossen sein. Gezündet werden kann das Gemisch z.B. mit einer brennenden „Wunderkerze“, die man durch ein Loch im Deckel steckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zündung kann auch durch das Auftropfen von Glycerin oder Ethylenglykol auf einen Überschuss an Kaliumpermanganat erreicht werden, die Zündung ist sehr sicher, erfolgt jedoch spontan und zeitlich einige Sekunden versetzt unter vorheriger Entwicklung weißer Wolken&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Yvonne</name></author>	</entry>

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		<title>Benutzer:Yvonne</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Yvonne: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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http://www.labrador-smacklabs.nl/kaartbaby.jpg&lt;br /&gt;
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== '''''Thermit''''' ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Thermit ist der Handelsname für ein Gemisch aus Eisen(III)-oxid- und Aluminium-Pulver, welches vorrangig zum aluminothermischen Schweißen und für andere Thermitverfahren oder die Aluminothermie eingesetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Stoffe sind normalerweise mit einem Bindemittel granuliert, um sie rieselfähig zu halten und Entmischung und Wasseraufnahme zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Thermit-Reaktion wurde von Hans Goldschmidt in den 1890er-Jahren entdeckt.&lt;br /&gt;
 Chemische Reaktion  &lt;br /&gt;
Die Thermitreaktion ist eine Redoxreaktion, bei der Aluminium als Reduktionsmittel benutzt wird, um Eisenoxid zu Eisen zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Reaktionsprodukte sind Aluminiumoxid und elementares Eisen. Die Reaktion läuft stark exotherm ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktion erfolgt beispielsweise in einem Tontiegel, als sogenannte Zündkirsche wird Bariumperoxid mit Magnesium benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es können nach dem gleichen Prinzip auch etwa Chrom und Mangan hergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Gefahren  ==&lt;br /&gt;
 Obwohl die Ursprungsprodukte bei Raumtemperatur stabil sind, können sie sich entzünden, falls sie einer genügend großen Aktivierungsenergie ausgesetzt werden. Der Brennvorgang ist eine stark exotherme Reaktion, die Produkte werden somit aufgrund der erreichten Temperaturen flüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da brennendes Thermit keinen externen Sauerstoff benötigt, kann die Reaktion nicht erstickt werden und in jeder Umgebung – auch unter Sand oder Wasser – gezündet werden und weiterbrennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Löschversuche mit Wasser sowie Feuchtigkeit führen zur Dissoziation von Wasser und erzeugen Knallgas:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Anwesenheit von Wasser stellt eine große Gefahr bei der Thermitreaktion dar und führt zum explosionsartigen Ausschleudern glutflüssiger Stoffe sowie zu explodierenden Gaswolken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Abgrenzung  ==&lt;br /&gt;
 Das Thermitverfahren hat nichts mit der Sauerstofflanze zu tun. Bei dieser erfolgt eine exotherme Eisen-Oxidation mithilfe von Sauerstoffgas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Anwendungen  ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Anwendungen von Thermit-Reaktionen sind vielfältig. Die häufigste Anwendung ist die Reduktion von Eisen(III)-oxid, wobei eine Temperatur von bis zu 2200 °C überschritten wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Gleisbau  ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Aluminothermisch geschweißter SchienenstoßThermit wird seit etwa 1920 zum aluminothermischen Schweißen und Fügen von Bahngleisen an den Schienenstößen angewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim aluminothermischen Verschweißen von Schienenstößen wird eine bestimmte Menge Thermit in einem Schamotte-Trichter über dem mit Formsand eingeschlossenen Schienenstoß entzündet. Das nach einigen Sekunden in den Fügespalt einfließende flüssige Eisen ist ausreichend heiß, um die Schienenenden zur Verschweißung anzuschmelzen.&lt;br /&gt;
Zusatzstoffe wie Vanadium machen den Schweißstahl härter als den eigentlichen Schienenstahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thermitschweißen wird heute oft durch das effektivere Abbrennstumpfschweißverfahren ersetzt, welches jedoch einen höheren Geräteaufwand erfordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Waffen ==&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Thermitgranaten und -bomben (siehe auch Elektr--[[Benutzer:Yvonne|Yvonne]] 08:08, 14. Jan 2008 (CET)on-Thermitstab) werden in Kämpfen als Brandmittel verwendet, da sie fähig sind, schwere Panzerung oder andere Feuerbarrieren durch Schmelzen zu durchdringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Herstellung anderer Metalle  ==&lt;br /&gt;
 Die Redoxreaktion mit Aluminium kann auch verwendet werden, um andere Metalloxide oder -erze, etwa Uranerz, Chromoxid, Siliziumdioxid oder Manganoxid zu den jeweiligen Metallen zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Experimente ==&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Thermitversuche sind sehr gefährlich, da brennendes Thermit nicht löschbar ist und eventuell vorhandene Feuchtigkeit zu verheerenden Folgen führt (Wasser-Zerlegung und Knallgasentstehung aufgrund der hohen Temperatur sowie auch explosionsartige Verdampfung).&lt;br /&gt;
Auch bei Schulversuchen kommt es daher immer wieder zu schweren Unfällen durch umherspritzendes flüssiges Metall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versuche gelingen relativ sicher in einem Graphit-Tiegel, der jedoch absolut trocken sein muss. Der Tiegel sollte gegen Metallspritzer mit einem Graphitdeckel verschlossen sein. Gezündet werden kann das Gemisch z.B. mit einer brennenden „Wunderkerze“, die man durch ein Loch im Deckel steckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zündung kann auch durch das Auftropfen von Glycerin oder Ethylenglykol auf einen Überschuss an Kaliumpermanganat erreicht werden, die Zündung ist sehr sicher, erfolgt jedoch spontan und zeitlich einige Sekunden versetzt unter vorheriger Entwicklung weißer Wolken&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Yvonne</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Benutzer:Yvonne&amp;diff=25082</id>
		<title>Benutzer:Yvonne</title>
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				<updated>2007-09-17T06:18:56Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Yvonne: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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http://www.bendecho.de/picsEE/tiere/tiere114.jpg&lt;br /&gt;
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http://www.funnypostcard.com/dog/winniethepooh.jpg&lt;br /&gt;
lala&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Thema: {{http://www.bs-wiki.de/mediawiki/index.php/Thermit}}&lt;br /&gt;
Thermit&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Thermit ist der Handelsname für ein Gemisch aus Eisen(III)-oxid- und Aluminium-Pulver, welches vorrangig zum aluminothermischen Schweißen und für andere Thermitverfahren oder die Aluminothermie eingesetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Stoffe sind normalerweise mit einem Bindemittel granuliert, um sie rieselfähig zu halten und Entmischung und Wasseraufnahme zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Thermit-Reaktion wurde von Hans Goldschmidt in den 1890er-Jahren entdeckt und 1895 patentiert.&lt;br /&gt;
„Thermit“ ist eine geschützte Handelsmarke der THERMIT®-Gruppe[1], die sich 1999 von der Goldschmidt AG getrennt haben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Chemische Reaktion  &lt;br /&gt;
Die Thermitreaktion ist eine Redoxreaktion, bei der Aluminium als Reduktionsmittel benutzt wird, um Eisenoxid zu Eisen zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Reaktionsprodukte sind Aluminiumoxid und elementares Eisen. Die Reaktion läuft stark exotherm ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktion erfolgt beispielsweise in einem Tontiegel, als sogenannte Zündkirsche wird Bariumperoxid mit Magnesium benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es können nach dem gleichen Prinzip auch etwa Chrom und Mangan hergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Gefahren  &lt;br /&gt;
Obwohl die Ursprungsprodukte bei Raumtemperatur stabil sind, können sie sich entzünden, falls sie einer genügend großen Aktivierungsenergie ausgesetzt werden. Der Brennvorgang ist eine stark exotherme Reaktion, die Produkte werden somit aufgrund der erreichten Temperaturen flüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da brennendes Thermit keinen externen Sauerstoff benötigt, kann die Reaktion nicht erstickt werden und in jeder Umgebung – auch unter Sand oder Wasser – gezündet werden und weiterbrennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Löschversuche mit Wasser sowie Feuchtigkeit führen zur Dissoziation von Wasser und erzeugen Knallgas:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Anwesenheit von Wasser stellt eine große Gefahr bei der Thermitreaktion dar und führt zum explosionsartigen Ausschleudern glutflüssiger Stoffe sowie zu explodierenden Gaswolken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Abgrenzung  &lt;br /&gt;
Das Thermitverfahren hat nichts mit der Sauerstofflanze zu tun. Bei dieser erfolgt eine exotherme Eisen-Oxidation mithilfe von Sauerstoffgas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Anwendungen  &lt;br /&gt;
Die Anwendungen von Thermit-Reaktionen sind vielfältig. Die häufigste Anwendung ist die Reduktion von Eisen(III)-oxid, wobei eine Temperatur von bis zu 2200 °C überschritten wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Gleisbau  &lt;br /&gt;
Aluminothermisch geschweißter SchienenstoßThermit wird seit etwa 1920 zum aluminothermischen Schweißen und Fügen von Bahngleisen an den Schienenstößen angewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim aluminothermischen Verschweißen von Schienenstößen wird eine bestimmte Menge Thermit in einem Schamotte-Trichter über dem mit Formsand eingeschlossenen Schienenstoß entzündet. Das nach einigen Sekunden in den Fügespalt einfließende flüssige Eisen ist ausreichend heiß, um die Schienenenden zur Verschweißung anzuschmelzen.&lt;br /&gt;
Zusatzstoffe wie Vanadium machen den Schweißstahl härter als den eigentlichen Schienenstahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thermitschweißen wird heute oft durch das effektivere Abbrennstumpfschweißverfahren ersetzt, welches jedoch einen höheren Geräteaufwand erfordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Waffen  &lt;br /&gt;
Thermitgranaten und -bomben (siehe auch Elektron-Thermitstab) werden in Kämpfen als Brandmittel verwendet, da sie fähig sind, schwere Panzerung oder andere Feuerbarrieren durch Schmelzen zu durchdringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Herstellung anderer Metalle  &lt;br /&gt;
Die Redoxreaktion mit Aluminium kann auch verwendet werden, um andere Metalloxide oder -erze, etwa Uranerz, Chromoxid, Siliziumdioxid oder Manganoxid zu den jeweiligen Metallen zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Experimente  &lt;br /&gt;
Thermitversuche sind sehr gefährlich, da brennendes Thermit nicht löschbar ist und eventuell vorhandene Feuchtigkeit zu verheerenden Folgen führt (Wasser-Zerlegung und Knallgasentstehung aufgrund der hohen Temperatur sowie auch explosionsartige Verdampfung).&lt;br /&gt;
Auch bei Schulversuchen kommt es daher immer wieder zu schweren Unfällen durch umherspritzendes flüssiges Metall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versuche gelingen relativ sicher in einem Graphit-Tiegel, der jedoch absolut trocken sein muss. Der Tiegel sollte gegen Metallspritzer mit einem Graphitdeckel verschlossen sein. Gezündet werden kann das Gemisch z.B. mit einer brennenden „Wunderkerze“, die man durch ein Loch im Deckel steckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zündung kann auch durch das Auftropfen von Glycerin oder Ethylenglykol auf einen Überschuss an Kaliumpermanganat erreicht werden, die Zündung ist sehr sicher, erfolgt jedoch spontan und zeitlich einige Sekunden versetzt unter vorheriger Entwicklung weißer Wolken&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Yvonne</name></author>	</entry>

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