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		<title>BS-Wiki: Wissen teilen - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Stirling</title>
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				<updated>2008-04-18T07:45:29Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Inge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== '''Der Stirling-Motor''' ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Zur Geschichte''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stirling-Motor wurde 1816 von dem Engländer Robert Stirling erfunden. Er&lt;br /&gt;
ist damit der älteste Motor nach der Dampfmaschine. Der Stirling-Motor war&lt;br /&gt;
zu dieser Zeit relativ weit verbreitet. Er hatte gegenüber den frühen&lt;br /&gt;
Dampfmaschinen den Vorteil, dass er praktisch nicht explodieren konnte.&lt;br /&gt;
Mit der Erfindung des Otto- und Dieselmotors geriet er mehr oder weniger&lt;br /&gt;
in Vergessenheit, unteranderem da er zu dieser Zeit einfach weniger&lt;br /&gt;
Leistung, als die anderen Motoren hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1940 begann der Niederländische Konzern Philips verstärkt im Bereich&lt;br /&gt;
der Heißgasmotoren zu forschen. Trotz vieler Patente auf diesem Gebiet kam&lt;br /&gt;
es nie zu größeren Serienproduktionen und auch heute zeigt der Konzern&lt;br /&gt;
kein Interesse daran. Während der Ölkrise in den 70gern entwickelte die&lt;br /&gt;
Firma Ford ein Auto mit einem Stirling-Motor es kam aber nie auf den&lt;br /&gt;
Markt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Leistungsfähige Prototypen in den Labors vieler Firmen und&lt;br /&gt;
Institute stehen, fristet der Stirling-Motor ein Schattendasein.&lt;br /&gt;
Serienproduktionen gibt es nur in einem Bereich: kleine Modelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Das Physikalische Prinzip''' ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...ist einfach aber genial. Wenn man ein Gas erhitzt dehnt es sich aus und&lt;br /&gt;
wenn man es abkühlt zieht es sich zusammen. Wenn sich dieses Gas in einem&lt;br /&gt;
Zylinder mit einem Kolben befindet drückt es den Kolben beim Erhitzten&lt;br /&gt;
heraus und zieht in beim abkühlen wieder hinein. Schon wäre ein Motor&lt;br /&gt;
erschaffen. Es ist aber technisch gesehen sehr ungeschickt eine&lt;br /&gt;
Stelle abwechselnd zu kühlen und zu erwärmen. Deshalb werden durch 1&lt;br /&gt;
Kolben 2 Arbeitsräume voneinander getrennt. Nun wird an einer Stelle&lt;br /&gt;
ständig gekühlt und an der anderen ständig erwärmt. Damit das Gas zwischen&lt;br /&gt;
den beiden Arbeitsräumen zirkulieren kann braucht man noch einen zweiten&lt;br /&gt;
Kolben, der sich phasenverschoben zum ersten bewegen muss. Es ist möglich,&lt;br /&gt;
dass sich beide Kolben in einem oder zwei Zylindern befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;[[Bild:stirlingmotor.jpg]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;''Aufbau des Stirlingmotor''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;''Copyright 2008 [http://www.jenni.ch Jenni Energietechnik AG]''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Arbeitsgas durchläuft also nacheinander folgen Phasen&lt;br /&gt;
(Stirling-Prozess): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) erhitzen Das Gas wird Arbeitsraum 1 erhitzt = es dehnt sich aus und&lt;br /&gt;
verrichtet mechanische Arbeit und bewegt sich dabei zum Teil schon in den&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 2. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) ausdehnen Die Wärmezufuhr wird unterbrochen (das Gas in Arbeitsraum 2)&lt;br /&gt;
das Gas verrichtet weiterhin Arbeit nun aber auf Kosten seiner inneren&lt;br /&gt;
Energie = es kühlt ab. Die in Schritt 1. zugeführte Wärme wurde bis jetzt&lt;br /&gt;
(wenn man Strahlung, Reibung usw. vernachlässigt) vollständig in Arbeit&lt;br /&gt;
umgewandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) kühlen Der Kolben in Arbeitsraum 2 presst mit Teilen, der eben&lt;br /&gt;
gewonnen Energie, das Arbeitsgas zusammen. Diese Energie, die sich in&lt;br /&gt;
Wärme umwandelt, geht verloren = wird „weggekühlt“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) komprimieren Durch die Kühlung entsteht ein Unterdruck der Kolben wird&lt;br /&gt;
ganz in Arbeitsraum 2 hineingezogen. Das Gas bewegt sich dabei zurück in&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 1. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptunterschied zu Otto, Diesel und Co besteht darin, dass die Wärme&lt;br /&gt;
nicht bei einer explosiven Verbrennung von Treibstoff im Zylinder erzeugt&lt;br /&gt;
wird sondern die Wärme von außen zugeführt wird. Daher wird das Gas im&lt;br /&gt;
Motor auch nicht verbraucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;[[Bild:stirli.jpg]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;''Arbeitsweise des Stirlingmotor''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;''Copyright 2008 [http://library.thinkquest.org/C006011/images/grafics/nonani/alphastirling.jpg Start Your Engine]''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://library.thinkquest.org/C006011/images/grafics/animations/stirling.swf Animation der Arbeitsweise]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Der Wirkungsgrad''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Französische Ingenieur Sadi Carnot (1796-1832) erkannte, dass bei&lt;br /&gt;
periodischen Wärmekraftmaschinen immer ein Teil der Energie verloren gehen&lt;br /&gt;
muss - auch wenn idealisierte Bedingungen annimmt (keine Reibung usw.) man&lt;br /&gt;
aber den Maximalen Wirkungsgrad bei einem bestimmten Kreisprozess erreicht&lt;br /&gt;
(Carnot-Prozess). Der Stirling-Prozess erreicht am ehesten den idealen&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess. Somit sind Stirling-Motoren theoretisch in der Lage den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschinen zu erreichen. Aus dem&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess leitet sich eine Formel für den Wirkungsgrad ab (Reibung&lt;br /&gt;
usw. wird vernachlässigt): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h=1 - (T1 / T2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h steht für den Wirkungsgrad, T1 die Temperatur mit der gekühlt wird und&lt;br /&gt;
T2 die Temperatur mit der erwärmt wird (in °K). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dieser Formel ergibt sich das der Wirkungsgrad steigt wenn&lt;br /&gt;
die Differenz aus T1 und T2 größer wird. Tatsächlich ist es so, dass&lt;br /&gt;
heutige Heißgasmotoren ihre Abeitsgase mit bis zu 750°C erwärmen. Diese&lt;br /&gt;
Motoren übertreffen in der Tat mit ca. 45% den Wirkungsgrad von&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren wie Diesel und Otto. Es sind übrigens noch höhere&lt;br /&gt;
Temperaturen in Planung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich spielen unerwünschte Dinge wie Reibung und Abwärme auch beim&lt;br /&gt;
Stirling-Motor eine Rolle. Diese zu reduzieren versucht man bei allen&lt;br /&gt;
Maschinen. Es gib beim Stirling-Motor allerdings noch etwas anderes das zum&lt;br /&gt;
Wirkungsgrad beiträgt. Der Regenerator. Als Regenerator könnte zum&lt;br /&gt;
Beispiel ein Drahtgeflecht dienen, dass an der Stelle angebracht ist wo&lt;br /&gt;
das Arbeitsgas von einem Arbeitsraum in den Anderen strömt. Wenn das Gas&lt;br /&gt;
vom heißen in den kalten Bereich kommt gibt es Wärme an den Draht ab und&lt;br /&gt;
tritt dann schon leicht gekühlt in den kalten Bereich ein. Wenn es kalt&lt;br /&gt;
wieder in den warmen Bereich zurückströmt nimmt es die Energie wieder auf&lt;br /&gt;
um muss nicht mehr ganz so stark erhitzt werden. So wird Energie gespart&lt;br /&gt;
und die Effizienz gesteigert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Die Vorteile''' ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
...liegen auf der Hand. Mit dem Stirling-Motor kann man jede beliebige&lt;br /&gt;
Wärmequelle zur Energiegewinnung nutzen von allen Verbrennungsarten (nicht&lt;br /&gt;
nur Öl und Kohle) über Solare Energie und die Abwärme von Industrieanlagen&lt;br /&gt;
bis zu Erdwärme (Heiße Quellen...). Er hat, wie oben ausgeführt, den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschienen. Wenn man einen Rohstoff&lt;br /&gt;
als Wärmequelle nutzt so produziert dieser, da er nicht explosionsartig&lt;br /&gt;
verbrannt wird viel weniger Schadstoffe wie z.B. Kohlenstoffmonooxid.&lt;br /&gt;
Deshalb hat er auch einen viel ruhigeren und leiseren Lauf als die andren&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren. Außerdem haben Stirling-Motoren weniger&lt;br /&gt;
Verschleißerscheinungen als die andren und sind auch wegen ihres einfachen&lt;br /&gt;
Grundprinzips weniger von Ausfällen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Nachteile''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kosten für einen leistungsfähigen Stirling-Motor sind noch relativ&lt;br /&gt;
hoch, dies sollte aber durch hoffentlich baldige Serienproduktionen&lt;br /&gt;
verbessert werden. Das Verhältnis Watt/kg ist auch noch relativ hoch,&lt;br /&gt;
daran wird natürlich gearbeitet. Sie können leider nicht sofort&lt;br /&gt;
„anspringen“ wie man es von Autos gewöhnt ist sondern brauchen mindestens&lt;br /&gt;
ca. 30s bis das Gas heiß ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Gegenwart und Zukunft''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stirling-Motoren sind momentan noch kaum im Einsatz. Weltweit gib aber&lt;br /&gt;
viele Forschungsprojekte und schon viel funktionierende Prototypen. Die&lt;br /&gt;
Möglichkeiten ihn zu nutzen sind fast unbegrenzt. Die einzige&lt;br /&gt;
Schwachstelle ist noch der Preis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Diverse Internetseiten vor allem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- http://www.wikipedia.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Das Große Buch der Physik“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- http://www.jenni.ch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Kategorie:Fahrzeugtechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Inge</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Inge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== '''Der Stirling-Motor''' ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Zur Geschichte''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stirling-Motor wurde 1816 von dem Engländer Robert Stirling erfunden. Er&lt;br /&gt;
ist damit der älteste Motor nach der Dampfmaschine. Der Stirling-Motor war&lt;br /&gt;
zu dieser Zeit relativ weit verbreitet. Er hatte gegenüber den frühen&lt;br /&gt;
Dampfmaschinen den Vorteil, dass er praktisch nicht explodieren konnte.&lt;br /&gt;
Mit der Erfindung des Otto- und Dieselmotors geriet er mehr oder weniger&lt;br /&gt;
in Vergessenheit, unteranderem da er zu dieser Zeit einfach weniger&lt;br /&gt;
Leistung, als die anderen Motoren hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1940 begann der Niederländische Konzern Philips verstärkt im Bereich&lt;br /&gt;
der Heißgasmotoren zu forschen. Trotz vieler Patente auf diesem Gebiet kam&lt;br /&gt;
es nie zu größeren Serienproduktionen und auch heute zeigt der Konzern&lt;br /&gt;
kein Interesse daran. Während der Ölkrise in den 70gern entwickelte die&lt;br /&gt;
Firma Ford ein Auto mit einem Stirling-Motor es kam aber nie auf den&lt;br /&gt;
Markt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Leistungsfähige Prototypen in den Labors vieler Firmen und&lt;br /&gt;
Institute stehen, fristet der Stirling-Motor ein Schattendasein.&lt;br /&gt;
Serienproduktionen gibt es nur in einem Bereich: kleine Modelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Das Physikalische Prinzip''' ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...ist einfach aber genial. Wenn man ein Gas erhitzt dehnt es sich aus und&lt;br /&gt;
wenn man es abkühlt zieht es sich zusammen. Wenn sich dieses Gas in einem&lt;br /&gt;
Zylinder mit einem Kolben befindet drückt es den Kolben beim Erhitzten&lt;br /&gt;
heraus und zieht in beim abkühlen wieder hinein. Schon wäre ein Motor&lt;br /&gt;
erschaffen. Es ist aber technisch gesehen sehr ungeschickt eine&lt;br /&gt;
Stelle abwechselnd zu kühlen und zu erwärmen. Deshalb werden durch 1&lt;br /&gt;
Kolben 2 Arbeitsräume voneinander getrennt. Nun wird an einer Stelle&lt;br /&gt;
ständig gekühlt und an der anderen ständig erwärmt. Damit das Gas zwischen&lt;br /&gt;
den beiden Arbeitsräumen zirkulieren kann braucht man noch einen zweiten&lt;br /&gt;
Kolben, der sich phasenverschoben zum ersten bewegen muss. Es ist möglich,&lt;br /&gt;
dass sich beide Kolben in einem oder zwei Zylindern befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;[[Bild:stirlingmotor.jpg]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;''Aufbau des Stirlingmotor''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;''Copyright 2008 [http://www.jenni.ch Jenni Energietechnik AG]''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Arbeitsgas durchläuft also nacheinander folgen Phasen&lt;br /&gt;
(Stirling-Prozess): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) erhitzen Das Gas wird Arbeitsraum 1 erhitzt = es dehnt sich aus und&lt;br /&gt;
verrichtet mechanische Arbeit und bewegt sich dabei zum Teil schon in den&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 2. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) ausdehnen Die Wärmezufuhr wird unterbrochen (das Gas in Arbeitsraum 2)&lt;br /&gt;
das Gas verrichtet weiterhin Arbeit nun aber auf Kosten seiner inneren&lt;br /&gt;
Energie = es kühlt ab. Die in Schritt 1. zugeführte Wärme wurde bis jetzt&lt;br /&gt;
(wenn man Strahlung, Reibung usw. vernachlässigt) vollständig in Arbeit&lt;br /&gt;
umgewandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) kühlen Der Kolben in Arbeitsraum 2 presst mit Teilen, der eben&lt;br /&gt;
gewonnen Energie, das Arbeitsgas zusammen. Diese Energie, die sich in&lt;br /&gt;
Wärme umwandelt, geht verloren = wird „weggekühlt“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) komprimieren Durch die Kühlung entsteht ein Unterdruck der Kolben wird&lt;br /&gt;
ganz in Arbeitsraum 2 hineingezogen. Das Gas bewegt sich dabei zurück in&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 1. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptunterschied zu Otto, Diesel und Co besteht darin, dass die Wärme&lt;br /&gt;
nicht bei einer explosiven Verbrennung von Treibstoff im Zylinder erzeugt&lt;br /&gt;
wird sondern die Wärme von außen zugeführt wird. Daher wird das Gas im&lt;br /&gt;
Motor auch nicht verbraucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;[[Bild:stirli.jpg]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;''Arbeitsweise des Stirlingmotor''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;''Copyright 2008 [http://library.thinkquest.org/C006011/images/grafics/nonani/alphastirling.jpg Start Your Engine]''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.beispiel.de Animation der Arbeitsweise]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Der Wirkungsgrad''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Französische Ingenieur Sadi Carnot (1796-1832) erkannte, dass bei&lt;br /&gt;
periodischen Wärmekraftmaschinen immer ein Teil der Energie verloren gehen&lt;br /&gt;
muss - auch wenn idealisierte Bedingungen annimmt (keine Reibung usw.) man&lt;br /&gt;
aber den Maximalen Wirkungsgrad bei einem bestimmten Kreisprozess erreicht&lt;br /&gt;
(Carnot-Prozess). Der Stirling-Prozess erreicht am ehesten den idealen&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess. Somit sind Stirling-Motoren theoretisch in der Lage den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschinen zu erreichen. Aus dem&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess leitet sich eine Formel für den Wirkungsgrad ab (Reibung&lt;br /&gt;
usw. wird vernachlässigt): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h=1 - (T1 / T2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h steht für den Wirkungsgrad, T1 die Temperatur mit der gekühlt wird und&lt;br /&gt;
T2 die Temperatur mit der erwärmt wird (in °K). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dieser Formel ergibt sich das der Wirkungsgrad steigt wenn&lt;br /&gt;
die Differenz aus T1 und T2 größer wird. Tatsächlich ist es so, dass&lt;br /&gt;
heutige Heißgasmotoren ihre Abeitsgase mit bis zu 750°C erwärmen. Diese&lt;br /&gt;
Motoren übertreffen in der Tat mit ca. 45% den Wirkungsgrad von&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren wie Diesel und Otto. Es sind übrigens noch höhere&lt;br /&gt;
Temperaturen in Planung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich spielen unerwünschte Dinge wie Reibung und Abwärme auch beim&lt;br /&gt;
Stirling-Motor eine Rolle. Diese zu reduzieren versucht man bei allen&lt;br /&gt;
Maschinen. Es gib beim Stirling-Motor allerdings noch etwas anderes das zum&lt;br /&gt;
Wirkungsgrad beiträgt. Der Regenerator. Als Regenerator könnte zum&lt;br /&gt;
Beispiel ein Drahtgeflecht dienen, dass an der Stelle angebracht ist wo&lt;br /&gt;
das Arbeitsgas von einem Arbeitsraum in den Anderen strömt. Wenn das Gas&lt;br /&gt;
vom heißen in den kalten Bereich kommt gibt es Wärme an den Draht ab und&lt;br /&gt;
tritt dann schon leicht gekühlt in den kalten Bereich ein. Wenn es kalt&lt;br /&gt;
wieder in den warmen Bereich zurückströmt nimmt es die Energie wieder auf&lt;br /&gt;
um muss nicht mehr ganz so stark erhitzt werden. So wird Energie gespart&lt;br /&gt;
und die Effizienz gesteigert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Die Vorteile''' ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
...liegen auf der Hand. Mit dem Stirling-Motor kann man jede beliebige&lt;br /&gt;
Wärmequelle zur Energiegewinnung nutzen von allen Verbrennungsarten (nicht&lt;br /&gt;
nur Öl und Kohle) über Solare Energie und die Abwärme von Industrieanlagen&lt;br /&gt;
bis zu Erdwärme (Heiße Quellen...). Er hat, wie oben ausgeführt, den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschienen. Wenn man einen Rohstoff&lt;br /&gt;
als Wärmequelle nutzt so produziert dieser, da er nicht explosionsartig&lt;br /&gt;
verbrannt wird viel weniger Schadstoffe wie z.B. Kohlenstoffmonooxid.&lt;br /&gt;
Deshalb hat er auch einen viel ruhigeren und leiseren Lauf als die andren&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren. Außerdem haben Stirling-Motoren weniger&lt;br /&gt;
Verschleißerscheinungen als die andren und sind auch wegen ihres einfachen&lt;br /&gt;
Grundprinzips weniger von Ausfällen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Nachteile''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kosten für einen leistungsfähigen Stirling-Motor sind noch relativ&lt;br /&gt;
hoch, dies sollte aber durch hoffentlich baldige Serienproduktionen&lt;br /&gt;
verbessert werden. Das Verhältnis Watt/kg ist auch noch relativ hoch,&lt;br /&gt;
daran wird natürlich gearbeitet. Sie können leider nicht sofort&lt;br /&gt;
„anspringen“ wie man es von Autos gewöhnt ist sondern brauchen mindestens&lt;br /&gt;
ca. 30s bis das Gas heiß ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Gegenwart und Zukunft''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stirling-Motoren sind momentan noch kaum im Einsatz. Weltweit gib aber&lt;br /&gt;
viele Forschungsprojekte und schon viel funktionierende Prototypen. Die&lt;br /&gt;
Möglichkeiten ihn zu nutzen sind fast unbegrenzt. Die einzige&lt;br /&gt;
Schwachstelle ist noch der Preis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Diverse Internetseiten vor allem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- http://www.wikipedia.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Das Große Buch der Physik“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- http://www.jenni.ch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Kategorie:Fahrzeugtechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Inge</name></author>	</entry>

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		<title>Stirling</title>
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				<updated>2008-04-18T07:39:02Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Inge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== '''Der Stirling-Motor''' ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Zur Geschichte''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stirling-Motor wurde 1816 von dem Engländer Robert Stirling erfunden. Er&lt;br /&gt;
ist damit der älteste Motor nach der Dampfmaschine. Der Stirling-Motor war&lt;br /&gt;
zu dieser Zeit relativ weit verbreitet. Er hatte gegenüber den frühen&lt;br /&gt;
Dampfmaschinen den Vorteil, dass er praktisch nicht explodieren konnte.&lt;br /&gt;
Mit der Erfindung des Otto- und Dieselmotors geriet er mehr oder weniger&lt;br /&gt;
in Vergessenheit, unteranderem da er zu dieser Zeit einfach weniger&lt;br /&gt;
Leistung, als die anderen Motoren hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1940 begann der Niederländische Konzern Philips verstärkt im Bereich&lt;br /&gt;
der Heißgasmotoren zu forschen. Trotz vieler Patente auf diesem Gebiet kam&lt;br /&gt;
es nie zu größeren Serienproduktionen und auch heute zeigt der Konzern&lt;br /&gt;
kein Interesse daran. Während der Ölkrise in den 70gern entwickelte die&lt;br /&gt;
Firma Ford ein Auto mit einem Stirling-Motor es kam aber nie auf den&lt;br /&gt;
Markt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Leistungsfähige Prototypen in den Labors vieler Firmen und&lt;br /&gt;
Institute stehen, fristet der Stirling-Motor ein Schattendasein.&lt;br /&gt;
Serienproduktionen gibt es nur in einem Bereich: kleine Modelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Das Physikalische Prinzip''' ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...ist einfach aber genial. Wenn man ein Gas erhitzt dehnt es sich aus und&lt;br /&gt;
wenn man es abkühlt zieht es sich zusammen. Wenn sich dieses Gas in einem&lt;br /&gt;
Zylinder mit einem Kolben befindet drückt es den Kolben beim Erhitzten&lt;br /&gt;
heraus und zieht in beim abkühlen wieder hinein. Schon wäre ein Motor&lt;br /&gt;
erschaffen. Es ist aber technisch gesehen sehr ungeschickt eine&lt;br /&gt;
Stelle abwechselnd zu kühlen und zu erwärmen. Deshalb werden durch 1&lt;br /&gt;
Kolben 2 Arbeitsräume voneinander getrennt. Nun wird an einer Stelle&lt;br /&gt;
ständig gekühlt und an der anderen ständig erwärmt. Damit das Gas zwischen&lt;br /&gt;
den beiden Arbeitsräumen zirkulieren kann braucht man noch einen zweiten&lt;br /&gt;
Kolben, der sich phasenverschoben zum ersten bewegen muss. Es ist möglich,&lt;br /&gt;
dass sich beide Kolben in einem oder zwei Zylindern befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;[[Bild:stirlingmotor.jpg]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;''Aufbau des Stirlingmotor''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;''Copyright 2008 [http://www.jenni.ch Jenni Energietechnik AG]''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Arbeitsgas durchläuft also nacheinander folgen Phasen&lt;br /&gt;
(Stirling-Prozess): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) erhitzen Das Gas wird Arbeitsraum 1 erhitzt = es dehnt sich aus und&lt;br /&gt;
verrichtet mechanische Arbeit und bewegt sich dabei zum Teil schon in den&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 2. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) ausdehnen Die Wärmezufuhr wird unterbrochen (das Gas in Arbeitsraum 2)&lt;br /&gt;
das Gas verrichtet weiterhin Arbeit nun aber auf Kosten seiner inneren&lt;br /&gt;
Energie = es kühlt ab. Die in Schritt 1. zugeführte Wärme wurde bis jetzt&lt;br /&gt;
(wenn man Strahlung, Reibung usw. vernachlässigt) vollständig in Arbeit&lt;br /&gt;
umgewandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) kühlen Der Kolben in Arbeitsraum 2 presst mit Teilen, der eben&lt;br /&gt;
gewonnen Energie, das Arbeitsgas zusammen. Diese Energie, die sich in&lt;br /&gt;
Wärme umwandelt, geht verloren = wird „weggekühlt“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) komprimieren Durch die Kühlung entsteht ein Unterdruck der Kolben wird&lt;br /&gt;
ganz in Arbeitsraum 2 hineingezogen. Das Gas bewegt sich dabei zurück in&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 1. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptunterschied zu Otto, Diesel und Co besteht darin, dass die Wärme&lt;br /&gt;
nicht bei einer explosiven Verbrennung von Treibstoff im Zylinder erzeugt&lt;br /&gt;
wird sondern die Wärme von außen zugeführt wird. Daher wird das Gas im&lt;br /&gt;
Motor auch nicht verbraucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;[[Bild:stirli.jpg]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;''Arbeitsweise des Stirlingmotor''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;''Copyright 2008 [http://library.thinkquest.org/C006011/images/grafics/nonani/alphastirling.jpg Start Your Engine]''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Animation der Arbeitsweise&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Der Wirkungsgrad''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Französische Ingenieur Sadi Carnot (1796-1832) erkannte, dass bei&lt;br /&gt;
periodischen Wärmekraftmaschinen immer ein Teil der Energie verloren gehen&lt;br /&gt;
muss - auch wenn idealisierte Bedingungen annimmt (keine Reibung usw.) man&lt;br /&gt;
aber den Maximalen Wirkungsgrad bei einem bestimmten Kreisprozess erreicht&lt;br /&gt;
(Carnot-Prozess). Der Stirling-Prozess erreicht am ehesten den idealen&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess. Somit sind Stirling-Motoren theoretisch in der Lage den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschinen zu erreichen. Aus dem&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess leitet sich eine Formel für den Wirkungsgrad ab (Reibung&lt;br /&gt;
usw. wird vernachlässigt): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h=1 - (T1 / T2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h steht für den Wirkungsgrad, T1 die Temperatur mit der gekühlt wird und&lt;br /&gt;
T2 die Temperatur mit der erwärmt wird (in °K). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dieser Formel ergibt sich das der Wirkungsgrad steigt wenn&lt;br /&gt;
die Differenz aus T1 und T2 größer wird. Tatsächlich ist es so, dass&lt;br /&gt;
heutige Heißgasmotoren ihre Abeitsgase mit bis zu 750°C erwärmen. Diese&lt;br /&gt;
Motoren übertreffen in der Tat mit ca. 45% den Wirkungsgrad von&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren wie Diesel und Otto. Es sind übrigens noch höhere&lt;br /&gt;
Temperaturen in Planung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich spielen unerwünschte Dinge wie Reibung und Abwärme auch beim&lt;br /&gt;
Stirling-Motor eine Rolle. Diese zu reduzieren versucht man bei allen&lt;br /&gt;
Maschinen. Es gib beim Stirling-Motor allerdings noch etwas anderes das zum&lt;br /&gt;
Wirkungsgrad beiträgt. Der Regenerator. Als Regenerator könnte zum&lt;br /&gt;
Beispiel ein Drahtgeflecht dienen, dass an der Stelle angebracht ist wo&lt;br /&gt;
das Arbeitsgas von einem Arbeitsraum in den Anderen strömt. Wenn das Gas&lt;br /&gt;
vom heißen in den kalten Bereich kommt gibt es Wärme an den Draht ab und&lt;br /&gt;
tritt dann schon leicht gekühlt in den kalten Bereich ein. Wenn es kalt&lt;br /&gt;
wieder in den warmen Bereich zurückströmt nimmt es die Energie wieder auf&lt;br /&gt;
um muss nicht mehr ganz so stark erhitzt werden. So wird Energie gespart&lt;br /&gt;
und die Effizienz gesteigert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Die Vorteile''' ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
...liegen auf der Hand. Mit dem Stirling-Motor kann man jede beliebige&lt;br /&gt;
Wärmequelle zur Energiegewinnung nutzen von allen Verbrennungsarten (nicht&lt;br /&gt;
nur Öl und Kohle) über Solare Energie und die Abwärme von Industrieanlagen&lt;br /&gt;
bis zu Erdwärme (Heiße Quellen...). Er hat, wie oben ausgeführt, den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschienen. Wenn man einen Rohstoff&lt;br /&gt;
als Wärmequelle nutzt so produziert dieser, da er nicht explosionsartig&lt;br /&gt;
verbrannt wird viel weniger Schadstoffe wie z.B. Kohlenstoffmonooxid.&lt;br /&gt;
Deshalb hat er auch einen viel ruhigeren und leiseren Lauf als die andren&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren. Außerdem haben Stirling-Motoren weniger&lt;br /&gt;
Verschleißerscheinungen als die andren und sind auch wegen ihres einfachen&lt;br /&gt;
Grundprinzips weniger von Ausfällen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Nachteile''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kosten für einen leistungsfähigen Stirling-Motor sind noch relativ&lt;br /&gt;
hoch, dies sollte aber durch hoffentlich baldige Serienproduktionen&lt;br /&gt;
verbessert werden. Das Verhältnis Watt/kg ist auch noch relativ hoch,&lt;br /&gt;
daran wird natürlich gearbeitet. Sie können leider nicht sofort&lt;br /&gt;
„anspringen“ wie man es von Autos gewöhnt ist sondern brauchen mindestens&lt;br /&gt;
ca. 30s bis das Gas heiß ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Gegenwart und Zukunft''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stirling-Motoren sind momentan noch kaum im Einsatz. Weltweit gib aber&lt;br /&gt;
viele Forschungsprojekte und schon viel funktionierende Prototypen. Die&lt;br /&gt;
Möglichkeiten ihn zu nutzen sind fast unbegrenzt. Die einzige&lt;br /&gt;
Schwachstelle ist noch der Preis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Diverse Internetseiten vor allem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- http://www.wikipedia.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Das Große Buch der Physik“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- http://www.jenni.ch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Kategorie:Fahrzeugtechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Inge</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Stirling&amp;diff=29780</id>
		<title>Stirling</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Stirling&amp;diff=29780"/>
				<updated>2008-04-18T07:37:01Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Inge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== '''Der Stirling-Motor''' ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Zur Geschichte''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stirling-Motor wurde 1816 von dem Engländer Robert Stirling erfunden. Er&lt;br /&gt;
ist damit der älteste Motor nach der Dampfmaschine. Der Stirling-Motor war&lt;br /&gt;
zu dieser Zeit relativ weit verbreitet. Er hatte gegenüber den frühen&lt;br /&gt;
Dampfmaschinen den Vorteil, dass er praktisch nicht explodieren konnte.&lt;br /&gt;
Mit der Erfindung des Otto- und Dieselmotors geriet er mehr oder weniger&lt;br /&gt;
in Vergessenheit, unteranderem da er zu dieser Zeit einfach weniger&lt;br /&gt;
Leistung, als die anderen Motoren hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1940 begann der Niederländische Konzern Philips verstärkt im Bereich&lt;br /&gt;
der Heißgasmotoren zu forschen. Trotz vieler Patente auf diesem Gebiet kam&lt;br /&gt;
es nie zu größeren Serienproduktionen und auch heute zeigt der Konzern&lt;br /&gt;
kein Interesse daran. Während der Ölkrise in den 70gern entwickelte die&lt;br /&gt;
Firma Ford ein Auto mit einem Stirling-Motor es kam aber nie auf den&lt;br /&gt;
Markt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Leistungsfähige Prototypen in den Labors vieler Firmen und&lt;br /&gt;
Institute stehen, fristet der Stirling-Motor ein Schattendasein.&lt;br /&gt;
Serienproduktionen gibt es nur in einem Bereich: kleine Modelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Das Physikalische Prinzip''' ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...ist einfach aber genial. Wenn man ein Gas erhitzt dehnt es sich aus und&lt;br /&gt;
wenn man es abkühlt zieht es sich zusammen. Wenn sich dieses Gas in einem&lt;br /&gt;
Zylinder mit einem Kolben befindet drückt es den Kolben beim Erhitzten&lt;br /&gt;
heraus und zieht in beim abkühlen wieder hinein. Schon wäre ein Motor&lt;br /&gt;
erschaffen. Es ist aber technisch gesehen sehr ungeschickt eine&lt;br /&gt;
Stelle abwechselnd zu kühlen und zu erwärmen. Deshalb werden durch 1&lt;br /&gt;
Kolben 2 Arbeitsräume voneinander getrennt. Nun wird an einer Stelle&lt;br /&gt;
ständig gekühlt und an der anderen ständig erwärmt. Damit das Gas zwischen&lt;br /&gt;
den beiden Arbeitsräumen zirkulieren kann braucht man noch einen zweiten&lt;br /&gt;
Kolben, der sich phasenverschoben zum ersten bewegen muss. Es ist möglich,&lt;br /&gt;
dass sich beide Kolben in einem oder zwei Zylindern befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;[[Bild:stirlingmotor.jpg]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;''Aufbau des Stirlingmotor''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;''Copyright 2008 [http://www.jenni.ch Jenni Energietechnik AG]''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Arbeitsgas durchläuft also nacheinander folgen Phasen&lt;br /&gt;
(Stirling-Prozess): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) erhitzen Das Gas wird Arbeitsraum 1 erhitzt = es dehnt sich aus und&lt;br /&gt;
verrichtet mechanische Arbeit und bewegt sich dabei zum Teil schon in den&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 2. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) ausdehnen Die Wärmezufuhr wird unterbrochen (das Gas in Arbeitsraum 2)&lt;br /&gt;
das Gas verrichtet weiterhin Arbeit nun aber auf Kosten seiner inneren&lt;br /&gt;
Energie = es kühlt ab. Die in Schritt 1. zugeführte Wärme wurde bis jetzt&lt;br /&gt;
(wenn man Strahlung, Reibung usw. vernachlässigt) vollständig in Arbeit&lt;br /&gt;
umgewandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) kühlen Der Kolben in Arbeitsraum 2 presst mit Teilen, der eben&lt;br /&gt;
gewonnen Energie, das Arbeitsgas zusammen. Diese Energie, die sich in&lt;br /&gt;
Wärme umwandelt, geht verloren = wird „weggekühlt“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) komprimieren Durch die Kühlung entsteht ein Unterdruck der Kolben wird&lt;br /&gt;
ganz in Arbeitsraum 2 hineingezogen. Das Gas bewegt sich dabei zurück in&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 1. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptunterschied zu Otto, Diesel und Co besteht darin, dass die Wärme&lt;br /&gt;
nicht bei einer explosiven Verbrennung von Treibstoff im Zylinder erzeugt&lt;br /&gt;
wird sondern die Wärme von außen zugeführt wird. Daher wird das Gas im&lt;br /&gt;
Motor auch nicht verbraucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;[[Bild:stirli.jpg]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;''Arbeitsweise des Stirlingmotor''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;''Copyright 2008 [http://library.thinkquest.org/C006011/images/grafics/nonani/alphastirling.jpg Start Your Engine]''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Der Wirkungsgrad''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Französische Ingenieur Sadi Carnot (1796-1832) erkannte, dass bei&lt;br /&gt;
periodischen Wärmekraftmaschinen immer ein Teil der Energie verloren gehen&lt;br /&gt;
muss - auch wenn idealisierte Bedingungen annimmt (keine Reibung usw.) man&lt;br /&gt;
aber den Maximalen Wirkungsgrad bei einem bestimmten Kreisprozess erreicht&lt;br /&gt;
(Carnot-Prozess). Der Stirling-Prozess erreicht am ehesten den idealen&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess. Somit sind Stirling-Motoren theoretisch in der Lage den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschinen zu erreichen. Aus dem&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess leitet sich eine Formel für den Wirkungsgrad ab (Reibung&lt;br /&gt;
usw. wird vernachlässigt): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h=1 - (T1 / T2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h steht für den Wirkungsgrad, T1 die Temperatur mit der gekühlt wird und&lt;br /&gt;
T2 die Temperatur mit der erwärmt wird (in °K). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dieser Formel ergibt sich das der Wirkungsgrad steigt wenn&lt;br /&gt;
die Differenz aus T1 und T2 größer wird. Tatsächlich ist es so, dass&lt;br /&gt;
heutige Heißgasmotoren ihre Abeitsgase mit bis zu 750°C erwärmen. Diese&lt;br /&gt;
Motoren übertreffen in der Tat mit ca. 45% den Wirkungsgrad von&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren wie Diesel und Otto. Es sind übrigens noch höhere&lt;br /&gt;
Temperaturen in Planung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich spielen unerwünschte Dinge wie Reibung und Abwärme auch beim&lt;br /&gt;
Stirling-Motor eine Rolle. Diese zu reduzieren versucht man bei allen&lt;br /&gt;
Maschinen. Es gib beim Stirling-Motor allerdings noch etwas anderes das zum&lt;br /&gt;
Wirkungsgrad beiträgt. Der Regenerator. Als Regenerator könnte zum&lt;br /&gt;
Beispiel ein Drahtgeflecht dienen, dass an der Stelle angebracht ist wo&lt;br /&gt;
das Arbeitsgas von einem Arbeitsraum in den Anderen strömt. Wenn das Gas&lt;br /&gt;
vom heißen in den kalten Bereich kommt gibt es Wärme an den Draht ab und&lt;br /&gt;
tritt dann schon leicht gekühlt in den kalten Bereich ein. Wenn es kalt&lt;br /&gt;
wieder in den warmen Bereich zurückströmt nimmt es die Energie wieder auf&lt;br /&gt;
um muss nicht mehr ganz so stark erhitzt werden. So wird Energie gespart&lt;br /&gt;
und die Effizienz gesteigert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Die Vorteile''' ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
...liegen auf der Hand. Mit dem Stirling-Motor kann man jede beliebige&lt;br /&gt;
Wärmequelle zur Energiegewinnung nutzen von allen Verbrennungsarten (nicht&lt;br /&gt;
nur Öl und Kohle) über Solare Energie und die Abwärme von Industrieanlagen&lt;br /&gt;
bis zu Erdwärme (Heiße Quellen...). Er hat, wie oben ausgeführt, den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschienen. Wenn man einen Rohstoff&lt;br /&gt;
als Wärmequelle nutzt so produziert dieser, da er nicht explosionsartig&lt;br /&gt;
verbrannt wird viel weniger Schadstoffe wie z.B. Kohlenstoffmonooxid.&lt;br /&gt;
Deshalb hat er auch einen viel ruhigeren und leiseren Lauf als die andren&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren. Außerdem haben Stirling-Motoren weniger&lt;br /&gt;
Verschleißerscheinungen als die andren und sind auch wegen ihres einfachen&lt;br /&gt;
Grundprinzips weniger von Ausfällen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Nachteile''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kosten für einen leistungsfähigen Stirling-Motor sind noch relativ&lt;br /&gt;
hoch, dies sollte aber durch hoffentlich baldige Serienproduktionen&lt;br /&gt;
verbessert werden. Das Verhältnis Watt/kg ist auch noch relativ hoch,&lt;br /&gt;
daran wird natürlich gearbeitet. Sie können leider nicht sofort&lt;br /&gt;
„anspringen“ wie man es von Autos gewöhnt ist sondern brauchen mindestens&lt;br /&gt;
ca. 30s bis das Gas heiß ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Gegenwart und Zukunft''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stirling-Motoren sind momentan noch kaum im Einsatz. Weltweit gib aber&lt;br /&gt;
viele Forschungsprojekte und schon viel funktionierende Prototypen. Die&lt;br /&gt;
Möglichkeiten ihn zu nutzen sind fast unbegrenzt. Die einzige&lt;br /&gt;
Schwachstelle ist noch der Preis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Diverse Internetseiten vor allem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- http://www.wikipedia.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Das Große Buch der Physik“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- http://www.jenni.ch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Kategorie:Fahrzeugtechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Inge</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Stirling&amp;diff=29779</id>
		<title>Stirling</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Stirling&amp;diff=29779"/>
				<updated>2008-04-18T07:36:43Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Inge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== '''Der Stirling-Motor''' ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Zur Geschichte''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stirling-Motor wurde 1816 von dem Engländer Robert Stirling erfunden. Er&lt;br /&gt;
ist damit der älteste Motor nach der Dampfmaschine. Der Stirling-Motor war&lt;br /&gt;
zu dieser Zeit relativ weit verbreitet. Er hatte gegenüber den frühen&lt;br /&gt;
Dampfmaschinen den Vorteil, dass er praktisch nicht explodieren konnte.&lt;br /&gt;
Mit der Erfindung des Otto- und Dieselmotors geriet er mehr oder weniger&lt;br /&gt;
in Vergessenheit, unteranderem da er zu dieser Zeit einfach weniger&lt;br /&gt;
Leistung, als die anderen Motoren hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1940 begann der Niederländische Konzern Philips verstärkt im Bereich&lt;br /&gt;
der Heißgasmotoren zu forschen. Trotz vieler Patente auf diesem Gebiet kam&lt;br /&gt;
es nie zu größeren Serienproduktionen und auch heute zeigt der Konzern&lt;br /&gt;
kein Interesse daran. Während der Ölkrise in den 70gern entwickelte die&lt;br /&gt;
Firma Ford ein Auto mit einem Stirling-Motor es kam aber nie auf den&lt;br /&gt;
Markt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Leistungsfähige Prototypen in den Labors vieler Firmen und&lt;br /&gt;
Institute stehen, fristet der Stirling-Motor ein Schattendasein.&lt;br /&gt;
Serienproduktionen gibt es nur in einem Bereich: kleine Modelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Das Physikalische Prinzip''' ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...ist einfach aber genial. Wenn man ein Gas erhitzt dehnt es sich aus und&lt;br /&gt;
wenn man es abkühlt zieht es sich zusammen. Wenn sich dieses Gas in einem&lt;br /&gt;
Zylinder mit einem Kolben befindet drückt es den Kolben beim Erhitzten&lt;br /&gt;
heraus und zieht in beim abkühlen wieder hinein. Schon wäre ein Motor&lt;br /&gt;
erschaffen. Es ist aber technisch gesehen sehr ungeschickt eine&lt;br /&gt;
Stelle abwechselnd zu kühlen und zu erwärmen. Deshalb werden durch 1&lt;br /&gt;
Kolben 2 Arbeitsräume voneinander getrennt. Nun wird an einer Stelle&lt;br /&gt;
ständig gekühlt und an der anderen ständig erwärmt. Damit das Gas zwischen&lt;br /&gt;
den beiden Arbeitsräumen zirkulieren kann braucht man noch einen zweiten&lt;br /&gt;
Kolben, der sich phasenverschoben zum ersten bewegen muss. Es ist möglich,&lt;br /&gt;
dass sich beide Kolben in einem oder zwei Zylindern befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;[[Bild:stirlingmotor.jpg]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;''Aufbau des Stirlingmotor''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;''Copyright 2008 [http://www.jenni.ch Jenni Energietechnik AG]''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Arbeitsgas durchläuft also nacheinander folgen Phasen&lt;br /&gt;
(Stirling-Prozess): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) erhitzen Das Gas wird Arbeitsraum 1 erhitzt = es dehnt sich aus und&lt;br /&gt;
verrichtet mechanische Arbeit und bewegt sich dabei zum Teil schon in den&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 2. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) ausdehnen Die Wärmezufuhr wird unterbrochen (das Gas in Arbeitsraum 2)&lt;br /&gt;
das Gas verrichtet weiterhin Arbeit nun aber auf Kosten seiner inneren&lt;br /&gt;
Energie = es kühlt ab. Die in Schritt 1. zugeführte Wärme wurde bis jetzt&lt;br /&gt;
(wenn man Strahlung, Reibung usw. vernachlässigt) vollständig in Arbeit&lt;br /&gt;
umgewandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) kühlen Der Kolben in Arbeitsraum 2 presst mit Teilen, der eben&lt;br /&gt;
gewonnen Energie, das Arbeitsgas zusammen. Diese Energie, die sich in&lt;br /&gt;
Wärme umwandelt, geht verloren = wird „weggekühlt“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) komprimieren Durch die Kühlung entsteht ein Unterdruck der Kolben wird&lt;br /&gt;
ganz in Arbeitsraum 2 hineingezogen. Das Gas bewegt sich dabei zurück in&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 1. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptunterschied zu Otto, Diesel und Co besteht darin, dass die Wärme&lt;br /&gt;
nicht bei einer explosiven Verbrennung von Treibstoff im Zylinder erzeugt&lt;br /&gt;
wird sondern die Wärme von außen zugeführt wird. Daher wird das Gas im&lt;br /&gt;
Motor auch nicht verbraucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;[[Bild:Feg.jpg]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;''Arbeitsweise des Stirlingmotor''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;''Copyright 2008 [http://library.thinkquest.org/C006011/images/grafics/nonani/alphastirling.jpg Start Your Engine]''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Der Wirkungsgrad''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Französische Ingenieur Sadi Carnot (1796-1832) erkannte, dass bei&lt;br /&gt;
periodischen Wärmekraftmaschinen immer ein Teil der Energie verloren gehen&lt;br /&gt;
muss - auch wenn idealisierte Bedingungen annimmt (keine Reibung usw.) man&lt;br /&gt;
aber den Maximalen Wirkungsgrad bei einem bestimmten Kreisprozess erreicht&lt;br /&gt;
(Carnot-Prozess). Der Stirling-Prozess erreicht am ehesten den idealen&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess. Somit sind Stirling-Motoren theoretisch in der Lage den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschinen zu erreichen. Aus dem&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess leitet sich eine Formel für den Wirkungsgrad ab (Reibung&lt;br /&gt;
usw. wird vernachlässigt): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h=1 - (T1 / T2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h steht für den Wirkungsgrad, T1 die Temperatur mit der gekühlt wird und&lt;br /&gt;
T2 die Temperatur mit der erwärmt wird (in °K). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dieser Formel ergibt sich das der Wirkungsgrad steigt wenn&lt;br /&gt;
die Differenz aus T1 und T2 größer wird. Tatsächlich ist es so, dass&lt;br /&gt;
heutige Heißgasmotoren ihre Abeitsgase mit bis zu 750°C erwärmen. Diese&lt;br /&gt;
Motoren übertreffen in der Tat mit ca. 45% den Wirkungsgrad von&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren wie Diesel und Otto. Es sind übrigens noch höhere&lt;br /&gt;
Temperaturen in Planung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich spielen unerwünschte Dinge wie Reibung und Abwärme auch beim&lt;br /&gt;
Stirling-Motor eine Rolle. Diese zu reduzieren versucht man bei allen&lt;br /&gt;
Maschinen. Es gib beim Stirling-Motor allerdings noch etwas anderes das zum&lt;br /&gt;
Wirkungsgrad beiträgt. Der Regenerator. Als Regenerator könnte zum&lt;br /&gt;
Beispiel ein Drahtgeflecht dienen, dass an der Stelle angebracht ist wo&lt;br /&gt;
das Arbeitsgas von einem Arbeitsraum in den Anderen strömt. Wenn das Gas&lt;br /&gt;
vom heißen in den kalten Bereich kommt gibt es Wärme an den Draht ab und&lt;br /&gt;
tritt dann schon leicht gekühlt in den kalten Bereich ein. Wenn es kalt&lt;br /&gt;
wieder in den warmen Bereich zurückströmt nimmt es die Energie wieder auf&lt;br /&gt;
um muss nicht mehr ganz so stark erhitzt werden. So wird Energie gespart&lt;br /&gt;
und die Effizienz gesteigert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Die Vorteile''' ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
...liegen auf der Hand. Mit dem Stirling-Motor kann man jede beliebige&lt;br /&gt;
Wärmequelle zur Energiegewinnung nutzen von allen Verbrennungsarten (nicht&lt;br /&gt;
nur Öl und Kohle) über Solare Energie und die Abwärme von Industrieanlagen&lt;br /&gt;
bis zu Erdwärme (Heiße Quellen...). Er hat, wie oben ausgeführt, den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschienen. Wenn man einen Rohstoff&lt;br /&gt;
als Wärmequelle nutzt so produziert dieser, da er nicht explosionsartig&lt;br /&gt;
verbrannt wird viel weniger Schadstoffe wie z.B. Kohlenstoffmonooxid.&lt;br /&gt;
Deshalb hat er auch einen viel ruhigeren und leiseren Lauf als die andren&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren. Außerdem haben Stirling-Motoren weniger&lt;br /&gt;
Verschleißerscheinungen als die andren und sind auch wegen ihres einfachen&lt;br /&gt;
Grundprinzips weniger von Ausfällen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Nachteile''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kosten für einen leistungsfähigen Stirling-Motor sind noch relativ&lt;br /&gt;
hoch, dies sollte aber durch hoffentlich baldige Serienproduktionen&lt;br /&gt;
verbessert werden. Das Verhältnis Watt/kg ist auch noch relativ hoch,&lt;br /&gt;
daran wird natürlich gearbeitet. Sie können leider nicht sofort&lt;br /&gt;
„anspringen“ wie man es von Autos gewöhnt ist sondern brauchen mindestens&lt;br /&gt;
ca. 30s bis das Gas heiß ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Gegenwart und Zukunft''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stirling-Motoren sind momentan noch kaum im Einsatz. Weltweit gib aber&lt;br /&gt;
viele Forschungsprojekte und schon viel funktionierende Prototypen. Die&lt;br /&gt;
Möglichkeiten ihn zu nutzen sind fast unbegrenzt. Die einzige&lt;br /&gt;
Schwachstelle ist noch der Preis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Diverse Internetseiten vor allem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- http://www.wikipedia.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Das Große Buch der Physik“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- http://www.jenni.ch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Kategorie:Fahrzeugtechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Inge</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Stirling&amp;diff=29778</id>
		<title>Stirling</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Stirling&amp;diff=29778"/>
				<updated>2008-04-18T07:36:05Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Inge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== '''Der Stirling-Motor''' ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Zur Geschichte''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stirling-Motor wurde 1816 von dem Engländer Robert Stirling erfunden. Er&lt;br /&gt;
ist damit der älteste Motor nach der Dampfmaschine. Der Stirling-Motor war&lt;br /&gt;
zu dieser Zeit relativ weit verbreitet. Er hatte gegenüber den frühen&lt;br /&gt;
Dampfmaschinen den Vorteil, dass er praktisch nicht explodieren konnte.&lt;br /&gt;
Mit der Erfindung des Otto- und Dieselmotors geriet er mehr oder weniger&lt;br /&gt;
in Vergessenheit, unteranderem da er zu dieser Zeit einfach weniger&lt;br /&gt;
Leistung, als die anderen Motoren hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1940 begann der Niederländische Konzern Philips verstärkt im Bereich&lt;br /&gt;
der Heißgasmotoren zu forschen. Trotz vieler Patente auf diesem Gebiet kam&lt;br /&gt;
es nie zu größeren Serienproduktionen und auch heute zeigt der Konzern&lt;br /&gt;
kein Interesse daran. Während der Ölkrise in den 70gern entwickelte die&lt;br /&gt;
Firma Ford ein Auto mit einem Stirling-Motor es kam aber nie auf den&lt;br /&gt;
Markt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Leistungsfähige Prototypen in den Labors vieler Firmen und&lt;br /&gt;
Institute stehen, fristet der Stirling-Motor ein Schattendasein.&lt;br /&gt;
Serienproduktionen gibt es nur in einem Bereich: kleine Modelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Das Physikalische Prinzip''' ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...ist einfach aber genial. Wenn man ein Gas erhitzt dehnt es sich aus und&lt;br /&gt;
wenn man es abkühlt zieht es sich zusammen. Wenn sich dieses Gas in einem&lt;br /&gt;
Zylinder mit einem Kolben befindet drückt es den Kolben beim Erhitzten&lt;br /&gt;
heraus und zieht in beim abkühlen wieder hinein. Schon wäre ein Motor&lt;br /&gt;
erschaffen. Es ist aber technisch gesehen sehr ungeschickt eine&lt;br /&gt;
Stelle abwechselnd zu kühlen und zu erwärmen. Deshalb werden durch 1&lt;br /&gt;
Kolben 2 Arbeitsräume voneinander getrennt. Nun wird an einer Stelle&lt;br /&gt;
ständig gekühlt und an der anderen ständig erwärmt. Damit das Gas zwischen&lt;br /&gt;
den beiden Arbeitsräumen zirkulieren kann braucht man noch einen zweiten&lt;br /&gt;
Kolben, der sich phasenverschoben zum ersten bewegen muss. Es ist möglich,&lt;br /&gt;
dass sich beide Kolben in einem oder zwei Zylindern befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;[[Bild:stirlingmotor.jpg]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;''Aufbau des Stirlingmotor''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;''Copyright 2008 [http://www.jenni.ch Jenni Energietechnik AG]''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Arbeitsgas durchläuft also nacheinander folgen Phasen&lt;br /&gt;
(Stirling-Prozess): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) erhitzen Das Gas wird Arbeitsraum 1 erhitzt = es dehnt sich aus und&lt;br /&gt;
verrichtet mechanische Arbeit und bewegt sich dabei zum Teil schon in den&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 2. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) ausdehnen Die Wärmezufuhr wird unterbrochen (das Gas in Arbeitsraum 2)&lt;br /&gt;
das Gas verrichtet weiterhin Arbeit nun aber auf Kosten seiner inneren&lt;br /&gt;
Energie = es kühlt ab. Die in Schritt 1. zugeführte Wärme wurde bis jetzt&lt;br /&gt;
(wenn man Strahlung, Reibung usw. vernachlässigt) vollständig in Arbeit&lt;br /&gt;
umgewandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) kühlen Der Kolben in Arbeitsraum 2 presst mit Teilen, der eben&lt;br /&gt;
gewonnen Energie, das Arbeitsgas zusammen. Diese Energie, die sich in&lt;br /&gt;
Wärme umwandelt, geht verloren = wird „weggekühlt“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) komprimieren Durch die Kühlung entsteht ein Unterdruck der Kolben wird&lt;br /&gt;
ganz in Arbeitsraum 2 hineingezogen. Das Gas bewegt sich dabei zurück in&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 1. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptunterschied zu Otto, Diesel und Co besteht darin, dass die Wärme&lt;br /&gt;
nicht bei einer explosiven Verbrennung von Treibstoff im Zylinder erzeugt&lt;br /&gt;
wird sondern die Wärme von außen zugeführt wird. Daher wird das Gas im&lt;br /&gt;
Motor auch nicht verbraucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;[[Bild:stirli.jpg]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;''Arbeitsweise des Stirlingmotor''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;''Copyright 2008 [http://library.thinkquest.org/C006011/images/grafics/nonani/alphastirling.jpg Start Your Engine]''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Der Wirkungsgrad''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Französische Ingenieur Sadi Carnot (1796-1832) erkannte, dass bei&lt;br /&gt;
periodischen Wärmekraftmaschinen immer ein Teil der Energie verloren gehen&lt;br /&gt;
muss - auch wenn idealisierte Bedingungen annimmt (keine Reibung usw.) man&lt;br /&gt;
aber den Maximalen Wirkungsgrad bei einem bestimmten Kreisprozess erreicht&lt;br /&gt;
(Carnot-Prozess). Der Stirling-Prozess erreicht am ehesten den idealen&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess. Somit sind Stirling-Motoren theoretisch in der Lage den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschinen zu erreichen. Aus dem&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess leitet sich eine Formel für den Wirkungsgrad ab (Reibung&lt;br /&gt;
usw. wird vernachlässigt): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h=1 - (T1 / T2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h steht für den Wirkungsgrad, T1 die Temperatur mit der gekühlt wird und&lt;br /&gt;
T2 die Temperatur mit der erwärmt wird (in °K). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dieser Formel ergibt sich das der Wirkungsgrad steigt wenn&lt;br /&gt;
die Differenz aus T1 und T2 größer wird. Tatsächlich ist es so, dass&lt;br /&gt;
heutige Heißgasmotoren ihre Abeitsgase mit bis zu 750°C erwärmen. Diese&lt;br /&gt;
Motoren übertreffen in der Tat mit ca. 45% den Wirkungsgrad von&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren wie Diesel und Otto. Es sind übrigens noch höhere&lt;br /&gt;
Temperaturen in Planung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich spielen unerwünschte Dinge wie Reibung und Abwärme auch beim&lt;br /&gt;
Stirling-Motor eine Rolle. Diese zu reduzieren versucht man bei allen&lt;br /&gt;
Maschinen. Es gib beim Stirling-Motor allerdings noch etwas anderes das zum&lt;br /&gt;
Wirkungsgrad beiträgt. Der Regenerator. Als Regenerator könnte zum&lt;br /&gt;
Beispiel ein Drahtgeflecht dienen, dass an der Stelle angebracht ist wo&lt;br /&gt;
das Arbeitsgas von einem Arbeitsraum in den Anderen strömt. Wenn das Gas&lt;br /&gt;
vom heißen in den kalten Bereich kommt gibt es Wärme an den Draht ab und&lt;br /&gt;
tritt dann schon leicht gekühlt in den kalten Bereich ein. Wenn es kalt&lt;br /&gt;
wieder in den warmen Bereich zurückströmt nimmt es die Energie wieder auf&lt;br /&gt;
um muss nicht mehr ganz so stark erhitzt werden. So wird Energie gespart&lt;br /&gt;
und die Effizienz gesteigert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Die Vorteile''' ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
...liegen auf der Hand. Mit dem Stirling-Motor kann man jede beliebige&lt;br /&gt;
Wärmequelle zur Energiegewinnung nutzen von allen Verbrennungsarten (nicht&lt;br /&gt;
nur Öl und Kohle) über Solare Energie und die Abwärme von Industrieanlagen&lt;br /&gt;
bis zu Erdwärme (Heiße Quellen...). Er hat, wie oben ausgeführt, den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschienen. Wenn man einen Rohstoff&lt;br /&gt;
als Wärmequelle nutzt so produziert dieser, da er nicht explosionsartig&lt;br /&gt;
verbrannt wird viel weniger Schadstoffe wie z.B. Kohlenstoffmonooxid.&lt;br /&gt;
Deshalb hat er auch einen viel ruhigeren und leiseren Lauf als die andren&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren. Außerdem haben Stirling-Motoren weniger&lt;br /&gt;
Verschleißerscheinungen als die andren und sind auch wegen ihres einfachen&lt;br /&gt;
Grundprinzips weniger von Ausfällen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Nachteile''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kosten für einen leistungsfähigen Stirling-Motor sind noch relativ&lt;br /&gt;
hoch, dies sollte aber durch hoffentlich baldige Serienproduktionen&lt;br /&gt;
verbessert werden. Das Verhältnis Watt/kg ist auch noch relativ hoch,&lt;br /&gt;
daran wird natürlich gearbeitet. Sie können leider nicht sofort&lt;br /&gt;
„anspringen“ wie man es von Autos gewöhnt ist sondern brauchen mindestens&lt;br /&gt;
ca. 30s bis das Gas heiß ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Gegenwart und Zukunft''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stirling-Motoren sind momentan noch kaum im Einsatz. Weltweit gib aber&lt;br /&gt;
viele Forschungsprojekte und schon viel funktionierende Prototypen. Die&lt;br /&gt;
Möglichkeiten ihn zu nutzen sind fast unbegrenzt. Die einzige&lt;br /&gt;
Schwachstelle ist noch der Preis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:feg.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Diverse Internetseiten vor allem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- http://www.wikipedia.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Das Große Buch der Physik“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- http://www.jenni.ch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Kategorie:Fahrzeugtechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Inge</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Stirling&amp;diff=29726</id>
		<title>Stirling</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Stirling&amp;diff=29726"/>
				<updated>2008-04-17T19:22:36Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Inge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== '''Der Stirling-Motor''' ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Zur Geschichte''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stirling-Motor wurde 1816 von dem Engländer Robert Stirling erfunden. Er&lt;br /&gt;
ist damit der älteste Motor nach der Dampfmaschine. Der Stirling-Motor war&lt;br /&gt;
zu dieser Zeit relativ weit verbreitet. Er hatte gegenüber den frühen&lt;br /&gt;
Dampfmaschinen den Vorteil, dass er praktisch nicht explodieren konnte.&lt;br /&gt;
Mit der Erfindung des Otto- und Dieselmotors geriet er mehr oder weniger&lt;br /&gt;
in Vergessenheit, unteranderem da er zu dieser Zeit einfach weniger&lt;br /&gt;
Leistung, als die anderen Motoren hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1940 begann der Niederländische Konzern Philips verstärkt im Bereich&lt;br /&gt;
der Heißgasmotoren zu forschen. Trotz vieler Patente auf diesem Gebiet kam&lt;br /&gt;
es nie zu größeren Serienproduktionen und auch heute zeigt der Konzern&lt;br /&gt;
kein Interesse daran. Während der Ölkrise in den 70gern entwickelte die&lt;br /&gt;
Firma Ford ein Auto mit einem Stirling-Motor es kam aber nie auf den&lt;br /&gt;
Markt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Leistungsfähige Prototypen in den Labors vieler Firmen und&lt;br /&gt;
Institute stehen, fristet der Stirling-Motor ein Schattendasein.&lt;br /&gt;
Serienproduktionen gibt es nur in einem Bereich: kleine Modelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Das Physikalische Prinzip''' ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...ist einfach aber genial. Wenn man ein Gas erhitzt dehnt es sich aus und&lt;br /&gt;
wenn man es abkühlt zieht es sich zusammen. Wenn sich dieses Gas in einem&lt;br /&gt;
Zylinder mit einem Kolben befindet drückt es den Kolben beim Erhitzten&lt;br /&gt;
heraus und zieht in beim abkühlen wieder hinein. Schon wäre ein Motor&lt;br /&gt;
erschaffen. Es ist aber technisch gesehen sehr ungeschickt eine&lt;br /&gt;
Stelle abwechselnd zu kühlen und zu erwärmen. Deshalb werden durch 1&lt;br /&gt;
Kolben 2 Arbeitsräume voneinander getrennt. Nun wird an einer Stelle&lt;br /&gt;
ständig gekühlt und an der anderen ständig erwärmt. Damit das Gas zwischen&lt;br /&gt;
den beiden Arbeitsräumen zirkulieren kann braucht man noch einen zweiten&lt;br /&gt;
Kolben, der sich phasenverschoben zum ersten bewegen muss. Es ist möglich,&lt;br /&gt;
dass sich beide Kolben in einem oder zwei Zylindern befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;[[Bild:stirlingmotor.jpg]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;''Aufbau des Stirlingmotor''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;''Copyright 2008 [http://www.jenni.ch Jenni Energietechnik AG]''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Arbeitsgas durchläuft also nacheinander folgen Phasen&lt;br /&gt;
(Stirling-Prozess): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) erhitzen Das Gas wird Arbeitsraum 1 erhitzt = es dehnt sich aus und&lt;br /&gt;
verrichtet mechanische Arbeit und bewegt sich dabei zum Teil schon in den&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 2. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) ausdehnen Die Wärmezufuhr wird unterbrochen (das Gas in Arbeitsraum 2)&lt;br /&gt;
das Gas verrichtet weiterhin Arbeit nun aber auf Kosten seiner inneren&lt;br /&gt;
Energie = es kühlt ab. Die in Schritt 1. zugeführte Wärme wurde bis jetzt&lt;br /&gt;
(wenn man Strahlung, Reibung usw. vernachlässigt) vollständig in Arbeit&lt;br /&gt;
umgewandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) kühlen Der Kolben in Arbeitsraum 2 presst mit Teilen, der eben&lt;br /&gt;
gewonnen Energie, das Arbeitsgas zusammen. Diese Energie, die sich in&lt;br /&gt;
Wärme umwandelt, geht verloren = wird „weggekühlt“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) komprimieren Durch die Kühlung entsteht ein Unterdruck der Kolben wird&lt;br /&gt;
ganz in Arbeitsraum 2 hineingezogen. Das Gas bewegt sich dabei zurück in&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 1. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptunterschied zu Otto, Diesel und Co besteht darin, dass die Wärme&lt;br /&gt;
nicht bei einer explosiven Verbrennung von Treibstoff im Zylinder erzeugt&lt;br /&gt;
wird sondern die Wärme von außen zugeführt wird. Daher wird das Gas im&lt;br /&gt;
Motor auch nicht verbraucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;[[Bild:stirli.jpg]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;''Arbeitsweise des Stirlingmotor''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;''Copyright 2008 [http://library.thinkquest.org/C006011/images/grafics/nonani/alphastirling.jpg Start Your Engine]''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Der Wirkungsgrad''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Französische Ingenieur Sadi Carnot (1796-1832) erkannte, dass bei&lt;br /&gt;
periodischen Wärmekraftmaschinen immer ein Teil der Energie verloren gehen&lt;br /&gt;
muss - auch wenn idealisierte Bedingungen annimmt (keine Reibung usw.) man&lt;br /&gt;
aber den Maximalen Wirkungsgrad bei einem bestimmten Kreisprozess erreicht&lt;br /&gt;
(Carnot-Prozess). Der Stirling-Prozess erreicht am ehesten den idealen&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess. Somit sind Stirling-Motoren theoretisch in der Lage den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschinen zu erreichen. Aus dem&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess leitet sich eine Formel für den Wirkungsgrad ab (Reibung&lt;br /&gt;
usw. wird vernachlässigt): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h=1 - (T1 / T2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h steht für den Wirkungsgrad, T1 die Temperatur mit der gekühlt wird und&lt;br /&gt;
T2 die Temperatur mit der erwärmt wird (in °K). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dieser Formel ergibt sich das der Wirkungsgrad steigt wenn&lt;br /&gt;
die Differenz aus T1 und T2 größer wird. Tatsächlich ist es so, dass&lt;br /&gt;
heutige Heißgasmotoren ihre Abeitsgase mit bis zu 750°C erwärmen. Diese&lt;br /&gt;
Motoren übertreffen in der Tat mit ca. 45% den Wirkungsgrad von&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren wie Diesel und Otto. Es sind übrigens noch höhere&lt;br /&gt;
Temperaturen in Planung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich spielen unerwünschte Dinge wie Reibung und Abwärme auch beim&lt;br /&gt;
Stirling-Motor eine Rolle. Diese zu reduzieren versucht man bei allen&lt;br /&gt;
Maschinen. Es gib beim Stirling-Motor allerdings noch etwas anderes das zum&lt;br /&gt;
Wirkungsgrad beiträgt. Der Regenerator. Als Regenerator könnte zum&lt;br /&gt;
Beispiel ein Drahtgeflecht dienen, dass an der Stelle angebracht ist wo&lt;br /&gt;
das Arbeitsgas von einem Arbeitsraum in den Anderen strömt. Wenn das Gas&lt;br /&gt;
vom heißen in den kalten Bereich kommt gibt es Wärme an den Draht ab und&lt;br /&gt;
tritt dann schon leicht gekühlt in den kalten Bereich ein. Wenn es kalt&lt;br /&gt;
wieder in den warmen Bereich zurückströmt nimmt es die Energie wieder auf&lt;br /&gt;
um muss nicht mehr ganz so stark erhitzt werden. So wird Energie gespart&lt;br /&gt;
und die Effizienz gesteigert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Die Vorteile''' ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
...liegen auf der Hand. Mit dem Stirling-Motor kann man jede beliebige&lt;br /&gt;
Wärmequelle zur Energiegewinnung nutzen von allen Verbrennungsarten (nicht&lt;br /&gt;
nur Öl und Kohle) über Solare Energie und die Abwärme von Industrieanlagen&lt;br /&gt;
bis zu Erdwärme (Heiße Quellen...). Er hat, wie oben ausgeführt, den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschienen. Wenn man einen Rohstoff&lt;br /&gt;
als Wärmequelle nutzt so produziert dieser, da er nicht explosionsartig&lt;br /&gt;
verbrannt wird viel weniger Schadstoffe wie z.B. Kohlenstoffmonooxid.&lt;br /&gt;
Deshalb hat er auch einen viel ruhigeren und leiseren Lauf als die andren&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren. Außerdem haben Stirling-Motoren weniger&lt;br /&gt;
Verschleißerscheinungen als die andren und sind auch wegen ihres einfachen&lt;br /&gt;
Grundprinzips weniger von Ausfällen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Nachteile''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kosten für einen leistungsfähigen Stirling-Motor sind noch relativ&lt;br /&gt;
hoch, dies sollte aber durch hoffentlich baldige Serienproduktionen&lt;br /&gt;
verbessert werden. Das Verhältnis Watt/kg ist auch noch relativ hoch,&lt;br /&gt;
daran wird natürlich gearbeitet. Sie können leider nicht sofort&lt;br /&gt;
„anspringen“ wie man es von Autos gewöhnt ist sondern brauchen mindestens&lt;br /&gt;
ca. 30s bis das Gas heiß ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Gegenwart und Zukunft''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stirling-Motoren sind momentan noch kaum im Einsatz. Weltweit gib aber&lt;br /&gt;
viele Forschungsprojekte und schon viel funktionierende Prototypen. Die&lt;br /&gt;
Möglichkeiten ihn zu nutzen sind fast unbegrenzt. Die einzige&lt;br /&gt;
Schwachstelle ist noch der Preis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Diverse Internetseiten vor allem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- http://www.wikipedia.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Das Große Buch der Physik“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- http://www.jenni.ch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Kategorie:Fahrzeugtechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Inge</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Stirling&amp;diff=29725</id>
		<title>Stirling</title>
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				<updated>2008-04-17T19:21:34Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Inge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== '''Der Stirling-Motor''' ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Zur Geschichte''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stirling-Motor wurde 1816 von dem Engländer Robert Stirling erfunden. Er&lt;br /&gt;
ist damit der älteste Motor nach der Dampfmaschine. Der Stirling-Motor war&lt;br /&gt;
zu dieser Zeit relativ weit verbreitet. Er hatte gegenüber den frühen&lt;br /&gt;
Dampfmaschinen den Vorteil, dass er praktisch nicht explodieren konnte.&lt;br /&gt;
Mit der Erfindung des Otto- und Dieselmotors geriet er mehr oder weniger&lt;br /&gt;
in Vergessenheit, unteranderem da er zu dieser Zeit einfach weniger&lt;br /&gt;
Leistung, als die anderen Motoren hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1940 begann der Niederländische Konzern Philips verstärkt im Bereich&lt;br /&gt;
der Heißgasmotoren zu forschen. Trotz vieler Patente auf diesem Gebiet kam&lt;br /&gt;
es nie zu größeren Serienproduktionen und auch heute zeigt der Konzern&lt;br /&gt;
kein Interesse daran. Während der Ölkrise in den 70gern entwickelte die&lt;br /&gt;
Firma Ford ein Auto mit einem Stirling-Motor es kam aber nie auf den&lt;br /&gt;
Markt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Leistungsfähige Prototypen in den Labors vieler Firmen und&lt;br /&gt;
Institute stehen, fristet der Stirling-Motor ein Schattendasein.&lt;br /&gt;
Serienproduktionen gibt es nur in einem Bereich: kleine Modelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Das Physikalische Prinzip''' ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...ist einfach aber genial. Wenn man ein Gas erhitzt dehnt es sich aus und&lt;br /&gt;
wenn man es abkühlt zieht es sich zusammen. Wenn sich dieses Gas in einem&lt;br /&gt;
Zylinder mit einem Kolben befindet drückt es den Kolben beim Erhitzten&lt;br /&gt;
heraus und zieht in beim abkühlen wieder hinein. Schon wäre ein Motor&lt;br /&gt;
erschaffen. Es ist aber technisch gesehen sehr ungeschickt eine&lt;br /&gt;
Stelle abwechselnd zu kühlen und zu erwärmen. Deshalb werden durch 1&lt;br /&gt;
Kolben 2 Arbeitsräume voneinander getrennt. Nun wird an einer Stelle&lt;br /&gt;
ständig gekühlt und an der anderen ständig erwärmt. Damit das Gas zwischen&lt;br /&gt;
den beiden Arbeitsräumen zirkulieren kann braucht man noch einen zweiten&lt;br /&gt;
Kolben, der sich phasenverschoben zum ersten bewegen muss. Es ist möglich,&lt;br /&gt;
dass sich beide Kolben in einem oder zwei Zylindern befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;[[Bild:stirlingmotor.jpg]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;''Aufbau des Stirlingmotor''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;''Copyright 2008 [http://www.jenni.ch Jenni Energietechnik AG]''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Arbeitsgas durchläuft also nacheinander folgen Phasen&lt;br /&gt;
(Stirling-Prozess): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) erhitzen Das Gas wird Arbeitsraum 1 erhitzt = es dehnt sich aus und&lt;br /&gt;
verrichtet mechanische Arbeit und bewegt sich dabei zum Teil schon in den&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 2. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) ausdehnen Die Wärmezufuhr wird unterbrochen (das Gas in Arbeitsraum 2)&lt;br /&gt;
das Gas verrichtet weiterhin Arbeit nun aber auf Kosten seiner inneren&lt;br /&gt;
Energie = es kühlt ab. Die in Schritt 1. zugeführte Wärme wurde bis jetzt&lt;br /&gt;
(wenn man Strahlung, Reibung usw. vernachlässigt) vollständig in Arbeit&lt;br /&gt;
umgewandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) kühlen Der Kolben in Arbeitsraum 2 presst mit Teilen, der eben&lt;br /&gt;
gewonnen Energie, das Arbeitsgas zusammen. Diese Energie, die sich in&lt;br /&gt;
Wärme umwandelt, geht verloren = wird „weggekühlt“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) komprimieren Durch die Kühlung entsteht ein Unterdruck der Kolben wird&lt;br /&gt;
ganz in Arbeitsraum 2 hineingezogen. Das Gas bewegt sich dabei zurück in&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 1. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptunterschied zu Otto, Diesel und Co besteht darin, dass die Wärme&lt;br /&gt;
nicht bei einer explosiven Verbrennung von Treibstoff im Zylinder erzeugt&lt;br /&gt;
wird sondern die Wärme von außen zugeführt wird. Daher wird das Gas im&lt;br /&gt;
Motor auch nicht verbraucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;[[Bild:stirli.jpg]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;''Arbeitsweise des Stirlingmotor''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;''Copyright 2008 [http://library.thinkquest.org/C006011/images/grafics/nonani/alphastirling.jpg Star Your Engine]''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Der Wirkungsgrad''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Französische Ingenieur Sadi Carnot (1796-1832) erkannte, dass bei&lt;br /&gt;
periodischen Wärmekraftmaschinen immer ein Teil der Energie verloren gehen&lt;br /&gt;
muss - auch wenn idealisierte Bedingungen annimmt (keine Reibung usw.) man&lt;br /&gt;
aber den Maximalen Wirkungsgrad bei einem bestimmten Kreisprozess erreicht&lt;br /&gt;
(Carnot-Prozess). Der Stirling-Prozess erreicht am ehesten den idealen&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess. Somit sind Stirling-Motoren theoretisch in der Lage den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschinen zu erreichen. Aus dem&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess leitet sich eine Formel für den Wirkungsgrad ab (Reibung&lt;br /&gt;
usw. wird vernachlässigt): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h=1 - (T1 / T2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h steht für den Wirkungsgrad, T1 die Temperatur mit der gekühlt wird und&lt;br /&gt;
T2 die Temperatur mit der erwärmt wird (in °K). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dieser Formel ergibt sich das der Wirkungsgrad steigt wenn&lt;br /&gt;
die Differenz aus T1 und T2 größer wird. Tatsächlich ist es so, dass&lt;br /&gt;
heutige Heißgasmotoren ihre Abeitsgase mit bis zu 750°C erwärmen. Diese&lt;br /&gt;
Motoren übertreffen in der Tat mit ca. 45% den Wirkungsgrad von&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren wie Diesel und Otto. Es sind übrigens noch höhere&lt;br /&gt;
Temperaturen in Planung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich spielen unerwünschte Dinge wie Reibung und Abwärme auch beim&lt;br /&gt;
Stirling-Motor eine Rolle. Diese zu reduzieren versucht man bei allen&lt;br /&gt;
Maschinen. Es gib beim Stirling-Motor allerdings noch etwas anderes das zum&lt;br /&gt;
Wirkungsgrad beiträgt. Der Regenerator. Als Regenerator könnte zum&lt;br /&gt;
Beispiel ein Drahtgeflecht dienen, dass an der Stelle angebracht ist wo&lt;br /&gt;
das Arbeitsgas von einem Arbeitsraum in den Anderen strömt. Wenn das Gas&lt;br /&gt;
vom heißen in den kalten Bereich kommt gibt es Wärme an den Draht ab und&lt;br /&gt;
tritt dann schon leicht gekühlt in den kalten Bereich ein. Wenn es kalt&lt;br /&gt;
wieder in den warmen Bereich zurückströmt nimmt es die Energie wieder auf&lt;br /&gt;
um muss nicht mehr ganz so stark erhitzt werden. So wird Energie gespart&lt;br /&gt;
und die Effizienz gesteigert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Die Vorteile''' ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
...liegen auf der Hand. Mit dem Stirling-Motor kann man jede beliebige&lt;br /&gt;
Wärmequelle zur Energiegewinnung nutzen von allen Verbrennungsarten (nicht&lt;br /&gt;
nur Öl und Kohle) über Solare Energie und die Abwärme von Industrieanlagen&lt;br /&gt;
bis zu Erdwärme (Heiße Quellen...). Er hat, wie oben ausgeführt, den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschienen. Wenn man einen Rohstoff&lt;br /&gt;
als Wärmequelle nutzt so produziert dieser, da er nicht explosionsartig&lt;br /&gt;
verbrannt wird viel weniger Schadstoffe wie z.B. Kohlenstoffmonooxid.&lt;br /&gt;
Deshalb hat er auch einen viel ruhigeren und leiseren Lauf als die andren&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren. Außerdem haben Stirling-Motoren weniger&lt;br /&gt;
Verschleißerscheinungen als die andren und sind auch wegen ihres einfachen&lt;br /&gt;
Grundprinzips weniger von Ausfällen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Nachteile''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kosten für einen leistungsfähigen Stirling-Motor sind noch relativ&lt;br /&gt;
hoch, dies sollte aber durch hoffentlich baldige Serienproduktionen&lt;br /&gt;
verbessert werden. Das Verhältnis Watt/kg ist auch noch relativ hoch,&lt;br /&gt;
daran wird natürlich gearbeitet. Sie können leider nicht sofort&lt;br /&gt;
„anspringen“ wie man es von Autos gewöhnt ist sondern brauchen mindestens&lt;br /&gt;
ca. 30s bis das Gas heiß ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Gegenwart und Zukunft''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stirling-Motoren sind momentan noch kaum im Einsatz. Weltweit gib aber&lt;br /&gt;
viele Forschungsprojekte und schon viel funktionierende Prototypen. Die&lt;br /&gt;
Möglichkeiten ihn zu nutzen sind fast unbegrenzt. Die einzige&lt;br /&gt;
Schwachstelle ist noch der Preis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Diverse Internetseiten vor allem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- http://www.wikipedia.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Das Große Buch der Physik“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- http://www.jenni.ch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Kategorie:Fahrzeugtechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Inge</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Stirling&amp;diff=29716</id>
		<title>Stirling</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Stirling&amp;diff=29716"/>
				<updated>2008-04-17T19:11:10Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Inge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== '''Der Stirling-Motor''' ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Zur Geschichte''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stirling-Motor wurde 1816 von dem Engländer Robert Stirling erfunden. Er&lt;br /&gt;
ist damit der älteste Motor nach der Dampfmaschine. Der Stirling-Motor war&lt;br /&gt;
zu dieser Zeit relativ weit verbreitet. Er hatte gegenüber den frühen&lt;br /&gt;
Dampfmaschinen den Vorteil, dass er praktisch nicht explodieren konnte.&lt;br /&gt;
Mit der Erfindung des Otto- und Dieselmotors geriet er mehr oder weniger&lt;br /&gt;
in Vergessenheit, unteranderem da er zu dieser Zeit einfach weniger&lt;br /&gt;
Leistung, als die anderen Motoren hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1940 begann der Niederländische Konzern Philips verstärkt im Bereich&lt;br /&gt;
der Heißgasmotoren zu forschen. Trotz vieler Patente auf diesem Gebiet kam&lt;br /&gt;
es nie zu größeren Serienproduktionen und auch heute zeigt der Konzern&lt;br /&gt;
kein Interesse daran. Während der Ölkrise in den 70gern entwickelte die&lt;br /&gt;
Firma Ford ein Auto mit einem Stirling-Motor es kam aber nie auf den&lt;br /&gt;
Markt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Leistungsfähige Prototypen in den Labors vieler Firmen und&lt;br /&gt;
Institute stehen, fristet der Stirling-Motor ein Schattendasein.&lt;br /&gt;
Serienproduktionen gibt es nur in einem Bereich: kleine Modelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Das Physikalische Prinzip''' ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...ist einfach aber genial. Wenn man ein Gas erhitzt dehnt es sich aus und&lt;br /&gt;
wenn man es abkühlt zieht es sich zusammen. Wenn sich dieses Gas in einem&lt;br /&gt;
Zylinder mit einem Kolben befindet drückt es den Kolben beim Erhitzten&lt;br /&gt;
heraus und zieht in beim abkühlen wieder hinein. Schon wäre ein Motor&lt;br /&gt;
erschaffen. Es ist aber technisch gesehen sehr ungeschickt eine&lt;br /&gt;
Stelle abwechselnd zu kühlen und zu erwärmen. Deshalb werden durch 1&lt;br /&gt;
Kolben 2 Arbeitsräume voneinander getrennt. Nun wird an einer Stelle&lt;br /&gt;
ständig gekühlt und an der anderen ständig erwärmt. Damit das Gas zwischen&lt;br /&gt;
den beiden Arbeitsräumen zirkulieren kann braucht man noch einen zweiten&lt;br /&gt;
Kolben, der sich phasenverschoben zum ersten bewegen muss. Es ist möglich,&lt;br /&gt;
dass sich beide Kolben in einem oder zwei Zylindern befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;[[Bild:stirlingmotor.jpg]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;''Arbeitsweise des Stirlingmotor''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;''Copyright 2008 [http://www.jenni.ch Jenni Energietechnik AG]''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Arbeitsgas durchläuft also nacheinander folgen Phasen&lt;br /&gt;
(Stirling-Prozess): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) erhitzen Das Gas wird Arbeitsraum 1 erhitzt = es dehnt sich aus und&lt;br /&gt;
verrichtet mechanische Arbeit und bewegt sich dabei zum Teil schon in den&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 2. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) ausdehnen Die Wärmezufuhr wird unterbrochen (das Gas in Arbeitsraum 2)&lt;br /&gt;
das Gas verrichtet weiterhin Arbeit nun aber auf Kosten seiner inneren&lt;br /&gt;
Energie = es kühlt ab. Die in Schritt 1. zugeführte Wärme wurde bis jetzt&lt;br /&gt;
(wenn man Strahlung, Reibung usw. vernachlässigt) vollständig in Arbeit&lt;br /&gt;
umgewandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) kühlen Der Kolben in Arbeitsraum 2 presst mit Teilen, der eben&lt;br /&gt;
gewonnen Energie, das Arbeitsgas zusammen. Diese Energie, die sich in&lt;br /&gt;
Wärme umwandelt, geht verloren = wird „weggekühlt“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) komprimieren Durch die Kühlung entsteht ein Unterdruck der Kolben wird&lt;br /&gt;
ganz in Arbeitsraum 2 hineingezogen. Das Gas bewegt sich dabei zurück in&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 1. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptunterschied zu Otto, Diesel und Co besteht darin, dass die Wärme&lt;br /&gt;
nicht bei einer explosiven Verbrennung von Treibstoff im Zylinder erzeugt&lt;br /&gt;
wird sondern die Wärme von außen zugeführt wird. Daher wird das Gas im&lt;br /&gt;
Motor auch nicht verbraucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;[[Bild:stirli.jpg]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;''Aufbau des Stirlingmotors''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;''Copyright 2008 [http://library.thinkquest.org/C006011/images/grafics/nonani/alphastirling.jpg Star Your Engine]''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Der Wirkungsgrad''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Französische Ingenieur Sadi Carnot (1796-1832) erkannte, dass bei&lt;br /&gt;
periodischen Wärmekraftmaschinen immer ein Teil der Energie verloren gehen&lt;br /&gt;
muss - auch wenn idealisierte Bedingungen annimmt (keine Reibung usw.) man&lt;br /&gt;
aber den Maximalen Wirkungsgrad bei einem bestimmten Kreisprozess erreicht&lt;br /&gt;
(Carnot-Prozess). Der Stirling-Prozess erreicht am ehesten den idealen&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess. Somit sind Stirling-Motoren theoretisch in der Lage den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschinen zu erreichen. Aus dem&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess leitet sich eine Formel für den Wirkungsgrad ab (Reibung&lt;br /&gt;
usw. wird vernachlässigt): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h=1 - (T1 / T2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h steht für den Wirkungsgrad, T1 die Temperatur mit der gekühlt wird und&lt;br /&gt;
T2 die Temperatur mit der erwärmt wird (in °K). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dieser Formel ergibt sich das der Wirkungsgrad steigt wenn&lt;br /&gt;
die Differenz aus T1 und T2 größer wird. Tatsächlich ist es so, dass&lt;br /&gt;
heutige Heißgasmotoren ihre Abeitsgase mit bis zu 750°C erwärmen. Diese&lt;br /&gt;
Motoren übertreffen in der Tat mit ca. 45% den Wirkungsgrad von&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren wie Diesel und Otto. Es sind übrigens noch höhere&lt;br /&gt;
Temperaturen in Planung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich spielen unerwünschte Dinge wie Reibung und Abwärme auch beim&lt;br /&gt;
Stirling-Motor eine Rolle. Diese zu reduzieren versucht man bei allen&lt;br /&gt;
Maschinen. Es gib beim Stirling-Motor allerdings noch etwas anderes das zum&lt;br /&gt;
Wirkungsgrad beiträgt. Der Regenerator. Als Regenerator könnte zum&lt;br /&gt;
Beispiel ein Drahtgeflecht dienen, dass an der Stelle angebracht ist wo&lt;br /&gt;
das Arbeitsgas von einem Arbeitsraum in den Anderen strömt. Wenn das Gas&lt;br /&gt;
vom heißen in den kalten Bereich kommt gibt es Wärme an den Draht ab und&lt;br /&gt;
tritt dann schon leicht gekühlt in den kalten Bereich ein. Wenn es kalt&lt;br /&gt;
wieder in den warmen Bereich zurückströmt nimmt es die Energie wieder auf&lt;br /&gt;
um muss nicht mehr ganz so stark erhitzt werden. So wird Energie gespart&lt;br /&gt;
und die Effizienz gesteigert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Die Vorteile''' ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
...liegen auf der Hand. Mit dem Stirling-Motor kann man jede beliebige&lt;br /&gt;
Wärmequelle zur Energiegewinnung nutzen von allen Verbrennungsarten (nicht&lt;br /&gt;
nur Öl und Kohle) über Solare Energie und die Abwärme von Industrieanlagen&lt;br /&gt;
bis zu Erdwärme (Heiße Quellen...). Er hat, wie oben ausgeführt, den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschienen. Wenn man einen Rohstoff&lt;br /&gt;
als Wärmequelle nutzt so produziert dieser, da er nicht explosionsartig&lt;br /&gt;
verbrannt wird viel weniger Schadstoffe wie z.B. Kohlenstoffmonooxid.&lt;br /&gt;
Deshalb hat er auch einen viel ruhigeren und leiseren Lauf als die andren&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren. Außerdem haben Stirling-Motoren weniger&lt;br /&gt;
Verschleißerscheinungen als die andren und sind auch wegen ihres einfachen&lt;br /&gt;
Grundprinzips weniger von Ausfällen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Nachteile''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kosten für einen leistungsfähigen Stirling-Motor sind noch relativ&lt;br /&gt;
hoch, dies sollte aber durch hoffentlich baldige Serienproduktionen&lt;br /&gt;
verbessert werden. Das Verhältnis Watt/kg ist auch noch relativ hoch,&lt;br /&gt;
daran wird natürlich gearbeitet. Sie können leider nicht sofort&lt;br /&gt;
„anspringen“ wie man es von Autos gewöhnt ist sondern brauchen mindestens&lt;br /&gt;
ca. 30s bis das Gas heiß ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Gegenwart und Zukunft''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stirling-Motoren sind momentan noch kaum im Einsatz. Weltweit gib aber&lt;br /&gt;
viele Forschungsprojekte und schon viel funktionierende Prototypen. Die&lt;br /&gt;
Möglichkeiten ihn zu nutzen sind fast unbegrenzt. Die einzige&lt;br /&gt;
Schwachstelle ist noch der Preis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Diverse Internetseiten vor allem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- http://www.wikipedia.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Das Große Buch der Physik“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- http://www.jenni.ch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Kategorie:Fahrzeugtechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Inge</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Stirling&amp;diff=29715</id>
		<title>Stirling</title>
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				<updated>2008-04-17T19:10:24Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Inge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== '''Der Stirling-Motor''' ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Zur Geschichte''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stirling-Motor wurde 1816 von dem Engländer Robert Stirling erfunden. Er&lt;br /&gt;
ist damit der älteste Motor nach der Dampfmaschine. Der Stirling-Motor war&lt;br /&gt;
zu dieser Zeit relativ weit verbreitet. Er hatte gegenüber den frühen&lt;br /&gt;
Dampfmaschinen den Vorteil, dass er praktisch nicht explodieren konnte.&lt;br /&gt;
Mit der Erfindung des Otto- und Dieselmotors geriet er mehr oder weniger&lt;br /&gt;
in Vergessenheit, unteranderem da er zu dieser Zeit einfach weniger&lt;br /&gt;
Leistung, als die anderen Motoren hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1940 begann der Niederländische Konzern Philips verstärkt im Bereich&lt;br /&gt;
der Heißgasmotoren zu forschen. Trotz vieler Patente auf diesem Gebiet kam&lt;br /&gt;
es nie zu größeren Serienproduktionen und auch heute zeigt der Konzern&lt;br /&gt;
kein Interesse daran. Während der Ölkrise in den 70gern entwickelte die&lt;br /&gt;
Firma Ford ein Auto mit einem Stirling-Motor es kam aber nie auf den&lt;br /&gt;
Markt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Leistungsfähige Prototypen in den Labors vieler Firmen und&lt;br /&gt;
Institute stehen, fristet der Stirling-Motor ein Schattendasein.&lt;br /&gt;
Serienproduktionen gibt es nur in einem Bereich: kleine Modelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Das Physikalische Prinzip''' ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...ist einfach aber genial. Wenn man ein Gas erhitzt dehnt es sich aus und&lt;br /&gt;
wenn man es abkühlt zieht es sich zusammen. Wenn sich dieses Gas in einem&lt;br /&gt;
Zylinder mit einem Kolben befindet drückt es den Kolben beim Erhitzten&lt;br /&gt;
heraus und zieht in beim abkühlen wieder hinein. Schon wäre ein Motor&lt;br /&gt;
erschaffen. Es ist aber technisch gesehen sehr ungeschickt eine&lt;br /&gt;
Stelle abwechselnd zu kühlen und zu erwärmen. Deshalb werden durch 1&lt;br /&gt;
Kolben 2 Arbeitsräume voneinander getrennt. Nun wird an einer Stelle&lt;br /&gt;
ständig gekühlt und an der anderen ständig erwärmt. Damit das Gas zwischen&lt;br /&gt;
den beiden Arbeitsräumen zirkulieren kann braucht man noch einen zweiten&lt;br /&gt;
Kolben, der sich phasenverschoben zum ersten bewegen muss. Es ist möglich,&lt;br /&gt;
dass sich beide Kolben in einem oder zwei Zylindern befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;[[Bild:stirlingmotor.jpg]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;''Aufbau des Stirlingmotors''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;''Copyright 2008 [http://www.jenni.ch Jenni Energietechnik AG]''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Arbeitsgas durchläuft also nacheinander folgen Phasen&lt;br /&gt;
(Stirling-Prozess): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) erhitzen Das Gas wird Arbeitsraum 1 erhitzt = es dehnt sich aus und&lt;br /&gt;
verrichtet mechanische Arbeit und bewegt sich dabei zum Teil schon in den&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 2. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) ausdehnen Die Wärmezufuhr wird unterbrochen (das Gas in Arbeitsraum 2)&lt;br /&gt;
das Gas verrichtet weiterhin Arbeit nun aber auf Kosten seiner inneren&lt;br /&gt;
Energie = es kühlt ab. Die in Schritt 1. zugeführte Wärme wurde bis jetzt&lt;br /&gt;
(wenn man Strahlung, Reibung usw. vernachlässigt) vollständig in Arbeit&lt;br /&gt;
umgewandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) kühlen Der Kolben in Arbeitsraum 2 presst mit Teilen, der eben&lt;br /&gt;
gewonnen Energie, das Arbeitsgas zusammen. Diese Energie, die sich in&lt;br /&gt;
Wärme umwandelt, geht verloren = wird „weggekühlt“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) komprimieren Durch die Kühlung entsteht ein Unterdruck der Kolben wird&lt;br /&gt;
ganz in Arbeitsraum 2 hineingezogen. Das Gas bewegt sich dabei zurück in&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 1. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptunterschied zu Otto, Diesel und Co besteht darin, dass die Wärme&lt;br /&gt;
nicht bei einer explosiven Verbrennung von Treibstoff im Zylinder erzeugt&lt;br /&gt;
wird sondern die Wärme von außen zugeführt wird. Daher wird das Gas im&lt;br /&gt;
Motor auch nicht verbraucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;[[Bild:stirli.jpg]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;''Aufbau des Stirlingmotors''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;''Copyright 2008 [http://library.thinkquest.org/C006011/images/grafics/nonani/alphastirling.jpg Star Your Engine]''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Der Wirkungsgrad''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Französische Ingenieur Sadi Carnot (1796-1832) erkannte, dass bei&lt;br /&gt;
periodischen Wärmekraftmaschinen immer ein Teil der Energie verloren gehen&lt;br /&gt;
muss - auch wenn idealisierte Bedingungen annimmt (keine Reibung usw.) man&lt;br /&gt;
aber den Maximalen Wirkungsgrad bei einem bestimmten Kreisprozess erreicht&lt;br /&gt;
(Carnot-Prozess). Der Stirling-Prozess erreicht am ehesten den idealen&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess. Somit sind Stirling-Motoren theoretisch in der Lage den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschinen zu erreichen. Aus dem&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess leitet sich eine Formel für den Wirkungsgrad ab (Reibung&lt;br /&gt;
usw. wird vernachlässigt): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h=1 - (T1 / T2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h steht für den Wirkungsgrad, T1 die Temperatur mit der gekühlt wird und&lt;br /&gt;
T2 die Temperatur mit der erwärmt wird (in °K). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dieser Formel ergibt sich das der Wirkungsgrad steigt wenn&lt;br /&gt;
die Differenz aus T1 und T2 größer wird. Tatsächlich ist es so, dass&lt;br /&gt;
heutige Heißgasmotoren ihre Abeitsgase mit bis zu 750°C erwärmen. Diese&lt;br /&gt;
Motoren übertreffen in der Tat mit ca. 45% den Wirkungsgrad von&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren wie Diesel und Otto. Es sind übrigens noch höhere&lt;br /&gt;
Temperaturen in Planung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich spielen unerwünschte Dinge wie Reibung und Abwärme auch beim&lt;br /&gt;
Stirling-Motor eine Rolle. Diese zu reduzieren versucht man bei allen&lt;br /&gt;
Maschinen. Es gib beim Stirling-Motor allerdings noch etwas anderes das zum&lt;br /&gt;
Wirkungsgrad beiträgt. Der Regenerator. Als Regenerator könnte zum&lt;br /&gt;
Beispiel ein Drahtgeflecht dienen, dass an der Stelle angebracht ist wo&lt;br /&gt;
das Arbeitsgas von einem Arbeitsraum in den Anderen strömt. Wenn das Gas&lt;br /&gt;
vom heißen in den kalten Bereich kommt gibt es Wärme an den Draht ab und&lt;br /&gt;
tritt dann schon leicht gekühlt in den kalten Bereich ein. Wenn es kalt&lt;br /&gt;
wieder in den warmen Bereich zurückströmt nimmt es die Energie wieder auf&lt;br /&gt;
um muss nicht mehr ganz so stark erhitzt werden. So wird Energie gespart&lt;br /&gt;
und die Effizienz gesteigert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Die Vorteile''' ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
...liegen auf der Hand. Mit dem Stirling-Motor kann man jede beliebige&lt;br /&gt;
Wärmequelle zur Energiegewinnung nutzen von allen Verbrennungsarten (nicht&lt;br /&gt;
nur Öl und Kohle) über Solare Energie und die Abwärme von Industrieanlagen&lt;br /&gt;
bis zu Erdwärme (Heiße Quellen...). Er hat, wie oben ausgeführt, den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschienen. Wenn man einen Rohstoff&lt;br /&gt;
als Wärmequelle nutzt so produziert dieser, da er nicht explosionsartig&lt;br /&gt;
verbrannt wird viel weniger Schadstoffe wie z.B. Kohlenstoffmonooxid.&lt;br /&gt;
Deshalb hat er auch einen viel ruhigeren und leiseren Lauf als die andren&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren. Außerdem haben Stirling-Motoren weniger&lt;br /&gt;
Verschleißerscheinungen als die andren und sind auch wegen ihres einfachen&lt;br /&gt;
Grundprinzips weniger von Ausfällen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Nachteile''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kosten für einen leistungsfähigen Stirling-Motor sind noch relativ&lt;br /&gt;
hoch, dies sollte aber durch hoffentlich baldige Serienproduktionen&lt;br /&gt;
verbessert werden. Das Verhältnis Watt/kg ist auch noch relativ hoch,&lt;br /&gt;
daran wird natürlich gearbeitet. Sie können leider nicht sofort&lt;br /&gt;
„anspringen“ wie man es von Autos gewöhnt ist sondern brauchen mindestens&lt;br /&gt;
ca. 30s bis das Gas heiß ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Gegenwart und Zukunft''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stirling-Motoren sind momentan noch kaum im Einsatz. Weltweit gib aber&lt;br /&gt;
viele Forschungsprojekte und schon viel funktionierende Prototypen. Die&lt;br /&gt;
Möglichkeiten ihn zu nutzen sind fast unbegrenzt. Die einzige&lt;br /&gt;
Schwachstelle ist noch der Preis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Diverse Internetseiten vor allem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- http://www.wikipedia.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Das Große Buch der Physik“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- http://www.jenni.ch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Kategorie:Fahrzeugtechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Inge</name></author>	</entry>

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		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Datei:Stirli.jpg&amp;diff=29713</id>
		<title>Datei:Stirli.jpg</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Inge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Inge</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Stirling&amp;diff=29712</id>
		<title>Stirling</title>
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				<updated>2008-04-17T19:02:59Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Inge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== '''Der Stirling-Motor''' ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Zur Geschichte''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stirling-Motor wurde 1816 von dem Engländer Robert Stirling erfunden. Er&lt;br /&gt;
ist damit der älteste Motor nach der Dampfmaschine. Der Stirling-Motor war&lt;br /&gt;
zu dieser Zeit relativ weit verbreitet. Er hatte gegenüber den frühen&lt;br /&gt;
Dampfmaschinen den Vorteil, dass er praktisch nicht explodieren konnte.&lt;br /&gt;
Mit der Erfindung des Otto- und Dieselmotors geriet er mehr oder weniger&lt;br /&gt;
in Vergessenheit, unteranderem da er zu dieser Zeit einfach weniger&lt;br /&gt;
Leistung, als die anderen Motoren hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1940 begann der Niederländische Konzern Philips verstärkt im Bereich&lt;br /&gt;
der Heißgasmotoren zu forschen. Trotz vieler Patente auf diesem Gebiet kam&lt;br /&gt;
es nie zu größeren Serienproduktionen und auch heute zeigt der Konzern&lt;br /&gt;
kein Interesse daran. Während der Ölkrise in den 70gern entwickelte die&lt;br /&gt;
Firma Ford ein Auto mit einem Stirling-Motor es kam aber nie auf den&lt;br /&gt;
Markt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Leistungsfähige Prototypen in den Labors vieler Firmen und&lt;br /&gt;
Institute stehen, fristet der Stirling-Motor ein Schattendasein.&lt;br /&gt;
Serienproduktionen gibt es nur in einem Bereich: kleine Modelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Das Physikalische Prinzip''' ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...ist einfach aber genial. Wenn man ein Gas erhitzt dehnt es sich aus und&lt;br /&gt;
wenn man es abkühlt zieht es sich zusammen. Wenn sich dieses Gas in einem&lt;br /&gt;
Zylinder mit einem Kolben befindet drückt es den Kolben beim Erhitzten&lt;br /&gt;
heraus und zieht in beim abkühlen wieder hinein. Schon wäre ein Motor&lt;br /&gt;
erschaffen. Es ist aber technisch gesehen sehr ungeschickt eine&lt;br /&gt;
Stelle abwechselnd zu kühlen und zu erwärmen. Deshalb werden durch 1&lt;br /&gt;
Kolben 2 Arbeitsräume voneinander getrennt. Nun wird an einer Stelle&lt;br /&gt;
ständig gekühlt und an der anderen ständig erwärmt. Damit das Gas zwischen&lt;br /&gt;
den beiden Arbeitsräumen zirkulieren kann braucht man noch einen zweiten&lt;br /&gt;
Kolben, der sich phasenverschoben zum ersten bewegen muss. Es ist möglich,&lt;br /&gt;
dass sich beide Kolben in einem oder zwei Zylindern befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;[[Bild:stirlingmotor.jpg]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;''Aufbau des Stirlingmotors''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;''Copyright 2008 [http://www.jenni.ch Jenni Energietechnik AG]''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Arbeitsgas durchläuft also nacheinander folgen Phasen&lt;br /&gt;
(Stirling-Prozess): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) erhitzen Das Gas wird Arbeitsraum 1 erhitzt = es dehnt sich aus und&lt;br /&gt;
verrichtet mechanische Arbeit und bewegt sich dabei zum Teil schon in den&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 2. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) ausdehnen Die Wärmezufuhr wird unterbrochen (das Gas in Arbeitsraum 2)&lt;br /&gt;
das Gas verrichtet weiterhin Arbeit nun aber auf Kosten seiner inneren&lt;br /&gt;
Energie = es kühlt ab. Die in Schritt 1. zugeführte Wärme wurde bis jetzt&lt;br /&gt;
(wenn man Strahlung, Reibung usw. vernachlässigt) vollständig in Arbeit&lt;br /&gt;
umgewandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) kühlen Der Kolben in Arbeitsraum 2 presst mit Teilen, der eben&lt;br /&gt;
gewonnen Energie, das Arbeitsgas zusammen. Diese Energie, die sich in&lt;br /&gt;
Wärme umwandelt, geht verloren = wird „weggekühlt“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) komprimieren Durch die Kühlung entsteht ein Unterdruck der Kolben wird&lt;br /&gt;
ganz in Arbeitsraum 2 hineingezogen. Das Gas bewegt sich dabei zurück in&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 1. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptunterschied zu Otto, Diesel und Co besteht darin, dass die Wärme&lt;br /&gt;
nicht bei einer explosiven Verbrennung von Treibstoff im Zylinder erzeugt&lt;br /&gt;
wird sondern die Wärme von außen zugeführt wird. Daher wird das Gas im&lt;br /&gt;
Motor auch nicht verbraucht. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Der Wirkungsgrad''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Französische Ingenieur Sadi Carnot (1796-1832) erkannte, dass bei&lt;br /&gt;
periodischen Wärmekraftmaschinen immer ein Teil der Energie verloren gehen&lt;br /&gt;
muss - auch wenn idealisierte Bedingungen annimmt (keine Reibung usw.) man&lt;br /&gt;
aber den Maximalen Wirkungsgrad bei einem bestimmten Kreisprozess erreicht&lt;br /&gt;
(Carnot-Prozess). Der Stirling-Prozess erreicht am ehesten den idealen&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess. Somit sind Stirling-Motoren theoretisch in der Lage den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschinen zu erreichen. Aus dem&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess leitet sich eine Formel für den Wirkungsgrad ab (Reibung&lt;br /&gt;
usw. wird vernachlässigt): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h=1 - (T1 / T2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h steht für den Wirkungsgrad, T1 die Temperatur mit der gekühlt wird und&lt;br /&gt;
T2 die Temperatur mit der erwärmt wird (in °K). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dieser Formel ergibt sich das der Wirkungsgrad steigt wenn&lt;br /&gt;
die Differenz aus T1 und T2 größer wird. Tatsächlich ist es so, dass&lt;br /&gt;
heutige Heißgasmotoren ihre Abeitsgase mit bis zu 750°C erwärmen. Diese&lt;br /&gt;
Motoren übertreffen in der Tat mit ca. 45% den Wirkungsgrad von&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren wie Diesel und Otto. Es sind übrigens noch höhere&lt;br /&gt;
Temperaturen in Planung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich spielen unerwünschte Dinge wie Reibung und Abwärme auch beim&lt;br /&gt;
Stirling-Motor eine Rolle. Diese zu reduzieren versucht man bei allen&lt;br /&gt;
Maschinen. Es gib beim Stirling-Motor allerdings noch etwas anderes das zum&lt;br /&gt;
Wirkungsgrad beiträgt. Der Regenerator. Als Regenerator könnte zum&lt;br /&gt;
Beispiel ein Drahtgeflecht dienen, dass an der Stelle angebracht ist wo&lt;br /&gt;
das Arbeitsgas von einem Arbeitsraum in den Anderen strömt. Wenn das Gas&lt;br /&gt;
vom heißen in den kalten Bereich kommt gibt es Wärme an den Draht ab und&lt;br /&gt;
tritt dann schon leicht gekühlt in den kalten Bereich ein. Wenn es kalt&lt;br /&gt;
wieder in den warmen Bereich zurückströmt nimmt es die Energie wieder auf&lt;br /&gt;
um muss nicht mehr ganz so stark erhitzt werden. So wird Energie gespart&lt;br /&gt;
und die Effizienz gesteigert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Die Vorteile''' ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
...liegen auf der Hand. Mit dem Stirling-Motor kann man jede beliebige&lt;br /&gt;
Wärmequelle zur Energiegewinnung nutzen von allen Verbrennungsarten (nicht&lt;br /&gt;
nur Öl und Kohle) über Solare Energie und die Abwärme von Industrieanlagen&lt;br /&gt;
bis zu Erdwärme (Heiße Quellen...). Er hat, wie oben ausgeführt, den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschienen. Wenn man einen Rohstoff&lt;br /&gt;
als Wärmequelle nutzt so produziert dieser, da er nicht explosionsartig&lt;br /&gt;
verbrannt wird viel weniger Schadstoffe wie z.B. Kohlenstoffmonooxid.&lt;br /&gt;
Deshalb hat er auch einen viel ruhigeren und leiseren Lauf als die andren&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren. Außerdem haben Stirling-Motoren weniger&lt;br /&gt;
Verschleißerscheinungen als die andren und sind auch wegen ihres einfachen&lt;br /&gt;
Grundprinzips weniger von Ausfällen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Nachteile''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kosten für einen leistungsfähigen Stirling-Motor sind noch relativ&lt;br /&gt;
hoch, dies sollte aber durch hoffentlich baldige Serienproduktionen&lt;br /&gt;
verbessert werden. Das Verhältnis Watt/kg ist auch noch relativ hoch,&lt;br /&gt;
daran wird natürlich gearbeitet. Sie können leider nicht sofort&lt;br /&gt;
„anspringen“ wie man es von Autos gewöhnt ist sondern brauchen mindestens&lt;br /&gt;
ca. 30s bis das Gas heiß ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Gegenwart und Zukunft''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stirling-Motoren sind momentan noch kaum im Einsatz. Weltweit gib aber&lt;br /&gt;
viele Forschungsprojekte und schon viel funktionierende Prototypen. Die&lt;br /&gt;
Möglichkeiten ihn zu nutzen sind fast unbegrenzt. Die einzige&lt;br /&gt;
Schwachstelle ist noch der Preis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Diverse Internetseiten vor allem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- http://www.wikipedia.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Das Große Buch der Physik“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- http://www.jenni.ch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Kategorie:Fahrzeugtechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Inge</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Stirling&amp;diff=29699</id>
		<title>Stirling</title>
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				<updated>2008-04-17T17:44:34Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Inge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== '''Der Stirling-Motor''' ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Zur Geschichte''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stirling-Motor wurde 1816 von dem Engländer Robert Stirling erfunden. Er&lt;br /&gt;
ist damit der älteste Motor nach der Dampfmaschine. Der Stirling-Motor war&lt;br /&gt;
zu dieser Zeit relativ weit verbreitet. Er hatte gegenüber den frühen&lt;br /&gt;
Dampfmaschinen den Vorteil, dass er praktisch nicht explodieren konnte.&lt;br /&gt;
Mit der Erfindung des Otto- und Dieselmotors geriet er mehr oder weniger&lt;br /&gt;
in Vergessenheit, unteranderem da er zu dieser Zeit einfach weniger&lt;br /&gt;
Leistung, als die anderen Motoren hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1940 begann der Niederländische Konzern Philips verstärkt im Bereich&lt;br /&gt;
der Heißgasmotoren zu forschen. Trotz vieler Patente auf diesem Gebiet kam&lt;br /&gt;
es nie zu größeren Serienproduktionen und auch heute zeigt der Konzern&lt;br /&gt;
kein Interesse daran. Während der Ölkrise in den 70gern entwickelte die&lt;br /&gt;
Firma Ford ein Auto mit einem Stirling-Motor es kam aber nie auf den&lt;br /&gt;
Markt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Leistungsfähige Prototypen in den Labors vieler Firmen und&lt;br /&gt;
Institute stehen, fristet der Stirling-Motor ein Schattendasein.&lt;br /&gt;
Serienproduktionen gibt es nur in einem Bereich: kleine Modelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Das Physikalische Prinzip''' ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...ist einfach aber genial. Wenn man ein Gas erhitzt dehnt es sich aus und&lt;br /&gt;
wenn man es abkühlt zieht es sich zusammen. Wenn sich dieses Gas in einem&lt;br /&gt;
Zylinder mit einem Kolben befindet drückt es den Kolben beim Erhitzten&lt;br /&gt;
heraus und zieht in beim abkühlen wieder hinein. Schon wäre ein Motor&lt;br /&gt;
erschaffen. Es ist aber technisch gesehen sehr ungeschickt eine&lt;br /&gt;
Stelle abwechselnd zu kühlen und zu erwärmen. Deshalb werden durch 1&lt;br /&gt;
Kolben 2 Arbeitsräume voneinander getrennt. Nun wird an einer Stelle&lt;br /&gt;
ständig gekühlt und an der anderen ständig erwärmt. Damit das Gas zwischen&lt;br /&gt;
den beiden Arbeitsräumen zirkulieren kann braucht man noch einen zweiten&lt;br /&gt;
Kolben, der sich phasenverschoben zum ersten bewegen muss. Es ist möglich,&lt;br /&gt;
dass sich beide Kolben in einem oder zwei Zylindern befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;[[Bild:stirlingmotor.jpg]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;''Aufbau des Stirlingmotors''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;''Copyright 2008 [http://www.jenni.ch Jenni Energietechnik AG]''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Arbeitsgas durchläuft also nacheinander folgen Phasen&lt;br /&gt;
(Stirling-Prozess): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) erhitzen Das Gas wird Arbeitsraum 1 erhitzt = es dehnt sich aus und&lt;br /&gt;
verrichte mechanische Arbeit und bewegt sich dabei zum Teil schon in den&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 2. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) ausdehnen Die Wärmezufuhr wird unterbrochen (das Gas in Arbeitsraum 2)&lt;br /&gt;
das Gas verrichtet weiterhin Arbeit nun aber auf Kosten seiner inneren&lt;br /&gt;
Energie = es kühlt ab. Die in Schritt 1. zugeführte Wärme wurde bis jetzt&lt;br /&gt;
(wenn man Strahlung, Reibung usw. vernachlässigt) vollständig in Arbeit&lt;br /&gt;
umgewandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) kühlen Der Kolben in Arbeitsraum 2 presst mit Teilen, der eben&lt;br /&gt;
gewonnen Energie, das Arbeitsgas zusammen. Diese Energie, die sich in&lt;br /&gt;
Wärme umwandelt, geht verloren = wird „weggekühlt“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) komprimieren Durch die Kühlung entsteht ein Unterdruck der Kolben wird&lt;br /&gt;
ganz in Arbeitsraum 2 hineingezogen. Das Gas bewegt sich dabei zurück in&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 1. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptunterschied zu Otto, Diesel und Co besteht darin, dass die Wärme&lt;br /&gt;
nicht bei einer explosiven Verbrennung von Treibstoff im Zylinder erzeugt&lt;br /&gt;
wird sondern die Wärme von außen zugeführt wird. Daher wird das Gas im&lt;br /&gt;
Motor auch nicht verbraucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann den Stirling-Prozess auch umkehren um eine Wärmepumpe zu&lt;br /&gt;
erhalten. Eine Wärmepumpe „pumpt“ Wärme vom kalten Arbeitsraum in den&lt;br /&gt;
warme und verbraucht dabei mechanische Energie. Man muss dazu einfach die&lt;br /&gt;
Kolben bewegen, nun wird anstatt dem Wärmereservat Energie zu entziehen&lt;br /&gt;
und teilweise an ein kühleres abgeben und teilweise in mechanische Energie&lt;br /&gt;
umzuwandeln, vom kalten Reservat Energie entzogen und an das Wärme&lt;br /&gt;
Reservat weitergeben. So wird kann ein Raum mit Hilfe von Arbeit gekühlt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Der Wirkungsgrad''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Französische Ingenieur Sadi Carnot (1796-1832) erkannte, dass bei&lt;br /&gt;
periodischen Wärmekraftmaschinen immer ein Teil der Energie verloren gehen&lt;br /&gt;
muss - auch wenn idealisierte Bedingungen annimmt (keine Reibung usw.) man&lt;br /&gt;
aber den Maximalen Wirkungsgrad bei einem bestimmten Kreisprozess erreicht&lt;br /&gt;
(Carnot-Prozess). Der Stirling-Prozess erreicht am ehesten den idealen&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess. Somit sind Stirling-Motoren theoretisch in der Lage den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschinen zu erreichen. Aus dem&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess leitet sich eine Formel für den Wirkungsgrad ab (Reibung&lt;br /&gt;
usw. wird vernachlässigt): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h=1 - (T1 / T2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h steht für den Wirkungsgrad, T1 die Temperatur mit der gekühlt wird und&lt;br /&gt;
T2 die Temperatur mit der erwärmt wird (in °K). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dieser Formel ergibt sich das der Wirkungsgrad steigt wenn&lt;br /&gt;
die Differenz aus T1 und T2 größer wird. Tatsächlich ist es so, dass&lt;br /&gt;
heutige Heißgasmotoren ihre Abeitsgase mit bis zu 750°C erwärmen. Diese&lt;br /&gt;
Motoren übertreffen in der Tat mit ca. 45% den Wirkungsgrad von&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren wie Diesel und Otto. Es sind übrigens noch höhere&lt;br /&gt;
Temperaturen in Planung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich spielen unerwünschte Dinge wie Reibung und Abwärme auch beim&lt;br /&gt;
Stirling-Motor eine Rolle. Diese zu reduzieren versucht man bei allen&lt;br /&gt;
Maschinen. Es gib beim Stirling-Motor allerdings noch etwas andres das zum&lt;br /&gt;
Wirkungsgrad beiträgt. Der Regenerator. Als Regenerator könnte zum&lt;br /&gt;
Beispiel ein Drahtgeflecht dienen, dass an der Stelle angebracht ist wo&lt;br /&gt;
das Arbeitsgas von einem Arbeitsraum in den Anderen strömt. Wenn das Gas&lt;br /&gt;
vom heißen in den kalten Bereich kommt gibt es Wärme an den Draht ab und&lt;br /&gt;
tritt dann schon leicht gekühlt in den kalten Bereich ein. Wenn es kalt&lt;br /&gt;
wieder in den warmen Bereich zurückströmt nimmt es die Energie wieder auf&lt;br /&gt;
um muss nicht mehr ganz so stark erhitzt werden. So wird Energie gespart&lt;br /&gt;
und die Effizienz gesteigert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Die Vorteile''' ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
...liegen auf der Hand. Mit dem Stirling-Motor kann man jede beliebige&lt;br /&gt;
Wärmequelle zur Energiegewinnung nutzen von allen Verbrennungsarten (nicht&lt;br /&gt;
nur Öl und Kohle) über Solare Energie und die Abwärme von Industrieanlagen&lt;br /&gt;
bis zu Erdwärme (Heiße Quellen...). Er hat, wie oben ausgeführt, den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschienen. Wenn man einen Rohstoff&lt;br /&gt;
als Wärmequelle nutzt so produziert dieser, da er nicht explosionsartig&lt;br /&gt;
verbrannt wird viel weniger Schadstoffe wie z.B. Kohlenstoffmonooxid.&lt;br /&gt;
Deshalb hat er auch einen viel ruhigeren und leiseren Lauf als die andren&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren. Außerdem haben Stirling-Motoren weniger&lt;br /&gt;
Verschleißerscheinungen als die andren und sind auch wegen ihres einfachen&lt;br /&gt;
Grundprinzips weniger von Ausfällen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Nachteile''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kosten für einen leistungsfähigen Stirling-Motor sind noch relativ&lt;br /&gt;
hoch, dies sollte aber durch hoffentlich baldige Serienproduktionen&lt;br /&gt;
verbessert werden. Das Verhältnis Watt/kg ist auch noch relativ hoch,&lt;br /&gt;
daran wird natürlich gearbeitet. Sie können leider nicht sofort&lt;br /&gt;
„anspringen“ wie man es von Autos gewöhnt ist sondern brauchen mindestens&lt;br /&gt;
ca. 30s bis das Gas heiß ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Gegenwart und Zukunft''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stirling-Motoren sind momentan noch kaum im Einsatz. Weltweit gib aber&lt;br /&gt;
viele Forschungsprojekte und schon viel funktionierende Prototypen. Die&lt;br /&gt;
Möglichkeiten ihn zu nutzen sind fast unbegrenzt. Die einzige&lt;br /&gt;
Schwachstelle ist noch der Preis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Diverse Internetseiten vor allem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- http://www.wikipedia.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Das Große Buch der Physik“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- http://www.jenni.ch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Kategorie:Fahrzeugtechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Inge</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Stirling&amp;diff=29698</id>
		<title>Stirling</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Stirling&amp;diff=29698"/>
				<updated>2008-04-17T17:36:34Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Inge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== '''Der Stirling-Motor''' ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Zur Geschichte''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stirling-Motor wurde 1816 von dem Engländer Robert Stirling erfunden. Er&lt;br /&gt;
ist damit der älteste Motor nach der Dampfmaschine. Der Stirling-Motor war&lt;br /&gt;
zu dieser Zeit relativ weit verbreitet. Er hatte gegenüber den frühen&lt;br /&gt;
Dampfmaschinen den Vorteil, dass er praktisch nicht explodieren konnte.&lt;br /&gt;
Mit der Erfindung des Otto- und Dieselmotors geriet er mehr oder weniger&lt;br /&gt;
in Vergessenheit, unteranderem da er zu dieser Zeit einfach weniger&lt;br /&gt;
Leistung, als die anderen Motoren hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1940 begann der Niederländische Konzern Philips verstärkt im Bereich&lt;br /&gt;
der Heißgasmotoren zu forschen. Trotz vieler Patente auf diesem Gebiet kam&lt;br /&gt;
es nie zu größeren Serienproduktionen und auch heute zeigt der Konzern&lt;br /&gt;
kein Interesse daran. Während der Ölkrise in den 70gern entwickelte die&lt;br /&gt;
Firma Ford ein Auto mit einem Stirling-Motor es kam aber nie auf den&lt;br /&gt;
Markt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Leistungsfähige Prototypen in den Labors vieler Firmen und&lt;br /&gt;
Institute stehen, fristet der Stirling-Motor ein Schattendasein.&lt;br /&gt;
Serienproduktionen gibt es nur in einem Bereich: kleine Modelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Das Physikalische Prinzip''' ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...ist einfach aber genial. Wenn man ein Gas erhitzt dehnt es sich aus und&lt;br /&gt;
wenn man es abkühlt zieht es sich zusammen. Wenn sich dieses Gas in einem&lt;br /&gt;
Zylinder mit einem Kolben befindet drückt es den Kolben beim Erhitzten&lt;br /&gt;
heraus und zieht in beim abkühlen wieder hinein. Schon wäre ein Motor&lt;br /&gt;
erschaffen. Es ist aber technisch gesehen sehr ungeschickt eine&lt;br /&gt;
Stelle abwechselnd zu kühlen und zu erwärmen. Deshalb werden durch 1&lt;br /&gt;
Kolben 2 Arbeitsräume voneinander getrennt. Nun wird an einer Stelle&lt;br /&gt;
ständig gekühlt und an der anderen ständig erwärmt. Damit das Gas zwischen&lt;br /&gt;
den beiden Arbeitsräumen zirkulieren kann braucht man noch einen zweiten&lt;br /&gt;
Kolben, der sich phasenverschoben zum ersten bewegen muss. Es ist möglich,&lt;br /&gt;
dass sich beide Kolben in einem oder zwei Zylindern befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;[[Bild:stirlingmotor.jpg]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;''Aufbau des Stirlingmotors''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;''Copyright 2008 [http://www.jenni.ch Jenni Energietechnik AG]''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Arbeitsgas durchläuft also nacheinander folgen Phasen&lt;br /&gt;
(Stirling-Prozess): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) erhitzen Das Gas wird Arbeitsraum 1 erhitzt = es dehnt sich aus und&lt;br /&gt;
verrichte mechanische Arbeit und bewegt sich dabei zum Teil schon in den&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 2. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) ausdehnen Die Wärmezufuhr wird unterbrochen (das Gas in Arbeitsraum 2)&lt;br /&gt;
das Gas verrichtet weiterhin Arbeit nun aber auf Kosten seiner inneren&lt;br /&gt;
Energie = es kühlt ab. Die in Schritt 1. zugeführte Wärme wurde bis jetzt&lt;br /&gt;
(wenn man Strahlung, Reibung usw. vernachlässigt) vollständig in Arbeit&lt;br /&gt;
umgewandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) kühlen Der Kolben in Arbeitsraum 2 presst mit Teilen, der eben&lt;br /&gt;
gewonnen Energie, das Arbeitsgas zusammen. Diese Energie, die sich in&lt;br /&gt;
Wärme umwandelt, geht verloren = wird „weggekühlt“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) komprimieren Durch die Kühlung entsteht ein Unterdruck der Kolben wird&lt;br /&gt;
ganz in Arbeitsraum 2 hineingezogen. Das Gas bewegt sich dabei zurück in&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 1. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptunterschied zu Otto, Diesel und Co besteht darin, dass die Wärme&lt;br /&gt;
nicht bei einer explosiven Verbrennung von Treibstoff im Zylinder erzeugt&lt;br /&gt;
wird sondern die Wärme von außen zugeführt wird. Daher wird das Gas im&lt;br /&gt;
Motor auch nicht verbraucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann den Stirling-Prozess auch umkehren um eine Wärmepumpe zu&lt;br /&gt;
erhalten. Eine Wärmepumpe „pumpt“ Wärme vom kalten Arbeitsraum in den&lt;br /&gt;
warme und verbraucht dabei mechanische Energie. Man muss dazu einfach die&lt;br /&gt;
Kolben bewegen, nun wird anstatt dem Wärmereservat Energie zu entziehen&lt;br /&gt;
und teilweise an ein kühleres abgeben und teilweise in mechanische Energie&lt;br /&gt;
umzuwandeln, vom kalten Reservat Energie entzogen und an das Wärme&lt;br /&gt;
Reservat weitergeben. So wird kann ein Raum mit Hilfe von Arbeit gekühlt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Der Wirkungsgrad''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Französische Ingenieur Sadi Carnot (1796-1832) erkannte, dass bei&lt;br /&gt;
periodischen Wärmekraftmaschinen immer ein Teil der Energie verloren gehen&lt;br /&gt;
muss - auch wenn idealisierte Bedingungen annimmt (keine Reibung usw.) man&lt;br /&gt;
aber den Maximalen Wirkungsgrad bei einem bestimmten Kreisprozess erreicht&lt;br /&gt;
(Carnot-Prozess). Der Stirling-Prozess erreicht am ehesten den idealen&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess. Somit sind Stirling-Motoren theoretisch in der Lage den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschinen zu erreichen. Aus dem&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess leitet sich eine Formel für den Wirkungsgrad ab (Reibung&lt;br /&gt;
usw. wird vernachlässigt): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h=1 - (T1 / T2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h steht für den Wirkungsgrad, T1 die Temperatur mit der gekühlt wird und&lt;br /&gt;
T2 die Temperatur mit der erwärmt wird (in °K). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dieser Formel ergibt sich das der Wirkungsgrad bei steigt wird wenn&lt;br /&gt;
die Differenz aus T1 und T2 größer wird. Tatsächlich ist es so, dass&lt;br /&gt;
heutige Heißgasmotoren ihre Abeitsgase mit bis zu 750°C erwärmen. Diese&lt;br /&gt;
Motoren übertreffen in der Tat mit ca. 45% den Wirkungsgrad von&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren wie Diesel und Otto. Es sind übrigens noch höhere&lt;br /&gt;
Temperaturen in Planung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich spielen unerwünschte Dinge wie Reibung und Abwärme auch beim&lt;br /&gt;
Stirling-Motor eine Rolle. Diese zu reduzieren versucht man bei allen&lt;br /&gt;
Maschinen. Es gib beim Stirling-Motor allerdings noch etwas andres das zum&lt;br /&gt;
Wirkungsgrad beiträgt. Der Regenerator. Als Regenerator könnte zum&lt;br /&gt;
Beispiel ein Drahtgeflecht dienen, dass an der Stelle angebracht ist wo&lt;br /&gt;
das Arbeitsgas von einem Arbeitsraum in den Anderen strömt. Wenn das Gas&lt;br /&gt;
vom heißen in den kalten Bereich kommt gibt es Wärme an den Draht ab und&lt;br /&gt;
tritt dann schon leicht gekühlt in den kalten Bereich ein. Wenn es kalt&lt;br /&gt;
wieder in den warmen Bereich zurückströmt nimmt es die Energie wieder auf&lt;br /&gt;
um muss nicht mehr ganz so stark erhitzt werden. So wird Energie gespart&lt;br /&gt;
und die Effizienz gesteigert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Die Vorteile''' ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
...liegen auf der Hand. Mit dem Stirling-Motor kann man jede beliebige&lt;br /&gt;
Wärmequelle zur Energiegewinnung nutzen von allen Verbrennungsarten (nicht&lt;br /&gt;
nur Öl und Kohle) über Solare Energie und die Abwärme von Industrieanlagen&lt;br /&gt;
bis zu Erdwärme (Heiße Quellen...). Er hat, wie oben ausgeführt, den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschienen. Wenn man einen Rohstoff&lt;br /&gt;
als Wärmequelle nutzt so produziert dieser, da er nicht explosionsartig&lt;br /&gt;
verbrannt wird viel weniger Schadstoffe wie z.B. Kohlenstoffmonooxid.&lt;br /&gt;
Deshalb hat er auch einen viel ruhigeren und leiseren Lauf als die andren&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren. Außerdem haben Stirling-Motoren weniger&lt;br /&gt;
Verschleißerscheinungen als die andren und sind auch wegen ihres einfachen&lt;br /&gt;
Grundprinzips weniger von Ausfällen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Nachteile''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kosten für einen leistungsfähigen Stirling-Motor sind noch relativ&lt;br /&gt;
hoch, dies sollte aber durch hoffentlich baldige Serienproduktionen&lt;br /&gt;
verbessert werden. Das Verhältnis Watt/kg ist auch noch relativ hoch,&lt;br /&gt;
daran wird natürlich gearbeitet. Sie können leider nicht sofort&lt;br /&gt;
„anspringen“ wie man es von Autos gewöhnt ist sondern brauchen mindestens&lt;br /&gt;
ca. 30s bis das Gas heiß ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Gegenwart und Zukunft''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stirling-Motoren sind momentan noch kaum im Einsatz. Weltweit gib aber&lt;br /&gt;
viele Forschungsprojekte und schon viel funktionierende Prototypen. Die&lt;br /&gt;
Möglichkeiten ihn zu nutzen sind fast unbegrenzt. Die einzige&lt;br /&gt;
Schwachstelle ist noch der Preis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Diverse Internetseiten vor allem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- http://www.wikipedia.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Das Große Buch der Physik“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- http://www.jenni.ch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Kategorie:Fahrzeugtechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Inge</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Stirling&amp;diff=29278</id>
		<title>Stirling</title>
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				<updated>2008-04-04T06:50:41Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Inge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== '''Der Stirling-Motor''' ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Zur Geschichte''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stirling-Motor wurde 1816 von dem Engländer Robert Stirling erfunden. Er&lt;br /&gt;
ist damit der älteste Motor nach der Dampfmaschine. Der Stirling-Motor war&lt;br /&gt;
zu dieser Zeit relativ weit verbreitet. Er hatte gegenüber den frühen&lt;br /&gt;
Dampfmaschinen den Vorteil, dass er praktisch nicht explodieren konnte.&lt;br /&gt;
Mit der Erfindung des Otto- und Dieselmotors geriet er mehr oder weniger&lt;br /&gt;
in Vergessenheit, unteranderem da er zu dieser Zeit einfach weniger&lt;br /&gt;
Leistung, als die anderen Motoren hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1940 begann der Niederländische Konzern Philips verstärkt im Bereich&lt;br /&gt;
der Heißgasmotoren zu forschen. Trotz vieler Patente auf diesem Gebiet kam&lt;br /&gt;
es nie zu größeren Serienproduktionen und auch heute zeigt der Konzern&lt;br /&gt;
kein Interesse daran. Während der Ölkrise in den 70gern entwickelte die&lt;br /&gt;
Firma Ford ein Auto mit einem Stirling-Motor es kam aber nie auf den&lt;br /&gt;
Markt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Leistungsfähige Prototypen in den Labors vieler Firmen und&lt;br /&gt;
Institute stehen, fristet der Stirling-Motor ein Schattendasein.&lt;br /&gt;
Serienproduktionen gibt es nur in einem Bereich: kleine Modelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Das Physikalische Prinzip''' ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...ist einfach aber genial. Wenn man ein Gas erhitzt dehnt es sich aus und&lt;br /&gt;
wenn man es abkühlt zieht es sich zusammen. Wenn sich dieses Gas in einem&lt;br /&gt;
Zylinder mit einem Kolben befindet drückt es den Kolben beim Erhitzten&lt;br /&gt;
heraus und zieht in beim abkühlen wieder hinein. Schon wäre ein Motor&lt;br /&gt;
erschaffen (Fig 1-3). Es ist aber technisch gesehen sehr ungeschickt eine&lt;br /&gt;
Stelle abwechselnd zu kühlen und zu erwärmen. Deshalb werden durch 1&lt;br /&gt;
Kolben 2 Arbeitsräume voneinander getrennt. Nun wird an einer Stelle&lt;br /&gt;
ständig gekühlt und an der anderen ständig erwärmt. Damit das Gas zwischen&lt;br /&gt;
den beiden Arbeitsräumen zirkulieren kann braucht man noch einen zweiten&lt;br /&gt;
Kolben, der sich phasenverschoben zum ersten bewegen muss. Es ist möglich,&lt;br /&gt;
dass sich beide Kolben in einem oder zwei Zylindern befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;[[Bild:stirlingmotor.jpg]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;''Aufbau des Stirlingmotors''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;''Copyright 2008 [http://www.jenni.ch Jenni Energietechnik AG]''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Arbeitsgas durchläuft also nacheinander folgen Phasen&lt;br /&gt;
(Stirling-Prozess): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) erhitzen Das Gas wird Arbeitsraum 1 erhitzt = es dehnt sich aus und&lt;br /&gt;
verrichte mechanische Arbeit und bewegt sich dabei zum Teil schon in den&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 2. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) ausdehnen Die Wärmezufuhr wird unterbrochen (das Gas in Arbeitsraum 2)&lt;br /&gt;
das Gas verrichtet weiterhin Arbeit nun aber auf Kosten seiner inneren&lt;br /&gt;
Energie = es kühlt ab. Die in Schritt 1. zugeführte Wärme wurde bis jetzt&lt;br /&gt;
(wenn man Strahlung, Reibung usw. vernachlässigt) vollständig in Arbeit&lt;br /&gt;
umgewandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) kühlen Der Kolben in Arbeitsraum 2 presst mit Teilen, der eben&lt;br /&gt;
gewonnen Energie, das Arbeitsgas zusammen. Diese Energie, die sich in&lt;br /&gt;
Wärme umwandelt, geht verloren = wird „weggekühlt“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) komprimieren Durch die Kühlung entsteht ein Unterdruck der Kolben wird&lt;br /&gt;
ganz in Arbeitsraum 2 hineingezogen. Das Gas bewegt sich dabei zurück in&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 1. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptunterschied zu Otto, Diesel und Co besteht darin, dass die Wärme&lt;br /&gt;
nicht bei einer explosiven Verbrennung von Treibstoff im Zylinder erzeugt&lt;br /&gt;
wird sondern die Wärme von außen zugeführt wird. Daher wird das Gas im&lt;br /&gt;
Motor auch nicht verbraucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann den Stirling-Prozess auch umkehren um eine Wärmepumpe zu&lt;br /&gt;
erhalten. Eine Wärmepumpe „pumpt“ Wärme vom kalten Arbeitsraum in den&lt;br /&gt;
warme und verbraucht dabei mechanische Energie. Man muss dazu einfach die&lt;br /&gt;
Kolben bewegen, nun wird anstatt dem Wärmereservat Energie zu entziehen&lt;br /&gt;
und teilweise an ein kühleres abgeben und teilweise in mechanische Energie&lt;br /&gt;
umzuwandeln, vom kalten Reservat Energie entzogen und an das Wärme&lt;br /&gt;
Reservat weitergeben. So wird kann ein Raum mit Hilfe von Arbeit gekühlt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Der Wirkungsgrad''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Französische Ingenieur Sadi Carnot (1796-1832) erkannte, dass bei&lt;br /&gt;
periodischen Wärmekraftmaschinen immer ein Teil der Energie verloren gehen&lt;br /&gt;
muss - auch wenn idealisierte Bedingungen annimmt (keine Reibung usw.) man&lt;br /&gt;
aber den Maximalen Wirkungsgrad bei einem bestimmten Kreisprozess erreicht&lt;br /&gt;
(Carnot-Prozess). Der Stirling-Prozess erreicht am ehesten den idealen&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess. Somit sind Stirling-Motoren theoretisch in der Lage den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschinen zu erreichen. Aus dem&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess leitet sich eine Formel für den Wirkungsgrad ab (Reibung&lt;br /&gt;
usw. wird vernachlässigt): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h=1 - (T1 / T2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h steht für den Wirkungsgrad, T1 die Temperatur mit der gekühlt wird und&lt;br /&gt;
T2 die Temperatur mit der erwärmt wird (in °K). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dieser Formel ergibt sich das der Wirkungsgrad bei steigt wird wenn&lt;br /&gt;
die Differenz aus T1 und T2 größer wird. Tatsächlich ist es so, dass&lt;br /&gt;
heutige Heißgasmotoren ihre Abeitsgase mit bis zu 750°C erwärmen. Diese&lt;br /&gt;
Motoren übertreffen in der Tat mit ca. 45% den Wirkungsgrad von&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren wie Diesel und Otto. Es sind übrigens noch höhere&lt;br /&gt;
Temperaturen in Planung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich spielen unerwünschte Dinge wie Reibung und Abwärme auch beim&lt;br /&gt;
Stirling-Motor eine Rolle. Diese zu reduzieren versucht man bei allen&lt;br /&gt;
Maschinen. Es gib beim Stirling-Motor allerdings noch etwas andres das zum&lt;br /&gt;
Wirkungsgrad beiträgt. Der Regenerator. Als Regenerator könnte zum&lt;br /&gt;
Beispiel ein Drahtgeflecht dienen, dass an der Stelle angebracht ist wo&lt;br /&gt;
das Arbeitsgas von einem Arbeitsraum in den Anderen strömt. Wenn das Gas&lt;br /&gt;
vom heißen in den kalten Bereich kommt gibt es Wärme an den Draht ab und&lt;br /&gt;
tritt dann schon leicht gekühlt in den kalten Bereich ein. Wenn es kalt&lt;br /&gt;
wieder in den warmen Bereich zurückströmt nimmt es die Energie wieder auf&lt;br /&gt;
um muss nicht mehr ganz so stark erhitzt werden. So wird Energie gespart&lt;br /&gt;
und die Effizienz gesteigert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Die Vorteile''' ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
...liegen auf der Hand. Mit dem Stirling-Motor kann man jede beliebige&lt;br /&gt;
Wärmequelle zur Energiegewinnung nutzen von allen Verbrennungsarten (nicht&lt;br /&gt;
nur Öl und Kohle) über Solare Energie und die Abwärme von Industrieanlagen&lt;br /&gt;
bis zu Erdwärme (Heiße Quellen...). Er hat, wie oben ausgeführt, den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschienen. Wenn man einen Rohstoff&lt;br /&gt;
als Wärmequelle nutzt so produziert dieser, da er nicht explosionsartig&lt;br /&gt;
verbrannt wird viel weniger Schadstoffe wie z.B. Kohlenstoffmonooxid.&lt;br /&gt;
Deshalb hat er auch einen viel ruhigeren und leiseren Lauf als die andren&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren. Außerdem haben Stirling-Motoren weniger&lt;br /&gt;
Verschleißerscheinungen als die andren und sind auch wegen ihres einfachen&lt;br /&gt;
Grundprinzips weniger von Ausfällen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Nachteile''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kosten für einen leistungsfähigen Stirling-Motor sind noch relativ&lt;br /&gt;
hoch, dies sollte aber durch hoffentlich baldige Serienproduktionen&lt;br /&gt;
verbessert werden. Das Verhältnis Watt/kg ist auch noch relativ hoch,&lt;br /&gt;
daran wird natürlich gearbeitet. Sie können leider nicht sofort&lt;br /&gt;
„anspringen“ wie man es von Autos gewöhnt ist sondern brauchen mindestens&lt;br /&gt;
ca. 30s bis das Gas heiß ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Gegenwart und Zukunft''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stirling-Motoren sind momentan noch kaum im Einsatz. Weltweit gib aber&lt;br /&gt;
viele Forschungsprojekte und schon viel funktionierende Prototypen. Die&lt;br /&gt;
Möglichkeiten ihn zu nutzen sind fast unbegrenzt. Die einzige&lt;br /&gt;
Schwachstelle ist noch der Preis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Diverse Internetseiten vor allem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- http://www.wikipedia.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Das Große Buch der Physik“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- http://www.jenni.ch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Kategorie:Fahrzeugtechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Inge</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Stirling&amp;diff=29273</id>
		<title>Stirling</title>
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				<updated>2008-04-04T06:46:29Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Inge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== '''Der Stirling-Motor''' ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Zur Geschichte''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stirling-Motor wurde 1816 von dem Engländer Robert Stirling erfunden. Er&lt;br /&gt;
ist damit der älteste Motor nach der Dampfmaschine. Der Stirling-Motor war&lt;br /&gt;
zu dieser Zeit relativ weit verbreitet. Er hatte gegenüber den frühen&lt;br /&gt;
Dampfmaschinen den Vorteil, dass er praktisch nicht explodieren konnte.&lt;br /&gt;
Mit der Erfindung des Otto- und Dieselmotors geriet er mehr oder weniger&lt;br /&gt;
in Vergessenheit, unteranderem da er zu dieser Zeit einfach weniger&lt;br /&gt;
Leistung, als die anderen Motoren hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1940 begann der Niederländische Konzern Philips verstärkt im Bereich&lt;br /&gt;
der Heißgasmotoren zu forschen. Trotz vieler Patente auf diesem Gebiet kam&lt;br /&gt;
es nie zu größeren Serienproduktionen und auch heute zeigt der Konzern&lt;br /&gt;
kein Interesse daran. Während der Ölkrise in den 70gern entwickelte die&lt;br /&gt;
Firma Ford ein Auto mit einem Stirling-Motor es kam aber nie auf den&lt;br /&gt;
Markt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Leistungsfähige Prototypen in den Labors vieler Firmen und&lt;br /&gt;
Institute stehen, fristet der Stirling-Motor ein Schattendasein.&lt;br /&gt;
Serienproduktionen gibt es nur in einem Bereich: kleine Modelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Das Physikalische Prinzip''' ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...ist einfach aber genial. Wenn man ein Gas erhitzt dehnt es sich aus und&lt;br /&gt;
wenn man es abkühlt zieht es sich zusammen. Wenn sich dieses Gas in einem&lt;br /&gt;
Zylinder mit einem Kolben befindet drückt es den Kolben beim Erhitzten&lt;br /&gt;
heraus und zieht in beim abkühlen wieder hinein. Schon wäre ein Motor&lt;br /&gt;
erschaffen (Fig 1-3). Es ist aber technisch gesehen sehr ungeschickt eine&lt;br /&gt;
Stelle abwechselnd zu kühlen und zu erwärmen. Deshalb werden durch 1&lt;br /&gt;
Kolben 2 Arbeitsräume voneinander getrennt. Nun wird an einer Stelle&lt;br /&gt;
ständig gekühlt und an der anderen ständig erwärmt. Damit das Gas zwischen&lt;br /&gt;
den beiden Arbeitsräumen zirkulieren kann braucht man noch einen zweiten&lt;br /&gt;
Kolben, der sich phasenverschoben zum ersten bewegen muss. Es ist möglich,&lt;br /&gt;
dass sich beide Kolben in einem oder zwei Zylindern befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:stirlingmotor.jpg]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Arbeitsgas durchläuft also nacheinander folgen Phasen&lt;br /&gt;
(Stirling-Prozess): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) erhitzen Das Gas wird Arbeitsraum 1 erhitzt = es dehnt sich aus und&lt;br /&gt;
verrichte mechanische Arbeit und bewegt sich dabei zum Teil schon in den&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 2. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) ausdehnen Die Wärmezufuhr wird unterbrochen (das Gas in Arbeitsraum 2)&lt;br /&gt;
das Gas verrichtet weiterhin Arbeit nun aber auf Kosten seiner inneren&lt;br /&gt;
Energie = es kühlt ab. Die in Schritt 1. zugeführte Wärme wurde bis jetzt&lt;br /&gt;
(wenn man Strahlung, Reibung usw. vernachlässigt) vollständig in Arbeit&lt;br /&gt;
umgewandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) kühlen Der Kolben in Arbeitsraum 2 presst mit Teilen, der eben&lt;br /&gt;
gewonnen Energie, das Arbeitsgas zusammen. Diese Energie, die sich in&lt;br /&gt;
Wärme umwandelt, geht verloren = wird „weggekühlt“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) komprimieren Durch die Kühlung entsteht ein Unterdruck der Kolben wird&lt;br /&gt;
ganz in Arbeitsraum 2 hineingezogen. Das Gas bewegt sich dabei zurück in&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 1. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptunterschied zu Otto, Diesel und Co besteht darin, dass die Wärme&lt;br /&gt;
nicht bei einer explosiven Verbrennung von Treibstoff im Zylinder erzeugt&lt;br /&gt;
wird sondern die Wärme von außen zugeführt wird. Daher wird das Gas im&lt;br /&gt;
Motor auch nicht verbraucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann den Stirling-Prozess auch umkehren um eine Wärmepumpe zu&lt;br /&gt;
erhalten. Eine Wärmepumpe „pumpt“ Wärme vom kalten Arbeitsraum in den&lt;br /&gt;
warme und verbraucht dabei mechanische Energie. Man muss dazu einfach die&lt;br /&gt;
Kolben bewegen, nun wird anstatt dem Wärmereservat Energie zu entziehen&lt;br /&gt;
und teilweise an ein kühleres abgeben und teilweise in mechanische Energie&lt;br /&gt;
umzuwandeln, vom kalten Reservat Energie entzogen und an das Wärme&lt;br /&gt;
Reservat weitergeben. So wird kann ein Raum mit Hilfe von Arbeit gekühlt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Der Wirkungsgrad''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Französische Ingenieur Sadi Carnot (1796-1832) erkannte, dass bei&lt;br /&gt;
periodischen Wärmekraftmaschinen immer ein Teil der Energie verloren gehen&lt;br /&gt;
muss - auch wenn idealisierte Bedingungen annimmt (keine Reibung usw.) man&lt;br /&gt;
aber den Maximalen Wirkungsgrad bei einem bestimmten Kreisprozess erreicht&lt;br /&gt;
(Carnot-Prozess). Der Stirling-Prozess erreicht am ehesten den idealen&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess. Somit sind Stirling-Motoren theoretisch in der Lage den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschinen zu erreichen. Aus dem&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess leitet sich eine Formel für den Wirkungsgrad ab (Reibung&lt;br /&gt;
usw. wird vernachlässigt): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h=1 - (T1 / T2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h steht für den Wirkungsgrad, T1 die Temperatur mit der gekühlt wird und&lt;br /&gt;
T2 die Temperatur mit der erwärmt wird (in °K). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dieser Formel ergibt sich das der Wirkungsgrad bei steigt wird wenn&lt;br /&gt;
die Differenz aus T1 und T2 größer wird. Tatsächlich ist es so, dass&lt;br /&gt;
heutige Heißgasmotoren ihre Abeitsgase mit bis zu 750°C erwärmen. Diese&lt;br /&gt;
Motoren übertreffen in der Tat mit ca. 45% den Wirkungsgrad von&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren wie Diesel und Otto. Es sind übrigens noch höhere&lt;br /&gt;
Temperaturen in Planung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich spielen unerwünschte Dinge wie Reibung und Abwärme auch beim&lt;br /&gt;
Stirling-Motor eine Rolle. Diese zu reduzieren versucht man bei allen&lt;br /&gt;
Maschinen. Es gib beim Stirling-Motor allerdings noch etwas andres das zum&lt;br /&gt;
Wirkungsgrad beiträgt. Der Regenerator. Als Regenerator könnte zum&lt;br /&gt;
Beispiel ein Drahtgeflecht dienen, dass an der Stelle angebracht ist wo&lt;br /&gt;
das Arbeitsgas von einem Arbeitsraum in den Anderen strömt. Wenn das Gas&lt;br /&gt;
vom heißen in den kalten Bereich kommt gibt es Wärme an den Draht ab und&lt;br /&gt;
tritt dann schon leicht gekühlt in den kalten Bereich ein. Wenn es kalt&lt;br /&gt;
wieder in den warmen Bereich zurückströmt nimmt es die Energie wieder auf&lt;br /&gt;
um muss nicht mehr ganz so stark erhitzt werden. So wird Energie gespart&lt;br /&gt;
und die Effizienz gesteigert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Die Vorteile''' ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
...liegen auf der Hand. Mit dem Stirling-Motor kann man jede beliebige&lt;br /&gt;
Wärmequelle zur Energiegewinnung nutzen von allen Verbrennungsarten (nicht&lt;br /&gt;
nur Öl und Kohle) über Solare Energie und die Abwärme von Industrieanlagen&lt;br /&gt;
bis zu Erdwärme (Heiße Quellen...). Er hat, wie oben ausgeführt, den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschienen. Wenn man einen Rohstoff&lt;br /&gt;
als Wärmequelle nutzt so produziert dieser, da er nicht explosionsartig&lt;br /&gt;
verbrannt wird viel weniger Schadstoffe wie z.B. Kohlenstoffmonooxid.&lt;br /&gt;
Deshalb hat er auch einen viel ruhigeren und leiseren Lauf als die andren&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren. Außerdem haben Stirling-Motoren weniger&lt;br /&gt;
Verschleißerscheinungen als die andren und sind auch wegen ihres einfachen&lt;br /&gt;
Grundprinzips weniger von Ausfällen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Nachteile''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kosten für einen leistungsfähigen Stirling-Motor sind noch relativ&lt;br /&gt;
hoch, dies sollte aber durch hoffentlich baldige Serienproduktionen&lt;br /&gt;
verbessert werden. Das Verhältnis Watt/kg ist auch noch relativ hoch,&lt;br /&gt;
daran wird natürlich gearbeitet. Sie können leider nicht sofort&lt;br /&gt;
„anspringen“ wie man es von Autos gewöhnt ist sondern brauchen mindestens&lt;br /&gt;
ca. 30s bis das Gas heiß ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Gegenwart und Zukunft''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stirling-Motoren sind momentan noch kaum im Einsatz. Weltweit gib aber&lt;br /&gt;
viele Forschungsprojekte und schon viel funktionierende Prototypen. Die&lt;br /&gt;
Möglichkeiten ihn zu nutzen sind fast unbegrenzt. Die einzige&lt;br /&gt;
Schwachstelle ist noch der Preis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Diverse Internetseiten vor allem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- http://www.wikipedia.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Das Große Buch der Physik“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- http://www.jenni.ch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Kategorie:Fahrzeugtechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Inge</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Stirling&amp;diff=29268</id>
		<title>Stirling</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Stirling&amp;diff=29268"/>
				<updated>2008-04-04T06:43:39Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Inge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Der Stirling-Motor''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zur Geschichte''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stirling-Motor wurde 1816 von dem Engländer Robert Stirling erfunden. Er&lt;br /&gt;
ist damit der älteste Motor nach der Dampfmaschine. Der Stirling-Motor war&lt;br /&gt;
zu dieser Zeit relativ weit verbreitet. Er hatte gegenüber den frühen&lt;br /&gt;
Dampfmaschinen den Vorteil, dass er praktisch nicht explodieren konnte.&lt;br /&gt;
Mit der Erfindung des Otto- und Dieselmotors geriet er mehr oder weniger&lt;br /&gt;
in Vergessenheit, unteranderem da er zu dieser Zeit einfach weniger&lt;br /&gt;
Leistung, als die anderen Motoren hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1940 begann der Niederländische Konzern Philips verstärkt im Bereich&lt;br /&gt;
der Heißgasmotoren zu forschen. Trotz vieler Patente auf diesem Gebiet kam&lt;br /&gt;
es nie zu größeren Serienproduktionen und auch heute zeigt der Konzern&lt;br /&gt;
kein Interesse daran. Während der Ölkrise in den 70gern entwickelte die&lt;br /&gt;
Firma Ford ein Auto mit einem Stirling-Motor es kam aber nie auf den&lt;br /&gt;
Markt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Leistungsfähige Prototypen in den Labors vieler Firmen und&lt;br /&gt;
Institute stehen, fristet der Stirling-Motor ein Schattendasein.&lt;br /&gt;
Serienproduktionen gibt es nur in einem Bereich: kleine Modelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Physikalische Prinzip''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...ist einfach aber genial. Wenn man ein Gas erhitzt dehnt es sich aus und&lt;br /&gt;
wenn man es abkühlt zieht es sich zusammen. Wenn sich dieses Gas in einem&lt;br /&gt;
Zylinder mit einem Kolben befindet drückt es den Kolben beim Erhitzten&lt;br /&gt;
heraus und zieht in beim abkühlen wieder hinein. Schon wäre ein Motor&lt;br /&gt;
erschaffen (Fig 1-3). Es ist aber technisch gesehen sehr ungeschickt eine&lt;br /&gt;
Stelle abwechselnd zu kühlen und zu erwärmen. Deshalb werden durch 1&lt;br /&gt;
Kolben 2 Arbeitsräume voneinander getrennt. Nun wird an einer Stelle&lt;br /&gt;
ständig gekühlt und an der anderen ständig erwärmt. Damit das Gas zwischen&lt;br /&gt;
den beiden Arbeitsräumen zirkulieren kann braucht man noch einen zweiten&lt;br /&gt;
Kolben, der sich phasenverschoben zum ersten bewegen muss. Es ist möglich,&lt;br /&gt;
dass sich beide Kolben in einem oder zwei Zylindern befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:stirlingmotor.jpg]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Arbeitsgas durchläuft also nacheinander folgen Phasen&lt;br /&gt;
(Stirling-Prozess): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) erhitzen Das Gas wird Arbeitsraum 1 erhitzt = es dehnt sich aus und&lt;br /&gt;
verrichte mechanische Arbeit und bewegt sich dabei zum Teil schon in den&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 2. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) ausdehnen Die Wärmezufuhr wird unterbrochen (das Gas in Arbeitsraum 2)&lt;br /&gt;
das Gas verrichtet weiterhin Arbeit nun aber auf Kosten seiner inneren&lt;br /&gt;
Energie = es kühlt ab. Die in Schritt 1. zugeführte Wärme wurde bis jetzt&lt;br /&gt;
(wenn man Strahlung, Reibung usw. vernachlässigt) vollständig in Arbeit&lt;br /&gt;
umgewandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) kühlen Der Kolben in Arbeitsraum 2 presst mit Teilen, der eben&lt;br /&gt;
gewonnen Energie, das Arbeitsgas zusammen. Diese Energie, die sich in&lt;br /&gt;
Wärme umwandelt, geht verloren = wird „weggekühlt“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) komprimieren Durch die Kühlung entsteht ein Unterdruck der Kolben wird&lt;br /&gt;
ganz in Arbeitsraum 2 hineingezogen. Das Gas bewegt sich dabei zurück in&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 1. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptunterschied zu Otto, Diesel und Co besteht darin, dass die Wärme&lt;br /&gt;
nicht bei einer explosiven Verbrennung von Treibstoff im Zylinder erzeugt&lt;br /&gt;
wird sondern die Wärme von außen zugeführt wird. Daher wird das Gas im&lt;br /&gt;
Motor auch nicht verbraucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann den Stirling-Prozess auch umkehren um eine Wärmepumpe zu&lt;br /&gt;
erhalten. Eine Wärmepumpe „pumpt“ Wärme vom kalten Arbeitsraum in den&lt;br /&gt;
warme und verbraucht dabei mechanische Energie. Man muss dazu einfach die&lt;br /&gt;
Kolben bewegen, nun wird anstatt dem Wärmereservat Energie zu entziehen&lt;br /&gt;
und teilweise an ein kühleres abgeben und teilweise in mechanische Energie&lt;br /&gt;
umzuwandeln, vom kalten Reservat Energie entzogen und an das Wärme&lt;br /&gt;
Reservat weitergeben. So wird kann ein Raum mit Hilfe von Arbeit gekühlt. &lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
Der Wirkungsgrad''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Französische Ingenieur Sadi Carnot (1796-1832) erkannte, dass bei&lt;br /&gt;
periodischen Wärmekraftmaschinen immer ein Teil der Energie verloren gehen&lt;br /&gt;
muss - auch wenn idealisierte Bedingungen annimmt (keine Reibung usw.) man&lt;br /&gt;
aber den Maximalen Wirkungsgrad bei einem bestimmten Kreisprozess erreicht&lt;br /&gt;
(Carnot-Prozess). Der Stirling-Prozess erreicht am ehesten den idealen&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess. Somit sind Stirling-Motoren theoretisch in der Lage den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschinen zu erreichen. Aus dem&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess leitet sich eine Formel für den Wirkungsgrad ab (Reibung&lt;br /&gt;
usw. wird vernachlässigt): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h=1 - (T1 / T2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h steht für den Wirkungsgrad, T1 die Temperatur mit der gekühlt wird und&lt;br /&gt;
T2 die Temperatur mit der erwärmt wird (in °K). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dieser Formel ergibt sich das der Wirkungsgrad bei steigt wird wenn&lt;br /&gt;
die Differenz aus T1 und T2 größer wird. Tatsächlich ist es so, dass&lt;br /&gt;
heutige Heißgasmotoren ihre Abeitsgase mit bis zu 750°C erwärmen. Diese&lt;br /&gt;
Motoren übertreffen in der Tat mit ca. 45% den Wirkungsgrad von&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren wie Diesel und Otto. Es sind übrigens noch höhere&lt;br /&gt;
Temperaturen in Planung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich spielen unerwünschte Dinge wie Reibung und Abwärme auch beim&lt;br /&gt;
Stirling-Motor eine Rolle. Diese zu reduzieren versucht man bei allen&lt;br /&gt;
Maschinen. Es gib beim Stirling-Motor allerdings noch etwas andres das zum&lt;br /&gt;
Wirkungsgrad beiträgt. Der Regenerator. Als Regenerator könnte zum&lt;br /&gt;
Beispiel ein Drahtgeflecht dienen, dass an der Stelle angebracht ist wo&lt;br /&gt;
das Arbeitsgas von einem Arbeitsraum in den Anderen strömt. Wenn das Gas&lt;br /&gt;
vom heißen in den kalten Bereich kommt gibt es Wärme an den Draht ab und&lt;br /&gt;
tritt dann schon leicht gekühlt in den kalten Bereich ein. Wenn es kalt&lt;br /&gt;
wieder in den warmen Bereich zurückströmt nimmt es die Energie wieder auf&lt;br /&gt;
um muss nicht mehr ganz so stark erhitzt werden. So wird Energie gespart&lt;br /&gt;
und die Effizienz gesteigert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Vorteile'''&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
...liegen auf der Hand. Mit dem Stirling-Motor kann man jede beliebige&lt;br /&gt;
Wärmequelle zur Energiegewinnung nutzen von allen Verbrennungsarten (nicht&lt;br /&gt;
nur Öl und Kohle) über Solare Energie und die Abwärme von Industrieanlagen&lt;br /&gt;
bis zu Erdwärme (Heiße Quellen...). Er hat, wie oben ausgeführt, den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschienen. Wenn man einen Rohstoff&lt;br /&gt;
als Wärmequelle nutzt so produziert dieser, da er nicht explosionsartig&lt;br /&gt;
verbrannt wird viel weniger Schadstoffe wie z.B. Kohlenstoffmonooxid.&lt;br /&gt;
Deshalb hat er auch einen viel ruhigeren und leiseren Lauf als die andren&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren. Außerdem haben Stirling-Motoren weniger&lt;br /&gt;
Verschleißerscheinungen als die andren und sind auch wegen ihres einfachen&lt;br /&gt;
Grundprinzips weniger von Ausfällen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nachteile''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kosten für einen leistungsfähigen Stirling-Motor sind noch relativ&lt;br /&gt;
hoch, dies sollte aber durch hoffentlich baldige Serienproduktionen&lt;br /&gt;
verbessert werden. Das Verhältnis Watt/kg ist auch noch relativ hoch,&lt;br /&gt;
daran wird natürlich gearbeitet. Sie können leider nicht sofort&lt;br /&gt;
„anspringen“ wie man es von Autos gewöhnt ist sondern brauchen mindestens&lt;br /&gt;
ca. 30s bis das Gas heiß ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gegenwart und Zukunft''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stirling-Motoren sind momentan noch kaum im Einsatz. Weltweit gib aber&lt;br /&gt;
viele Forschungsprojekte und schon viel funktionierende Prototypen. Die&lt;br /&gt;
Möglichkeiten ihn zu nutzen sind fast unbegrenzt. Die einzige&lt;br /&gt;
Schwachstelle ist noch der Preis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Diverse Internetseiten vor allem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- http://www.wikipedia.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Das Große Buch der Physik“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- http://www.jenni.ch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Kategorie:Fahrzeugtechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Inge</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Stirling&amp;diff=29264</id>
		<title>Stirling</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Stirling&amp;diff=29264"/>
				<updated>2008-04-04T06:42:00Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Inge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Der Stirling-Motor''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zur Geschichte''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stirling-Motor wurde 1816 von dem Engländer Robert Stirling erfunden. Er&lt;br /&gt;
ist damit der älteste Motor nach der Dampfmaschine. Der Stirling-Motor war&lt;br /&gt;
zu dieser Zeit relativ weit verbreitet. Er hatte gegenüber den frühen&lt;br /&gt;
Dampfmaschinen den Vorteil, dass er praktisch nicht explodieren konnte.&lt;br /&gt;
Mit der Erfindung des Otto- und Dieselmotors geriet er mehr oder weniger&lt;br /&gt;
in Vergessenheit, unteranderem da er zu dieser Zeit einfach weniger&lt;br /&gt;
Leistung, als die anderen Motoren hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1940 begann der Niederländische Konzern Philips verstärkt im Bereich&lt;br /&gt;
der Heißgasmotoren zu forschen. Trotz vieler Patente auf diesem Gebiet kam&lt;br /&gt;
es nie zu größeren Serienproduktionen und auch heute zeigt der Konzern&lt;br /&gt;
kein Interesse daran. Während der Ölkrise in den 70gern entwickelte die&lt;br /&gt;
Firma Ford ein Auto mit einem Stirling-Motor es kam aber nie auf den&lt;br /&gt;
Markt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Leistungsfähige Prototypen in den Labors vieler Firmen und&lt;br /&gt;
Institute stehen, fristet der Stirling-Motor ein Schattendasein.&lt;br /&gt;
Serienproduktionen gibt es nur in einem Bereich: kleine Modelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Physikalische Prinzip''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...ist einfach aber genial. Wenn man ein Gas erhitzt dehnt es sich aus und&lt;br /&gt;
wenn man es abkühlt zieht es sich zusammen. Wenn sich dieses Gas in einem&lt;br /&gt;
Zylinder mit einem Kolben befindet drückt es den Kolben beim Erhitzten&lt;br /&gt;
heraus und zieht in beim abkühlen wieder hinein. Schon wäre ein Motor&lt;br /&gt;
erschaffen (Fig 1-3). Es ist aber technisch gesehen sehr ungeschickt eine&lt;br /&gt;
Stelle abwechselnd zu kühlen und zu erwärmen. Deshalb werden durch 1&lt;br /&gt;
Kolben 2 Arbeitsräume voneinander getrennt. Nun wird an einer Stelle&lt;br /&gt;
ständig gekühlt und an der anderen ständig erwärmt. Damit das Gas zwischen&lt;br /&gt;
den beiden Arbeitsräumen zirkulieren kann braucht man noch einen zweiten&lt;br /&gt;
Kolben, der sich phasenverschoben zum ersten bewegen muss. Es ist möglich,&lt;br /&gt;
dass sich beide Kolben in einem oder zwei Zylindern befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:stirlingmotor.jpg]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Arbeitsgas durchläuft also nacheinander folgen Phasen&lt;br /&gt;
(Stirling-Prozess): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) erhitzen Das Gas wird Arbeitsraum 1 erhitzt = es dehnt sich aus und&lt;br /&gt;
verrichte mechanische Arbeit und bewegt sich dabei zum Teil schon in den&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 2. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) ausdehnen Die Wärmezufuhr wird unterbrochen (das Gas in Arbeitsraum 2)&lt;br /&gt;
das Gas verrichtet weiterhin Arbeit nun aber auf Kosten seiner inneren&lt;br /&gt;
Energie = es kühlt ab. Die in Schritt 1. zugeführte Wärme wurde bis jetzt&lt;br /&gt;
(wenn man Strahlung, Reibung usw. vernachlässigt) vollständig in Arbeit&lt;br /&gt;
umgewandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) kühlen Der Kolben in Arbeitsraum 2 presst mit Teilen, der eben&lt;br /&gt;
gewonnen Energie, das Arbeitsgas zusammen. Diese Energie, die sich in&lt;br /&gt;
Wärme umwandelt, geht verloren = wird „weggekühlt“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) komprimieren Durch die Kühlung entsteht ein Unterdruck der Kolben wird&lt;br /&gt;
ganz in Arbeitsraum 2 hineingezogen. Das Gas bewegt sich dabei zurück in&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 1. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptunterschied zu Otto, Diesel und Co besteht darin, dass die Wärme&lt;br /&gt;
nicht bei einer explosiven Verbrennung von Treibstoff im Zylinder erzeugt&lt;br /&gt;
wird sondern die Wärme von außen zugeführt wird. Daher wird das Gas im&lt;br /&gt;
Motor auch nicht verbraucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann den Stirling-Prozess auch umkehren um eine Wärmepumpe zu&lt;br /&gt;
erhalten. Eine Wärmepumpe „pumpt“ Wärme vom kalten Arbeitsraum in den&lt;br /&gt;
warme und verbraucht dabei mechanische Energie. Man muss dazu einfach die&lt;br /&gt;
Kolben bewegen, nun wird anstatt dem Wärmereservat Energie zu entziehen&lt;br /&gt;
und teilweise an ein kühleres abgeben und teilweise in mechanische Energie&lt;br /&gt;
umzuwandeln, vom kalten Reservat Energie entzogen und an das Wärme&lt;br /&gt;
Reservat weitergeben. So wird kann ein Raum mit Hilfe von Arbeit gekühlt. &lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
Der Wirkungsgrad''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Französische Ingenieur Sadi Carnot (1796-1832) erkannte, dass bei&lt;br /&gt;
periodischen Wärmekraftmaschinen immer ein Teil der Energie verloren gehen&lt;br /&gt;
muss - auch wenn idealisierte Bedingungen annimmt (keine Reibung usw.) man&lt;br /&gt;
aber den Maximalen Wirkungsgrad bei einem bestimmten Kreisprozess erreicht&lt;br /&gt;
(Carnot-Prozess). Der Stirling-Prozess erreicht am ehesten den idealen&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess. Somit sind Stirling-Motoren theoretisch in der Lage den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschinen zu erreichen. Aus dem&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess leitet sich eine Formel für den Wirkungsgrad ab (Reibung&lt;br /&gt;
usw. wird vernachlässigt): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h=1 - (T1 / T2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h steht für den Wirkungsgrad, T1 die Temperatur mit der gekühlt wird und&lt;br /&gt;
T2 die Temperatur mit der erwärmt wird (in °K). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dieser Formel ergibt sich das der Wirkungsgrad bei steigt wird wenn&lt;br /&gt;
die Differenz aus T1 und T2 größer wird. Tatsächlich ist es so, dass&lt;br /&gt;
heutige Heißgasmotoren ihre Abeitsgase mit bis zu 750°C erwärmen. Diese&lt;br /&gt;
Motoren übertreffen in der Tat mit ca. 45% den Wirkungsgrad von&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren wie Diesel und Otto. Es sind übrigens noch höhere&lt;br /&gt;
Temperaturen in Planung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich spielen unerwünschte Dinge wie Reibung und Abwärme auch beim&lt;br /&gt;
Stirling-Motor eine Rolle. Diese zu reduzieren versucht man bei allen&lt;br /&gt;
Maschinen. Es gib beim Stirling-Motor allerdings noch etwas andres das zum&lt;br /&gt;
Wirkungsgrad beiträgt. Der Regenerator. Als Regenerator könnte zum&lt;br /&gt;
Beispiel ein Drahtgeflecht dienen, dass an der Stelle angebracht ist wo&lt;br /&gt;
das Arbeitsgas von einem Arbeitsraum in den Anderen strömt. Wenn das Gas&lt;br /&gt;
vom heißen in den kalten Bereich kommt gibt es Wärme an den Draht ab und&lt;br /&gt;
tritt dann schon leicht gekühlt in den kalten Bereich ein. Wenn es kalt&lt;br /&gt;
wieder in den warmen Bereich zurückströmt nimmt es die Energie wieder auf&lt;br /&gt;
um muss nicht mehr ganz so stark erhitzt werden. So wird Energie gespart&lt;br /&gt;
und die Effizienz gesteigert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Vorteile'''&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
...liegen auf der Hand. Mit dem Stirling-Motor kann man jede beliebige&lt;br /&gt;
Wärmequelle zur Energiegewinnung nutzen von allen Verbrennungsarten (nicht&lt;br /&gt;
nur Öl und Kohle) über Solare Energie und die Abwärme von Industrieanlagen&lt;br /&gt;
bis zu Erdwärme (Heiße Quellen...). Er hat, wie oben ausgeführt, den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschienen. Wenn man einen Rohstoff&lt;br /&gt;
als Wärmequelle nutzt so produziert dieser, da er nicht explosionsartig&lt;br /&gt;
verbrannt wird viel weniger Schadstoffe wie z.B. Kohlenstoffmonooxid.&lt;br /&gt;
Deshalb hat er auch einen viel ruhigeren und leiseren Lauf als die andren&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren. Außerdem haben Stirling-Motoren weniger&lt;br /&gt;
Verschleißerscheinungen als die andren und sind auch wegen ihres einfachen&lt;br /&gt;
Grundprinzips weniger von Ausfällen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nachteile''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kosten für einen leistungsfähigen Stirling-Motor sind noch relativ&lt;br /&gt;
hoch, dies sollte aber durch hoffentlich baldige Serienproduktionen&lt;br /&gt;
verbessert werden. Das Verhältnis Watt/kg ist auch noch relativ hoch,&lt;br /&gt;
daran wird natürlich gearbeitet. Sie können leider nicht sofort&lt;br /&gt;
„anspringen“ wie man es von Autos gewöhnt ist sondern brauchen mindestens&lt;br /&gt;
ca. 30s bis das Gas heiß ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gegenwart und Zukunft''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stirling-Motoren sind momentan noch kaum im Einsatz. Weltweit gib aber&lt;br /&gt;
viele Forschungsprojekte und schon viel funktionierende Prototypen. Die&lt;br /&gt;
Möglichkeiten ihn zu nutzen sind fast unbegrenzt. Die einzige&lt;br /&gt;
Schwachstelle ist noch der Preis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Diverse Internetseiten vor allem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- http://www.wikipedia.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Das Große Buch der Physik“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- http://www.jenni.ch&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Inge</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Stirling&amp;diff=29263</id>
		<title>Stirling</title>
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				<updated>2008-04-04T06:41:05Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Inge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Der Stirling-Motor''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zur Geschichte''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stirling-Motor wurde 1816 von dem Engländer Robert Stirling erfunden. Er&lt;br /&gt;
ist damit der älteste Motor nach der Dampfmaschine. Der Stirling-Motor war&lt;br /&gt;
zu dieser Zeit relativ weit verbreitet. Er hatte gegenüber den frühen&lt;br /&gt;
Dampfmaschinen den Vorteil, dass er praktisch nicht explodieren konnte.&lt;br /&gt;
Mit der Erfindung des Otto- und Dieselmotors geriet er mehr oder weniger&lt;br /&gt;
in Vergessenheit, unteranderem da er zu dieser Zeit einfach weniger&lt;br /&gt;
Leistung, als die anderen Motoren hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1940 begann der Niederländische Konzern Philips verstärkt im Bereich&lt;br /&gt;
der Heißgasmotoren zu forschen. Trotz vieler Patente auf diesem Gebiet kam&lt;br /&gt;
es nie zu größeren Serienproduktionen und auch heute zeigt der Konzern&lt;br /&gt;
kein Interesse daran. Während der Ölkrise in den 70gern entwickelte die&lt;br /&gt;
Firma Ford ein Auto mit einem Stirling-Motor es kam aber nie auf den&lt;br /&gt;
Markt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Leistungsfähige Prototypen in den Labors vieler Firmen und&lt;br /&gt;
Institute stehen, fristet der Stirling-Motor ein Schattendasein.&lt;br /&gt;
Serienproduktionen gibt es nur in einem Bereich: kleine Modelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Physikalische Prinzip''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...ist einfach aber genial. Wenn man ein Gas erhitzt dehnt es sich aus und&lt;br /&gt;
wenn man es abkühlt zieht es sich zusammen. Wenn sich dieses Gas in einem&lt;br /&gt;
Zylinder mit einem Kolben befindet drückt es den Kolben beim Erhitzten&lt;br /&gt;
heraus und zieht in beim abkühlen wieder hinein. Schon wäre ein Motor&lt;br /&gt;
erschaffen (Fig 1-3). Es ist aber technisch gesehen sehr ungeschickt eine&lt;br /&gt;
Stelle abwechselnd zu kühlen und zu erwärmen. Deshalb werden durch 1&lt;br /&gt;
Kolben 2 Arbeitsräume voneinander getrennt. Nun wird an einer Stelle&lt;br /&gt;
ständig gekühlt und an der anderen ständig erwärmt. Damit das Gas zwischen&lt;br /&gt;
den beiden Arbeitsräumen zirkulieren kann braucht man noch einen zweiten&lt;br /&gt;
Kolben, der sich phasenverschoben zum ersten bewegen muss. Es ist möglich,&lt;br /&gt;
dass sich beide Kolben in einem oder zwei Zylindern befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:stirlingmotor.jpg]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Arbeitsgas durchläuft also nacheinander folgen Phasen&lt;br /&gt;
(Stirling-Prozess): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) erhitzen Das Gas wird Arbeitsraum 1 erhitzt = es dehnt sich aus und&lt;br /&gt;
verrichte mechanische Arbeit und bewegt sich dabei zum Teil schon in den&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 2. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) ausdehnen Die Wärmezufuhr wird unterbrochen (das Gas in Arbeitsraum 2)&lt;br /&gt;
das Gas verrichtet weiterhin Arbeit nun aber auf Kosten seiner inneren&lt;br /&gt;
Energie = es kühlt ab. Die in Schritt 1. zugeführte Wärme wurde bis jetzt&lt;br /&gt;
(wenn man Strahlung, Reibung usw. vernachlässigt) vollständig in Arbeit&lt;br /&gt;
umgewandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) kühlen Der Kolben in Arbeitsraum 2 presst mit Teilen, der eben&lt;br /&gt;
gewonnen Energie, das Arbeitsgas zusammen. Diese Energie, die sich in&lt;br /&gt;
Wärme umwandelt, geht verloren = wird „weggekühlt“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) komprimieren Durch die Kühlung entsteht ein Unterdruck der Kolben wird&lt;br /&gt;
ganz in Arbeitsraum 2 hineingezogen. Das Gas bewegt sich dabei zurück in&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 1. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptunterschied zu Otto, Diesel und Co besteht darin, dass die Wärme&lt;br /&gt;
nicht bei einer explosiven Verbrennung von Treibstoff im Zylinder erzeugt&lt;br /&gt;
wird sondern die Wärme von außen zugeführt wird. Daher wird das Gas im&lt;br /&gt;
Motor auch nicht verbraucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann den Stirling-Prozess auch umkehren um eine Wärmepumpe zu&lt;br /&gt;
erhalten. Eine Wärmepumpe „pumpt“ Wärme vom kalten Arbeitsraum in den&lt;br /&gt;
warme und verbraucht dabei mechanische Energie. Man muss dazu einfach die&lt;br /&gt;
Kolben bewegen, nun wird anstatt dem Wärmereservat Energie zu entziehen&lt;br /&gt;
und teilweise an ein kühleres abgeben und teilweise in mechanische Energie&lt;br /&gt;
umzuwandeln, vom kalten Reservat Energie entzogen und an das Wärme&lt;br /&gt;
Reservat weitergeben. So wird kann ein Raum mit Hilfe von Arbeit gekühlt. &lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
Der Wirkungsgrad''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Französische Ingenieur Sadi Carnot (1796-1832) erkannte, dass bei&lt;br /&gt;
periodischen Wärmekraftmaschinen immer ein Teil der Energie verloren gehen&lt;br /&gt;
muss - auch wenn idealisierte Bedingungen annimmt (keine Reibung usw.) man&lt;br /&gt;
aber den Maximalen Wirkungsgrad bei einem bestimmten Kreisprozess erreicht&lt;br /&gt;
(Carnot-Prozess). Der Stirling-Prozess erreicht am ehesten den idealen&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess. Somit sind Stirling-Motoren theoretisch in der Lage den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschinen zu erreichen. Aus dem&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess leitet sich eine Formel für den Wirkungsgrad ab (Reibung&lt;br /&gt;
usw. wird vernachlässigt): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h=1 - (T1 / T2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h steht für den Wirkungsgrad, T1 die Temperatur mit der gekühlt wird und&lt;br /&gt;
T2 die Temperatur mit der erwärmt wird (in °K). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dieser Formel ergibt sich das der Wirkungsgrad bei steigt wird wenn&lt;br /&gt;
die Differenz aus T1 und T2 größer wird. Tatsächlich ist es so, dass&lt;br /&gt;
heutige Heißgasmotoren ihre Abeitsgase mit bis zu 750°C erwärmen. Diese&lt;br /&gt;
Motoren übertreffen in der Tat mit ca. 45% den Wirkungsgrad von&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren wie Diesel und Otto. Es sind übrigens noch höhere&lt;br /&gt;
Temperaturen in Planung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich spielen unerwünschte Dinge wie Reibung und Abwärme auch beim&lt;br /&gt;
Stirling-Motor eine Rolle. Diese zu reduzieren versucht man bei allen&lt;br /&gt;
Maschinen. Es gib beim Stirling-Motor allerdings noch etwas andres das zum&lt;br /&gt;
Wirkungsgrad beiträgt. Der Regenerator. Als Regenerator könnte zum&lt;br /&gt;
Beispiel ein Drahtgeflecht dienen, dass an der Stelle angebracht ist wo&lt;br /&gt;
das Arbeitsgas von einem Arbeitsraum in den Anderen strömt. Wenn das Gas&lt;br /&gt;
vom heißen in den kalten Bereich kommt gibt es Wärme an den Draht ab und&lt;br /&gt;
tritt dann schon leicht gekühlt in den kalten Bereich ein. Wenn es kalt&lt;br /&gt;
wieder in den warmen Bereich zurückströmt nimmt es die Energie wieder auf&lt;br /&gt;
um muss nicht mehr ganz so stark erhitzt werden. So wird Energie gespart&lt;br /&gt;
und die Effizienz gesteigert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Vorteile''' &lt;br /&gt;
...liegen auf der Hand. Mit dem Stirling-Motor kann man jede beliebige&lt;br /&gt;
Wärmequelle zur Energiegewinnung nutzen von allen Verbrennungsarten (nicht&lt;br /&gt;
nur Öl und Kohle) über Solare Energie und die Abwärme von Industrieanlagen&lt;br /&gt;
bis zu Erdwärme (Heiße Quellen...). Er hat, wie oben ausgeführt, den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschienen. Wenn man einen Rohstoff&lt;br /&gt;
als Wärmequelle nutzt so produziert dieser, da er nicht explosionsartig&lt;br /&gt;
verbrannt wird viel weniger Schadstoffe wie z.B. Kohlenstoffmonooxid.&lt;br /&gt;
Deshalb hat er auch einen viel ruhigeren und leiseren Lauf als die andren&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren. Außerdem haben Stirling-Motoren weniger&lt;br /&gt;
Verschleißerscheinungen als die andren und sind auch wegen ihres einfachen&lt;br /&gt;
Grundprinzips weniger von Ausfällen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nachteile''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kosten für einen leistungsfähigen Stirling-Motor sind noch relativ&lt;br /&gt;
hoch, dies sollte aber durch hoffentlich baldige Serienproduktionen&lt;br /&gt;
verbessert werden. Das Verhältnis Watt/kg ist auch noch relativ hoch,&lt;br /&gt;
daran wird natürlich gearbeitet. Sie können leider nicht sofort&lt;br /&gt;
„anspringen“ wie man es von Autos gewöhnt ist sondern brauchen mindestens&lt;br /&gt;
ca. 30s bis das Gas heiß ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gegenwart und Zukunft''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stirling-Motoren sind momentan noch kaum im Einsatz. Weltweit gib aber&lt;br /&gt;
viele Forschungsprojekte und schon viel funktionierende Prototypen. Die&lt;br /&gt;
Möglichkeiten ihn zu nutzen sind fast unbegrenzt. Die einzige&lt;br /&gt;
Schwachstelle ist noch der Preis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Diverse Internetseiten vor allem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- http://www.wikipedia.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Das Große Buch der Physik“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- http://www.jenni.ch&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Inge</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Stirling&amp;diff=29258</id>
		<title>Stirling</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Stirling&amp;diff=29258"/>
				<updated>2008-04-04T06:38:16Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Inge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Der Stirling-Motor''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zur Geschichte''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stirling-Motor (auch Heißluft- oder Heißgasmotor genannt) ist schon&lt;br /&gt;
1816 von dem englischen Geistlichen Robert Stirling erfunden worden. Er&lt;br /&gt;
ist damit der älteste Motor nach der Dampfmaschine. Der Stirling-Motor war&lt;br /&gt;
zu dieser Zeit relativ weit verbreitet. Er hatte gegenüber den frühen&lt;br /&gt;
Dampfmaschinen den Vorteil, dass er praktisch nicht explodieren konnte.&lt;br /&gt;
Mit der Erfindung des Otto- und Dieselmotors geriet er mehr oder weniger&lt;br /&gt;
in Vergessenheit, unteranderem da er zu dieser Zeit einfach weniger&lt;br /&gt;
Leistung, als die anderen Motoren hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1940 begann der Niederländische Konzern Philips verstärkt im Bereich&lt;br /&gt;
der Heißgasmotoren zu forschen. Trotz vieler Patente auf diesem Gebiet kam&lt;br /&gt;
es nie zu größeren Serienproduktionen und auch heute zeigt der Konzern&lt;br /&gt;
kein Interesse daran. Während der Ölkrise in den 70gern entwickelte die&lt;br /&gt;
Firma Ford ein Auto mit einem Stirling-Motor es kam aber nie auf den&lt;br /&gt;
Markt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Leistungsfähige Prototypen in den Labors vieler Firmen und&lt;br /&gt;
Institute stehen, fristet der Stirling-Motor ein Schattendasein.&lt;br /&gt;
Serienproduktionen gibt es nur in einem Bereich: kleine Modelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Physikalische Prinzip''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...ist einfach aber genial. Wenn man ein Gas erhitzt dehnt es sich aus und&lt;br /&gt;
wenn man es abkühlt zieht es sich zusammen. Wenn sich dieses Gas in einem&lt;br /&gt;
Zylinder mit einem Kolben befindet drückt es den Kolben beim Erhitzten&lt;br /&gt;
heraus und zieht in beim abkühlen wieder hinein. Schon wäre ein Motor&lt;br /&gt;
erschaffen (Fig 1-3). Es ist aber technisch gesehen sehr ungeschickt eine&lt;br /&gt;
Stelle abwechselnd zu kühlen und zu erwärmen. Deshalb werden durch 1&lt;br /&gt;
Kolben 2 Arbeitsräume voneinander getrennt. Nun wird an einer Stelle&lt;br /&gt;
ständig gekühlt und an der anderen ständig erwärmt. Damit das Gas zwischen&lt;br /&gt;
den beiden Arbeitsräumen zirkulieren kann braucht man noch einen zweiten&lt;br /&gt;
Kolben, der sich phasenverschoben zum ersten bewegen muss. Es ist möglich,&lt;br /&gt;
dass sich beide Kolben in einem oder zwei Zylindern befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:stirlingmotor.jpg]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Arbeitsgas durchläuft also nacheinander folgen Phasen&lt;br /&gt;
(Stirling-Prozess): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) erhitzen Das Gas wird Arbeitsraum 1 erhitzt = es dehnt sich aus und&lt;br /&gt;
verrichte mechanische Arbeit und bewegt sich dabei zum Teil schon in den&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 2. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) ausdehnen Die Wärmezufuhr wird unterbrochen (das Gas in Arbeitsraum 2)&lt;br /&gt;
das Gas verrichtet weiterhin Arbeit nun aber auf Kosten seiner inneren&lt;br /&gt;
Energie = es kühlt ab. Die in Schritt 1. zugeführte Wärme wurde bis jetzt&lt;br /&gt;
(wenn man Strahlung, Reibung usw. vernachlässigt) vollständig in Arbeit&lt;br /&gt;
umgewandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) kühlen Der Kolben in Arbeitsraum 2 presst mit Teilen, der eben&lt;br /&gt;
gewonnen Energie, das Arbeitsgas zusammen. Diese Energie, die sich in&lt;br /&gt;
Wärme umwandelt, geht verloren = wird „weggekühlt“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) komprimieren Durch die Kühlung entsteht ein Unterdruck der Kolben wird&lt;br /&gt;
ganz in Arbeitsraum 2 hineingezogen. Das Gas bewegt sich dabei zurück in&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 1. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptunterschied zu Otto, Diesel und Co besteht darin, dass die Wärme&lt;br /&gt;
nicht bei einer explosiven Verbrennung von Treibstoff im Zylinder erzeugt&lt;br /&gt;
wird sondern die Wärme von außen zugeführt wird. Daher wird das Gas im&lt;br /&gt;
Motor auch nicht verbraucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann den Stirling-Prozess auch umkehren um eine Wärmepumpe zu&lt;br /&gt;
erhalten. Eine Wärmepumpe „pumpt“ Wärme vom kalten Arbeitsraum in den&lt;br /&gt;
warme und verbraucht dabei mechanische Energie. Man muss dazu einfach die&lt;br /&gt;
Kolben bewegen, nun wird anstatt dem Wärmereservat Energie zu entziehen&lt;br /&gt;
und teilweise an ein kühleres abgeben und teilweise in mechanische Energie&lt;br /&gt;
umzuwandeln, vom kalten Reservat Energie entzogen und an das Wärme&lt;br /&gt;
Reservat weitergeben. So wird kann ein Raum mit Hilfe von Arbeit gekühlt. &lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
Der Wirkungsgrad''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Französische Ingenieur Sadi Carnot (1796-1832) erkannte, dass bei&lt;br /&gt;
periodischen Wärmekraftmaschinen immer ein Teil der Energie verloren gehen&lt;br /&gt;
muss - auch wenn idealisierte Bedingungen annimmt (keine Reibung usw.) man&lt;br /&gt;
aber den Maximalen Wirkungsgrad bei einem bestimmten Kreisprozess erreicht&lt;br /&gt;
(Carnot-Prozess). Der Stirling-Prozess erreicht am ehesten den idealen&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess. Somit sind Stirling-Motoren theoretisch in der Lage den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschinen zu erreichen. Aus dem&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess leitet sich eine Formel für den Wirkungsgrad ab (Reibung&lt;br /&gt;
usw. wird vernachlässigt): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h=1 - (T1 / T2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h steht für den Wirkungsgrad, T1 die Temperatur mit der gekühlt wird und&lt;br /&gt;
T2 die Temperatur mit der erwärmt wird (in °K). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dieser Formel ergibt sich das der Wirkungsgrad bei steigt wird wenn&lt;br /&gt;
die Differenz aus T1 und T2 größer wird. Tatsächlich ist es so, dass&lt;br /&gt;
heutige Heißgasmotoren ihre Abeitsgase mit bis zu 750°C erwärmen. Diese&lt;br /&gt;
Motoren übertreffen in der Tat mit ca. 45% den Wirkungsgrad von&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren wie Diesel und Otto. Es sind übrigens noch höhere&lt;br /&gt;
Temperaturen in Planung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich spielen unerwünschte Dinge wie Reibung und Abwärme auch beim&lt;br /&gt;
Stirling-Motor eine Rolle. Diese zu reduzieren versucht man bei allen&lt;br /&gt;
Maschinen. Es gib beim Stirling-Motor allerdings noch etwas andres das zum&lt;br /&gt;
Wirkungsgrad beiträgt. Der Regenerator. Als Regenerator könnte zum&lt;br /&gt;
Beispiel ein Drahtgeflecht dienen, dass an der Stelle angebracht ist wo&lt;br /&gt;
das Arbeitsgas von einem Arbeitsraum in den Anderen strömt. Wenn das Gas&lt;br /&gt;
vom heißen in den kalten Bereich kommt gibt es Wärme an den Draht ab und&lt;br /&gt;
tritt dann schon leicht gekühlt in den kalten Bereich ein. Wenn es kalt&lt;br /&gt;
wieder in den warmen Bereich zurückströmt nimmt es die Energie wieder auf&lt;br /&gt;
um muss nicht mehr ganz so stark erhitzt werden. So wird Energie gespart&lt;br /&gt;
und die Effizienz gesteigert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Vorteile''' &lt;br /&gt;
...liegen auf der Hand. Mit dem Stirling-Motor kann man jede beliebige&lt;br /&gt;
Wärmequelle zur Energiegewinnung nutzen von allen Verbrennungsarten (nicht&lt;br /&gt;
nur Öl und Kohle) über Solare Energie und die Abwärme von Industrieanlagen&lt;br /&gt;
bis zu Erdwärme (Heiße Quellen...). Er hat, wie oben ausgeführt, den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschienen. Wenn man einen Rohstoff&lt;br /&gt;
als Wärmequelle nutzt so produziert dieser, da er nicht explosionsartig&lt;br /&gt;
verbrannt wird viel weniger Schadstoffe wie z.B. Kohlenstoffmonooxid.&lt;br /&gt;
Deshalb hat er auch einen viel ruhigeren und leiseren Lauf als die andren&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren. Außerdem haben Stirling-Motoren weniger&lt;br /&gt;
Verschleißerscheinungen als die andren und sind auch wegen ihres einfachen&lt;br /&gt;
Grundprinzips weniger von Ausfällen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nachteile''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kosten für einen leistungsfähigen Stirling-Motor sind noch relativ&lt;br /&gt;
hoch, dies sollte aber durch hoffentlich baldige Serienproduktionen&lt;br /&gt;
verbessert werden. Das Verhältnis Watt/kg ist auch noch relativ hoch,&lt;br /&gt;
daran wird natürlich gearbeitet. Sie können leider nicht sofort&lt;br /&gt;
„anspringen“ wie man es von Autos gewöhnt ist sondern brauchen mindestens&lt;br /&gt;
ca. 30s bis das Gas heiß ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gegenwart und Zukunft''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stirling-Motoren sind momentan noch kaum im Einsatz. Weltweit gib aber&lt;br /&gt;
viele Forschungsprojekte und schon viel funktionierende Prototypen. Die&lt;br /&gt;
Möglichkeiten ihn zu nutzen sind fast unbegrenzt. Die einzige&lt;br /&gt;
Schwachstelle ist noch der Preis.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Inge</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Stirling&amp;diff=29257</id>
		<title>Stirling</title>
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				<updated>2008-04-04T06:37:58Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Inge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Der Stirling-Motor''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zur Geschichte''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stirling-Motor (auch Heißluft- oder Heißgasmotor genannt) ist schon&lt;br /&gt;
1816 von dem englischen Geistlichen Robert Stirling erfunden worden. Er&lt;br /&gt;
ist damit der älteste Motor nach der Dampfmaschine. Der Stirling-Motor war&lt;br /&gt;
zu dieser Zeit relativ weit verbreitet. Er hatte gegenüber den frühen&lt;br /&gt;
Dampfmaschinen den Vorteil, dass er praktisch nicht explodieren konnte.&lt;br /&gt;
Mit der Erfindung des Otto- und Dieselmotors geriet er mehr oder weniger&lt;br /&gt;
in Vergessenheit, unteranderem da er zu dieser Zeit einfach weniger&lt;br /&gt;
Leistung, als die anderen Motoren hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1940 begann der Niederländische Konzern Philips verstärkt im Bereich&lt;br /&gt;
der Heißgasmotoren zu forschen. Trotz vieler Patente auf diesem Gebiet kam&lt;br /&gt;
es nie zu größeren Serienproduktionen und auch heute zeigt der Konzern&lt;br /&gt;
kein Interesse daran. Während der Ölkrise in den 70gern entwickelte die&lt;br /&gt;
Firma Ford ein Auto mit einem Stirling-Motor es kam aber nie auf den&lt;br /&gt;
Markt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Leistungsfähige Prototypen in den Labors vieler Firmen und&lt;br /&gt;
Institute stehen, fristet der Stirling-Motor ein Schattendasein.&lt;br /&gt;
Serienproduktionen gibt es nur in einem Bereich: kleine Modelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Physikalische Prinzip''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...ist einfach aber genial. Wenn man ein Gas erhitzt dehnt es sich aus und&lt;br /&gt;
wenn man es abkühlt zieht es sich zusammen. Wenn sich dieses Gas in einem&lt;br /&gt;
Zylinder mit einem Kolben befindet drückt es den Kolben beim Erhitzten&lt;br /&gt;
heraus und zieht in beim abkühlen wieder hinein. Schon wäre ein Motor&lt;br /&gt;
erschaffen (Fig 1-3). Es ist aber technisch gesehen sehr ungeschickt eine&lt;br /&gt;
Stelle abwechselnd zu kühlen und zu erwärmen. Deshalb werden durch 1&lt;br /&gt;
Kolben 2 Arbeitsräume voneinander getrennt. Nun wird an einer Stelle&lt;br /&gt;
ständig gekühlt und an der anderen ständig erwärmt. Damit das Gas zwischen&lt;br /&gt;
den beiden Arbeitsräumen zirkulieren kann braucht man noch einen zweiten&lt;br /&gt;
Kolben, der sich phasenverschoben zum ersten bewegen muss. Es ist möglich,&lt;br /&gt;
dass sich beide Kolben in einem oder zwei Zylindern befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:stirlingmotor.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Arbeitsgas durchläuft also nacheinander folgen Phasen&lt;br /&gt;
(Stirling-Prozess): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) erhitzen Das Gas wird Arbeitsraum 1 erhitzt = es dehnt sich aus und&lt;br /&gt;
verrichte mechanische Arbeit und bewegt sich dabei zum Teil schon in den&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 2. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) ausdehnen Die Wärmezufuhr wird unterbrochen (das Gas in Arbeitsraum 2)&lt;br /&gt;
das Gas verrichtet weiterhin Arbeit nun aber auf Kosten seiner inneren&lt;br /&gt;
Energie = es kühlt ab. Die in Schritt 1. zugeführte Wärme wurde bis jetzt&lt;br /&gt;
(wenn man Strahlung, Reibung usw. vernachlässigt) vollständig in Arbeit&lt;br /&gt;
umgewandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) kühlen Der Kolben in Arbeitsraum 2 presst mit Teilen, der eben&lt;br /&gt;
gewonnen Energie, das Arbeitsgas zusammen. Diese Energie, die sich in&lt;br /&gt;
Wärme umwandelt, geht verloren = wird „weggekühlt“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) komprimieren Durch die Kühlung entsteht ein Unterdruck der Kolben wird&lt;br /&gt;
ganz in Arbeitsraum 2 hineingezogen. Das Gas bewegt sich dabei zurück in&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 1. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptunterschied zu Otto, Diesel und Co besteht darin, dass die Wärme&lt;br /&gt;
nicht bei einer explosiven Verbrennung von Treibstoff im Zylinder erzeugt&lt;br /&gt;
wird sondern die Wärme von außen zugeführt wird. Daher wird das Gas im&lt;br /&gt;
Motor auch nicht verbraucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann den Stirling-Prozess auch umkehren um eine Wärmepumpe zu&lt;br /&gt;
erhalten. Eine Wärmepumpe „pumpt“ Wärme vom kalten Arbeitsraum in den&lt;br /&gt;
warme und verbraucht dabei mechanische Energie. Man muss dazu einfach die&lt;br /&gt;
Kolben bewegen, nun wird anstatt dem Wärmereservat Energie zu entziehen&lt;br /&gt;
und teilweise an ein kühleres abgeben und teilweise in mechanische Energie&lt;br /&gt;
umzuwandeln, vom kalten Reservat Energie entzogen und an das Wärme&lt;br /&gt;
Reservat weitergeben. So wird kann ein Raum mit Hilfe von Arbeit gekühlt. &lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
Der Wirkungsgrad''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Französische Ingenieur Sadi Carnot (1796-1832) erkannte, dass bei&lt;br /&gt;
periodischen Wärmekraftmaschinen immer ein Teil der Energie verloren gehen&lt;br /&gt;
muss - auch wenn idealisierte Bedingungen annimmt (keine Reibung usw.) man&lt;br /&gt;
aber den Maximalen Wirkungsgrad bei einem bestimmten Kreisprozess erreicht&lt;br /&gt;
(Carnot-Prozess). Der Stirling-Prozess erreicht am ehesten den idealen&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess. Somit sind Stirling-Motoren theoretisch in der Lage den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschinen zu erreichen. Aus dem&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess leitet sich eine Formel für den Wirkungsgrad ab (Reibung&lt;br /&gt;
usw. wird vernachlässigt): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h=1 - (T1 / T2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h steht für den Wirkungsgrad, T1 die Temperatur mit der gekühlt wird und&lt;br /&gt;
T2 die Temperatur mit der erwärmt wird (in °K). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dieser Formel ergibt sich das der Wirkungsgrad bei steigt wird wenn&lt;br /&gt;
die Differenz aus T1 und T2 größer wird. Tatsächlich ist es so, dass&lt;br /&gt;
heutige Heißgasmotoren ihre Abeitsgase mit bis zu 750°C erwärmen. Diese&lt;br /&gt;
Motoren übertreffen in der Tat mit ca. 45% den Wirkungsgrad von&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren wie Diesel und Otto. Es sind übrigens noch höhere&lt;br /&gt;
Temperaturen in Planung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich spielen unerwünschte Dinge wie Reibung und Abwärme auch beim&lt;br /&gt;
Stirling-Motor eine Rolle. Diese zu reduzieren versucht man bei allen&lt;br /&gt;
Maschinen. Es gib beim Stirling-Motor allerdings noch etwas andres das zum&lt;br /&gt;
Wirkungsgrad beiträgt. Der Regenerator. Als Regenerator könnte zum&lt;br /&gt;
Beispiel ein Drahtgeflecht dienen, dass an der Stelle angebracht ist wo&lt;br /&gt;
das Arbeitsgas von einem Arbeitsraum in den Anderen strömt. Wenn das Gas&lt;br /&gt;
vom heißen in den kalten Bereich kommt gibt es Wärme an den Draht ab und&lt;br /&gt;
tritt dann schon leicht gekühlt in den kalten Bereich ein. Wenn es kalt&lt;br /&gt;
wieder in den warmen Bereich zurückströmt nimmt es die Energie wieder auf&lt;br /&gt;
um muss nicht mehr ganz so stark erhitzt werden. So wird Energie gespart&lt;br /&gt;
und die Effizienz gesteigert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Vorteile''' &lt;br /&gt;
...liegen auf der Hand. Mit dem Stirling-Motor kann man jede beliebige&lt;br /&gt;
Wärmequelle zur Energiegewinnung nutzen von allen Verbrennungsarten (nicht&lt;br /&gt;
nur Öl und Kohle) über Solare Energie und die Abwärme von Industrieanlagen&lt;br /&gt;
bis zu Erdwärme (Heiße Quellen...). Er hat, wie oben ausgeführt, den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschienen. Wenn man einen Rohstoff&lt;br /&gt;
als Wärmequelle nutzt so produziert dieser, da er nicht explosionsartig&lt;br /&gt;
verbrannt wird viel weniger Schadstoffe wie z.B. Kohlenstoffmonooxid.&lt;br /&gt;
Deshalb hat er auch einen viel ruhigeren und leiseren Lauf als die andren&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren. Außerdem haben Stirling-Motoren weniger&lt;br /&gt;
Verschleißerscheinungen als die andren und sind auch wegen ihres einfachen&lt;br /&gt;
Grundprinzips weniger von Ausfällen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nachteile''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kosten für einen leistungsfähigen Stirling-Motor sind noch relativ&lt;br /&gt;
hoch, dies sollte aber durch hoffentlich baldige Serienproduktionen&lt;br /&gt;
verbessert werden. Das Verhältnis Watt/kg ist auch noch relativ hoch,&lt;br /&gt;
daran wird natürlich gearbeitet. Sie können leider nicht sofort&lt;br /&gt;
„anspringen“ wie man es von Autos gewöhnt ist sondern brauchen mindestens&lt;br /&gt;
ca. 30s bis das Gas heiß ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gegenwart und Zukunft''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stirling-Motoren sind momentan noch kaum im Einsatz. Weltweit gib aber&lt;br /&gt;
viele Forschungsprojekte und schon viel funktionierende Prototypen. Die&lt;br /&gt;
Möglichkeiten ihn zu nutzen sind fast unbegrenzt. Die einzige&lt;br /&gt;
Schwachstelle ist noch der Preis.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Inge</name></author>	</entry>

	<entry>
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		<title>Datei:Stirlingmotor.jpg</title>
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				<updated>2008-04-04T06:37:02Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Inge: hat eine neue Version von „Bild:Stirlingmotor.jpg“ hochgeladen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Inge</name></author>	</entry>

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		<title>Stirling</title>
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				<updated>2008-04-04T06:36:16Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Inge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Der Stirling-Motor''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zur Geschichte''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stirling-Motor (auch Heißluft- oder Heißgasmotor genannt) ist schon&lt;br /&gt;
1816 von dem englischen Geistlichen Robert Stirling erfunden worden. Er&lt;br /&gt;
ist damit der älteste Motor nach der Dampfmaschine. Der Stirling-Motor war&lt;br /&gt;
zu dieser Zeit relativ weit verbreitet. Er hatte gegenüber den frühen&lt;br /&gt;
Dampfmaschinen den Vorteil, dass er praktisch nicht explodieren konnte.&lt;br /&gt;
Mit der Erfindung des Otto- und Dieselmotors geriet er mehr oder weniger&lt;br /&gt;
in Vergessenheit, unteranderem da er zu dieser Zeit einfach weniger&lt;br /&gt;
Leistung, als die anderen Motoren hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1940 begann der Niederländische Konzern Philips verstärkt im Bereich&lt;br /&gt;
der Heißgasmotoren zu forschen. Trotz vieler Patente auf diesem Gebiet kam&lt;br /&gt;
es nie zu größeren Serienproduktionen und auch heute zeigt der Konzern&lt;br /&gt;
kein Interesse daran. Während der Ölkrise in den 70gern entwickelte die&lt;br /&gt;
Firma Ford ein Auto mit einem Stirling-Motor es kam aber nie auf den&lt;br /&gt;
Markt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Leistungsfähige Prototypen in den Labors vieler Firmen und&lt;br /&gt;
Institute stehen, fristet der Stirling-Motor ein Schattendasein.&lt;br /&gt;
Serienproduktionen gibt es nur in einem Bereich: kleine Modelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Physikalische Prinzip''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...ist einfach aber genial. Wenn man ein Gas erhitzt dehnt es sich aus und&lt;br /&gt;
wenn man es abkühlt zieht es sich zusammen. Wenn sich dieses Gas in einem&lt;br /&gt;
Zylinder mit einem Kolben befindet drückt es den Kolben beim Erhitzten&lt;br /&gt;
heraus und zieht in beim abkühlen wieder hinein. Schon wäre ein Motor&lt;br /&gt;
erschaffen (Fig 1-3). Es ist aber technisch gesehen sehr ungeschickt eine&lt;br /&gt;
Stelle abwechselnd zu kühlen und zu erwärmen. Deshalb werden durch 1&lt;br /&gt;
Kolben 2 Arbeitsräume voneinander getrennt. Nun wird an einer Stelle&lt;br /&gt;
ständig gekühlt und an der anderen ständig erwärmt. Damit das Gas zwischen&lt;br /&gt;
den beiden Arbeitsräumen zirkulieren kann braucht man noch einen zweiten&lt;br /&gt;
Kolben, der sich phasenverschoben zum ersten bewegen muss. Es ist möglich,&lt;br /&gt;
dass sich beide Kolben in einem oder zwei Zylindern befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:sterlingmotor.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Arbeitsgas durchläuft also nacheinander folgen Phasen&lt;br /&gt;
(Stirling-Prozess): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) erhitzen Das Gas wird Arbeitsraum 1 erhitzt = es dehnt sich aus und&lt;br /&gt;
verrichte mechanische Arbeit und bewegt sich dabei zum Teil schon in den&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 2. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) ausdehnen Die Wärmezufuhr wird unterbrochen (das Gas in Arbeitsraum 2)&lt;br /&gt;
das Gas verrichtet weiterhin Arbeit nun aber auf Kosten seiner inneren&lt;br /&gt;
Energie = es kühlt ab. Die in Schritt 1. zugeführte Wärme wurde bis jetzt&lt;br /&gt;
(wenn man Strahlung, Reibung usw. vernachlässigt) vollständig in Arbeit&lt;br /&gt;
umgewandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) kühlen Der Kolben in Arbeitsraum 2 presst mit Teilen, der eben&lt;br /&gt;
gewonnen Energie, das Arbeitsgas zusammen. Diese Energie, die sich in&lt;br /&gt;
Wärme umwandelt, geht verloren = wird „weggekühlt“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) komprimieren Durch die Kühlung entsteht ein Unterdruck der Kolben wird&lt;br /&gt;
ganz in Arbeitsraum 2 hineingezogen. Das Gas bewegt sich dabei zurück in&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 1. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptunterschied zu Otto, Diesel und Co besteht darin, dass die Wärme&lt;br /&gt;
nicht bei einer explosiven Verbrennung von Treibstoff im Zylinder erzeugt&lt;br /&gt;
wird sondern die Wärme von außen zugeführt wird. Daher wird das Gas im&lt;br /&gt;
Motor auch nicht verbraucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann den Stirling-Prozess auch umkehren um eine Wärmepumpe zu&lt;br /&gt;
erhalten. Eine Wärmepumpe „pumpt“ Wärme vom kalten Arbeitsraum in den&lt;br /&gt;
warme und verbraucht dabei mechanische Energie. Man muss dazu einfach die&lt;br /&gt;
Kolben bewegen, nun wird anstatt dem Wärmereservat Energie zu entziehen&lt;br /&gt;
und teilweise an ein kühleres abgeben und teilweise in mechanische Energie&lt;br /&gt;
umzuwandeln, vom kalten Reservat Energie entzogen und an das Wärme&lt;br /&gt;
Reservat weitergeben. So wird kann ein Raum mit Hilfe von Arbeit gekühlt. &lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
Der Wirkungsgrad''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Französische Ingenieur Sadi Carnot (1796-1832) erkannte, dass bei&lt;br /&gt;
periodischen Wärmekraftmaschinen immer ein Teil der Energie verloren gehen&lt;br /&gt;
muss - auch wenn idealisierte Bedingungen annimmt (keine Reibung usw.) man&lt;br /&gt;
aber den Maximalen Wirkungsgrad bei einem bestimmten Kreisprozess erreicht&lt;br /&gt;
(Carnot-Prozess). Der Stirling-Prozess erreicht am ehesten den idealen&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess. Somit sind Stirling-Motoren theoretisch in der Lage den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschinen zu erreichen. Aus dem&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess leitet sich eine Formel für den Wirkungsgrad ab (Reibung&lt;br /&gt;
usw. wird vernachlässigt): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h=1 - (T1 / T2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h steht für den Wirkungsgrad, T1 die Temperatur mit der gekühlt wird und&lt;br /&gt;
T2 die Temperatur mit der erwärmt wird (in °K). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dieser Formel ergibt sich das der Wirkungsgrad bei steigt wird wenn&lt;br /&gt;
die Differenz aus T1 und T2 größer wird. Tatsächlich ist es so, dass&lt;br /&gt;
heutige Heißgasmotoren ihre Abeitsgase mit bis zu 750°C erwärmen. Diese&lt;br /&gt;
Motoren übertreffen in der Tat mit ca. 45% den Wirkungsgrad von&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren wie Diesel und Otto. Es sind übrigens noch höhere&lt;br /&gt;
Temperaturen in Planung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich spielen unerwünschte Dinge wie Reibung und Abwärme auch beim&lt;br /&gt;
Stirling-Motor eine Rolle. Diese zu reduzieren versucht man bei allen&lt;br /&gt;
Maschinen. Es gib beim Stirling-Motor allerdings noch etwas andres das zum&lt;br /&gt;
Wirkungsgrad beiträgt. Der Regenerator. Als Regenerator könnte zum&lt;br /&gt;
Beispiel ein Drahtgeflecht dienen, dass an der Stelle angebracht ist wo&lt;br /&gt;
das Arbeitsgas von einem Arbeitsraum in den Anderen strömt. Wenn das Gas&lt;br /&gt;
vom heißen in den kalten Bereich kommt gibt es Wärme an den Draht ab und&lt;br /&gt;
tritt dann schon leicht gekühlt in den kalten Bereich ein. Wenn es kalt&lt;br /&gt;
wieder in den warmen Bereich zurückströmt nimmt es die Energie wieder auf&lt;br /&gt;
um muss nicht mehr ganz so stark erhitzt werden. So wird Energie gespart&lt;br /&gt;
und die Effizienz gesteigert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Vorteile''' &lt;br /&gt;
...liegen auf der Hand. Mit dem Stirling-Motor kann man jede beliebige&lt;br /&gt;
Wärmequelle zur Energiegewinnung nutzen von allen Verbrennungsarten (nicht&lt;br /&gt;
nur Öl und Kohle) über Solare Energie und die Abwärme von Industrieanlagen&lt;br /&gt;
bis zu Erdwärme (Heiße Quellen...). Er hat, wie oben ausgeführt, den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschienen. Wenn man einen Rohstoff&lt;br /&gt;
als Wärmequelle nutzt so produziert dieser, da er nicht explosionsartig&lt;br /&gt;
verbrannt wird viel weniger Schadstoffe wie z.B. Kohlenstoffmonooxid.&lt;br /&gt;
Deshalb hat er auch einen viel ruhigeren und leiseren Lauf als die andren&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren. Außerdem haben Stirling-Motoren weniger&lt;br /&gt;
Verschleißerscheinungen als die andren und sind auch wegen ihres einfachen&lt;br /&gt;
Grundprinzips weniger von Ausfällen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nachteile''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kosten für einen leistungsfähigen Stirling-Motor sind noch relativ&lt;br /&gt;
hoch, dies sollte aber durch hoffentlich baldige Serienproduktionen&lt;br /&gt;
verbessert werden. Das Verhältnis Watt/kg ist auch noch relativ hoch,&lt;br /&gt;
daran wird natürlich gearbeitet. Sie können leider nicht sofort&lt;br /&gt;
„anspringen“ wie man es von Autos gewöhnt ist sondern brauchen mindestens&lt;br /&gt;
ca. 30s bis das Gas heiß ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gegenwart und Zukunft''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stirling-Motoren sind momentan noch kaum im Einsatz. Weltweit gib aber&lt;br /&gt;
viele Forschungsprojekte und schon viel funktionierende Prototypen. Die&lt;br /&gt;
Möglichkeiten ihn zu nutzen sind fast unbegrenzt. Die einzige&lt;br /&gt;
Schwachstelle ist noch der Preis.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Inge</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Stirling&amp;diff=29250</id>
		<title>Stirling</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Stirling&amp;diff=29250"/>
				<updated>2008-04-04T06:35:16Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Inge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Der Stirling-Motor''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zur Geschichte''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stirling-Motor (auch Heißluft- oder Heißgasmotor genannt) ist schon&lt;br /&gt;
1816 von dem englischen Geistlichen Robert Stirling erfunden worden. Er&lt;br /&gt;
ist damit der älteste Motor nach der Dampfmaschine. Der Stirling-Motor war&lt;br /&gt;
zu dieser Zeit relativ weit verbreitet. Er hatte gegenüber den frühen&lt;br /&gt;
Dampfmaschinen den Vorteil, dass er praktisch nicht explodieren konnte.&lt;br /&gt;
Mit der Erfindung des Otto- und Dieselmotors geriet er mehr oder weniger&lt;br /&gt;
in Vergessenheit, unteranderem da er zu dieser Zeit einfach weniger&lt;br /&gt;
Leistung, als die anderen Motoren hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1940 begann der Niederländische Konzern Philips verstärkt im Bereich&lt;br /&gt;
der Heißgasmotoren zu forschen. Trotz vieler Patente auf diesem Gebiet kam&lt;br /&gt;
es nie zu größeren Serienproduktionen und auch heute zeigt der Konzern&lt;br /&gt;
kein Interesse daran. Während der Ölkrise in den 70gern entwickelte die&lt;br /&gt;
Firma Ford ein Auto mit einem Stirling-Motor es kam aber nie auf den&lt;br /&gt;
Markt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Leistungsfähige Prototypen in den Labors vieler Firmen und&lt;br /&gt;
Institute stehen, fristet der Stirling-Motor ein Schattendasein.&lt;br /&gt;
Serienproduktionen gibt es nur in einem Bereich: kleine Modelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Physikalische Prinzip''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...ist einfach aber genial. Wenn man ein Gas erhitzt dehnt es sich aus und&lt;br /&gt;
wenn man es abkühlt zieht es sich zusammen. Wenn sich dieses Gas in einem&lt;br /&gt;
Zylinder mit einem Kolben befindet drückt es den Kolben beim Erhitzten&lt;br /&gt;
heraus und zieht in beim abkühlen wieder hinein. Schon wäre ein Motor&lt;br /&gt;
erschaffen (Fig 1-3). Es ist aber technisch gesehen sehr ungeschickt eine&lt;br /&gt;
Stelle abwechselnd zu kühlen und zu erwärmen. Deshalb werden durch 1&lt;br /&gt;
Kolben 2 Arbeitsräume voneinander getrennt. Nun wird an einer Stelle&lt;br /&gt;
ständig gekühlt und an der anderen ständig erwärmt. Damit das Gas zwischen&lt;br /&gt;
den beiden Arbeitsräumen zirkulieren kann braucht man noch einen zweiten&lt;br /&gt;
Kolben, der sich phasenverschoben zum ersten bewegen muss. Es ist möglich,&lt;br /&gt;
dass sich beide Kolben in einem oder zwei Zylindern befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Arbeitsgas durchläuft also nacheinander folgen Phasen&lt;br /&gt;
(Stirling-Prozess): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) erhitzen Das Gas wird Arbeitsraum 1 erhitzt = es dehnt sich aus und&lt;br /&gt;
verrichte mechanische Arbeit und bewegt sich dabei zum Teil schon in den&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 2. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) ausdehnen Die Wärmezufuhr wird unterbrochen (das Gas in Arbeitsraum 2)&lt;br /&gt;
das Gas verrichtet weiterhin Arbeit nun aber auf Kosten seiner inneren&lt;br /&gt;
Energie = es kühlt ab. Die in Schritt 1. zugeführte Wärme wurde bis jetzt&lt;br /&gt;
(wenn man Strahlung, Reibung usw. vernachlässigt) vollständig in Arbeit&lt;br /&gt;
umgewandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) kühlen Der Kolben in Arbeitsraum 2 presst mit Teilen, der eben&lt;br /&gt;
gewonnen Energie, das Arbeitsgas zusammen. Diese Energie, die sich in&lt;br /&gt;
Wärme umwandelt, geht verloren = wird „weggekühlt“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) komprimieren Durch die Kühlung entsteht ein Unterdruck der Kolben wird&lt;br /&gt;
ganz in Arbeitsraum 2 hineingezogen. Das Gas bewegt sich dabei zurück in&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 1. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptunterschied zu Otto, Diesel und Co besteht darin, dass die Wärme&lt;br /&gt;
nicht bei einer explosiven Verbrennung von Treibstoff im Zylinder erzeugt&lt;br /&gt;
wird sondern die Wärme von außen zugeführt wird. Daher wird das Gas im&lt;br /&gt;
Motor auch nicht verbraucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann den Stirling-Prozess auch umkehren um eine Wärmepumpe zu&lt;br /&gt;
erhalten. Eine Wärmepumpe „pumpt“ Wärme vom kalten Arbeitsraum in den&lt;br /&gt;
warme und verbraucht dabei mechanische Energie. Man muss dazu einfach die&lt;br /&gt;
Kolben bewegen, nun wird anstatt dem Wärmereservat Energie zu entziehen&lt;br /&gt;
und teilweise an ein kühleres abgeben und teilweise in mechanische Energie&lt;br /&gt;
umzuwandeln, vom kalten Reservat Energie entzogen und an das Wärme&lt;br /&gt;
Reservat weitergeben. So wird kann ein Raum mit Hilfe von Arbeit gekühlt. &lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
Der Wirkungsgrad''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Französische Ingenieur Sadi Carnot (1796-1832) erkannte, dass bei&lt;br /&gt;
periodischen Wärmekraftmaschinen immer ein Teil der Energie verloren gehen&lt;br /&gt;
muss - auch wenn idealisierte Bedingungen annimmt (keine Reibung usw.) man&lt;br /&gt;
aber den Maximalen Wirkungsgrad bei einem bestimmten Kreisprozess erreicht&lt;br /&gt;
(Carnot-Prozess). Der Stirling-Prozess erreicht am ehesten den idealen&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess. Somit sind Stirling-Motoren theoretisch in der Lage den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschinen zu erreichen. Aus dem&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess leitet sich eine Formel für den Wirkungsgrad ab (Reibung&lt;br /&gt;
usw. wird vernachlässigt): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h=1 - (T1 / T2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h steht für den Wirkungsgrad, T1 die Temperatur mit der gekühlt wird und&lt;br /&gt;
T2 die Temperatur mit der erwärmt wird (in °K). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dieser Formel ergibt sich das der Wirkungsgrad bei steigt wird wenn&lt;br /&gt;
die Differenz aus T1 und T2 größer wird. Tatsächlich ist es so, dass&lt;br /&gt;
heutige Heißgasmotoren ihre Abeitsgase mit bis zu 750°C erwärmen. Diese&lt;br /&gt;
Motoren übertreffen in der Tat mit ca. 45% den Wirkungsgrad von&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren wie Diesel und Otto. Es sind übrigens noch höhere&lt;br /&gt;
Temperaturen in Planung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich spielen unerwünschte Dinge wie Reibung und Abwärme auch beim&lt;br /&gt;
Stirling-Motor eine Rolle. Diese zu reduzieren versucht man bei allen&lt;br /&gt;
Maschinen. Es gib beim Stirling-Motor allerdings noch etwas andres das zum&lt;br /&gt;
Wirkungsgrad beiträgt. Der Regenerator. Als Regenerator könnte zum&lt;br /&gt;
Beispiel ein Drahtgeflecht dienen, dass an der Stelle angebracht ist wo&lt;br /&gt;
das Arbeitsgas von einem Arbeitsraum in den Anderen strömt. Wenn das Gas&lt;br /&gt;
vom heißen in den kalten Bereich kommt gibt es Wärme an den Draht ab und&lt;br /&gt;
tritt dann schon leicht gekühlt in den kalten Bereich ein. Wenn es kalt&lt;br /&gt;
wieder in den warmen Bereich zurückströmt nimmt es die Energie wieder auf&lt;br /&gt;
um muss nicht mehr ganz so stark erhitzt werden. So wird Energie gespart&lt;br /&gt;
und die Effizienz gesteigert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Vorteile''' &lt;br /&gt;
...liegen auf der Hand. Mit dem Stirling-Motor kann man jede beliebige&lt;br /&gt;
Wärmequelle zur Energiegewinnung nutzen von allen Verbrennungsarten (nicht&lt;br /&gt;
nur Öl und Kohle) über Solare Energie und die Abwärme von Industrieanlagen&lt;br /&gt;
bis zu Erdwärme (Heiße Quellen...). Er hat, wie oben ausgeführt, den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschienen. Wenn man einen Rohstoff&lt;br /&gt;
als Wärmequelle nutzt so produziert dieser, da er nicht explosionsartig&lt;br /&gt;
verbrannt wird viel weniger Schadstoffe wie z.B. Kohlenstoffmonooxid.&lt;br /&gt;
Deshalb hat er auch einen viel ruhigeren und leiseren Lauf als die andren&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren. Außerdem haben Stirling-Motoren weniger&lt;br /&gt;
Verschleißerscheinungen als die andren und sind auch wegen ihres einfachen&lt;br /&gt;
Grundprinzips weniger von Ausfällen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nachteile''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kosten für einen leistungsfähigen Stirling-Motor sind noch relativ&lt;br /&gt;
hoch, dies sollte aber durch hoffentlich baldige Serienproduktionen&lt;br /&gt;
verbessert werden. Das Verhältnis Watt/kg ist auch noch relativ hoch,&lt;br /&gt;
daran wird natürlich gearbeitet. Sie können leider nicht sofort&lt;br /&gt;
„anspringen“ wie man es von Autos gewöhnt ist sondern brauchen mindestens&lt;br /&gt;
ca. 30s bis das Gas heiß ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gegenwart und Zukunft''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stirling-Motoren sind momentan noch kaum im Einsatz. Weltweit gib aber&lt;br /&gt;
viele Forschungsprojekte und schon viel funktionierende Prototypen. Die&lt;br /&gt;
Möglichkeiten ihn zu nutzen sind fast unbegrenzt. Die einzige&lt;br /&gt;
Schwachstelle ist noch der Preis.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Inge</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Stirling&amp;diff=29246</id>
		<title>Stirling</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Stirling&amp;diff=29246"/>
				<updated>2008-04-04T06:34:14Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Inge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Der Stirling-Motor''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zur Geschichte''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stirling-Motor wurde 1816 von dem Engländer Robert Stirling erfunden. Er&lt;br /&gt;
ist damit der älteste Motor nach der Dampfmaschine. Der Stirling-Motor war&lt;br /&gt;
zu dieser Zeit relativ weit verbreitet. Er hatte gegenüber den frühen&lt;br /&gt;
Dampfmaschinen den Vorteil, dass er praktisch nicht explodieren konnte.&lt;br /&gt;
Mit der Erfindung des Otto- und Dieselmotors geriet er mehr oder weniger&lt;br /&gt;
in Vergessenheit, unteranderem da er zu dieser Zeit einfach weniger&lt;br /&gt;
Leistung, als die anderen Motoren hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1940 begann der Niederländische Konzern Philips verstärkt im Bereich&lt;br /&gt;
der Heißgasmotoren zu forschen. Trotz vieler Patente auf diesem Gebiet kam&lt;br /&gt;
es nie zu größeren Serienproduktionen und auch heute zeigt der Konzern&lt;br /&gt;
kein Interesse daran. Während der Ölkrise in den 70gern entwickelte die&lt;br /&gt;
Firma Ford ein Auto mit einem Stirling-Motor es kam aber nie auf den&lt;br /&gt;
Markt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Leistungsfähige Prototypen in den Labors vieler Firmen und&lt;br /&gt;
Institute stehen, fristet der Stirling-Motor ein Schattendasein.&lt;br /&gt;
Serienproduktionen gibt es nur in einem Bereich: kleine Modelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Physikalische Prinzip''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...ist einfach aber genial. Wenn man ein Gas erhitzt dehnt es sich aus und&lt;br /&gt;
wenn man es abkühlt zieht es sich zusammen. Wenn sich dieses Gas in einem&lt;br /&gt;
Zylinder mit einem Kolben befindet drückt es den Kolben beim Erhitzten&lt;br /&gt;
heraus und zieht in beim abkühlen wieder hinein. Schon wäre ein Motor&lt;br /&gt;
erschaffen (Fig 1-3). Es ist aber technisch gesehen sehr ungeschickt eine&lt;br /&gt;
Stelle abwechselnd zu kühlen und zu erwärmen. Deshalb werden durch 1&lt;br /&gt;
Kolben 2 Arbeitsräume voneinander getrennt. Nun wird an einer Stelle&lt;br /&gt;
ständig gekühlt und an der anderen ständig erwärmt. Damit das Gas zwischen&lt;br /&gt;
den beiden Arbeitsräumen zirkulieren kann braucht man noch einen zweiten&lt;br /&gt;
Kolben, der sich phasenverschoben zum ersten bewegen muss. Es ist möglich,&lt;br /&gt;
dass sich beide Kolben in einem oder zwei Zylindern befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:stirlingmotor.jpg]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Arbeitsgas durchläuft also nacheinander folgen Phasen&lt;br /&gt;
(Stirling-Prozess): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) erhitzen Das Gas wird Arbeitsraum 1 erhitzt = es dehnt sich aus und&lt;br /&gt;
verrichte mechanische Arbeit und bewegt sich dabei zum Teil schon in den&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 2. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) ausdehnen Die Wärmezufuhr wird unterbrochen (das Gas in Arbeitsraum 2)&lt;br /&gt;
das Gas verrichtet weiterhin Arbeit nun aber auf Kosten seiner inneren&lt;br /&gt;
Energie = es kühlt ab. Die in Schritt 1. zugeführte Wärme wurde bis jetzt&lt;br /&gt;
(wenn man Strahlung, Reibung usw. vernachlässigt) vollständig in Arbeit&lt;br /&gt;
umgewandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) kühlen Der Kolben in Arbeitsraum 2 presst mit Teilen, der eben&lt;br /&gt;
gewonnen Energie, das Arbeitsgas zusammen. Diese Energie, die sich in&lt;br /&gt;
Wärme umwandelt, geht verloren = wird „weggekühlt“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) komprimieren Durch die Kühlung entsteht ein Unterdruck der Kolben wird&lt;br /&gt;
ganz in Arbeitsraum 2 hineingezogen. Das Gas bewegt sich dabei zurück in&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 1. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptunterschied zu Otto, Diesel und Co besteht darin, dass die Wärme&lt;br /&gt;
nicht bei einer explosiven Verbrennung von Treibstoff im Zylinder erzeugt&lt;br /&gt;
wird sondern die Wärme von außen zugeführt wird. Daher wird das Gas im&lt;br /&gt;
Motor auch nicht verbraucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann den Stirling-Prozess auch umkehren um eine Wärmepumpe zu&lt;br /&gt;
erhalten. Eine Wärmepumpe „pumpt“ Wärme vom kalten Arbeitsraum in den&lt;br /&gt;
warme und verbraucht dabei mechanische Energie. Man muss dazu einfach die&lt;br /&gt;
Kolben bewegen, nun wird anstatt dem Wärmereservat Energie zu entziehen&lt;br /&gt;
und teilweise an ein kühleres abgeben und teilweise in mechanische Energie&lt;br /&gt;
umzuwandeln, vom kalten Reservat Energie entzogen und an das Wärme&lt;br /&gt;
Reservat weitergeben. So wird kann ein Raum mit Hilfe von Arbeit gekühlt. &lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
Der Wirkungsgrad''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Französische Ingenieur Sadi Carnot (1796-1832) erkannte, dass bei&lt;br /&gt;
periodischen Wärmekraftmaschinen immer ein Teil der Energie verloren gehen&lt;br /&gt;
muss - auch wenn idealisierte Bedingungen annimmt (keine Reibung usw.) man&lt;br /&gt;
aber den Maximalen Wirkungsgrad bei einem bestimmten Kreisprozess erreicht&lt;br /&gt;
(Carnot-Prozess). Der Stirling-Prozess erreicht am ehesten den idealen&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess. Somit sind Stirling-Motoren theoretisch in der Lage den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschinen zu erreichen. Aus dem&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess leitet sich eine Formel für den Wirkungsgrad ab (Reibung&lt;br /&gt;
usw. wird vernachlässigt): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h=1 - (T1 / T2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h steht für den Wirkungsgrad, T1 die Temperatur mit der gekühlt wird und&lt;br /&gt;
T2 die Temperatur mit der erwärmt wird (in °K). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dieser Formel ergibt sich das der Wirkungsgrad bei steigt wird wenn&lt;br /&gt;
die Differenz aus T1 und T2 größer wird. Tatsächlich ist es so, dass&lt;br /&gt;
heutige Heißgasmotoren ihre Abeitsgase mit bis zu 750°C erwärmen. Diese&lt;br /&gt;
Motoren übertreffen in der Tat mit ca. 45% den Wirkungsgrad von&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren wie Diesel und Otto. Es sind übrigens noch höhere&lt;br /&gt;
Temperaturen in Planung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich spielen unerwünschte Dinge wie Reibung und Abwärme auch beim&lt;br /&gt;
Stirling-Motor eine Rolle. Diese zu reduzieren versucht man bei allen&lt;br /&gt;
Maschinen. Es gib beim Stirling-Motor allerdings noch etwas andres das zum&lt;br /&gt;
Wirkungsgrad beiträgt. Der Regenerator. Als Regenerator könnte zum&lt;br /&gt;
Beispiel ein Drahtgeflecht dienen, dass an der Stelle angebracht ist wo&lt;br /&gt;
das Arbeitsgas von einem Arbeitsraum in den Anderen strömt. Wenn das Gas&lt;br /&gt;
vom heißen in den kalten Bereich kommt gibt es Wärme an den Draht ab und&lt;br /&gt;
tritt dann schon leicht gekühlt in den kalten Bereich ein. Wenn es kalt&lt;br /&gt;
wieder in den warmen Bereich zurückströmt nimmt es die Energie wieder auf&lt;br /&gt;
um muss nicht mehr ganz so stark erhitzt werden. So wird Energie gespart&lt;br /&gt;
und die Effizienz gesteigert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Vorteile''' &lt;br /&gt;
...liegen auf der Hand. Mit dem Stirling-Motor kann man jede beliebige&lt;br /&gt;
Wärmequelle zur Energiegewinnung nutzen von allen Verbrennungsarten (nicht&lt;br /&gt;
nur Öl und Kohle) über Solare Energie und die Abwärme von Industrieanlagen&lt;br /&gt;
bis zu Erdwärme (Heiße Quellen...). Er hat, wie oben ausgeführt, den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschienen. Wenn man einen Rohstoff&lt;br /&gt;
als Wärmequelle nutzt so produziert dieser, da er nicht explosionsartig&lt;br /&gt;
verbrannt wird viel weniger Schadstoffe wie z.B. Kohlenstoffmonooxid.&lt;br /&gt;
Deshalb hat er auch einen viel ruhigeren und leiseren Lauf als die andren&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren. Außerdem haben Stirling-Motoren weniger&lt;br /&gt;
Verschleißerscheinungen als die andren und sind auch wegen ihres einfachen&lt;br /&gt;
Grundprinzips weniger von Ausfällen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nachteile''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kosten für einen leistungsfähigen Stirling-Motor sind noch relativ&lt;br /&gt;
hoch, dies sollte aber durch hoffentlich baldige Serienproduktionen&lt;br /&gt;
verbessert werden. Das Verhältnis Watt/kg ist auch noch relativ hoch,&lt;br /&gt;
daran wird natürlich gearbeitet. Sie können leider nicht sofort&lt;br /&gt;
„anspringen“ wie man es von Autos gewöhnt ist sondern brauchen mindestens&lt;br /&gt;
ca. 30s bis das Gas heiß ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gegenwart und Zukunft''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stirling-Motoren sind momentan noch kaum im Einsatz. Weltweit gib aber&lt;br /&gt;
viele Forschungsprojekte und schon viel funktionierende Prototypen. Die&lt;br /&gt;
Möglichkeiten ihn zu nutzen sind fast unbegrenzt. Die einzige&lt;br /&gt;
Schwachstelle ist noch der Preis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Diverse Internetseiten vor allem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- http://www.wikipedia.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Das Große Buch der Physik“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- http://www.jenni.ch&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Inge</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Stirling&amp;diff=29245</id>
		<title>Stirling</title>
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				<updated>2008-04-04T06:33:32Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Inge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Der Stirling-Motor''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zur Geschichte''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stirling-Motor wurde 1816 von dem Engländer Robert Stirling erfunden. Er&lt;br /&gt;
ist damit der älteste Motor nach der Dampfmaschine. Der Stirling-Motor war&lt;br /&gt;
zu dieser Zeit relativ weit verbreitet. Er hatte gegenüber den frühen&lt;br /&gt;
Dampfmaschinen den Vorteil, dass er praktisch nicht explodieren konnte.&lt;br /&gt;
Mit der Erfindung des Otto- und Dieselmotors geriet er mehr oder weniger&lt;br /&gt;
in Vergessenheit, unteranderem da er zu dieser Zeit einfach weniger&lt;br /&gt;
Leistung, als die anderen Motoren hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1940 begann der Niederländische Konzern Philips verstärkt im Bereich&lt;br /&gt;
der Heißgasmotoren zu forschen. Trotz vieler Patente auf diesem Gebiet kam&lt;br /&gt;
es nie zu größeren Serienproduktionen und auch heute zeigt der Konzern&lt;br /&gt;
kein Interesse daran. Während der Ölkrise in den 70gern entwickelte die&lt;br /&gt;
Firma Ford ein Auto mit einem Stirling-Motor es kam aber nie auf den&lt;br /&gt;
Markt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Leistungsfähige Prototypen in den Labors vieler Firmen und&lt;br /&gt;
Institute stehen, fristet der Stirling-Motor ein Schattendasein.&lt;br /&gt;
Serienproduktionen gibt es nur in einem Bereich: kleine Modelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Physikalische Prinzip''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...ist einfach aber genial. Wenn man ein Gas erhitzt dehnt es sich aus und&lt;br /&gt;
wenn man es abkühlt zieht es sich zusammen. Wenn sich dieses Gas in einem&lt;br /&gt;
Zylinder mit einem Kolben befindet drückt es den Kolben beim Erhitzten&lt;br /&gt;
heraus und zieht in beim abkühlen wieder hinein. Schon wäre ein Motor&lt;br /&gt;
erschaffen (Fig 1-3). Es ist aber technisch gesehen sehr ungeschickt eine&lt;br /&gt;
Stelle abwechselnd zu kühlen und zu erwärmen. Deshalb werden durch 1&lt;br /&gt;
Kolben 2 Arbeitsräume voneinander getrennt. Nun wird an einer Stelle&lt;br /&gt;
ständig gekühlt und an der anderen ständig erwärmt. Damit das Gas zwischen&lt;br /&gt;
den beiden Arbeitsräumen zirkulieren kann braucht man noch einen zweiten&lt;br /&gt;
Kolben, der sich phasenverschoben zum ersten bewegen muss. Es ist möglich,&lt;br /&gt;
dass sich beide Kolben in einem oder zwei Zylindern befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:stirlingmotor.jpg]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Arbeitsgas durchläuft also nacheinander folgen Phasen&lt;br /&gt;
(Stirling-Prozess): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) erhitzen Das Gas wird Arbeitsraum 1 erhitzt = es dehnt sich aus und&lt;br /&gt;
verrichte mechanische Arbeit und bewegt sich dabei zum Teil schon in den&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 2. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) ausdehnen Die Wärmezufuhr wird unterbrochen (das Gas in Arbeitsraum 2)&lt;br /&gt;
das Gas verrichtet weiterhin Arbeit nun aber auf Kosten seiner inneren&lt;br /&gt;
Energie = es kühlt ab. Die in Schritt 1. zugeführte Wärme wurde bis jetzt&lt;br /&gt;
(wenn man Strahlung, Reibung usw. vernachlässigt) vollständig in Arbeit&lt;br /&gt;
umgewandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) kühlen Der Kolben in Arbeitsraum 2 presst mit Teilen, der eben&lt;br /&gt;
gewonnen Energie, das Arbeitsgas zusammen. Diese Energie, die sich in&lt;br /&gt;
Wärme umwandelt, geht verloren = wird „weggekühlt“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) komprimieren Durch die Kühlung entsteht ein Unterdruck der Kolben wird&lt;br /&gt;
ganz in Arbeitsraum 2 hineingezogen. Das Gas bewegt sich dabei zurück in&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 1. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptunterschied zu Otto, Diesel und Co besteht darin, dass die Wärme&lt;br /&gt;
nicht bei einer explosiven Verbrennung von Treibstoff im Zylinder erzeugt&lt;br /&gt;
wird sondern die Wärme von außen zugeführt wird. Daher wird das Gas im&lt;br /&gt;
Motor auch nicht verbraucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann den Stirling-Prozess auch umkehren um eine Wärmepumpe zu&lt;br /&gt;
erhalten. Eine Wärmepumpe „pumpt“ Wärme vom kalten Arbeitsraum in den&lt;br /&gt;
warme und verbraucht dabei mechanische Energie. Man muss dazu einfach die&lt;br /&gt;
Kolben bewegen, nun wird anstatt dem Wärmereservat Energie zu entziehen&lt;br /&gt;
und teilweise an ein kühleres abgeben und teilweise in mechanische Energie&lt;br /&gt;
umzuwandeln, vom kalten Reservat Energie entzogen und an das Wärme&lt;br /&gt;
Reservat weitergeben. So wird kann ein Raum mit Hilfe von Arbeit gekühlt. &lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
Der Wirkungsgrad''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Französische Ingenieur Sadi Carnot (1796-1832) erkannte, dass bei&lt;br /&gt;
periodischen Wärmekraftmaschinen immer ein Teil der Energie verloren gehen&lt;br /&gt;
muss - auch wenn idealisierte Bedingungen annimmt (keine Reibung usw.) man&lt;br /&gt;
aber den Maximalen Wirkungsgrad bei einem bestimmten Kreisprozess erreicht&lt;br /&gt;
(Carnot-Prozess). Der Stirling-Prozess erreicht am ehesten den idealen&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess. Somit sind Stirling-Motoren theoretisch in der Lage den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschinen zu erreichen. Aus dem&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess leitet sich eine Formel für den Wirkungsgrad ab (Reibung&lt;br /&gt;
usw. wird vernachlässigt): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h=1 - (T1 / T2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h steht für den Wirkungsgrad, T1 die Temperatur mit der gekühlt wird und&lt;br /&gt;
T2 die Temperatur mit der erwärmt wird (in °K). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dieser Formel ergibt sich das der Wirkungsgrad bei steigt wird wenn&lt;br /&gt;
die Differenz aus T1 und T2 größer wird. Tatsächlich ist es so, dass&lt;br /&gt;
heutige Heißgasmotoren ihre Abeitsgase mit bis zu 750°C erwärmen. Diese&lt;br /&gt;
Motoren übertreffen in der Tat mit ca. 45% den Wirkungsgrad von&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren wie Diesel und Otto. Es sind übrigens noch höhere&lt;br /&gt;
Temperaturen in Planung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich spielen unerwünschte Dinge wie Reibung und Abwärme auch beim&lt;br /&gt;
Stirling-Motor eine Rolle. Diese zu reduzieren versucht man bei allen&lt;br /&gt;
Maschinen. Es gib beim Stirling-Motor allerdings noch etwas andres das zum&lt;br /&gt;
Wirkungsgrad beiträgt. Der Regenerator. Als Regenerator könnte zum&lt;br /&gt;
Beispiel ein Drahtgeflecht dienen, dass an der Stelle angebracht ist wo&lt;br /&gt;
das Arbeitsgas von einem Arbeitsraum in den Anderen strömt. Wenn das Gas&lt;br /&gt;
vom heißen in den kalten Bereich kommt gibt es Wärme an den Draht ab und&lt;br /&gt;
tritt dann schon leicht gekühlt in den kalten Bereich ein. Wenn es kalt&lt;br /&gt;
wieder in den warmen Bereich zurückströmt nimmt es die Energie wieder auf&lt;br /&gt;
um muss nicht mehr ganz so stark erhitzt werden. So wird Energie gespart&lt;br /&gt;
und die Effizienz gesteigert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Vorteile''' &lt;br /&gt;
...liegen auf der Hand. Mit dem Stirling-Motor kann man jede beliebige&lt;br /&gt;
Wärmequelle zur Energiegewinnung nutzen von allen Verbrennungsarten (nicht&lt;br /&gt;
nur Öl und Kohle) über Solare Energie und die Abwärme von Industrieanlagen&lt;br /&gt;
bis zu Erdwärme (Heiße Quellen...). Er hat, wie oben ausgeführt, den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschienen. Wenn man einen Rohstoff&lt;br /&gt;
als Wärmequelle nutzt so produziert dieser, da er nicht explosionsartig&lt;br /&gt;
verbrannt wird viel weniger Schadstoffe wie z.B. Kohlenstoffmonooxid.&lt;br /&gt;
Deshalb hat er auch einen viel ruhigeren und leiseren Lauf als die andren&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren. Außerdem haben Stirling-Motoren weniger&lt;br /&gt;
Verschleißerscheinungen als die andren und sind auch wegen ihres einfachen&lt;br /&gt;
Grundprinzips weniger von Ausfällen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nachteile''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kosten für einen leistungsfähigen Stirling-Motor sind noch relativ&lt;br /&gt;
hoch, dies sollte aber durch hoffentlich baldige Serienproduktionen&lt;br /&gt;
verbessert werden. Das Verhältnis Watt/kg ist auch noch relativ hoch,&lt;br /&gt;
daran wird natürlich gearbeitet. Sie können leider nicht sofort&lt;br /&gt;
„anspringen“ wie man es von Autos gewöhnt ist sondern brauchen mindestens&lt;br /&gt;
ca. 30s bis das Gas heiß ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gegenwart und Zukunft''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stirling-Motoren sind momentan noch kaum im Einsatz. Weltweit gib aber&lt;br /&gt;
viele Forschungsprojekte und schon viel funktionierende Prototypen. Die&lt;br /&gt;
Möglichkeiten ihn zu nutzen sind fast unbegrenzt. Die einzige&lt;br /&gt;
Schwachstelle ist noch der Preis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Diverse Internetseiten vor allem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- www.wikipedia.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Das Große Buch der Physik“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- http://www.jenni.ch&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Inge</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Stirling&amp;diff=29240</id>
		<title>Stirling</title>
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				<updated>2008-04-04T06:30:18Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Inge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Der Stirling-Motor''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zur Geschichte''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stirling-Motor wurde 1816 von dem Engländer Robert Stirling erfunden. Er&lt;br /&gt;
ist damit der älteste Motor nach der Dampfmaschine. Der Stirling-Motor war&lt;br /&gt;
zu dieser Zeit relativ weit verbreitet. Er hatte gegenüber den frühen&lt;br /&gt;
Dampfmaschinen den Vorteil, dass er praktisch nicht explodieren konnte.&lt;br /&gt;
Mit der Erfindung des Otto- und Dieselmotors geriet er mehr oder weniger&lt;br /&gt;
in Vergessenheit, unteranderem da er zu dieser Zeit einfach weniger&lt;br /&gt;
Leistung, als die anderen Motoren hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1940 begann der Niederländische Konzern Philips verstärkt im Bereich&lt;br /&gt;
der Heißgasmotoren zu forschen. Trotz vieler Patente auf diesem Gebiet kam&lt;br /&gt;
es nie zu größeren Serienproduktionen und auch heute zeigt der Konzern&lt;br /&gt;
kein Interesse daran. Während der Ölkrise in den 70gern entwickelte die&lt;br /&gt;
Firma Ford ein Auto mit einem Stirling-Motor es kam aber nie auf den&lt;br /&gt;
Markt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Leistungsfähige Prototypen in den Labors vieler Firmen und&lt;br /&gt;
Institute stehen, fristet der Stirling-Motor ein Schattendasein.&lt;br /&gt;
Serienproduktionen gibt es nur in einem Bereich: kleine Modelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Physikalische Prinzip''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...ist einfach aber genial. Wenn man ein Gas erhitzt dehnt es sich aus und&lt;br /&gt;
wenn man es abkühlt zieht es sich zusammen. Wenn sich dieses Gas in einem&lt;br /&gt;
Zylinder mit einem Kolben befindet drückt es den Kolben beim Erhitzten&lt;br /&gt;
heraus und zieht in beim abkühlen wieder hinein. Schon wäre ein Motor&lt;br /&gt;
erschaffen (Fig 1-3). Es ist aber technisch gesehen sehr ungeschickt eine&lt;br /&gt;
Stelle abwechselnd zu kühlen und zu erwärmen. Deshalb werden durch 1&lt;br /&gt;
Kolben 2 Arbeitsräume voneinander getrennt. Nun wird an einer Stelle&lt;br /&gt;
ständig gekühlt und an der anderen ständig erwärmt. Damit das Gas zwischen&lt;br /&gt;
den beiden Arbeitsräumen zirkulieren kann braucht man noch einen zweiten&lt;br /&gt;
Kolben, der sich phasenverschoben zum ersten bewegen muss. Es ist möglich,&lt;br /&gt;
dass sich beide Kolben in einem oder zwei Zylindern befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:stirlingmotor.jpg]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Arbeitsgas durchläuft also nacheinander folgen Phasen&lt;br /&gt;
(Stirling-Prozess): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) erhitzen Das Gas wird Arbeitsraum 1 erhitzt = es dehnt sich aus und&lt;br /&gt;
verrichte mechanische Arbeit und bewegt sich dabei zum Teil schon in den&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 2. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) ausdehnen Die Wärmezufuhr wird unterbrochen (das Gas in Arbeitsraum 2)&lt;br /&gt;
das Gas verrichtet weiterhin Arbeit nun aber auf Kosten seiner inneren&lt;br /&gt;
Energie = es kühlt ab. Die in Schritt 1. zugeführte Wärme wurde bis jetzt&lt;br /&gt;
(wenn man Strahlung, Reibung usw. vernachlässigt) vollständig in Arbeit&lt;br /&gt;
umgewandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) kühlen Der Kolben in Arbeitsraum 2 presst mit Teilen, der eben&lt;br /&gt;
gewonnen Energie, das Arbeitsgas zusammen. Diese Energie, die sich in&lt;br /&gt;
Wärme umwandelt, geht verloren = wird „weggekühlt“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) komprimieren Durch die Kühlung entsteht ein Unterdruck der Kolben wird&lt;br /&gt;
ganz in Arbeitsraum 2 hineingezogen. Das Gas bewegt sich dabei zurück in&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 1. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptunterschied zu Otto, Diesel und Co besteht darin, dass die Wärme&lt;br /&gt;
nicht bei einer explosiven Verbrennung von Treibstoff im Zylinder erzeugt&lt;br /&gt;
wird sondern die Wärme von außen zugeführt wird. Daher wird das Gas im&lt;br /&gt;
Motor auch nicht verbraucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann den Stirling-Prozess auch umkehren um eine Wärmepumpe zu&lt;br /&gt;
erhalten. Eine Wärmepumpe „pumpt“ Wärme vom kalten Arbeitsraum in den&lt;br /&gt;
warme und verbraucht dabei mechanische Energie. Man muss dazu einfach die&lt;br /&gt;
Kolben bewegen, nun wird anstatt dem Wärmereservat Energie zu entziehen&lt;br /&gt;
und teilweise an ein kühleres abgeben und teilweise in mechanische Energie&lt;br /&gt;
umzuwandeln, vom kalten Reservat Energie entzogen und an das Wärme&lt;br /&gt;
Reservat weitergeben. So wird kann ein Raum mit Hilfe von Arbeit gekühlt. &lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
Der Wirkungsgrad''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Französische Ingenieur Sadi Carnot (1796-1832) erkannte, dass bei&lt;br /&gt;
periodischen Wärmekraftmaschinen immer ein Teil der Energie verloren gehen&lt;br /&gt;
muss - auch wenn idealisierte Bedingungen annimmt (keine Reibung usw.) man&lt;br /&gt;
aber den Maximalen Wirkungsgrad bei einem bestimmten Kreisprozess erreicht&lt;br /&gt;
(Carnot-Prozess). Der Stirling-Prozess erreicht am ehesten den idealen&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess. Somit sind Stirling-Motoren theoretisch in der Lage den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschinen zu erreichen. Aus dem&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess leitet sich eine Formel für den Wirkungsgrad ab (Reibung&lt;br /&gt;
usw. wird vernachlässigt): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h=1 - (T1 / T2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h steht für den Wirkungsgrad, T1 die Temperatur mit der gekühlt wird und&lt;br /&gt;
T2 die Temperatur mit der erwärmt wird (in °K). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dieser Formel ergibt sich das der Wirkungsgrad bei steigt wird wenn&lt;br /&gt;
die Differenz aus T1 und T2 größer wird. Tatsächlich ist es so, dass&lt;br /&gt;
heutige Heißgasmotoren ihre Abeitsgase mit bis zu 750°C erwärmen. Diese&lt;br /&gt;
Motoren übertreffen in der Tat mit ca. 45% den Wirkungsgrad von&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren wie Diesel und Otto. Es sind übrigens noch höhere&lt;br /&gt;
Temperaturen in Planung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich spielen unerwünschte Dinge wie Reibung und Abwärme auch beim&lt;br /&gt;
Stirling-Motor eine Rolle. Diese zu reduzieren versucht man bei allen&lt;br /&gt;
Maschinen. Es gib beim Stirling-Motor allerdings noch etwas andres das zum&lt;br /&gt;
Wirkungsgrad beiträgt. Der Regenerator. Als Regenerator könnte zum&lt;br /&gt;
Beispiel ein Drahtgeflecht dienen, dass an der Stelle angebracht ist wo&lt;br /&gt;
das Arbeitsgas von einem Arbeitsraum in den Anderen strömt. Wenn das Gas&lt;br /&gt;
vom heißen in den kalten Bereich kommt gibt es Wärme an den Draht ab und&lt;br /&gt;
tritt dann schon leicht gekühlt in den kalten Bereich ein. Wenn es kalt&lt;br /&gt;
wieder in den warmen Bereich zurückströmt nimmt es die Energie wieder auf&lt;br /&gt;
um muss nicht mehr ganz so stark erhitzt werden. So wird Energie gespart&lt;br /&gt;
und die Effizienz gesteigert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Vorteile''' &lt;br /&gt;
...liegen auf der Hand. Mit dem Stirling-Motor kann man jede beliebige&lt;br /&gt;
Wärmequelle zur Energiegewinnung nutzen von allen Verbrennungsarten (nicht&lt;br /&gt;
nur Öl und Kohle) über Solare Energie und die Abwärme von Industrieanlagen&lt;br /&gt;
bis zu Erdwärme (Heiße Quellen...). Er hat, wie oben ausgeführt, den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschienen. Wenn man einen Rohstoff&lt;br /&gt;
als Wärmequelle nutzt so produziert dieser, da er nicht explosionsartig&lt;br /&gt;
verbrannt wird viel weniger Schadstoffe wie z.B. Kohlenstoffmonooxid.&lt;br /&gt;
Deshalb hat er auch einen viel ruhigeren und leiseren Lauf als die andren&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren. Außerdem haben Stirling-Motoren weniger&lt;br /&gt;
Verschleißerscheinungen als die andren und sind auch wegen ihres einfachen&lt;br /&gt;
Grundprinzips weniger von Ausfällen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nachteile''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kosten für einen leistungsfähigen Stirling-Motor sind noch relativ&lt;br /&gt;
hoch, dies sollte aber durch hoffentlich baldige Serienproduktionen&lt;br /&gt;
verbessert werden. Das Verhältnis Watt/kg ist auch noch relativ hoch,&lt;br /&gt;
daran wird natürlich gearbeitet. Sie können leider nicht sofort&lt;br /&gt;
„anspringen“ wie man es von Autos gewöhnt ist sondern brauchen mindestens&lt;br /&gt;
ca. 30s bis das Gas heiß ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gegenwart und Zukunft''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stirling-Motoren sind momentan noch kaum im Einsatz. Weltweit gib aber&lt;br /&gt;
viele Forschungsprojekte und schon viel funktionierende Prototypen. Die&lt;br /&gt;
Möglichkeiten ihn zu nutzen sind fast unbegrenzt. Die einzige&lt;br /&gt;
Schwachstelle ist noch der Preis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Diverse Internetseiten vor allem:&lt;br /&gt;
http://www.bekkoame.or.jp/~khirata/indexe.htm &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- http://www.stirlingengine.com &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Broschüre des BINE &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Verschiedene Patente der Firma Philips &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Das Große Buch der Physik“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- http://www.jenni.ch&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Inge</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Stirling&amp;diff=29239</id>
		<title>Stirling</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Stirling&amp;diff=29239"/>
				<updated>2008-04-04T06:29:50Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Inge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Der Stirling-Motor''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zur Geschichte''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stirling-Motor wurde 1816 von dem Engländer Robert Stirling erfunden. Er&lt;br /&gt;
ist damit der älteste Motor nach der Dampfmaschine. Der Stirling-Motor war&lt;br /&gt;
zu dieser Zeit relativ weit verbreitet. Er hatte gegenüber den frühen&lt;br /&gt;
Dampfmaschinen den Vorteil, dass er praktisch nicht explodieren konnte.&lt;br /&gt;
Mit der Erfindung des Otto- und Dieselmotors geriet er mehr oder weniger&lt;br /&gt;
in Vergessenheit, unteranderem da er zu dieser Zeit einfach weniger&lt;br /&gt;
Leistung, als die anderen Motoren hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1940 begann der Niederländische Konzern Philips verstärkt im Bereich&lt;br /&gt;
der Heißgasmotoren zu forschen. Trotz vieler Patente auf diesem Gebiet kam&lt;br /&gt;
es nie zu größeren Serienproduktionen und auch heute zeigt der Konzern&lt;br /&gt;
kein Interesse daran. Während der Ölkrise in den 70gern entwickelte die&lt;br /&gt;
Firma Ford ein Auto mit einem Stirling-Motor es kam aber nie auf den&lt;br /&gt;
Markt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Leistungsfähige Prototypen in den Labors vieler Firmen und&lt;br /&gt;
Institute stehen, fristet der Stirling-Motor ein Schattendasein.&lt;br /&gt;
Serienproduktionen gibt es nur in einem Bereich: kleine Modelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Physikalische Prinzip''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...ist einfach aber genial. Wenn man ein Gas erhitzt dehnt es sich aus und&lt;br /&gt;
wenn man es abkühlt zieht es sich zusammen. Wenn sich dieses Gas in einem&lt;br /&gt;
Zylinder mit einem Kolben befindet drückt es den Kolben beim Erhitzten&lt;br /&gt;
heraus und zieht in beim abkühlen wieder hinein. Schon wäre ein Motor&lt;br /&gt;
erschaffen (Fig 1-3). Es ist aber technisch gesehen sehr ungeschickt eine&lt;br /&gt;
Stelle abwechselnd zu kühlen und zu erwärmen. Deshalb werden durch 1&lt;br /&gt;
Kolben 2 Arbeitsräume voneinander getrennt. Nun wird an einer Stelle&lt;br /&gt;
ständig gekühlt und an der anderen ständig erwärmt. Damit das Gas zwischen&lt;br /&gt;
den beiden Arbeitsräumen zirkulieren kann braucht man noch einen zweiten&lt;br /&gt;
Kolben, der sich phasenverschoben zum ersten bewegen muss. Es ist möglich,&lt;br /&gt;
dass sich beide Kolben in einem oder zwei Zylindern befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:stirlingmotor.jpg]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Arbeitsgas durchläuft also nacheinander folgen Phasen&lt;br /&gt;
(Stirling-Prozess): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) erhitzen Das Gas wird Arbeitsraum 1 erhitzt = es dehnt sich aus und&lt;br /&gt;
verrichte mechanische Arbeit und bewegt sich dabei zum Teil schon in den&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 2. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) ausdehnen Die Wärmezufuhr wird unterbrochen (das Gas in Arbeitsraum 2)&lt;br /&gt;
das Gas verrichtet weiterhin Arbeit nun aber auf Kosten seiner inneren&lt;br /&gt;
Energie = es kühlt ab. Die in Schritt 1. zugeführte Wärme wurde bis jetzt&lt;br /&gt;
(wenn man Strahlung, Reibung usw. vernachlässigt) vollständig in Arbeit&lt;br /&gt;
umgewandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) kühlen Der Kolben in Arbeitsraum 2 presst mit Teilen, der eben&lt;br /&gt;
gewonnen Energie, das Arbeitsgas zusammen. Diese Energie, die sich in&lt;br /&gt;
Wärme umwandelt, geht verloren = wird „weggekühlt“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) komprimieren Durch die Kühlung entsteht ein Unterdruck der Kolben wird&lt;br /&gt;
ganz in Arbeitsraum 2 hineingezogen. Das Gas bewegt sich dabei zurück in&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 1. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptunterschied zu Otto, Diesel und Co besteht darin, dass die Wärme&lt;br /&gt;
nicht bei einer explosiven Verbrennung von Treibstoff im Zylinder erzeugt&lt;br /&gt;
wird sondern die Wärme von außen zugeführt wird. Daher wird das Gas im&lt;br /&gt;
Motor auch nicht verbraucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann den Stirling-Prozess auch umkehren um eine Wärmepumpe zu&lt;br /&gt;
erhalten. Eine Wärmepumpe „pumpt“ Wärme vom kalten Arbeitsraum in den&lt;br /&gt;
warme und verbraucht dabei mechanische Energie. Man muss dazu einfach die&lt;br /&gt;
Kolben bewegen, nun wird anstatt dem Wärmereservat Energie zu entziehen&lt;br /&gt;
und teilweise an ein kühleres abgeben und teilweise in mechanische Energie&lt;br /&gt;
umzuwandeln, vom kalten Reservat Energie entzogen und an das Wärme&lt;br /&gt;
Reservat weitergeben. So wird kann ein Raum mit Hilfe von Arbeit gekühlt. &lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
Der Wirkungsgrad''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Französische Ingenieur Sadi Carnot (1796-1832) erkannte, dass bei&lt;br /&gt;
periodischen Wärmekraftmaschinen immer ein Teil der Energie verloren gehen&lt;br /&gt;
muss - auch wenn idealisierte Bedingungen annimmt (keine Reibung usw.) man&lt;br /&gt;
aber den Maximalen Wirkungsgrad bei einem bestimmten Kreisprozess erreicht&lt;br /&gt;
(Carnot-Prozess). Der Stirling-Prozess erreicht am ehesten den idealen&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess. Somit sind Stirling-Motoren theoretisch in der Lage den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschinen zu erreichen. Aus dem&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess leitet sich eine Formel für den Wirkungsgrad ab (Reibung&lt;br /&gt;
usw. wird vernachlässigt): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h=1 - (T1 / T2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h steht für den Wirkungsgrad, T1 die Temperatur mit der gekühlt wird und&lt;br /&gt;
T2 die Temperatur mit der erwärmt wird (in °K). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dieser Formel ergibt sich das der Wirkungsgrad bei steigt wird wenn&lt;br /&gt;
die Differenz aus T1 und T2 größer wird. Tatsächlich ist es so, dass&lt;br /&gt;
heutige Heißgasmotoren ihre Abeitsgase mit bis zu 750°C erwärmen. Diese&lt;br /&gt;
Motoren übertreffen in der Tat mit ca. 45% den Wirkungsgrad von&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren wie Diesel und Otto. Es sind übrigens noch höhere&lt;br /&gt;
Temperaturen in Planung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich spielen unerwünschte Dinge wie Reibung und Abwärme auch beim&lt;br /&gt;
Stirling-Motor eine Rolle. Diese zu reduzieren versucht man bei allen&lt;br /&gt;
Maschinen. Es gib beim Stirling-Motor allerdings noch etwas andres das zum&lt;br /&gt;
Wirkungsgrad beiträgt. Der Regenerator. Als Regenerator könnte zum&lt;br /&gt;
Beispiel ein Drahtgeflecht dienen, dass an der Stelle angebracht ist wo&lt;br /&gt;
das Arbeitsgas von einem Arbeitsraum in den Anderen strömt. Wenn das Gas&lt;br /&gt;
vom heißen in den kalten Bereich kommt gibt es Wärme an den Draht ab und&lt;br /&gt;
tritt dann schon leicht gekühlt in den kalten Bereich ein. Wenn es kalt&lt;br /&gt;
wieder in den warmen Bereich zurückströmt nimmt es die Energie wieder auf&lt;br /&gt;
um muss nicht mehr ganz so stark erhitzt werden. So wird Energie gespart&lt;br /&gt;
und die Effizienz gesteigert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Vorteile''' &lt;br /&gt;
...liegen auf der Hand. Mit dem Stirling-Motor kann man jede beliebige&lt;br /&gt;
Wärmequelle zur Energiegewinnung nutzen von allen Verbrennungsarten (nicht&lt;br /&gt;
nur Öl und Kohle) über Solare Energie und die Abwärme von Industrieanlagen&lt;br /&gt;
bis zu Erdwärme (Heiße Quellen...). Er hat, wie oben ausgeführt, den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschienen. Wenn man einen Rohstoff&lt;br /&gt;
als Wärmequelle nutzt so produziert dieser, da er nicht explosionsartig&lt;br /&gt;
verbrannt wird viel weniger Schadstoffe wie z.B. Kohlenstoffmonooxid.&lt;br /&gt;
Deshalb hat er auch einen viel ruhigeren und leiseren Lauf als die andren&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren. Außerdem haben Stirling-Motoren weniger&lt;br /&gt;
Verschleißerscheinungen als die andren und sind auch wegen ihres einfachen&lt;br /&gt;
Grundprinzips weniger von Ausfällen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nachteile''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kosten für einen leistungsfähigen Stirling-Motor sind noch relativ&lt;br /&gt;
hoch, dies sollte aber durch hoffentlich baldige Serienproduktionen&lt;br /&gt;
verbessert werden. Das Verhältnis Watt/kg ist auch noch relativ hoch,&lt;br /&gt;
daran wird natürlich gearbeitet. Sie können leider nicht sofort&lt;br /&gt;
„anspringen“ wie man es von Autos gewöhnt ist sondern brauchen mindestens&lt;br /&gt;
ca. 30s bis das Gas heiß ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gegenwart und Zukunft''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stirling-Motoren sind momentan noch kaum im Einsatz. Weltweit gib aber&lt;br /&gt;
viele Forschungsprojekte und schon viel funktionierende Prototypen. Die&lt;br /&gt;
Möglichkeiten ihn zu nutzen sind fast unbegrenzt. Die einzige&lt;br /&gt;
Schwachstelle ist noch der Preis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Diverse Internetseiten vor allem:&lt;br /&gt;
http://www.bekkoame.or.jp/~khirata/indexe.htm &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- http://www.stirlingengine.com &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Broschüre des BINE &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Verschiedene Patente der Firma Philips &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Das Große Buch der Physik“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- http://www.jenni.ch&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Inge</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Stirling&amp;diff=29238</id>
		<title>Stirling</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Stirling&amp;diff=29238"/>
				<updated>2008-04-04T06:29:15Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Inge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Der Stirling-Motor''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zur Geschichte''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stirling-Motor wurde 1816 von dem Engländer Robert Stirling erfunden. Er&lt;br /&gt;
ist damit der älteste Motor nach der Dampfmaschine. Der Stirling-Motor war&lt;br /&gt;
zu dieser Zeit relativ weit verbreitet. Er hatte gegenüber den frühen&lt;br /&gt;
Dampfmaschinen den Vorteil, dass er praktisch nicht explodieren konnte.&lt;br /&gt;
Mit der Erfindung des Otto- und Dieselmotors geriet er mehr oder weniger&lt;br /&gt;
in Vergessenheit, unteranderem da er zu dieser Zeit einfach weniger&lt;br /&gt;
Leistung, als die anderen Motoren hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1940 begann der Niederländische Konzern Philips verstärkt im Bereich&lt;br /&gt;
der Heißgasmotoren zu forschen. Trotz vieler Patente auf diesem Gebiet kam&lt;br /&gt;
es nie zu größeren Serienproduktionen und auch heute zeigt der Konzern&lt;br /&gt;
kein Interesse daran. Während der Ölkrise in den 70gern entwickelte die&lt;br /&gt;
Firma Ford ein Auto mit einem Stirling-Motor es kam aber nie auf den&lt;br /&gt;
Markt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Leistungsfähige Prototypen in den Labors vieler Firmen und&lt;br /&gt;
Institute stehen, fristet der Stirling-Motor ein Schattendasein.&lt;br /&gt;
Serienproduktionen gibt es nur in einem Bereich: kleine Modelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Physikalische Prinzip''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...ist einfach aber genial. Wenn man ein Gas erhitzt dehnt es sich aus und&lt;br /&gt;
wenn man es abkühlt zieht es sich zusammen. Wenn sich dieses Gas in einem&lt;br /&gt;
Zylinder mit einem Kolben befindet drückt es den Kolben beim Erhitzten&lt;br /&gt;
heraus und zieht in beim abkühlen wieder hinein. Schon wäre ein Motor&lt;br /&gt;
erschaffen (Fig 1-3). Es ist aber technisch gesehen sehr ungeschickt eine&lt;br /&gt;
Stelle abwechselnd zu kühlen und zu erwärmen. Deshalb werden durch 1&lt;br /&gt;
Kolben 2 Arbeitsräume voneinander getrennt. Nun wird an einer Stelle&lt;br /&gt;
ständig gekühlt und an der anderen ständig erwärmt. Damit das Gas zwischen&lt;br /&gt;
den beiden Arbeitsräumen zirkulieren kann braucht man noch einen zweiten&lt;br /&gt;
Kolben, der sich phasenverschoben zum ersten bewegen muss. Es ist möglich,&lt;br /&gt;
dass sich beide Kolben in einem oder zwei Zylindern befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:stirlingmotor.jpg]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Arbeitsgas durchläuft also nacheinander folgen Phasen&lt;br /&gt;
(Stirling-Prozess): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) erhitzen Das Gas wird Arbeitsraum 1 erhitzt = es dehnt sich aus und&lt;br /&gt;
verrichte mechanische Arbeit und bewegt sich dabei zum Teil schon in den&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 2. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) ausdehnen Die Wärmezufuhr wird unterbrochen (das Gas in Arbeitsraum 2)&lt;br /&gt;
das Gas verrichtet weiterhin Arbeit nun aber auf Kosten seiner inneren&lt;br /&gt;
Energie = es kühlt ab. Die in Schritt 1. zugeführte Wärme wurde bis jetzt&lt;br /&gt;
(wenn man Strahlung, Reibung usw. vernachlässigt) vollständig in Arbeit&lt;br /&gt;
umgewandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) kühlen Der Kolben in Arbeitsraum 2 presst mit Teilen, der eben&lt;br /&gt;
gewonnen Energie, das Arbeitsgas zusammen. Diese Energie, die sich in&lt;br /&gt;
Wärme umwandelt, geht verloren = wird „weggekühlt“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) komprimieren Durch die Kühlung entsteht ein Unterdruck der Kolben wird&lt;br /&gt;
ganz in Arbeitsraum 2 hineingezogen. Das Gas bewegt sich dabei zurück in&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 1. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptunterschied zu Otto, Diesel und Co besteht darin, dass die Wärme&lt;br /&gt;
nicht bei einer explosiven Verbrennung von Treibstoff im Zylinder erzeugt&lt;br /&gt;
wird sondern die Wärme von außen zugeführt wird. Daher wird das Gas im&lt;br /&gt;
Motor auch nicht verbraucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann den Stirling-Prozess auch umkehren um eine Wärmepumpe zu&lt;br /&gt;
erhalten. Eine Wärmepumpe „pumpt“ Wärme vom kalten Arbeitsraum in den&lt;br /&gt;
warme und verbraucht dabei mechanische Energie. Man muss dazu einfach die&lt;br /&gt;
Kolben bewegen, nun wird anstatt dem Wärmereservat Energie zu entziehen&lt;br /&gt;
und teilweise an ein kühleres abgeben und teilweise in mechanische Energie&lt;br /&gt;
umzuwandeln, vom kalten Reservat Energie entzogen und an das Wärme&lt;br /&gt;
Reservat weitergeben. So wird kann ein Raum mit Hilfe von Arbeit gekühlt. &lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
Der Wirkungsgrad''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Französische Ingenieur Sadi Carnot (1796-1832) erkannte, dass bei&lt;br /&gt;
periodischen Wärmekraftmaschinen immer ein Teil der Energie verloren gehen&lt;br /&gt;
muss - auch wenn idealisierte Bedingungen annimmt (keine Reibung usw.) man&lt;br /&gt;
aber den Maximalen Wirkungsgrad bei einem bestimmten Kreisprozess erreicht&lt;br /&gt;
(Carnot-Prozess). Der Stirling-Prozess erreicht am ehesten den idealen&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess. Somit sind Stirling-Motoren theoretisch in der Lage den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschinen zu erreichen. Aus dem&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess leitet sich eine Formel für den Wirkungsgrad ab (Reibung&lt;br /&gt;
usw. wird vernachlässigt): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h=1 - (T1 / T2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h steht für den Wirkungsgrad, T1 die Temperatur mit der gekühlt wird und&lt;br /&gt;
T2 die Temperatur mit der erwärmt wird (in °K). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dieser Formel ergibt sich das der Wirkungsgrad bei steigt wird wenn&lt;br /&gt;
die Differenz aus T1 und T2 größer wird. Tatsächlich ist es so, dass&lt;br /&gt;
heutige Heißgasmotoren ihre Abeitsgase mit bis zu 750°C erwärmen. Diese&lt;br /&gt;
Motoren übertreffen in der Tat mit ca. 45% den Wirkungsgrad von&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren wie Diesel und Otto. Es sind übrigens noch höhere&lt;br /&gt;
Temperaturen in Planung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich spielen unerwünschte Dinge wie Reibung und Abwärme auch beim&lt;br /&gt;
Stirling-Motor eine Rolle. Diese zu reduzieren versucht man bei allen&lt;br /&gt;
Maschinen. Es gib beim Stirling-Motor allerdings noch etwas andres das zum&lt;br /&gt;
Wirkungsgrad beiträgt. Der Regenerator. Als Regenerator könnte zum&lt;br /&gt;
Beispiel ein Drahtgeflecht dienen, dass an der Stelle angebracht ist wo&lt;br /&gt;
das Arbeitsgas von einem Arbeitsraum in den Anderen strömt. Wenn das Gas&lt;br /&gt;
vom heißen in den kalten Bereich kommt gibt es Wärme an den Draht ab und&lt;br /&gt;
tritt dann schon leicht gekühlt in den kalten Bereich ein. Wenn es kalt&lt;br /&gt;
wieder in den warmen Bereich zurückströmt nimmt es die Energie wieder auf&lt;br /&gt;
um muss nicht mehr ganz so stark erhitzt werden. So wird Energie gespart&lt;br /&gt;
und die Effizienz gesteigert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Vorteile''' &lt;br /&gt;
...liegen auf der Hand. Mit dem Stirling-Motor kann man jede beliebige&lt;br /&gt;
Wärmequelle zur Energiegewinnung nutzen von allen Verbrennungsarten (nicht&lt;br /&gt;
nur Öl und Kohle) über Solare Energie und die Abwärme von Industrieanlagen&lt;br /&gt;
bis zu Erdwärme (Heiße Quellen...). Er hat, wie oben ausgeführt, den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschienen. Wenn man einen Rohstoff&lt;br /&gt;
als Wärmequelle nutzt so produziert dieser, da er nicht explosionsartig&lt;br /&gt;
verbrannt wird viel weniger Schadstoffe wie z.B. Kohlenstoffmonooxid.&lt;br /&gt;
Deshalb hat er auch einen viel ruhigeren und leiseren Lauf als die andren&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren. Außerdem haben Stirling-Motoren weniger&lt;br /&gt;
Verschleißerscheinungen als die andren und sind auch wegen ihres einfachen&lt;br /&gt;
Grundprinzips weniger von Ausfällen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nachteile''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kosten für einen leistungsfähigen Stirling-Motor sind noch relativ&lt;br /&gt;
hoch, dies sollte aber durch hoffentlich baldige Serienproduktionen&lt;br /&gt;
verbessert werden. Das Verhältnis Watt/kg ist auch noch relativ hoch,&lt;br /&gt;
daran wird natürlich gearbeitet. Sie können leider nicht sofort&lt;br /&gt;
„anspringen“ wie man es von Autos gewöhnt ist sondern brauchen mindestens&lt;br /&gt;
ca. 30s bis das Gas heiß ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gegenwart und Zukunft''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stirling-Motoren sind momentan noch kaum im Einsatz. Weltweit gib aber&lt;br /&gt;
viele Forschungsprojekte und schon viel funktionierende Prototypen. Die&lt;br /&gt;
Möglichkeiten ihn zu nutzen sind fast unbegrenzt. Die einzige&lt;br /&gt;
Schwachstelle ist noch der Preis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Diverse Internetseiten vor allem:&lt;br /&gt;
http://www.bekkoame.or.jp/~khirata/indexe.htm &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- http://www.stirlingengine.com &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Broschüre des BINE &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Verschiedene Patente der Firma Philips &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Das Große Buch der Physik“&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Inge</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Stirling&amp;diff=29233</id>
		<title>Stirling</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Stirling&amp;diff=29233"/>
				<updated>2008-04-04T06:25:13Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Inge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Der Stirling-Motor''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zur Geschichte''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stirling-Motor wurde 1816 von dem Engländer Robert Stirling erfunden. Er&lt;br /&gt;
ist damit der älteste Motor nach der Dampfmaschine. Der Stirling-Motor war&lt;br /&gt;
zu dieser Zeit relativ weit verbreitet. Er hatte gegenüber den frühen&lt;br /&gt;
Dampfmaschinen den Vorteil, dass er praktisch nicht explodieren konnte.&lt;br /&gt;
Mit der Erfindung des Otto- und Dieselmotors geriet er mehr oder weniger&lt;br /&gt;
in Vergessenheit, unteranderem da er zu dieser Zeit einfach weniger&lt;br /&gt;
Leistung, als die anderen Motoren hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1940 begann der Niederländische Konzern Philips verstärkt im Bereich&lt;br /&gt;
der Heißgasmotoren zu forschen. Trotz vieler Patente auf diesem Gebiet kam&lt;br /&gt;
es nie zu größeren Serienproduktionen und auch heute zeigt der Konzern&lt;br /&gt;
kein Interesse daran. Während der Ölkrise in den 70gern entwickelte die&lt;br /&gt;
Firma Ford ein Auto mit einem Stirling-Motor es kam aber nie auf den&lt;br /&gt;
Markt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Leistungsfähige Prototypen in den Labors vieler Firmen und&lt;br /&gt;
Institute stehen, fristet der Stirling-Motor ein Schattendasein.&lt;br /&gt;
Serienproduktionen gibt es nur in einem Bereich: kleine Modelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Physikalische Prinzip''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...ist einfach aber genial. Wenn man ein Gas erhitzt dehnt es sich aus und&lt;br /&gt;
wenn man es abkühlt zieht es sich zusammen. Wenn sich dieses Gas in einem&lt;br /&gt;
Zylinder mit einem Kolben befindet drückt es den Kolben beim Erhitzten&lt;br /&gt;
heraus und zieht in beim abkühlen wieder hinein. Schon wäre ein Motor&lt;br /&gt;
erschaffen (Fig 1-3). Es ist aber technisch gesehen sehr ungeschickt eine&lt;br /&gt;
Stelle abwechselnd zu kühlen und zu erwärmen. Deshalb werden durch 1&lt;br /&gt;
Kolben 2 Arbeitsräume voneinander getrennt. Nun wird an einer Stelle&lt;br /&gt;
ständig gekühlt und an der anderen ständig erwärmt. Damit das Gas zwischen&lt;br /&gt;
den beiden Arbeitsräumen zirkulieren kann braucht man noch einen zweiten&lt;br /&gt;
Kolben, der sich phasenverschoben zum ersten bewegen muss. Es ist möglich,&lt;br /&gt;
dass sich beide Kolben in einem oder zwei Zylindern befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:stirlingmotor.jpg]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Arbeitsgas durchläuft also nacheinander folgen Phasen&lt;br /&gt;
(Stirling-Prozess): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) erhitzen Das Gas wird Arbeitsraum 1 erhitzt = es dehnt sich aus und&lt;br /&gt;
verrichte mechanische Arbeit und bewegt sich dabei zum Teil schon in den&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 2. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) ausdehnen Die Wärmezufuhr wird unterbrochen (das Gas in Arbeitsraum 2)&lt;br /&gt;
das Gas verrichtet weiterhin Arbeit nun aber auf Kosten seiner inneren&lt;br /&gt;
Energie = es kühlt ab. Die in Schritt 1. zugeführte Wärme wurde bis jetzt&lt;br /&gt;
(wenn man Strahlung, Reibung usw. vernachlässigt) vollständig in Arbeit&lt;br /&gt;
umgewandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) kühlen Der Kolben in Arbeitsraum 2 presst mit Teilen, der eben&lt;br /&gt;
gewonnen Energie, das Arbeitsgas zusammen. Diese Energie, die sich in&lt;br /&gt;
Wärme umwandelt, geht verloren = wird „weggekühlt“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) komprimieren Durch die Kühlung entsteht ein Unterdruck der Kolben wird&lt;br /&gt;
ganz in Arbeitsraum 2 hineingezogen. Das Gas bewegt sich dabei zurück in&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 1. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:stirling.jpg]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptunterschied zu Otto, Diesel und Co besteht darin, dass die Wärme&lt;br /&gt;
nicht bei einer explosiven Verbrennung von Treibstoff im Zylinder erzeugt&lt;br /&gt;
wird sondern die Wärme von außen zugeführt wird. Daher wird das Gas im&lt;br /&gt;
Motor auch nicht verbraucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann den Stirling-Prozess auch umkehren um eine Wärmepumpe zu&lt;br /&gt;
erhalten. Eine Wärmepumpe „pumpt“ Wärme vom kalten Arbeitsraum in den&lt;br /&gt;
warme und verbraucht dabei mechanische Energie. Man muss dazu einfach die&lt;br /&gt;
Kolben bewegen, nun wird anstatt dem Wärmereservat Energie zu entziehen&lt;br /&gt;
und teilweise an ein kühleres abgeben und teilweise in mechanische Energie&lt;br /&gt;
umzuwandeln, vom kalten Reservat Energie entzogen und an das Wärme&lt;br /&gt;
Reservat weitergeben. So wird kann ein Raum mit Hilfe von Arbeit gekühlt. &lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
Der Wirkungsgrad''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Französische Ingenieur Sadi Carnot (1796-1832) erkannte, dass bei&lt;br /&gt;
periodischen Wärmekraftmaschinen immer ein Teil der Energie verloren gehen&lt;br /&gt;
muss - auch wenn idealisierte Bedingungen annimmt (keine Reibung usw.) man&lt;br /&gt;
aber den Maximalen Wirkungsgrad bei einem bestimmten Kreisprozess erreicht&lt;br /&gt;
(Carnot-Prozess). Der Stirling-Prozess erreicht am ehesten den idealen&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess. Somit sind Stirling-Motoren theoretisch in der Lage den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschinen zu erreichen. Aus dem&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess leitet sich eine Formel für den Wirkungsgrad ab (Reibung&lt;br /&gt;
usw. wird vernachlässigt): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h=1 - (T1 / T2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h steht für den Wirkungsgrad, T1 die Temperatur mit der gekühlt wird und&lt;br /&gt;
T2 die Temperatur mit der erwärmt wird (in °K). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dieser Formel ergibt sich das der Wirkungsgrad bei steigt wird wenn&lt;br /&gt;
die Differenz aus T1 und T2 größer wird. Tatsächlich ist es so, dass&lt;br /&gt;
heutige Heißgasmotoren ihre Abeitsgase mit bis zu 750°C erwärmen. Diese&lt;br /&gt;
Motoren übertreffen in der Tat mit ca. 45% den Wirkungsgrad von&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren wie Diesel und Otto. Es sind übrigens noch höhere&lt;br /&gt;
Temperaturen in Planung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich spielen unerwünschte Dinge wie Reibung und Abwärme auch beim&lt;br /&gt;
Stirling-Motor eine Rolle. Diese zu reduzieren versucht man bei allen&lt;br /&gt;
Maschinen. Es gib beim Stirling-Motor allerdings noch etwas andres das zum&lt;br /&gt;
Wirkungsgrad beiträgt. Der Regenerator. Als Regenerator könnte zum&lt;br /&gt;
Beispiel ein Drahtgeflecht dienen, dass an der Stelle angebracht ist wo&lt;br /&gt;
das Arbeitsgas von einem Arbeitsraum in den Anderen strömt. Wenn das Gas&lt;br /&gt;
vom heißen in den kalten Bereich kommt gibt es Wärme an den Draht ab und&lt;br /&gt;
tritt dann schon leicht gekühlt in den kalten Bereich ein. Wenn es kalt&lt;br /&gt;
wieder in den warmen Bereich zurückströmt nimmt es die Energie wieder auf&lt;br /&gt;
um muss nicht mehr ganz so stark erhitzt werden. So wird Energie gespart&lt;br /&gt;
und die Effizienz gesteigert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Vorteile''' &lt;br /&gt;
...liegen auf der Hand. Mit dem Stirling-Motor kann man jede beliebige&lt;br /&gt;
Wärmequelle zur Energiegewinnung nutzen von allen Verbrennungsarten (nicht&lt;br /&gt;
nur Öl und Kohle) über Solare Energie und die Abwärme von Industrieanlagen&lt;br /&gt;
bis zu Erdwärme (Heiße Quellen...). Er hat, wie oben ausgeführt, den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschienen. Wenn man einen Rohstoff&lt;br /&gt;
als Wärmequelle nutzt so produziert dieser, da er nicht explosionsartig&lt;br /&gt;
verbrannt wird viel weniger Schadstoffe wie z.B. Kohlenstoffmonooxid.&lt;br /&gt;
Deshalb hat er auch einen viel ruhigeren und leiseren Lauf als die andren&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren. Außerdem haben Stirling-Motoren weniger&lt;br /&gt;
Verschleißerscheinungen als die andren und sind auch wegen ihres einfachen&lt;br /&gt;
Grundprinzips weniger von Ausfällen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nachteile''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kosten für einen leistungsfähigen Stirling-Motor sind noch relativ&lt;br /&gt;
hoch, dies sollte aber durch hoffentlich baldige Serienproduktionen&lt;br /&gt;
verbessert werden. Das Verhältnis Watt/kg ist auch noch relativ hoch,&lt;br /&gt;
daran wird natürlich gearbeitet. Sie können leider nicht sofort&lt;br /&gt;
„anspringen“ wie man es von Autos gewöhnt ist sondern brauchen mindestens&lt;br /&gt;
ca. 30s bis das Gas heiß ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gegenwart und Zukunft''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stirling-Motoren sind momentan noch kaum im Einsatz. Weltweit gib aber&lt;br /&gt;
viele Forschungsprojekte und schon viel funktionierende Prototypen. Die&lt;br /&gt;
Möglichkeiten ihn zu nutzen sind fast unbegrenzt. Die einzige&lt;br /&gt;
Schwachstelle ist noch der Preis.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Inge</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Stirling&amp;diff=29232</id>
		<title>Stirling</title>
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				<updated>2008-04-04T06:24:46Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Inge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Der Stirling-Motor''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zur Geschichte''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stirling-Motor wurde 1816 von dem Engländer Robert Stirling erfunden. Er&lt;br /&gt;
ist damit der älteste Motor nach der Dampfmaschine. Der Stirling-Motor war&lt;br /&gt;
zu dieser Zeit relativ weit verbreitet. Er hatte gegenüber den frühen&lt;br /&gt;
Dampfmaschinen den Vorteil, dass er praktisch nicht explodieren konnte.&lt;br /&gt;
Mit der Erfindung des Otto- und Dieselmotors geriet er mehr oder weniger&lt;br /&gt;
in Vergessenheit, unteranderem da er zu dieser Zeit einfach weniger&lt;br /&gt;
Leistung, als die anderen Motoren hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1940 begann der Niederländische Konzern Philips verstärkt im Bereich&lt;br /&gt;
der Heißgasmotoren zu forschen. Trotz vieler Patente auf diesem Gebiet kam&lt;br /&gt;
es nie zu größeren Serienproduktionen und auch heute zeigt der Konzern&lt;br /&gt;
kein Interesse daran. Während der Ölkrise in den 70gern entwickelte die&lt;br /&gt;
Firma Ford ein Auto mit einem Stirling-Motor es kam aber nie auf den&lt;br /&gt;
Markt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Leistungsfähige Prototypen in den Labors vieler Firmen und&lt;br /&gt;
Institute stehen, fristet der Stirling-Motor ein Schattendasein.&lt;br /&gt;
Serienproduktionen gibt es nur in einem Bereich: kleine Modelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Physikalische Prinzip''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...ist einfach aber genial. Wenn man ein Gas erhitzt dehnt es sich aus und&lt;br /&gt;
wenn man es abkühlt zieht es sich zusammen. Wenn sich dieses Gas in einem&lt;br /&gt;
Zylinder mit einem Kolben befindet drückt es den Kolben beim Erhitzten&lt;br /&gt;
heraus und zieht in beim abkühlen wieder hinein. Schon wäre ein Motor&lt;br /&gt;
erschaffen (Fig 1-3). Es ist aber technisch gesehen sehr ungeschickt eine&lt;br /&gt;
Stelle abwechselnd zu kühlen und zu erwärmen. Deshalb werden durch 1&lt;br /&gt;
Kolben 2 Arbeitsräume voneinander getrennt. Nun wird an einer Stelle&lt;br /&gt;
ständig gekühlt und an der anderen ständig erwärmt. Damit das Gas zwischen&lt;br /&gt;
den beiden Arbeitsräumen zirkulieren kann braucht man noch einen zweiten&lt;br /&gt;
Kolben, der sich phasenverschoben zum ersten bewegen muss. Es ist möglich,&lt;br /&gt;
dass sich beide Kolben in einem oder zwei Zylindern befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:stirlingmotor.jpg]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Arbeitsgas durchläuft also nacheinander folgen Phasen&lt;br /&gt;
(Stirling-Prozess): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) erhitzen Das Gas wird Arbeitsraum 1 erhitzt = es dehnt sich aus und&lt;br /&gt;
verrichte mechanische Arbeit und bewegt sich dabei zum Teil schon in den&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 2. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) ausdehnen Die Wärmezufuhr wird unterbrochen (das Gas in Arbeitsraum 2)&lt;br /&gt;
das Gas verrichtet weiterhin Arbeit nun aber auf Kosten seiner inneren&lt;br /&gt;
Energie = es kühlt ab. Die in Schritt 1. zugeführte Wärme wurde bis jetzt&lt;br /&gt;
(wenn man Strahlung, Reibung usw. vernachlässigt) vollständig in Arbeit&lt;br /&gt;
umgewandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) kühlen Der Kolben in Arbeitsraum 2 presst mit Teilen, der eben&lt;br /&gt;
gewonnen Energie, das Arbeitsgas zusammen. Diese Energie, die sich in&lt;br /&gt;
Wärme umwandelt, geht verloren = wird „weggekühlt“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) komprimieren Durch die Kühlung entsteht ein Unterdruck der Kolben wird&lt;br /&gt;
ganz in Arbeitsraum 2 hineingezogen. Das Gas bewegt sich dabei zurück in&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 1. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:stirling.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptunterschied zu Otto, Diesel und Co besteht darin, dass die Wärme&lt;br /&gt;
nicht bei einer explosiven Verbrennung von Treibstoff im Zylinder erzeugt&lt;br /&gt;
wird sondern die Wärme von außen zugeführt wird. Daher wird das Gas im&lt;br /&gt;
Motor auch nicht verbraucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann den Stirling-Prozess auch umkehren um eine Wärmepumpe zu&lt;br /&gt;
erhalten. Eine Wärmepumpe „pumpt“ Wärme vom kalten Arbeitsraum in den&lt;br /&gt;
warme und verbraucht dabei mechanische Energie. Man muss dazu einfach die&lt;br /&gt;
Kolben bewegen, nun wird anstatt dem Wärmereservat Energie zu entziehen&lt;br /&gt;
und teilweise an ein kühleres abgeben und teilweise in mechanische Energie&lt;br /&gt;
umzuwandeln, vom kalten Reservat Energie entzogen und an das Wärme&lt;br /&gt;
Reservat weitergeben. So wird kann ein Raum mit Hilfe von Arbeit gekühlt. &lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
Der Wirkungsgrad''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Französische Ingenieur Sadi Carnot (1796-1832) erkannte, dass bei&lt;br /&gt;
periodischen Wärmekraftmaschinen immer ein Teil der Energie verloren gehen&lt;br /&gt;
muss - auch wenn idealisierte Bedingungen annimmt (keine Reibung usw.) man&lt;br /&gt;
aber den Maximalen Wirkungsgrad bei einem bestimmten Kreisprozess erreicht&lt;br /&gt;
(Carnot-Prozess). Der Stirling-Prozess erreicht am ehesten den idealen&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess. Somit sind Stirling-Motoren theoretisch in der Lage den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschinen zu erreichen. Aus dem&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess leitet sich eine Formel für den Wirkungsgrad ab (Reibung&lt;br /&gt;
usw. wird vernachlässigt): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h=1 - (T1 / T2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h steht für den Wirkungsgrad, T1 die Temperatur mit der gekühlt wird und&lt;br /&gt;
T2 die Temperatur mit der erwärmt wird (in °K). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dieser Formel ergibt sich das der Wirkungsgrad bei steigt wird wenn&lt;br /&gt;
die Differenz aus T1 und T2 größer wird. Tatsächlich ist es so, dass&lt;br /&gt;
heutige Heißgasmotoren ihre Abeitsgase mit bis zu 750°C erwärmen. Diese&lt;br /&gt;
Motoren übertreffen in der Tat mit ca. 45% den Wirkungsgrad von&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren wie Diesel und Otto. Es sind übrigens noch höhere&lt;br /&gt;
Temperaturen in Planung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich spielen unerwünschte Dinge wie Reibung und Abwärme auch beim&lt;br /&gt;
Stirling-Motor eine Rolle. Diese zu reduzieren versucht man bei allen&lt;br /&gt;
Maschinen. Es gib beim Stirling-Motor allerdings noch etwas andres das zum&lt;br /&gt;
Wirkungsgrad beiträgt. Der Regenerator. Als Regenerator könnte zum&lt;br /&gt;
Beispiel ein Drahtgeflecht dienen, dass an der Stelle angebracht ist wo&lt;br /&gt;
das Arbeitsgas von einem Arbeitsraum in den Anderen strömt. Wenn das Gas&lt;br /&gt;
vom heißen in den kalten Bereich kommt gibt es Wärme an den Draht ab und&lt;br /&gt;
tritt dann schon leicht gekühlt in den kalten Bereich ein. Wenn es kalt&lt;br /&gt;
wieder in den warmen Bereich zurückströmt nimmt es die Energie wieder auf&lt;br /&gt;
um muss nicht mehr ganz so stark erhitzt werden. So wird Energie gespart&lt;br /&gt;
und die Effizienz gesteigert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Vorteile''' &lt;br /&gt;
...liegen auf der Hand. Mit dem Stirling-Motor kann man jede beliebige&lt;br /&gt;
Wärmequelle zur Energiegewinnung nutzen von allen Verbrennungsarten (nicht&lt;br /&gt;
nur Öl und Kohle) über Solare Energie und die Abwärme von Industrieanlagen&lt;br /&gt;
bis zu Erdwärme (Heiße Quellen...). Er hat, wie oben ausgeführt, den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschienen. Wenn man einen Rohstoff&lt;br /&gt;
als Wärmequelle nutzt so produziert dieser, da er nicht explosionsartig&lt;br /&gt;
verbrannt wird viel weniger Schadstoffe wie z.B. Kohlenstoffmonooxid.&lt;br /&gt;
Deshalb hat er auch einen viel ruhigeren und leiseren Lauf als die andren&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren. Außerdem haben Stirling-Motoren weniger&lt;br /&gt;
Verschleißerscheinungen als die andren und sind auch wegen ihres einfachen&lt;br /&gt;
Grundprinzips weniger von Ausfällen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nachteile''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kosten für einen leistungsfähigen Stirling-Motor sind noch relativ&lt;br /&gt;
hoch, dies sollte aber durch hoffentlich baldige Serienproduktionen&lt;br /&gt;
verbessert werden. Das Verhältnis Watt/kg ist auch noch relativ hoch,&lt;br /&gt;
daran wird natürlich gearbeitet. Sie können leider nicht sofort&lt;br /&gt;
„anspringen“ wie man es von Autos gewöhnt ist sondern brauchen mindestens&lt;br /&gt;
ca. 30s bis das Gas heiß ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gegenwart und Zukunft''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stirling-Motoren sind momentan noch kaum im Einsatz. Weltweit gib aber&lt;br /&gt;
viele Forschungsprojekte und schon viel funktionierende Prototypen. Die&lt;br /&gt;
Möglichkeiten ihn zu nutzen sind fast unbegrenzt. Die einzige&lt;br /&gt;
Schwachstelle ist noch der Preis.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Inge</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Stirling&amp;diff=29223</id>
		<title>Stirling</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Stirling&amp;diff=29223"/>
				<updated>2008-04-04T06:20:11Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Inge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Der Stirling-Motor''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zur Geschichte''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stirling-Motor wurde 1816 von dem Engländer Robert Stirling erfunden. Er&lt;br /&gt;
ist damit der älteste Motor nach der Dampfmaschine. Der Stirling-Motor war&lt;br /&gt;
zu dieser Zeit relativ weit verbreitet. Er hatte gegenüber den frühen&lt;br /&gt;
Dampfmaschinen den Vorteil, dass er praktisch nicht explodieren konnte.&lt;br /&gt;
Mit der Erfindung des Otto- und Dieselmotors geriet er mehr oder weniger&lt;br /&gt;
in Vergessenheit, unteranderem da er zu dieser Zeit einfach weniger&lt;br /&gt;
Leistung, als die anderen Motoren hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1940 begann der Niederländische Konzern Philips verstärkt im Bereich&lt;br /&gt;
der Heißgasmotoren zu forschen. Trotz vieler Patente auf diesem Gebiet kam&lt;br /&gt;
es nie zu größeren Serienproduktionen und auch heute zeigt der Konzern&lt;br /&gt;
kein Interesse daran. Während der Ölkrise in den 70gern entwickelte die&lt;br /&gt;
Firma Ford ein Auto mit einem Stirling-Motor es kam aber nie auf den&lt;br /&gt;
Markt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Leistungsfähige Prototypen in den Labors vieler Firmen und&lt;br /&gt;
Institute stehen, fristet der Stirling-Motor ein Schattendasein.&lt;br /&gt;
Serienproduktionen gibt es nur in einem Bereich: kleine Modelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Physikalische Prinzip''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...ist einfach aber genial. Wenn man ein Gas erhitzt dehnt es sich aus und&lt;br /&gt;
wenn man es abkühlt zieht es sich zusammen. Wenn sich dieses Gas in einem&lt;br /&gt;
Zylinder mit einem Kolben befindet drückt es den Kolben beim Erhitzten&lt;br /&gt;
heraus und zieht in beim abkühlen wieder hinein. Schon wäre ein Motor&lt;br /&gt;
erschaffen (Fig 1-3). Es ist aber technisch gesehen sehr ungeschickt eine&lt;br /&gt;
Stelle abwechselnd zu kühlen und zu erwärmen. Deshalb werden durch 1&lt;br /&gt;
Kolben 2 Arbeitsräume voneinander getrennt. Nun wird an einer Stelle&lt;br /&gt;
ständig gekühlt und an der anderen ständig erwärmt. Damit das Gas zwischen&lt;br /&gt;
den beiden Arbeitsräumen zirkulieren kann braucht man noch einen zweiten&lt;br /&gt;
Kolben, der sich phasenverschoben zum ersten bewegen muss. Es ist möglich,&lt;br /&gt;
dass sich beide Kolben in einem oder zwei Zylindern befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:stirlingmotor.jpg]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Arbeitsgas durchläuft also nacheinander folgen Phasen&lt;br /&gt;
(Stirling-Prozess): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) erhitzen Das Gas wird Arbeitsraum 1 erhitzt = es dehnt sich aus und&lt;br /&gt;
verrichte mechanische Arbeit und bewegt sich dabei zum Teil schon in den&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 2. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) ausdehnen Die Wärmezufuhr wird unterbrochen (das Gas in Arbeitsraum 2)&lt;br /&gt;
das Gas verrichtet weiterhin Arbeit nun aber auf Kosten seiner inneren&lt;br /&gt;
Energie = es kühlt ab. Die in Schritt 1. zugeführte Wärme wurde bis jetzt&lt;br /&gt;
(wenn man Strahlung, Reibung usw. vernachlässigt) vollständig in Arbeit&lt;br /&gt;
umgewandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) kühlen Der Kolben in Arbeitsraum 2 presst mit Teilen, der eben&lt;br /&gt;
gewonnen Energie, das Arbeitsgas zusammen. Diese Energie, die sich in&lt;br /&gt;
Wärme umwandelt, geht verloren = wird „weggekühlt“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) komprimieren Durch die Kühlung entsteht ein Unterdruck der Kolben wird&lt;br /&gt;
ganz in Arbeitsraum 2 hineingezogen. Das Gas bewegt sich dabei zurück in&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 1. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptunterschied zu Otto, Diesel und Co besteht darin, dass die Wärme&lt;br /&gt;
nicht bei einer explosiven Verbrennung von Treibstoff im Zylinder erzeugt&lt;br /&gt;
wird sondern die Wärme von außen zugeführt wird. Daher wird das Gas im&lt;br /&gt;
Motor auch nicht verbraucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann den Stirling-Prozess auch umkehren um eine Wärmepumpe zu&lt;br /&gt;
erhalten. Eine Wärmepumpe „pumpt“ Wärme vom kalten Arbeitsraum in den&lt;br /&gt;
warme und verbraucht dabei mechanische Energie. Man muss dazu einfach die&lt;br /&gt;
Kolben bewegen, nun wird anstatt dem Wärmereservat Energie zu entziehen&lt;br /&gt;
und teilweise an ein kühleres abgeben und teilweise in mechanische Energie&lt;br /&gt;
umzuwandeln, vom kalten Reservat Energie entzogen und an das Wärme&lt;br /&gt;
Reservat weitergeben. So wird kann ein Raum mit Hilfe von Arbeit gekühlt. &lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
Der Wirkungsgrad''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Französische Ingenieur Sadi Carnot (1796-1832) erkannte, dass bei&lt;br /&gt;
periodischen Wärmekraftmaschinen immer ein Teil der Energie verloren gehen&lt;br /&gt;
muss - auch wenn idealisierte Bedingungen annimmt (keine Reibung usw.) man&lt;br /&gt;
aber den Maximalen Wirkungsgrad bei einem bestimmten Kreisprozess erreicht&lt;br /&gt;
(Carnot-Prozess). Der Stirling-Prozess erreicht am ehesten den idealen&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess. Somit sind Stirling-Motoren theoretisch in der Lage den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschinen zu erreichen. Aus dem&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess leitet sich eine Formel für den Wirkungsgrad ab (Reibung&lt;br /&gt;
usw. wird vernachlässigt): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h=1 - (T1 / T2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h steht für den Wirkungsgrad, T1 die Temperatur mit der gekühlt wird und&lt;br /&gt;
T2 die Temperatur mit der erwärmt wird (in °K). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dieser Formel ergibt sich das der Wirkungsgrad bei steigt wird wenn&lt;br /&gt;
die Differenz aus T1 und T2 größer wird. Tatsächlich ist es so, dass&lt;br /&gt;
heutige Heißgasmotoren ihre Abeitsgase mit bis zu 750°C erwärmen. Diese&lt;br /&gt;
Motoren übertreffen in der Tat mit ca. 45% den Wirkungsgrad von&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren wie Diesel und Otto. Es sind übrigens noch höhere&lt;br /&gt;
Temperaturen in Planung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich spielen unerwünschte Dinge wie Reibung und Abwärme auch beim&lt;br /&gt;
Stirling-Motor eine Rolle. Diese zu reduzieren versucht man bei allen&lt;br /&gt;
Maschinen. Es gib beim Stirling-Motor allerdings noch etwas andres das zum&lt;br /&gt;
Wirkungsgrad beiträgt. Der Regenerator. Als Regenerator könnte zum&lt;br /&gt;
Beispiel ein Drahtgeflecht dienen, dass an der Stelle angebracht ist wo&lt;br /&gt;
das Arbeitsgas von einem Arbeitsraum in den Anderen strömt. Wenn das Gas&lt;br /&gt;
vom heißen in den kalten Bereich kommt gibt es Wärme an den Draht ab und&lt;br /&gt;
tritt dann schon leicht gekühlt in den kalten Bereich ein. Wenn es kalt&lt;br /&gt;
wieder in den warmen Bereich zurückströmt nimmt es die Energie wieder auf&lt;br /&gt;
um muss nicht mehr ganz so stark erhitzt werden. So wird Energie gespart&lt;br /&gt;
und die Effizienz gesteigert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Vorteile''' &lt;br /&gt;
...liegen auf der Hand. Mit dem Stirling-Motor kann man jede beliebige&lt;br /&gt;
Wärmequelle zur Energiegewinnung nutzen von allen Verbrennungsarten (nicht&lt;br /&gt;
nur Öl und Kohle) über Solare Energie und die Abwärme von Industrieanlagen&lt;br /&gt;
bis zu Erdwärme (Heiße Quellen...). Er hat, wie oben ausgeführt, den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschienen. Wenn man einen Rohstoff&lt;br /&gt;
als Wärmequelle nutzt so produziert dieser, da er nicht explosionsartig&lt;br /&gt;
verbrannt wird viel weniger Schadstoffe wie z.B. Kohlenstoffmonooxid.&lt;br /&gt;
Deshalb hat er auch einen viel ruhigeren und leiseren Lauf als die andren&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren. Außerdem haben Stirling-Motoren weniger&lt;br /&gt;
Verschleißerscheinungen als die andren und sind auch wegen ihres einfachen&lt;br /&gt;
Grundprinzips weniger von Ausfällen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nachteile''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kosten für einen leistungsfähigen Stirling-Motor sind noch relativ&lt;br /&gt;
hoch, dies sollte aber durch hoffentlich baldige Serienproduktionen&lt;br /&gt;
verbessert werden. Das Verhältnis Watt/kg ist auch noch relativ hoch,&lt;br /&gt;
daran wird natürlich gearbeitet. Sie können leider nicht sofort&lt;br /&gt;
„anspringen“ wie man es von Autos gewöhnt ist sondern brauchen mindestens&lt;br /&gt;
ca. 30s bis das Gas heiß ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gegenwart und Zukunft''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stirling-Motoren sind momentan noch kaum im Einsatz. Weltweit gib aber&lt;br /&gt;
viele Forschungsprojekte und schon viel funktionierende Prototypen. Die&lt;br /&gt;
Möglichkeiten ihn zu nutzen sind fast unbegrenzt. Die einzige&lt;br /&gt;
Schwachstelle ist noch der Preis.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Inge</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Stirling&amp;diff=29222</id>
		<title>Stirling</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Stirling&amp;diff=29222"/>
				<updated>2008-04-04T06:19:50Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Inge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Der Stirling-Motor''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zur Geschichte''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stirling-Motor wurde 1816 von dem Engländer Robert Stirling erfunden. Er&lt;br /&gt;
ist damit der älteste Motor nach der Dampfmaschine. Der Stirling-Motor war&lt;br /&gt;
zu dieser Zeit relativ weit verbreitet. Er hatte gegenüber den frühen&lt;br /&gt;
Dampfmaschinen den Vorteil, dass er praktisch nicht explodieren konnte.&lt;br /&gt;
Mit der Erfindung des Otto- und Dieselmotors geriet er mehr oder weniger&lt;br /&gt;
in Vergessenheit, unteranderem da er zu dieser Zeit einfach weniger&lt;br /&gt;
Leistung, als die anderen Motoren hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1940 begann der Niederländische Konzern Philips verstärkt im Bereich&lt;br /&gt;
der Heißgasmotoren zu forschen. Trotz vieler Patente auf diesem Gebiet kam&lt;br /&gt;
es nie zu größeren Serienproduktionen und auch heute zeigt der Konzern&lt;br /&gt;
kein Interesse daran. Während der Ölkrise in den 70gern entwickelte die&lt;br /&gt;
Firma Ford ein Auto mit einem Stirling-Motor es kam aber nie auf den&lt;br /&gt;
Markt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Leistungsfähige Prototypen in den Labors vieler Firmen und&lt;br /&gt;
Institute stehen, fristet der Stirling-Motor ein Schattendasein.&lt;br /&gt;
Serienproduktionen gibt es nur in einem Bereich: kleine Modelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Physikalische Prinzip''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...ist einfach aber genial. Wenn man ein Gas erhitzt dehnt es sich aus und&lt;br /&gt;
wenn man es abkühlt zieht es sich zusammen. Wenn sich dieses Gas in einem&lt;br /&gt;
Zylinder mit einem Kolben befindet drückt es den Kolben beim Erhitzten&lt;br /&gt;
heraus und zieht in beim abkühlen wieder hinein. Schon wäre ein Motor&lt;br /&gt;
erschaffen (Fig 1-3). Es ist aber technisch gesehen sehr ungeschickt eine&lt;br /&gt;
Stelle abwechselnd zu kühlen und zu erwärmen. Deshalb werden durch 1&lt;br /&gt;
Kolben 2 Arbeitsräume voneinander getrennt. Nun wird an einer Stelle&lt;br /&gt;
ständig gekühlt und an der anderen ständig erwärmt. Damit das Gas zwischen&lt;br /&gt;
den beiden Arbeitsräumen zirkulieren kann braucht man noch einen zweiten&lt;br /&gt;
Kolben, der sich phasenverschoben zum ersten bewegen muss. Es ist möglich,&lt;br /&gt;
dass sich beide Kolben in einem oder zwei Zylindern befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:stirlingmotor.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Arbeitsgas durchläuft also nacheinander folgen Phasen&lt;br /&gt;
(Stirling-Prozess): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) erhitzen Das Gas wird Arbeitsraum 1 erhitzt = es dehnt sich aus und&lt;br /&gt;
verrichte mechanische Arbeit und bewegt sich dabei zum Teil schon in den&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 2. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) ausdehnen Die Wärmezufuhr wird unterbrochen (das Gas in Arbeitsraum 2)&lt;br /&gt;
das Gas verrichtet weiterhin Arbeit nun aber auf Kosten seiner inneren&lt;br /&gt;
Energie = es kühlt ab. Die in Schritt 1. zugeführte Wärme wurde bis jetzt&lt;br /&gt;
(wenn man Strahlung, Reibung usw. vernachlässigt) vollständig in Arbeit&lt;br /&gt;
umgewandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) kühlen Der Kolben in Arbeitsraum 2 presst mit Teilen, der eben&lt;br /&gt;
gewonnen Energie, das Arbeitsgas zusammen. Diese Energie, die sich in&lt;br /&gt;
Wärme umwandelt, geht verloren = wird „weggekühlt“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) komprimieren Durch die Kühlung entsteht ein Unterdruck der Kolben wird&lt;br /&gt;
ganz in Arbeitsraum 2 hineingezogen. Das Gas bewegt sich dabei zurück in&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 1. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptunterschied zu Otto, Diesel und Co besteht darin, dass die Wärme&lt;br /&gt;
nicht bei einer explosiven Verbrennung von Treibstoff im Zylinder erzeugt&lt;br /&gt;
wird sondern die Wärme von außen zugeführt wird. Daher wird das Gas im&lt;br /&gt;
Motor auch nicht verbraucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann den Stirling-Prozess auch umkehren um eine Wärmepumpe zu&lt;br /&gt;
erhalten. Eine Wärmepumpe „pumpt“ Wärme vom kalten Arbeitsraum in den&lt;br /&gt;
warme und verbraucht dabei mechanische Energie. Man muss dazu einfach die&lt;br /&gt;
Kolben bewegen, nun wird anstatt dem Wärmereservat Energie zu entziehen&lt;br /&gt;
und teilweise an ein kühleres abgeben und teilweise in mechanische Energie&lt;br /&gt;
umzuwandeln, vom kalten Reservat Energie entzogen und an das Wärme&lt;br /&gt;
Reservat weitergeben. So wird kann ein Raum mit Hilfe von Arbeit gekühlt. &lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
Der Wirkungsgrad''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Französische Ingenieur Sadi Carnot (1796-1832) erkannte, dass bei&lt;br /&gt;
periodischen Wärmekraftmaschinen immer ein Teil der Energie verloren gehen&lt;br /&gt;
muss - auch wenn idealisierte Bedingungen annimmt (keine Reibung usw.) man&lt;br /&gt;
aber den Maximalen Wirkungsgrad bei einem bestimmten Kreisprozess erreicht&lt;br /&gt;
(Carnot-Prozess). Der Stirling-Prozess erreicht am ehesten den idealen&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess. Somit sind Stirling-Motoren theoretisch in der Lage den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschinen zu erreichen. Aus dem&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess leitet sich eine Formel für den Wirkungsgrad ab (Reibung&lt;br /&gt;
usw. wird vernachlässigt): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h=1 - (T1 / T2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h steht für den Wirkungsgrad, T1 die Temperatur mit der gekühlt wird und&lt;br /&gt;
T2 die Temperatur mit der erwärmt wird (in °K). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dieser Formel ergibt sich das der Wirkungsgrad bei steigt wird wenn&lt;br /&gt;
die Differenz aus T1 und T2 größer wird. Tatsächlich ist es so, dass&lt;br /&gt;
heutige Heißgasmotoren ihre Abeitsgase mit bis zu 750°C erwärmen. Diese&lt;br /&gt;
Motoren übertreffen in der Tat mit ca. 45% den Wirkungsgrad von&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren wie Diesel und Otto. Es sind übrigens noch höhere&lt;br /&gt;
Temperaturen in Planung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich spielen unerwünschte Dinge wie Reibung und Abwärme auch beim&lt;br /&gt;
Stirling-Motor eine Rolle. Diese zu reduzieren versucht man bei allen&lt;br /&gt;
Maschinen. Es gib beim Stirling-Motor allerdings noch etwas andres das zum&lt;br /&gt;
Wirkungsgrad beiträgt. Der Regenerator. Als Regenerator könnte zum&lt;br /&gt;
Beispiel ein Drahtgeflecht dienen, dass an der Stelle angebracht ist wo&lt;br /&gt;
das Arbeitsgas von einem Arbeitsraum in den Anderen strömt. Wenn das Gas&lt;br /&gt;
vom heißen in den kalten Bereich kommt gibt es Wärme an den Draht ab und&lt;br /&gt;
tritt dann schon leicht gekühlt in den kalten Bereich ein. Wenn es kalt&lt;br /&gt;
wieder in den warmen Bereich zurückströmt nimmt es die Energie wieder auf&lt;br /&gt;
um muss nicht mehr ganz so stark erhitzt werden. So wird Energie gespart&lt;br /&gt;
und die Effizienz gesteigert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Vorteile''' &lt;br /&gt;
...liegen auf der Hand. Mit dem Stirling-Motor kann man jede beliebige&lt;br /&gt;
Wärmequelle zur Energiegewinnung nutzen von allen Verbrennungsarten (nicht&lt;br /&gt;
nur Öl und Kohle) über Solare Energie und die Abwärme von Industrieanlagen&lt;br /&gt;
bis zu Erdwärme (Heiße Quellen...). Er hat, wie oben ausgeführt, den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschienen. Wenn man einen Rohstoff&lt;br /&gt;
als Wärmequelle nutzt so produziert dieser, da er nicht explosionsartig&lt;br /&gt;
verbrannt wird viel weniger Schadstoffe wie z.B. Kohlenstoffmonooxid.&lt;br /&gt;
Deshalb hat er auch einen viel ruhigeren und leiseren Lauf als die andren&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren. Außerdem haben Stirling-Motoren weniger&lt;br /&gt;
Verschleißerscheinungen als die andren und sind auch wegen ihres einfachen&lt;br /&gt;
Grundprinzips weniger von Ausfällen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nachteile''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kosten für einen leistungsfähigen Stirling-Motor sind noch relativ&lt;br /&gt;
hoch, dies sollte aber durch hoffentlich baldige Serienproduktionen&lt;br /&gt;
verbessert werden. Das Verhältnis Watt/kg ist auch noch relativ hoch,&lt;br /&gt;
daran wird natürlich gearbeitet. Sie können leider nicht sofort&lt;br /&gt;
„anspringen“ wie man es von Autos gewöhnt ist sondern brauchen mindestens&lt;br /&gt;
ca. 30s bis das Gas heiß ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gegenwart und Zukunft''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stirling-Motoren sind momentan noch kaum im Einsatz. Weltweit gib aber&lt;br /&gt;
viele Forschungsprojekte und schon viel funktionierende Prototypen. Die&lt;br /&gt;
Möglichkeiten ihn zu nutzen sind fast unbegrenzt. Die einzige&lt;br /&gt;
Schwachstelle ist noch der Preis.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Inge</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Stirling&amp;diff=29220</id>
		<title>Stirling</title>
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				<updated>2008-04-04T06:19:31Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Inge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Der Stirling-Motor''' &lt;br /&gt;
[[Bild:stirlingmotor.jpg]]&lt;br /&gt;
'''Zur Geschichte''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stirling-Motor wurde 1816 von dem Engländer Robert Stirling erfunden. Er&lt;br /&gt;
ist damit der älteste Motor nach der Dampfmaschine. Der Stirling-Motor war&lt;br /&gt;
zu dieser Zeit relativ weit verbreitet. Er hatte gegenüber den frühen&lt;br /&gt;
Dampfmaschinen den Vorteil, dass er praktisch nicht explodieren konnte.&lt;br /&gt;
Mit der Erfindung des Otto- und Dieselmotors geriet er mehr oder weniger&lt;br /&gt;
in Vergessenheit, unteranderem da er zu dieser Zeit einfach weniger&lt;br /&gt;
Leistung, als die anderen Motoren hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1940 begann der Niederländische Konzern Philips verstärkt im Bereich&lt;br /&gt;
der Heißgasmotoren zu forschen. Trotz vieler Patente auf diesem Gebiet kam&lt;br /&gt;
es nie zu größeren Serienproduktionen und auch heute zeigt der Konzern&lt;br /&gt;
kein Interesse daran. Während der Ölkrise in den 70gern entwickelte die&lt;br /&gt;
Firma Ford ein Auto mit einem Stirling-Motor es kam aber nie auf den&lt;br /&gt;
Markt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Leistungsfähige Prototypen in den Labors vieler Firmen und&lt;br /&gt;
Institute stehen, fristet der Stirling-Motor ein Schattendasein.&lt;br /&gt;
Serienproduktionen gibt es nur in einem Bereich: kleine Modelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Physikalische Prinzip''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...ist einfach aber genial. Wenn man ein Gas erhitzt dehnt es sich aus und&lt;br /&gt;
wenn man es abkühlt zieht es sich zusammen. Wenn sich dieses Gas in einem&lt;br /&gt;
Zylinder mit einem Kolben befindet drückt es den Kolben beim Erhitzten&lt;br /&gt;
heraus und zieht in beim abkühlen wieder hinein. Schon wäre ein Motor&lt;br /&gt;
erschaffen (Fig 1-3). Es ist aber technisch gesehen sehr ungeschickt eine&lt;br /&gt;
Stelle abwechselnd zu kühlen und zu erwärmen. Deshalb werden durch 1&lt;br /&gt;
Kolben 2 Arbeitsräume voneinander getrennt. Nun wird an einer Stelle&lt;br /&gt;
ständig gekühlt und an der anderen ständig erwärmt. Damit das Gas zwischen&lt;br /&gt;
den beiden Arbeitsräumen zirkulieren kann braucht man noch einen zweiten&lt;br /&gt;
Kolben, der sich phasenverschoben zum ersten bewegen muss. Es ist möglich,&lt;br /&gt;
dass sich beide Kolben in einem oder zwei Zylindern befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Arbeitsgas durchläuft also nacheinander folgen Phasen&lt;br /&gt;
(Stirling-Prozess): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) erhitzen Das Gas wird Arbeitsraum 1 erhitzt = es dehnt sich aus und&lt;br /&gt;
verrichte mechanische Arbeit und bewegt sich dabei zum Teil schon in den&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 2. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) ausdehnen Die Wärmezufuhr wird unterbrochen (das Gas in Arbeitsraum 2)&lt;br /&gt;
das Gas verrichtet weiterhin Arbeit nun aber auf Kosten seiner inneren&lt;br /&gt;
Energie = es kühlt ab. Die in Schritt 1. zugeführte Wärme wurde bis jetzt&lt;br /&gt;
(wenn man Strahlung, Reibung usw. vernachlässigt) vollständig in Arbeit&lt;br /&gt;
umgewandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) kühlen Der Kolben in Arbeitsraum 2 presst mit Teilen, der eben&lt;br /&gt;
gewonnen Energie, das Arbeitsgas zusammen. Diese Energie, die sich in&lt;br /&gt;
Wärme umwandelt, geht verloren = wird „weggekühlt“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) komprimieren Durch die Kühlung entsteht ein Unterdruck der Kolben wird&lt;br /&gt;
ganz in Arbeitsraum 2 hineingezogen. Das Gas bewegt sich dabei zurück in&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 1. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptunterschied zu Otto, Diesel und Co besteht darin, dass die Wärme&lt;br /&gt;
nicht bei einer explosiven Verbrennung von Treibstoff im Zylinder erzeugt&lt;br /&gt;
wird sondern die Wärme von außen zugeführt wird. Daher wird das Gas im&lt;br /&gt;
Motor auch nicht verbraucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann den Stirling-Prozess auch umkehren um eine Wärmepumpe zu&lt;br /&gt;
erhalten. Eine Wärmepumpe „pumpt“ Wärme vom kalten Arbeitsraum in den&lt;br /&gt;
warme und verbraucht dabei mechanische Energie. Man muss dazu einfach die&lt;br /&gt;
Kolben bewegen, nun wird anstatt dem Wärmereservat Energie zu entziehen&lt;br /&gt;
und teilweise an ein kühleres abgeben und teilweise in mechanische Energie&lt;br /&gt;
umzuwandeln, vom kalten Reservat Energie entzogen und an das Wärme&lt;br /&gt;
Reservat weitergeben. So wird kann ein Raum mit Hilfe von Arbeit gekühlt. &lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
Der Wirkungsgrad''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Französische Ingenieur Sadi Carnot (1796-1832) erkannte, dass bei&lt;br /&gt;
periodischen Wärmekraftmaschinen immer ein Teil der Energie verloren gehen&lt;br /&gt;
muss - auch wenn idealisierte Bedingungen annimmt (keine Reibung usw.) man&lt;br /&gt;
aber den Maximalen Wirkungsgrad bei einem bestimmten Kreisprozess erreicht&lt;br /&gt;
(Carnot-Prozess). Der Stirling-Prozess erreicht am ehesten den idealen&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess. Somit sind Stirling-Motoren theoretisch in der Lage den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschinen zu erreichen. Aus dem&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess leitet sich eine Formel für den Wirkungsgrad ab (Reibung&lt;br /&gt;
usw. wird vernachlässigt): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h=1 - (T1 / T2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h steht für den Wirkungsgrad, T1 die Temperatur mit der gekühlt wird und&lt;br /&gt;
T2 die Temperatur mit der erwärmt wird (in °K). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dieser Formel ergibt sich das der Wirkungsgrad bei steigt wird wenn&lt;br /&gt;
die Differenz aus T1 und T2 größer wird. Tatsächlich ist es so, dass&lt;br /&gt;
heutige Heißgasmotoren ihre Abeitsgase mit bis zu 750°C erwärmen. Diese&lt;br /&gt;
Motoren übertreffen in der Tat mit ca. 45% den Wirkungsgrad von&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren wie Diesel und Otto. Es sind übrigens noch höhere&lt;br /&gt;
Temperaturen in Planung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich spielen unerwünschte Dinge wie Reibung und Abwärme auch beim&lt;br /&gt;
Stirling-Motor eine Rolle. Diese zu reduzieren versucht man bei allen&lt;br /&gt;
Maschinen. Es gib beim Stirling-Motor allerdings noch etwas andres das zum&lt;br /&gt;
Wirkungsgrad beiträgt. Der Regenerator. Als Regenerator könnte zum&lt;br /&gt;
Beispiel ein Drahtgeflecht dienen, dass an der Stelle angebracht ist wo&lt;br /&gt;
das Arbeitsgas von einem Arbeitsraum in den Anderen strömt. Wenn das Gas&lt;br /&gt;
vom heißen in den kalten Bereich kommt gibt es Wärme an den Draht ab und&lt;br /&gt;
tritt dann schon leicht gekühlt in den kalten Bereich ein. Wenn es kalt&lt;br /&gt;
wieder in den warmen Bereich zurückströmt nimmt es die Energie wieder auf&lt;br /&gt;
um muss nicht mehr ganz so stark erhitzt werden. So wird Energie gespart&lt;br /&gt;
und die Effizienz gesteigert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Vorteile''' &lt;br /&gt;
...liegen auf der Hand. Mit dem Stirling-Motor kann man jede beliebige&lt;br /&gt;
Wärmequelle zur Energiegewinnung nutzen von allen Verbrennungsarten (nicht&lt;br /&gt;
nur Öl und Kohle) über Solare Energie und die Abwärme von Industrieanlagen&lt;br /&gt;
bis zu Erdwärme (Heiße Quellen...). Er hat, wie oben ausgeführt, den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschienen. Wenn man einen Rohstoff&lt;br /&gt;
als Wärmequelle nutzt so produziert dieser, da er nicht explosionsartig&lt;br /&gt;
verbrannt wird viel weniger Schadstoffe wie z.B. Kohlenstoffmonooxid.&lt;br /&gt;
Deshalb hat er auch einen viel ruhigeren und leiseren Lauf als die andren&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren. Außerdem haben Stirling-Motoren weniger&lt;br /&gt;
Verschleißerscheinungen als die andren und sind auch wegen ihres einfachen&lt;br /&gt;
Grundprinzips weniger von Ausfällen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nachteile''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kosten für einen leistungsfähigen Stirling-Motor sind noch relativ&lt;br /&gt;
hoch, dies sollte aber durch hoffentlich baldige Serienproduktionen&lt;br /&gt;
verbessert werden. Das Verhältnis Watt/kg ist auch noch relativ hoch,&lt;br /&gt;
daran wird natürlich gearbeitet. Sie können leider nicht sofort&lt;br /&gt;
„anspringen“ wie man es von Autos gewöhnt ist sondern brauchen mindestens&lt;br /&gt;
ca. 30s bis das Gas heiß ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gegenwart und Zukunft''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stirling-Motoren sind momentan noch kaum im Einsatz. Weltweit gib aber&lt;br /&gt;
viele Forschungsprojekte und schon viel funktionierende Prototypen. Die&lt;br /&gt;
Möglichkeiten ihn zu nutzen sind fast unbegrenzt. Die einzige&lt;br /&gt;
Schwachstelle ist noch der Preis.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Inge</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Stirling&amp;diff=29216</id>
		<title>Stirling</title>
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				<updated>2008-04-04T06:16:23Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Inge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Der Stirling-Motor''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zur Geschichte''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stirling-Motor wurde 1816 von dem Engländer Robert Stirling erfunden. Er&lt;br /&gt;
ist damit der älteste Motor nach der Dampfmaschine. Der Stirling-Motor war&lt;br /&gt;
zu dieser Zeit relativ weit verbreitet. Er hatte gegenüber den frühen&lt;br /&gt;
Dampfmaschinen den Vorteil, dass er praktisch nicht explodieren konnte.&lt;br /&gt;
Mit der Erfindung des Otto- und Dieselmotors geriet er mehr oder weniger&lt;br /&gt;
in Vergessenheit, unteranderem da er zu dieser Zeit einfach weniger&lt;br /&gt;
Leistung, als die anderen Motoren hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1940 begann der Niederländische Konzern Philips verstärkt im Bereich&lt;br /&gt;
der Heißgasmotoren zu forschen. Trotz vieler Patente auf diesem Gebiet kam&lt;br /&gt;
es nie zu größeren Serienproduktionen und auch heute zeigt der Konzern&lt;br /&gt;
kein Interesse daran. Während der Ölkrise in den 70gern entwickelte die&lt;br /&gt;
Firma Ford ein Auto mit einem Stirling-Motor es kam aber nie auf den&lt;br /&gt;
Markt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Leistungsfähige Prototypen in den Labors vieler Firmen und&lt;br /&gt;
Institute stehen, fristet der Stirling-Motor ein Schattendasein.&lt;br /&gt;
Serienproduktionen gibt es nur in einem Bereich: kleine Modelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Physikalische Prinzip''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...ist einfach aber genial. Wenn man ein Gas erhitzt dehnt es sich aus und&lt;br /&gt;
wenn man es abkühlt zieht es sich zusammen. Wenn sich dieses Gas in einem&lt;br /&gt;
Zylinder mit einem Kolben befindet drückt es den Kolben beim Erhitzten&lt;br /&gt;
heraus und zieht in beim abkühlen wieder hinein. Schon wäre ein Motor&lt;br /&gt;
erschaffen (Fig 1-3). Es ist aber technisch gesehen sehr ungeschickt eine&lt;br /&gt;
Stelle abwechselnd zu kühlen und zu erwärmen. Deshalb werden durch 1&lt;br /&gt;
Kolben 2 Arbeitsräume voneinander getrennt. Nun wird an einer Stelle&lt;br /&gt;
ständig gekühlt und an der anderen ständig erwärmt. Damit das Gas zwischen&lt;br /&gt;
den beiden Arbeitsräumen zirkulieren kann braucht man noch einen zweiten&lt;br /&gt;
Kolben, der sich phasenverschoben zum ersten bewegen muss. Es ist möglich,&lt;br /&gt;
dass sich beide Kolben in einem oder zwei Zylindern befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Arbeitsgas durchläuft also nacheinander folgen Phasen&lt;br /&gt;
(Stirling-Prozess): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) erhitzen Das Gas wird Arbeitsraum 1 erhitzt = es dehnt sich aus und&lt;br /&gt;
verrichte mechanische Arbeit und bewegt sich dabei zum Teil schon in den&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 2. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) ausdehnen Die Wärmezufuhr wird unterbrochen (das Gas in Arbeitsraum 2)&lt;br /&gt;
das Gas verrichtet weiterhin Arbeit nun aber auf Kosten seiner inneren&lt;br /&gt;
Energie = es kühlt ab. Die in Schritt 1. zugeführte Wärme wurde bis jetzt&lt;br /&gt;
(wenn man Strahlung, Reibung usw. vernachlässigt) vollständig in Arbeit&lt;br /&gt;
umgewandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) kühlen Der Kolben in Arbeitsraum 2 presst mit Teilen, der eben&lt;br /&gt;
gewonnen Energie, das Arbeitsgas zusammen. Diese Energie, die sich in&lt;br /&gt;
Wärme umwandelt, geht verloren = wird „weggekühlt“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) komprimieren Durch die Kühlung entsteht ein Unterdruck der Kolben wird&lt;br /&gt;
ganz in Arbeitsraum 2 hineingezogen. Das Gas bewegt sich dabei zurück in&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 1. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptunterschied zu Otto, Diesel und Co besteht darin, dass die Wärme&lt;br /&gt;
nicht bei einer explosiven Verbrennung von Treibstoff im Zylinder erzeugt&lt;br /&gt;
wird sondern die Wärme von außen zugeführt wird. Daher wird das Gas im&lt;br /&gt;
Motor auch nicht verbraucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann den Stirling-Prozess auch umkehren um eine Wärmepumpe zu&lt;br /&gt;
erhalten. Eine Wärmepumpe „pumpt“ Wärme vom kalten Arbeitsraum in den&lt;br /&gt;
warme und verbraucht dabei mechanische Energie. Man muss dazu einfach die&lt;br /&gt;
Kolben bewegen, nun wird anstatt dem Wärmereservat Energie zu entziehen&lt;br /&gt;
und teilweise an ein kühleres abgeben und teilweise in mechanische Energie&lt;br /&gt;
umzuwandeln, vom kalten Reservat Energie entzogen und an das Wärme&lt;br /&gt;
Reservat weitergeben. So wird kann ein Raum mit Hilfe von Arbeit gekühlt. &lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
Der Wirkungsgrad''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Französische Ingenieur Sadi Carnot (1796-1832) erkannte, dass bei&lt;br /&gt;
periodischen Wärmekraftmaschinen immer ein Teil der Energie verloren gehen&lt;br /&gt;
muss - auch wenn idealisierte Bedingungen annimmt (keine Reibung usw.) man&lt;br /&gt;
aber den Maximalen Wirkungsgrad bei einem bestimmten Kreisprozess erreicht&lt;br /&gt;
(Carnot-Prozess). Der Stirling-Prozess erreicht am ehesten den idealen&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess. Somit sind Stirling-Motoren theoretisch in der Lage den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschinen zu erreichen. Aus dem&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess leitet sich eine Formel für den Wirkungsgrad ab (Reibung&lt;br /&gt;
usw. wird vernachlässigt): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h=1 - (T1 / T2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h steht für den Wirkungsgrad, T1 die Temperatur mit der gekühlt wird und&lt;br /&gt;
T2 die Temperatur mit der erwärmt wird (in °K). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dieser Formel ergibt sich das der Wirkungsgrad bei steigt wird wenn&lt;br /&gt;
die Differenz aus T1 und T2 größer wird. Tatsächlich ist es so, dass&lt;br /&gt;
heutige Heißgasmotoren ihre Abeitsgase mit bis zu 750°C erwärmen. Diese&lt;br /&gt;
Motoren übertreffen in der Tat mit ca. 45% den Wirkungsgrad von&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren wie Diesel und Otto. Es sind übrigens noch höhere&lt;br /&gt;
Temperaturen in Planung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich spielen unerwünschte Dinge wie Reibung und Abwärme auch beim&lt;br /&gt;
Stirling-Motor eine Rolle. Diese zu reduzieren versucht man bei allen&lt;br /&gt;
Maschinen. Es gib beim Stirling-Motor allerdings noch etwas andres das zum&lt;br /&gt;
Wirkungsgrad beiträgt. Der Regenerator. Als Regenerator könnte zum&lt;br /&gt;
Beispiel ein Drahtgeflecht dienen, dass an der Stelle angebracht ist wo&lt;br /&gt;
das Arbeitsgas von einem Arbeitsraum in den Anderen strömt. Wenn das Gas&lt;br /&gt;
vom heißen in den kalten Bereich kommt gibt es Wärme an den Draht ab und&lt;br /&gt;
tritt dann schon leicht gekühlt in den kalten Bereich ein. Wenn es kalt&lt;br /&gt;
wieder in den warmen Bereich zurückströmt nimmt es die Energie wieder auf&lt;br /&gt;
um muss nicht mehr ganz so stark erhitzt werden. So wird Energie gespart&lt;br /&gt;
und die Effizienz gesteigert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Vorteile''' &lt;br /&gt;
...liegen auf der Hand. Mit dem Stirling-Motor kann man jede beliebige&lt;br /&gt;
Wärmequelle zur Energiegewinnung nutzen von allen Verbrennungsarten (nicht&lt;br /&gt;
nur Öl und Kohle) über Solare Energie und die Abwärme von Industrieanlagen&lt;br /&gt;
bis zu Erdwärme (Heiße Quellen...). Er hat, wie oben ausgeführt, den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschienen. Wenn man einen Rohstoff&lt;br /&gt;
als Wärmequelle nutzt so produziert dieser, da er nicht explosionsartig&lt;br /&gt;
verbrannt wird viel weniger Schadstoffe wie z.B. Kohlenstoffmonooxid.&lt;br /&gt;
Deshalb hat er auch einen viel ruhigeren und leiseren Lauf als die andren&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren. Außerdem haben Stirling-Motoren weniger&lt;br /&gt;
Verschleißerscheinungen als die andren und sind auch wegen ihres einfachen&lt;br /&gt;
Grundprinzips weniger von Ausfällen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nachteile''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kosten für einen leistungsfähigen Stirling-Motor sind noch relativ&lt;br /&gt;
hoch, dies sollte aber durch hoffentlich baldige Serienproduktionen&lt;br /&gt;
verbessert werden. Das Verhältnis Watt/kg ist auch noch relativ hoch,&lt;br /&gt;
daran wird natürlich gearbeitet. Sie können leider nicht sofort&lt;br /&gt;
„anspringen“ wie man es von Autos gewöhnt ist sondern brauchen mindestens&lt;br /&gt;
ca. 30s bis das Gas heiß ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gegenwart und Zukunft''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stirling-Motoren sind momentan noch kaum im Einsatz. Weltweit gib aber&lt;br /&gt;
viele Forschungsprojekte und schon viel funktionierende Prototypen. Die&lt;br /&gt;
Möglichkeiten ihn zu nutzen sind fast unbegrenzt. Die einzige&lt;br /&gt;
Schwachstelle ist noch der Preis.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Inge</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Stirling&amp;diff=29212</id>
		<title>Stirling</title>
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				<updated>2008-04-04T06:10:19Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Inge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Der Stirling-Motor''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zur Geschichte''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stirling-Motor (auch Heißluft- oder Heißgasmotor genannt) ist schon&lt;br /&gt;
1816 von dem englischen Geistlichen Robert Stirling erfunden worden. Er&lt;br /&gt;
ist damit der älteste Motor nach der Dampfmaschine. Der Stirling-Motor war&lt;br /&gt;
zu dieser Zeit relativ weit verbreitet. Er hatte gegenüber den frühen&lt;br /&gt;
Dampfmaschinen den Vorteil, dass er praktisch nicht explodieren konnte.&lt;br /&gt;
Mit der Erfindung des Otto- und Dieselmotors geriet er mehr oder weniger&lt;br /&gt;
in Vergessenheit, unteranderem da er zu dieser Zeit einfach weniger&lt;br /&gt;
Leistung, als die anderen Motoren hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1940 begann der Niederländische Konzern Philips verstärkt im Bereich&lt;br /&gt;
der Heißgasmotoren zu forschen. Trotz vieler Patente auf diesem Gebiet kam&lt;br /&gt;
es nie zu größeren Serienproduktionen und auch heute zeigt der Konzern&lt;br /&gt;
kein Interesse daran. Während der Ölkrise in den 70gern entwickelte die&lt;br /&gt;
Firma Ford ein Auto mit einem Stirling-Motor es kam aber nie auf den&lt;br /&gt;
Markt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Leistungsfähige Prototypen in den Labors vieler Firmen und&lt;br /&gt;
Institute stehen, fristet der Stirling-Motor ein Schattendasein.&lt;br /&gt;
Serienproduktionen gibt es nur in einem Bereich: kleine Modelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Physikalische Prinzip''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...ist einfach aber genial. Wenn man ein Gas erhitzt dehnt es sich aus und&lt;br /&gt;
wenn man es abkühlt zieht es sich zusammen. Wenn sich dieses Gas in einem&lt;br /&gt;
Zylinder mit einem Kolben befindet drückt es den Kolben beim Erhitzten&lt;br /&gt;
heraus und zieht in beim abkühlen wieder hinein. Schon wäre ein Motor&lt;br /&gt;
erschaffen (Fig 1-3). Es ist aber technisch gesehen sehr ungeschickt eine&lt;br /&gt;
Stelle abwechselnd zu kühlen und zu erwärmen. Deshalb werden durch 1&lt;br /&gt;
Kolben 2 Arbeitsräume voneinander getrennt. Nun wird an einer Stelle&lt;br /&gt;
ständig gekühlt und an der anderen ständig erwärmt. Damit das Gas zwischen&lt;br /&gt;
den beiden Arbeitsräumen zirkulieren kann braucht man noch einen zweiten&lt;br /&gt;
Kolben, der sich phasenverschoben zum ersten bewegen muss. Es ist möglich,&lt;br /&gt;
dass sich beide Kolben in einem oder zwei Zylindern befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:http://www.bs-wiki.de/mediawiki/images/Stirlingmotor.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Arbeitsgas durchläuft also nacheinander folgen Phasen&lt;br /&gt;
(Stirling-Prozess): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) erhitzen Das Gas wird Arbeitsraum 1 erhitzt = es dehnt sich aus und&lt;br /&gt;
verrichte mechanische Arbeit und bewegt sich dabei zum Teil schon in den&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 2. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) ausdehnen Die Wärmezufuhr wird unterbrochen (das Gas in Arbeitsraum 2)&lt;br /&gt;
das Gas verrichtet weiterhin Arbeit nun aber auf Kosten seiner inneren&lt;br /&gt;
Energie = es kühlt ab. Die in Schritt 1. zugeführte Wärme wurde bis jetzt&lt;br /&gt;
(wenn man Strahlung, Reibung usw. vernachlässigt) vollständig in Arbeit&lt;br /&gt;
umgewandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) kühlen Der Kolben in Arbeitsraum 2 presst mit Teilen, der eben&lt;br /&gt;
gewonnen Energie, das Arbeitsgas zusammen. Diese Energie, die sich in&lt;br /&gt;
Wärme umwandelt, geht verloren = wird „weggekühlt“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) komprimieren Durch die Kühlung entsteht ein Unterdruck der Kolben wird&lt;br /&gt;
ganz in Arbeitsraum 2 hineingezogen. Das Gas bewegt sich dabei zurück in&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 1. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptunterschied zu Otto, Diesel und Co besteht darin, dass die Wärme&lt;br /&gt;
nicht bei einer explosiven Verbrennung von Treibstoff im Zylinder erzeugt&lt;br /&gt;
wird sondern die Wärme von außen zugeführt wird. Daher wird das Gas im&lt;br /&gt;
Motor auch nicht verbraucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann den Stirling-Prozess auch umkehren um eine Wärmepumpe zu&lt;br /&gt;
erhalten. Eine Wärmepumpe „pumpt“ Wärme vom kalten Arbeitsraum in den&lt;br /&gt;
warme und verbraucht dabei mechanische Energie. Man muss dazu einfach die&lt;br /&gt;
Kolben bewegen, nun wird anstatt dem Wärmereservat Energie zu entziehen&lt;br /&gt;
und teilweise an ein kühleres abgeben und teilweise in mechanische Energie&lt;br /&gt;
umzuwandeln, vom kalten Reservat Energie entzogen und an das Wärme&lt;br /&gt;
Reservat weitergeben. So wird kann ein Raum mit Hilfe von Arbeit gekühlt. &lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
Der Wirkungsgrad''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Französische Ingenieur Sadi Carnot (1796-1832) erkannte, dass bei&lt;br /&gt;
periodischen Wärmekraftmaschinen immer ein Teil der Energie verloren gehen&lt;br /&gt;
muss - auch wenn idealisierte Bedingungen annimmt (keine Reibung usw.) man&lt;br /&gt;
aber den Maximalen Wirkungsgrad bei einem bestimmten Kreisprozess erreicht&lt;br /&gt;
(Carnot-Prozess). Der Stirling-Prozess erreicht am ehesten den idealen&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess. Somit sind Stirling-Motoren theoretisch in der Lage den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschinen zu erreichen. Aus dem&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess leitet sich eine Formel für den Wirkungsgrad ab (Reibung&lt;br /&gt;
usw. wird vernachlässigt): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h=1 - (T1 / T2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h steht für den Wirkungsgrad, T1 die Temperatur mit der gekühlt wird und&lt;br /&gt;
T2 die Temperatur mit der erwärmt wird (in °K). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dieser Formel ergibt sich das der Wirkungsgrad bei steigt wird wenn&lt;br /&gt;
die Differenz aus T1 und T2 größer wird. Tatsächlich ist es so, dass&lt;br /&gt;
heutige Heißgasmotoren ihre Abeitsgase mit bis zu 750°C erwärmen. Diese&lt;br /&gt;
Motoren übertreffen in der Tat mit ca. 45% den Wirkungsgrad von&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren wie Diesel und Otto. Es sind übrigens noch höhere&lt;br /&gt;
Temperaturen in Planung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich spielen unerwünschte Dinge wie Reibung und Abwärme auch beim&lt;br /&gt;
Stirling-Motor eine Rolle. Diese zu reduzieren versucht man bei allen&lt;br /&gt;
Maschinen. Es gib beim Stirling-Motor allerdings noch etwas andres das zum&lt;br /&gt;
Wirkungsgrad beiträgt. Der Regenerator. Als Regenerator könnte zum&lt;br /&gt;
Beispiel ein Drahtgeflecht dienen, dass an der Stelle angebracht ist wo&lt;br /&gt;
das Arbeitsgas von einem Arbeitsraum in den Anderen strömt. Wenn das Gas&lt;br /&gt;
vom heißen in den kalten Bereich kommt gibt es Wärme an den Draht ab und&lt;br /&gt;
tritt dann schon leicht gekühlt in den kalten Bereich ein. Wenn es kalt&lt;br /&gt;
wieder in den warmen Bereich zurückströmt nimmt es die Energie wieder auf&lt;br /&gt;
um muss nicht mehr ganz so stark erhitzt werden. So wird Energie gespart&lt;br /&gt;
und die Effizienz gesteigert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Vorteile''' &lt;br /&gt;
...liegen auf der Hand. Mit dem Stirling-Motor kann man jede beliebige&lt;br /&gt;
Wärmequelle zur Energiegewinnung nutzen von allen Verbrennungsarten (nicht&lt;br /&gt;
nur Öl und Kohle) über Solare Energie und die Abwärme von Industrieanlagen&lt;br /&gt;
bis zu Erdwärme (Heiße Quellen...). Er hat, wie oben ausgeführt, den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschienen. Wenn man einen Rohstoff&lt;br /&gt;
als Wärmequelle nutzt so produziert dieser, da er nicht explosionsartig&lt;br /&gt;
verbrannt wird viel weniger Schadstoffe wie z.B. Kohlenstoffmonooxid.&lt;br /&gt;
Deshalb hat er auch einen viel ruhigeren und leiseren Lauf als die andren&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren. Außerdem haben Stirling-Motoren weniger&lt;br /&gt;
Verschleißerscheinungen als die andren und sind auch wegen ihres einfachen&lt;br /&gt;
Grundprinzips weniger von Ausfällen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nachteile''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kosten für einen leistungsfähigen Stirling-Motor sind noch relativ&lt;br /&gt;
hoch, dies sollte aber durch hoffentlich baldige Serienproduktionen&lt;br /&gt;
verbessert werden. Das Verhältnis Watt/kg ist auch noch relativ hoch,&lt;br /&gt;
daran wird natürlich gearbeitet. Sie können leider nicht sofort&lt;br /&gt;
„anspringen“ wie man es von Autos gewöhnt ist sondern brauchen mindestens&lt;br /&gt;
ca. 30s bis das Gas heiß ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gegenwart und Zukunft''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stirling-Motoren sind momentan noch kaum im Einsatz. Weltweit gib aber&lt;br /&gt;
viele Forschungsprojekte und schon viel funktionierende Prototypen. Die&lt;br /&gt;
Möglichkeiten ihn zu nutzen sind fast unbegrenzt. Die einzige&lt;br /&gt;
Schwachstelle ist noch der Preis.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Inge</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Datei:Stirlingmotor.jpg&amp;diff=29209</id>
		<title>Datei:Stirlingmotor.jpg</title>
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				<updated>2008-04-04T06:09:29Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Inge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Inge</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Stirling&amp;diff=29207</id>
		<title>Stirling</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Stirling&amp;diff=29207"/>
				<updated>2008-04-04T06:08:27Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Inge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Der Stirling-Motor''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zur Geschichte''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stirling-Motor (auch Heißluft- oder Heißgasmotor genannt) ist schon&lt;br /&gt;
1816 von dem englischen Geistlichen Robert Stirling erfunden worden. Er&lt;br /&gt;
ist damit der älteste Motor nach der Dampfmaschine. Der Stirling-Motor war&lt;br /&gt;
zu dieser Zeit relativ weit verbreitet. Er hatte gegenüber den frühen&lt;br /&gt;
Dampfmaschinen den Vorteil, dass er praktisch nicht explodieren konnte.&lt;br /&gt;
Mit der Erfindung des Otto- und Dieselmotors geriet er mehr oder weniger&lt;br /&gt;
in Vergessenheit, unteranderem da er zu dieser Zeit einfach weniger&lt;br /&gt;
Leistung, als die anderen Motoren hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1940 begann der Niederländische Konzern Philips verstärkt im Bereich&lt;br /&gt;
der Heißgasmotoren zu forschen. Trotz vieler Patente auf diesem Gebiet kam&lt;br /&gt;
es nie zu größeren Serienproduktionen und auch heute zeigt der Konzern&lt;br /&gt;
kein Interesse daran. Während der Ölkrise in den 70gern entwickelte die&lt;br /&gt;
Firma Ford ein Auto mit einem Stirling-Motor es kam aber nie auf den&lt;br /&gt;
Markt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Leistungsfähige Prototypen in den Labors vieler Firmen und&lt;br /&gt;
Institute stehen, fristet der Stirling-Motor ein Schattendasein.&lt;br /&gt;
Serienproduktionen gibt es nur in einem Bereich: kleine Modelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Physikalische Prinzip''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...ist einfach aber genial. Wenn man ein Gas erhitzt dehnt es sich aus und&lt;br /&gt;
wenn man es abkühlt zieht es sich zusammen. Wenn sich dieses Gas in einem&lt;br /&gt;
Zylinder mit einem Kolben befindet drückt es den Kolben beim Erhitzten&lt;br /&gt;
heraus und zieht in beim abkühlen wieder hinein. Schon wäre ein Motor&lt;br /&gt;
erschaffen (Fig 1-3). Es ist aber technisch gesehen sehr ungeschickt eine&lt;br /&gt;
Stelle abwechselnd zu kühlen und zu erwärmen. Deshalb werden durch 1&lt;br /&gt;
Kolben 2 Arbeitsräume voneinander getrennt. Nun wird an einer Stelle&lt;br /&gt;
ständig gekühlt und an der anderen ständig erwärmt. Damit das Gas zwischen&lt;br /&gt;
den beiden Arbeitsräumen zirkulieren kann braucht man noch einen zweiten&lt;br /&gt;
Kolben, der sich phasenverschoben zum ersten bewegen muss. Es ist möglich,&lt;br /&gt;
dass sich beide Kolben in einem oder zwei Zylindern befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:http://www.jenni.ch/picture/KWB/KWB_Stirling_Schnitt.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Arbeitsgas durchläuft also nacheinander folgen Phasen&lt;br /&gt;
(Stirling-Prozess): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) erhitzen Das Gas wird Arbeitsraum 1 erhitzt = es dehnt sich aus und&lt;br /&gt;
verrichte mechanische Arbeit und bewegt sich dabei zum Teil schon in den&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 2. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) ausdehnen Die Wärmezufuhr wird unterbrochen (das Gas in Arbeitsraum 2)&lt;br /&gt;
das Gas verrichtet weiterhin Arbeit nun aber auf Kosten seiner inneren&lt;br /&gt;
Energie = es kühlt ab. Die in Schritt 1. zugeführte Wärme wurde bis jetzt&lt;br /&gt;
(wenn man Strahlung, Reibung usw. vernachlässigt) vollständig in Arbeit&lt;br /&gt;
umgewandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) kühlen Der Kolben in Arbeitsraum 2 presst mit Teilen, der eben&lt;br /&gt;
gewonnen Energie, das Arbeitsgas zusammen. Diese Energie, die sich in&lt;br /&gt;
Wärme umwandelt, geht verloren = wird „weggekühlt“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) komprimieren Durch die Kühlung entsteht ein Unterdruck der Kolben wird&lt;br /&gt;
ganz in Arbeitsraum 2 hineingezogen. Das Gas bewegt sich dabei zurück in&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 1. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:http://www.jenni.ch/picture/Stirling/Stirlingmotor.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptunterschied zu Otto, Diesel und Co besteht darin, dass die Wärme&lt;br /&gt;
nicht bei einer explosiven Verbrennung von Treibstoff im Zylinder erzeugt&lt;br /&gt;
wird sondern die Wärme von außen zugeführt wird. Daher wird das Gas im&lt;br /&gt;
Motor auch nicht verbraucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann den Stirling-Prozess auch umkehren um eine Wärmepumpe zu&lt;br /&gt;
erhalten. Eine Wärmepumpe „pumpt“ Wärme vom kalten Arbeitsraum in den&lt;br /&gt;
warme und verbraucht dabei mechanische Energie. Man muss dazu einfach die&lt;br /&gt;
Kolben bewegen, nun wird anstatt dem Wärmereservat Energie zu entziehen&lt;br /&gt;
und teilweise an ein kühleres abgeben und teilweise in mechanische Energie&lt;br /&gt;
umzuwandeln, vom kalten Reservat Energie entzogen und an das Wärme&lt;br /&gt;
Reservat weitergeben. So wird kann ein Raum mit Hilfe von Arbeit gekühlt. &lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
Der Wirkungsgrad''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Französische Ingenieur Sadi Carnot (1796-1832) erkannte, dass bei&lt;br /&gt;
periodischen Wärmekraftmaschinen immer ein Teil der Energie verloren gehen&lt;br /&gt;
muss - auch wenn idealisierte Bedingungen annimmt (keine Reibung usw.) man&lt;br /&gt;
aber den Maximalen Wirkungsgrad bei einem bestimmten Kreisprozess erreicht&lt;br /&gt;
(Carnot-Prozess). Der Stirling-Prozess erreicht am ehesten den idealen&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess. Somit sind Stirling-Motoren theoretisch in der Lage den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschinen zu erreichen. Aus dem&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess leitet sich eine Formel für den Wirkungsgrad ab (Reibung&lt;br /&gt;
usw. wird vernachlässigt): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h=1 - (T1 / T2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h steht für den Wirkungsgrad, T1 die Temperatur mit der gekühlt wird und&lt;br /&gt;
T2 die Temperatur mit der erwärmt wird (in °K). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dieser Formel ergibt sich das der Wirkungsgrad bei steigt wird wenn&lt;br /&gt;
die Differenz aus T1 und T2 größer wird. Tatsächlich ist es so, dass&lt;br /&gt;
heutige Heißgasmotoren ihre Abeitsgase mit bis zu 750°C erwärmen. Diese&lt;br /&gt;
Motoren übertreffen in der Tat mit ca. 45% den Wirkungsgrad von&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren wie Diesel und Otto. Es sind übrigens noch höhere&lt;br /&gt;
Temperaturen in Planung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich spielen unerwünschte Dinge wie Reibung und Abwärme auch beim&lt;br /&gt;
Stirling-Motor eine Rolle. Diese zu reduzieren versucht man bei allen&lt;br /&gt;
Maschinen. Es gib beim Stirling-Motor allerdings noch etwas andres das zum&lt;br /&gt;
Wirkungsgrad beiträgt. Der Regenerator. Als Regenerator könnte zum&lt;br /&gt;
Beispiel ein Drahtgeflecht dienen, dass an der Stelle angebracht ist wo&lt;br /&gt;
das Arbeitsgas von einem Arbeitsraum in den Anderen strömt. Wenn das Gas&lt;br /&gt;
vom heißen in den kalten Bereich kommt gibt es Wärme an den Draht ab und&lt;br /&gt;
tritt dann schon leicht gekühlt in den kalten Bereich ein. Wenn es kalt&lt;br /&gt;
wieder in den warmen Bereich zurückströmt nimmt es die Energie wieder auf&lt;br /&gt;
um muss nicht mehr ganz so stark erhitzt werden. So wird Energie gespart&lt;br /&gt;
und die Effizienz gesteigert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Vorteile''' &lt;br /&gt;
...liegen auf der Hand. Mit dem Stirling-Motor kann man jede beliebige&lt;br /&gt;
Wärmequelle zur Energiegewinnung nutzen von allen Verbrennungsarten (nicht&lt;br /&gt;
nur Öl und Kohle) über Solare Energie und die Abwärme von Industrieanlagen&lt;br /&gt;
bis zu Erdwärme (Heiße Quellen...). Er hat, wie oben ausgeführt, den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschienen. Wenn man einen Rohstoff&lt;br /&gt;
als Wärmequelle nutzt so produziert dieser, da er nicht explosionsartig&lt;br /&gt;
verbrannt wird viel weniger Schadstoffe wie z.B. Kohlenstoffmonooxid.&lt;br /&gt;
Deshalb hat er auch einen viel ruhigeren und leiseren Lauf als die andren&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren. Außerdem haben Stirling-Motoren weniger&lt;br /&gt;
Verschleißerscheinungen als die andren und sind auch wegen ihres einfachen&lt;br /&gt;
Grundprinzips weniger von Ausfällen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nachteile''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kosten für einen leistungsfähigen Stirling-Motor sind noch relativ&lt;br /&gt;
hoch, dies sollte aber durch hoffentlich baldige Serienproduktionen&lt;br /&gt;
verbessert werden. Das Verhältnis Watt/kg ist auch noch relativ hoch,&lt;br /&gt;
daran wird natürlich gearbeitet. Sie können leider nicht sofort&lt;br /&gt;
„anspringen“ wie man es von Autos gewöhnt ist sondern brauchen mindestens&lt;br /&gt;
ca. 30s bis das Gas heiß ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gegenwart und Zukunft''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stirling-Motoren sind momentan noch kaum im Einsatz. Weltweit gib aber&lt;br /&gt;
viele Forschungsprojekte und schon viel funktionierende Prototypen. Die&lt;br /&gt;
Möglichkeiten ihn zu nutzen sind fast unbegrenzt. Die einzige&lt;br /&gt;
Schwachstelle ist noch der Preis.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Inge</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Stirling&amp;diff=29206</id>
		<title>Stirling</title>
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				<updated>2008-04-04T06:06:14Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Inge: Die Seite wurde neu angelegt: '''Der Stirling-Motor'''   '''Zur Geschichte'''   Der Stirling-Motor (auch Heißluft- oder Heißgasmotor genannt) ist schon 1816 von dem englischen Geistlichen Robert S...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Der Stirling-Motor''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zur Geschichte''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stirling-Motor (auch Heißluft- oder Heißgasmotor genannt) ist schon&lt;br /&gt;
1816 von dem englischen Geistlichen Robert Stirling erfunden worden. Er&lt;br /&gt;
ist damit der älteste Motor nach der Dampfmaschine. Der Stirling-Motor war&lt;br /&gt;
zu dieser Zeit relativ weit verbreitet. Er hatte gegenüber den frühen&lt;br /&gt;
Dampfmaschinen den Vorteil, dass er praktisch nicht explodieren konnte.&lt;br /&gt;
Mit der Erfindung des Otto- und Dieselmotors geriet er mehr oder weniger&lt;br /&gt;
in Vergessenheit, unteranderem da er zu dieser Zeit einfach weniger&lt;br /&gt;
Leistung, als die anderen Motoren hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1940 begann der Niederländische Konzern Philips verstärkt im Bereich&lt;br /&gt;
der Heißgasmotoren zu forschen. Trotz vieler Patente auf diesem Gebiet kam&lt;br /&gt;
es nie zu größeren Serienproduktionen und auch heute zeigt der Konzern&lt;br /&gt;
kein Interesse daran. Während der Ölkrise in den 70gern entwickelte die&lt;br /&gt;
Firma Ford ein Auto mit einem Stirling-Motor es kam aber nie auf den&lt;br /&gt;
Markt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Leistungsfähige Prototypen in den Labors vieler Firmen und&lt;br /&gt;
Institute stehen, fristet der Stirling-Motor ein Schattendasein.&lt;br /&gt;
Serienproduktionen gibt es nur in einem Bereich: kleine Modelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Physikalische Prinzip''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...ist einfach aber genial. Wenn man ein Gas erhitzt dehnt es sich aus und&lt;br /&gt;
wenn man es abkühlt zieht es sich zusammen. Wenn sich dieses Gas in einem&lt;br /&gt;
Zylinder mit einem Kolben befindet drückt es den Kolben beim Erhitzten&lt;br /&gt;
heraus und zieht in beim abkühlen wieder hinein. Schon wäre ein Motor&lt;br /&gt;
erschaffen (Fig 1-3). Es ist aber technisch gesehen sehr ungeschickt eine&lt;br /&gt;
Stelle abwechselnd zu kühlen und zu erwärmen. Deshalb werden durch 1&lt;br /&gt;
Kolben 2 Arbeitsräume voneinander getrennt. Nun wird an einer Stelle&lt;br /&gt;
ständig gekühlt und an der anderen ständig erwärmt. Damit das Gas zwischen&lt;br /&gt;
den beiden Arbeitsräumen zirkulieren kann braucht man noch einen zweiten&lt;br /&gt;
Kolben, der sich phasenverschoben zum ersten bewegen muss. Es ist möglich,&lt;br /&gt;
dass sich beide Kolben in einem oder zwei Zylindern befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Arbeitsgas durchläuft also nacheinander folgen Phasen&lt;br /&gt;
(Stirling-Prozess): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) erhitzen Das Gas wird Arbeitsraum 1 erhitzt = es dehnt sich aus und&lt;br /&gt;
verrichte mechanische Arbeit und bewegt sich dabei zum Teil schon in den&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 2. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) ausdehnen Die Wärmezufuhr wird unterbrochen (das Gas in Arbeitsraum 2)&lt;br /&gt;
das Gas verrichtet weiterhin Arbeit nun aber auf Kosten seiner inneren&lt;br /&gt;
Energie = es kühlt ab. Die in Schritt 1. zugeführte Wärme wurde bis jetzt&lt;br /&gt;
(wenn man Strahlung, Reibung usw. vernachlässigt) vollständig in Arbeit&lt;br /&gt;
umgewandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) kühlen Der Kolben in Arbeitsraum 2 presst mit Teilen, der eben&lt;br /&gt;
gewonnen Energie, das Arbeitsgas zusammen. Diese Energie, die sich in&lt;br /&gt;
Wärme umwandelt, geht verloren = wird „weggekühlt“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) komprimieren Durch die Kühlung entsteht ein Unterdruck der Kolben wird&lt;br /&gt;
ganz in Arbeitsraum 2 hineingezogen. Das Gas bewegt sich dabei zurück in&lt;br /&gt;
Arbeitsraum 1. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptunterschied zu Otto, Diesel und Co besteht darin, dass die Wärme&lt;br /&gt;
nicht bei einer explosiven Verbrennung von Treibstoff im Zylinder erzeugt&lt;br /&gt;
wird sondern die Wärme von außen zugeführt wird. Daher wird das Gas im&lt;br /&gt;
Motor auch nicht verbraucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann den Stirling-Prozess auch umkehren um eine Wärmepumpe zu&lt;br /&gt;
erhalten. Eine Wärmepumpe „pumpt“ Wärme vom kalten Arbeitsraum in den&lt;br /&gt;
warme und verbraucht dabei mechanische Energie. Man muss dazu einfach die&lt;br /&gt;
Kolben bewegen, nun wird anstatt dem Wärmereservat Energie zu entziehen&lt;br /&gt;
und teilweise an ein kühleres abgeben und teilweise in mechanische Energie&lt;br /&gt;
umzuwandeln, vom kalten Reservat Energie entzogen und an das Wärme&lt;br /&gt;
Reservat weitergeben. So wird kann ein Raum mit Hilfe von Arbeit gekühlt. &lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
Der Wirkungsgrad''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Französische Ingenieur Sadi Carnot (1796-1832) erkannte, dass bei&lt;br /&gt;
periodischen Wärmekraftmaschinen immer ein Teil der Energie verloren gehen&lt;br /&gt;
muss - auch wenn idealisierte Bedingungen annimmt (keine Reibung usw.) man&lt;br /&gt;
aber den Maximalen Wirkungsgrad bei einem bestimmten Kreisprozess erreicht&lt;br /&gt;
(Carnot-Prozess). Der Stirling-Prozess erreicht am ehesten den idealen&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess. Somit sind Stirling-Motoren theoretisch in der Lage den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschinen zu erreichen. Aus dem&lt;br /&gt;
Carnot-Prozess leitet sich eine Formel für den Wirkungsgrad ab (Reibung&lt;br /&gt;
usw. wird vernachlässigt): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h=1 - (T1 / T2) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h steht für den Wirkungsgrad, T1 die Temperatur mit der gekühlt wird und&lt;br /&gt;
T2 die Temperatur mit der erwärmt wird (in °K). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dieser Formel ergibt sich das der Wirkungsgrad bei steigt wird wenn&lt;br /&gt;
die Differenz aus T1 und T2 größer wird. Tatsächlich ist es so, dass&lt;br /&gt;
heutige Heißgasmotoren ihre Abeitsgase mit bis zu 750°C erwärmen. Diese&lt;br /&gt;
Motoren übertreffen in der Tat mit ca. 45% den Wirkungsgrad von&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren wie Diesel und Otto. Es sind übrigens noch höhere&lt;br /&gt;
Temperaturen in Planung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich spielen unerwünschte Dinge wie Reibung und Abwärme auch beim&lt;br /&gt;
Stirling-Motor eine Rolle. Diese zu reduzieren versucht man bei allen&lt;br /&gt;
Maschinen. Es gib beim Stirling-Motor allerdings noch etwas andres das zum&lt;br /&gt;
Wirkungsgrad beiträgt. Der Regenerator. Als Regenerator könnte zum&lt;br /&gt;
Beispiel ein Drahtgeflecht dienen, dass an der Stelle angebracht ist wo&lt;br /&gt;
das Arbeitsgas von einem Arbeitsraum in den Anderen strömt. Wenn das Gas&lt;br /&gt;
vom heißen in den kalten Bereich kommt gibt es Wärme an den Draht ab und&lt;br /&gt;
tritt dann schon leicht gekühlt in den kalten Bereich ein. Wenn es kalt&lt;br /&gt;
wieder in den warmen Bereich zurückströmt nimmt es die Energie wieder auf&lt;br /&gt;
um muss nicht mehr ganz so stark erhitzt werden. So wird Energie gespart&lt;br /&gt;
und die Effizienz gesteigert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Vorteile''' &lt;br /&gt;
...liegen auf der Hand. Mit dem Stirling-Motor kann man jede beliebige&lt;br /&gt;
Wärmequelle zur Energiegewinnung nutzen von allen Verbrennungsarten (nicht&lt;br /&gt;
nur Öl und Kohle) über Solare Energie und die Abwärme von Industrieanlagen&lt;br /&gt;
bis zu Erdwärme (Heiße Quellen...). Er hat, wie oben ausgeführt, den&lt;br /&gt;
höchsten Wirkungsgrad aller Wärmekraftmaschienen. Wenn man einen Rohstoff&lt;br /&gt;
als Wärmequelle nutzt so produziert dieser, da er nicht explosionsartig&lt;br /&gt;
verbrannt wird viel weniger Schadstoffe wie z.B. Kohlenstoffmonooxid.&lt;br /&gt;
Deshalb hat er auch einen viel ruhigeren und leiseren Lauf als die andren&lt;br /&gt;
Verbrennungsmotoren. Außerdem haben Stirling-Motoren weniger&lt;br /&gt;
Verschleißerscheinungen als die andren und sind auch wegen ihres einfachen&lt;br /&gt;
Grundprinzips weniger von Ausfällen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nachteile''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kosten für einen leistungsfähigen Stirling-Motor sind noch relativ&lt;br /&gt;
hoch, dies sollte aber durch hoffentlich baldige Serienproduktionen&lt;br /&gt;
verbessert werden. Das Verhältnis Watt/kg ist auch noch relativ hoch,&lt;br /&gt;
daran wird natürlich gearbeitet. Sie können leider nicht sofort&lt;br /&gt;
„anspringen“ wie man es von Autos gewöhnt ist sondern brauchen mindestens&lt;br /&gt;
ca. 30s bis das Gas heiß ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gegenwart und Zukunft''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stirling-Motoren sind momentan noch kaum im Einsatz. Weltweit gib aber&lt;br /&gt;
viele Forschungsprojekte und schon viel funktionierende Prototypen. Die&lt;br /&gt;
Möglichkeiten ihn zu nutzen sind fast unbegrenzt. Die einzige&lt;br /&gt;
Schwachstelle ist noch der Preis.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Inge</name></author>	</entry>

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