<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=DaDonAli</id>
		<title>BS-Wiki: Wissen teilen - Benutzerbeiträge [de]</title>
		<link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://bs-wiki.de/mediawiki/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=DaDonAli"/>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Spezial:Beitr%C3%A4ge/DaDonAli"/>
		<updated>2026-04-30T20:37:01Z</updated>
		<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
		<generator>MediaWiki 1.29.0</generator>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Elektromotor&amp;diff=29843</id>
		<title>Elektromotor</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Elektromotor&amp;diff=29843"/>
				<updated>2008-04-21T06:18:11Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;DaDonAli: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Das Prinzip des elektromotorischen Antriebs ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1. Elektrische Antriebe === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elektrische Antriebe bestehen im einfachsten Fall aus Elektromotor und&lt;br /&gt;
Arbeitsmaschine. Sehr oft jedoch kommen Elemente und Einrichtungen zur&lt;br /&gt;
Steuerung zum Schutz des Antriebs hinzu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auswahl der jeweils einzusetzenden Elektromotoren richtet sich nach&lt;br /&gt;
Aufgabenstellung, Stromart, Einsatzort und Betriebsart. Bei der&lt;br /&gt;
Betriebsart unterscheidet man z.B. Dauer und Kurzzeitbetrieb. Bei nur&lt;br /&gt;
kurzzeitigem Einschalten (z.B. Elektrorasierer) kann ein Motor kleinerer&lt;br /&gt;
Leistung als bei Dauerbetrieb gewählt werden, da in der kurzen Zeit nicht&lt;br /&gt;
die zulässige Grenztemperatur erreicht wird. Dabei ist jedoch die&lt;br /&gt;
angegebene Einschaltdauer ED (Verhältnis Einschaltzeit zu Einschalt- plus&lt;br /&gt;
Ruhezeit) zu beachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===2. Die elektromagnetische Induktion === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die elektromagnetische Induktion, ist die Erzeugung einer elektrischen&lt;br /&gt;
Spannung mit Hilfe veränderlicher magnetischer Felder. Durch Bewegen eines&lt;br /&gt;
elektrischen Leiters (Draht) in einem Magnetfeld entsteht an den Enden des&lt;br /&gt;
Leiters eine sich mit dem Bewegungsrhythmus ändernde Induktionsspannung&lt;br /&gt;
und beim Schließen des Stromkreises ein Induktionsstrom; darauf beruht der&lt;br /&gt;
Generator. Dasselbe kann bei festgehaltenem Draht durch ein zeitlich&lt;br /&gt;
veränderliches Magnetfeld erreicht werden. Ebenso wird durch ein zeitlich&lt;br /&gt;
sich änderndes elektrisches Feld ein Magnetfeld erzeugt, das andere&lt;br /&gt;
magnetische Substanzen anziehen oder abstoßen kann; darauf beruhen der&lt;br /&gt;
Motor, der Fernsprecher, der Lautsprecher u. a. Werden zwei Drähte&lt;br /&gt;
schichtweise übereinandergewickelt, so entsteht durch Vermittlung des&lt;br /&gt;
Magnetfelds bei periodischen Änderungen der Spannung in dem einen Draht&lt;br /&gt;
eine sich proportional dazu ebenso ändernde Spannung in dem anderen Draht;&lt;br /&gt;
darauf beruhen Transformatoren, Induktionsapparat (Induktoren) und&lt;br /&gt;
Induktionsöfen. Der Proportionalitätskoeffizient heißt der&lt;br /&gt;
Gegeninduktionskoeffizient (Gegeninduktivität). Schließlich kann eine&lt;br /&gt;
Drahtspule auch auf sich selbst zurückwirken (Selbstinduktion), wodurch&lt;br /&gt;
eine der angelegten Spannung entgegenwirkende Spannung entsteht, deren&lt;br /&gt;
Größe durch den Selbstinduktionskoeffizienten (Induktivität) bestimmt wird&lt;br /&gt;
und die sich als induktiver Widerstand des Drahts gegenüber Wechselstrom&lt;br /&gt;
auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2.0.1 Begrifferläuterungen === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ständer &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stator, feststehender Teil eines Elektromotors oder Generators; bei&lt;br /&gt;
Gleichstrommaschinen meist Träger der Feldmagnete, bei Wechselstrom- bzw.&lt;br /&gt;
Drehstrommaschinen meist Träger der Hauptwicklung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anker &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Teil von elektrischen Maschinen (Motor, Generator): ein mit Nuten&lt;br /&gt;
versehenes Blechpaket, das die Ankerwicklung aufnimmt; in dieser Wicklung&lt;br /&gt;
wird vom magnetischen Feld eine Spannung induziert. Bei&lt;br /&gt;
Gleichstrommaschinen ist es meist (Außenpolmaschine) der Läufer, dessen&lt;br /&gt;
Wicklung über den Kommutator mit dem Gleichstromnetz verbunden wird, bei&lt;br /&gt;
Synchronmaschinen (Innenpolmaschinen) meist der Ständer, dessen Wicklung&lt;br /&gt;
mit dem Wechsel- oder Drehstromnetz verbunden wird. 2. Teil von&lt;br /&gt;
Elektromagneten, der bei stromdurchflossener Erregerspule (Feldspule)&lt;br /&gt;
angezogen wird und dabei eine Arbeit verrichten kann, z. B. bei Relais,&lt;br /&gt;
Hubmagneten u. ä. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommutator &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[der, Mehrzahl Kommutatoren; lateinisch] Stromwender, eine Vorrichtung an&lt;br /&gt;
elektrischen Generatoren und Elektromotoren aus ringförmig angeordneten,&lt;br /&gt;
gegeneinander und gegen die Läuferwelle isolierten Segmenten, die&lt;br /&gt;
einerseits paarweise mit je einem Anschluss der Ankerwicklung verbunden&lt;br /&gt;
sind, andererseits von einer Schleifbürste berührt werden, an die sich der&lt;br /&gt;
äußere Stromkreis anschließt. Der Kommutator hat die Aufgabe, sich bei&lt;br /&gt;
drehendem Läufer den in den Wicklungsteilen sinusförmig pulsenden Strom&lt;br /&gt;
abzunehmen und ihn gleichzurichten, d. h. deren Anschlüsse wechselweise&lt;br /&gt;
mit dem äußeren Netz so zu verbinden, dass in diesem die Stromrichtung&lt;br /&gt;
unverändert bleibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sternschaltung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
elektrische Anschlussschaltung für drei Verbraucher oder Wicklungen an das&lt;br /&gt;
Drehstromnetz. Dabei wird jeweils einer der beiden Verbraucheranschlüsse&lt;br /&gt;
an je einen Leiter des Drehstromnetzes, der andere an einen gemeinsamen&lt;br /&gt;
Sternpunkt (in Niederspannungsnetzen oft geerdet, Nulleiter)&lt;br /&gt;
angeschlossen. Bei drei gleichen Verbrauchern fließt im Nulleiter kein&lt;br /&gt;
Strom. Die Spannung an jedem der drei Verbraucher ist 1/Ö (3) der Spannung&lt;br /&gt;
zwischen den Leitern des Drehstromnetzes, z. B. 220/380 V.&lt;br /&gt;
Dreieckschaltung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlupf &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bei Asynchronmotoren das Maß für den Unterschied zwischen der&lt;br /&gt;
tatsächlichen Drehzahl (n) des Läufers und der synchronen Drehzahl (nsyn)&lt;br /&gt;
des Drehfelds. Berechnung: (nsyn - n) / nsyn = S (in Prozent). Der Schlupf&lt;br /&gt;
steigt mit der Belastung des Motors. Ein idealer Schlupf von 0% ist nicht&lt;br /&gt;
zu verwirklichen, da dann keine antreibenden Drehmomente auftreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Käfigläufer &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Läufer einer Asynchronmaschine, bei dem die Läuferwicklung aus blanken&lt;br /&gt;
oder isolierten Metallstäben besteht, die in die Nuten des&lt;br /&gt;
Läuferblechpakets eingelegt werden und an den Enden durch Kurzschlußringe&lt;br /&gt;
(Endringe) verbunden sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Polrad &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der die Magnetpole mit der gleichstromgespeisten Erregerwicklung tragende&lt;br /&gt;
Läufer bei Wechselstromgeneratoren und Synchronmotoren (Generator). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2.1 Kurze Übersicht der Motoren === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Motoren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elektromotoren Verbrennungsmotoren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dampf Benzin Diesel &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drehfeld- Stromwender- &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
maschinen maschinen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wechseltrom- Drehstrom- Universalmotoren Gleichstrommotoren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
maschinen maschinen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reihenschlussmotor, Hauptschlussmotor, da Ankerstrom gleich Ständerstrom &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Synchronmotor: Drehfeldzahl = Läuferdrehzahl &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asynchronmotor: Drehfelddrehzahl größer Läuferdrehzahl &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2.2 Wirkungsgrad von Elektromotore === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Der Elektromotor &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Elektromotor ist ein Energiewandler, der elektrische Energie in&lt;br /&gt;
mechanische Energie, zum Antrieb von Maschinen, Fahrzeugen u. ä.&lt;br /&gt;
umwandelt. Dies geschieht mit Hilfe der Kraftwirkung zwischen einem&lt;br /&gt;
Magnetfeld und einem stromdurchflossenen Leiter. Hauptteile sind der&lt;br /&gt;
feststehende Ständer (Stator) mit der Erregerwicklung und der drehbare&lt;br /&gt;
Läufer (Rotor, Anker) mit der Ankerwicklung. Alle Elektromotoren können&lt;br /&gt;
auch als Generator verwendet werden. Neben dem rotierenden Elektromotor&lt;br /&gt;
gibt es auch den Linearmotor zu der Erzeugung von geradliniger Bewegung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elektromotoren werden für Leistungen bis etwa 10 MW gebaut und vielseitig&lt;br /&gt;
verwendet zum Beispiel für den Antrieb von Haushaltsgeräten, Büromaschinen&lt;br /&gt;
und Elektrowerkzeuge aber auch Pumpen, Förderanlagen, Walzenstraßen und&lt;br /&gt;
elektrischen Bahnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elektrische Motoren dürfen kurzzeitig über ihre Nennleistung hinaus&lt;br /&gt;
belastet werde. Die Grenze dafür ist beim Gleichstrommotor die zulässige&lt;br /&gt;
Beanspruchung des Kommutators. Im Dauerbetrieb wird die Belastungsarbeit&lt;br /&gt;
durch die Wärme begrenzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3.1. Wie funktioniert ein Elektromotor? === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird dem Elektromotor Strom zugeführt, entsteht am Metallring ein Minus-&lt;br /&gt;
und ein Pluspol. Da durch die Spulen ebenfalls ein Strom fließt, bilden&lt;br /&gt;
sich auch ein Nord- und ein Südpol. Dann wird der Südpol der einen, dem&lt;br /&gt;
festen Nordpol der anderen angezogen. Dort ist der Strom am Metallring&lt;br /&gt;
unterbrochen (Totpunkt), die Spule aber dreht sich durch den Schwung&lt;br /&gt;
weiter. Dadurch wechselt der Strom am Metallring und somit auch die Pole&lt;br /&gt;
an den Spulen. Nordpol und Südpol stoßen sich ab und der Motor mach eine&lt;br /&gt;
halbe Drehung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;[[Bild:Elektro.jpg]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;''Aufbau des Elektro Motor''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;''Copyright 2008 [http://www.rc-car-beginners.ch RC-Car Lexikon]''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Gleichstrom === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
elektrischer Strom gleichbleibender Richtung, im Gegensatz zum&lt;br /&gt;
Wechselstrom, dessen Richtung sich periodisch ändert. Reiner Gleichstrom&lt;br /&gt;
entsteht auf chemischem Wege in galvanischen Elementen oder Akkumulatoren;&lt;br /&gt;
der durch Gleichrichter oder Generatoren gewonnene Gleichstrom enthält&lt;br /&gt;
einen überlagerten Wechselstromanteil. Gleichstrom wird in der&lt;br /&gt;
Nachrichtentechnik zum Betrieb von Relais, Wählern, Elektronenröhren und&lt;br /&gt;
Transistoren gebraucht, in der Starkstromtechnik für regelbare&lt;br /&gt;
Motorantriebe, vor allem in Maschinen und Elektro-Bahnen, und außerdem für&lt;br /&gt;
galvanische Anlagen. Für den Transport hoher Leistungen über große&lt;br /&gt;
Entfernung, besonders in Kabelleitungen, verwendet man&lt;br /&gt;
Gleichstromübertragung mit Spannungen bis 1 Mill. Volt. Fernmeldeanlagen&lt;br /&gt;
arbeiten mit Gleichstrom bis zu 60 Volt; Straßenbahnen, Obusse, Schnell-&lt;br /&gt;
und Untergrundbahnen betreibt man mit Gleichstrom von 500—1500 Volt&lt;br /&gt;
Spannung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 4.1. Der Gleichstrommotor ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gleichstrommotor ist ein mit Gleichstrom gespeister und mit&lt;br /&gt;
Gleichstrom-Elektromagnet oder Permanentmagnet erregter Elektromotor; und&lt;br /&gt;
wird als Reihenschluss-, Nebenschluss- oder Kompound- (Doppelschluss-)&lt;br /&gt;
Motor ausgeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stator besteht in der Regel aus einem Ring aus Walzstahl, auf dessen&lt;br /&gt;
Innenseite die Hauptpole (meist Elektromagnete mit einer Feldspule) und&lt;br /&gt;
die Wendepole befestigt sind. Zwischen den Polen dreht sich der&lt;br /&gt;
trommelförmige Läufer, der die Ankerwicklung trägt. (Daher nennt man den&lt;br /&gt;
Läufer von Gleichstrommaschinen häufig auch Anker.) Die Ankerwicklung&lt;br /&gt;
besteht aus vielen Spulen, die meist in Nuten des Läuferblechpakets&lt;br /&gt;
eingelegt und deren Enden am Kollektor angeschlossen sind. Auf den&lt;br /&gt;
Kollektorlamellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
schleifen die feststehenden Bürsten, über die der Ankerwicklung ein&lt;br /&gt;
Ankerstrom zugeführt wird. - Wenn der magnetische Fluss der Hauptpole&lt;br /&gt;
vorhanden ist, entsteht durch den in der Ankerwicklung fließenden Strom&lt;br /&gt;
ein Magnetfeld, dass das Hauptfeld des Stators senkrecht durchsetzt. Aus&lt;br /&gt;
der Überlagerung der beiden Felder ergibt sich ein Drehmoment: Der Läufer&lt;br /&gt;
dreht sich. Der aus Bürsten und Kollektor bestehende Stromwender&lt;br /&gt;
(Kommutator) sorgt nun dafür, dass die umlaufende Ankerwicklung den Strom&lt;br /&gt;
so zugeführt bekommt, dass ein möglichst großes Drehmoment entsteht. Zur&lt;br /&gt;
Erleichterung der Stromwendung dienen die vom Ankerstrom durchflossenen&lt;br /&gt;
Wendepole. Entsprechend der periodischen Veränderung des magnetischen&lt;br /&gt;
Flusses in den sich unter den feststehenden Hauptpolen hinwegdrehenden&lt;br /&gt;
Ankerteilen fließt in der Ankerwicklung der Gleichstrommaschine ein&lt;br /&gt;
Wechselstrom (der durch den Kommutator gleichgerichtet wird). Das&lt;br /&gt;
Ankereisen wird als Blechpaket (isolierte Eisenbleche) gebaut, um&lt;br /&gt;
Wirbelstromverluste klein zu halten. Häufig werden Anker- und&lt;br /&gt;
Erregerwicklung je an eine feste Spannung angeschlossen (fremderregter&lt;br /&gt;
Gleichstrommotor), wobei dann meist die Erregerwicklung (Feldwicklung) so&lt;br /&gt;
angelegt wird, dass sie parallel zum Anker an dieselbe Spannungsquelle&lt;br /&gt;
angeschlossen werden kann (Nebenschlussmotor). Bei den&lt;br /&gt;
Reihenschlussmotoren (Hauptschlussmotoren) werden dagegen Anker- und&lt;br /&gt;
Feldwicklung in Reihe geschaltet, so dass sie vom selben Strom&lt;br /&gt;
durchflossen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 4.2. Gleichstrom-Reihenschlussmotor === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufbau: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Feldwicklung und der Anker sind in Reihe geschaltet. Die Feldwicklung&lt;br /&gt;
hat wenige Windungen und starken Draht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anwendungsgebiete: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bahnen, Hebefahrzeuge und Anlasser sind geeignet für wechselnde Belastung&lt;br /&gt;
und wechselnde Drehszahl für direkte Kupplung und Zahnradantriebe. Die&lt;br /&gt;
Wendepole haben die Aufgabe das Bürstenfeuer zu unterdrücken. Die&lt;br /&gt;
Drehrichtung wird durch das Umpolen der Stromrichtung im Anker geändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenschaften: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Drehzahl wird mit einem Fahrschalter oder Anlasser geregelt. Da der&lt;br /&gt;
Motor im Leerlauf durchgeht ist er für Riemenbetrieb nicht geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 4.3. Gleichstrom-Nebenschlussmotor=== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Aufbau: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Feldwicklung hat viele Windungen aus dünnem Draht. Die Feldrichtung&lt;br /&gt;
ist parallel zum Anker geschalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anwendungsgebiete: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei allen Antrieben, die relativ konstante Drehzahlen bei wechselnder&lt;br /&gt;
Belastung besitzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenschaften: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast gleichbleibende Drehzahl bei wechselnder Belastung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 4.4. Gleichstrom-Doppelschlussmotor === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufbau: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Feldwicklung (Pole) tragen gleichzeitig einen Nebenschluss und einen&lt;br /&gt;
Hauptschlusswicklung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anwendungsgebiete: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur für Sonderzwecke wie bei Aufzügen, Akkumulatoren oder Triebwagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenschaften: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nachdem, ob die Hauptschluss- oder Nebenschlusswicklung überwiegt, ist&lt;br /&gt;
seine Drehzahlcharrakterristik mehr der Nebenschluss oder der&lt;br /&gt;
Reihenschlussform ähnlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 4.5. Drehzahlregelbarer Gleichstrommotor === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufbau: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prinzip wie bei Gleichstromnebenschlussmotor. Die Feldwicklung wird&lt;br /&gt;
konstant an 220V angeschlossen. Der Anker wird mit einer Spannung von&lt;br /&gt;
0-440V gespeist, je nach benötigter Drehzahl (Lenzsche Steuerung&lt;br /&gt;
Elektronisch) Der Luftspalt zwischen Pol und Anker ist etwas größer, damit&lt;br /&gt;
wird ein weicherer Anlauf erreicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anwendungsgebiete: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rollenbänder Automatisierungstechnik &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenschaften (Wirkungsweise): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um jede Wirkung einer Ankerwicklung baut sich bei Stromdurchfluss ein&lt;br /&gt;
kreisendes Kraftfeld auf. Sind auch die Hauptpole stromdurchflossen, so&lt;br /&gt;
wirken Pol und Ankerfeld so aufeinander, das der Anker in Bewegung gerät.&lt;br /&gt;
Die Richtung dieser Umdrehung lässt sich durch die Linke- Hand-Regel&lt;br /&gt;
ermitteln. Weil ein Gleichstromfeld die Pole nicht wechselt, bleibt die&lt;br /&gt;
Richtung, die Bewegung aller Ankerwicklungen des gleichen Feldes die&lt;br /&gt;
selbe. Ein Umschalten der Pole oder des Ankers muss demnach eine Änderung&lt;br /&gt;
der Drehrichtung des Motors zur Folge haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 5. Der Wechselstrom === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wechselstrom ist ein elektrischer Strom, dessen Stärke und Richtung&lt;br /&gt;
sich periodisch ändern; wird durch Generatoren oder elektrische&lt;br /&gt;
Schwingungserzeuger (Sender) hergestellt. Eine Periode des Wechselstroms&lt;br /&gt;
umfaßt den Anstieg der Stromstärke von Null auf den positiven Scheitelwert&lt;br /&gt;
(Maximalwert, Amplitude), den Abfall über Null und den negativen&lt;br /&gt;
Scheitelwert sowie den Anstieg wieder auf Null. Die Anzahl der Perioden&lt;br /&gt;
pro Sekunde gibt die Frequenz des Wechselstroms an (in Hertz). Die Zahl&lt;br /&gt;
der Richtungswechsel (Wechselzahl) ist gleich der doppelten Periodenzahl.&lt;br /&gt;
Im allgemeinen ist der Strom- und Spannungsverlauf sinusförmig;&lt;br /&gt;
Abweichungen sind als Überlagerung einer sinusförmigen Grundwelle und&lt;br /&gt;
ihrer sinusförmigen Oberwellen aufzufassen. Die Anteile der verschiedenen&lt;br /&gt;
Oberwellen lassen sich durch die Fourier-Analyse bestimmen. Infolge der&lt;br /&gt;
regelmäßigen Schwankung der Stromstärke des Wechselstroms wirkt sich&lt;br /&gt;
dieser nicht mit dem Scheitel-, sondern mit dem Effektivwert (Scheitelwert&lt;br /&gt;
geteilt durch 2) des Stroms (z. B. bei der Wärmeerzeugung) aus. Der&lt;br /&gt;
Wechselstromwiderstand ist im Allgemeinen aus einem frequenzunabhängigen&lt;br /&gt;
Ohmschen (Wirkwiderstand) und aus einem frequenzabhängigen induktiven und&lt;br /&gt;
kapazitiven Teil (Blindwiderstand) zusammengesetzt. Für ihn gilt auch das&lt;br /&gt;
Ohmsche Gesetz. Der Blindwiderstand bewirkt eine Phasenverschiebung von&lt;br /&gt;
Strom und Spannung, von der auch die Wirkleistung abhängt (Watt). Der&lt;br /&gt;
technisch verwendete Wechselstrom ist meist Drehstrom, der eine Frequenz&lt;br /&gt;
von 50 Hz hat (in USA 60 Hz). Bei elektrischen Eisenbahnen wird 162/3&lt;br /&gt;
Hz-Wechselstrom verwendet. Mit dem Strom ändert sich auch das magnetische&lt;br /&gt;
Feld. Nach den Induktionsgesetzen können dann in benachbarten Leitern&lt;br /&gt;
entsprechende Spannungen induziert werden. Da der Wechselstrom sich auf&lt;br /&gt;
diese Weise leicht beliebig umformen (Transformator) und ohne große&lt;br /&gt;
Verluste fortleiten läßt, wird er zur Übertragung der elektrischen Energie&lt;br /&gt;
auf große Entfernungen benutzt. Die Hochfrequenztechnik verwendet&lt;br /&gt;
Wechselströme sehr hoher Schwingungszahl. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 5.1. Der Einphasenwechselstrommotor === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufbau: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufbau ist ähnlich dem Drehstrom-Asynchronmotor mit Kurzschlussläufer.&lt;br /&gt;
Anwendungsgebiete: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleine Motoren mit 1,5 kW ohne hohes Drehmoment. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenschaften: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ständerwicklung besteht aus Haupt- und Hilfswicklung. Die&lt;br /&gt;
Hilfswicklung wird mit einem Kondensator oder Widerstand geschaltet. Bei&lt;br /&gt;
erfolgtem Anlauf wird die Hilfswicklung durch einen Fliehkraftschalter&lt;br /&gt;
abgeschaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6. Der Drehstrom === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dreiphasenstrom, besondere Art von Wechselstrom; entsteht durch Verkettung&lt;br /&gt;
(Stern- oder Dreieckschaltung) dreier um 120° phasenverschobener&lt;br /&gt;
Wechselströme mit gleicher Spannung und Frequenz. Gegenüber drei&lt;br /&gt;
Einphasenströmen lassen sich bei symmetrischer Belastung die drei&lt;br /&gt;
Rückleitungen einsparen. Bei unsymmetrischer Belastung nimmt ein dünner&lt;br /&gt;
Nulleiter den Ausgleichstrom auf. Wenn die verschiedenen Phasen auf drei&lt;br /&gt;
um 120° versetzte Spulen gegeben werden, entsteht ein rotierendes&lt;br /&gt;
Magnetfeld (Drehfeld, daher die Bezeichnung Drehstrom). Ausnutzung z. B.&lt;br /&gt;
im Drehstrommotor. Drehstrom ist die wichtigste und wirtschaftlichste&lt;br /&gt;
Stromart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6.1. Der Drehstrommotor === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ständer besteht hierbei im wesentlichen aus einem Ring, der aus vielen&lt;br /&gt;
dünnen, voneinander isolierten Blechen zusammengepresst (Blechpaket) und&lt;br /&gt;
längs der Bohrungsoberfläche mit axialen Nuten versehen ist, in denen die&lt;br /&gt;
Wicklung liegt. Diese besteht meist aus drei gleichen Strängen, die mit&lt;br /&gt;
den drei Leitern des Drehstromnetzes verbunden werden: Bei&lt;br /&gt;
Dreieckschaltung wird jeder Wicklungsstrang an jeweils zwei Netzleiter&lt;br /&gt;
angeschlossen; bei Sternschaltung wird jeder Netzleiter an den Anfang je&lt;br /&gt;
eines Wicklungsstrangs angeschlossen, und die freien Wicklungsenden werden&lt;br /&gt;
miteinander verbunden (Sternpunkt). Da die Summe der Ströme im&lt;br /&gt;
symmetrischen Drehstromsystem gleich Null ist, braucht man von hier aus&lt;br /&gt;
keine Rückleitung. Die drei Spannungen des Drehstromnetzes erreichen&lt;br /&gt;
zeitlich nacheinander ihren Höchstwert, so dass auch die magnetischen&lt;br /&gt;
Flüsse der drei Ständerwicklungsstränge nacheinander ihren Höchstwert&lt;br /&gt;
erlangen. So entsteht in der Ständerbohrung ein Gesamtfluss, dessen&lt;br /&gt;
Höchstwert zu verschiedenen Zeiten an verschiedenen Orten des&lt;br /&gt;
Bohrungsumfangs auftritt. Das magnetische Feld läuft daher längs der&lt;br /&gt;
inneren Oberfläche des Ständerblechpakets um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6.2. Der Drehstromasynchronmotor === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufbau: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird in einem Drehstromständer ein Läufer mit eingebaut, so entsteht ein&lt;br /&gt;
Asynchronmotor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anwendungsgebiete: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für schwierige Anlaufverhältnisse (großes Anfahrmoment) und zur Vermeidung&lt;br /&gt;
großer Einschaltströme, zuweilen auch zum besonders sanften Anfahren,&lt;br /&gt;
werden Asynchronmotoren mit Schleifringläufer bevorzugt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenschaften: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Drehzahl des Asynchronmotors ändert sich mit der Belastung: Im&lt;br /&gt;
Leerlauf erreicht er nahezu eine synchrone Drehzahl; bei Nennlast (das ist&lt;br /&gt;
die Belastung, für die der Motor angelegt ist) stellt sich ein&lt;br /&gt;
Drehzahlunterschied zwischen Ständerdrehfeld und Läufer ein, der als&lt;br /&gt;
Schlupf bezeichnet wird und je nach Motorgröße 0,5-10% der synchronen&lt;br /&gt;
Drehzahl beträgt. Im einfachsten Fall besteht die Läuferwicklung&lt;br /&gt;
(Sekundäranker) aus in Nuten geschobenen, oft unisolierten Kupferstäben,&lt;br /&gt;
die an den Enden durch angelötete Kupferringe miteinander verbunden sind&lt;br /&gt;
(Käfigläufer, Kurzschlussläufer); bei Motoren bis zu mehreren 100 kW wird&lt;br /&gt;
die Käfigwicklung auch aus Aluminium in das Läuferblechpaket gegossen. Ein&lt;br /&gt;
Maß für die Drehzahldifferenz ist der Schlupf, der bei normalem Betrieb&lt;br /&gt;
der Belastung proportional ist. Infolge des Schlupfes wird in der&lt;br /&gt;
Läuferwicklung ein Strom induziert, der zusammen mit dem magnetischen Feld&lt;br /&gt;
im Luftspalt (Drehfeld) ein Drehmoment hervorbringt. Der Asynchronmotor&lt;br /&gt;
ist der meistverwendete Elektromotor überhaupt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asynchronmotor: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; früher: Nachteil -Lauf nur mit 1 Drehzahl - keine Drehzahlstellung&lt;br /&gt;
möglich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; heute: Vorteil - lässt sich durch Leistungselektronik in Drehzahl von 0&lt;br /&gt;
bis unendlich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
steuern &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- nur durch speisende Netzfrequenz (Freyuenzumrichter) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Formel zur Drehfelddrehzahl: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6.3. Der Synchronmotor === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufbau: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird in den Drehstromständer ein Läufer mit Magnetpolen eingebaut&lt;br /&gt;
(Polrad), so entsteht ein Synchronmotor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenschaften: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Läufer umläuft unabhängig von der Belastung die synchrone Drehzahl des&lt;br /&gt;
Ständerfeldes. Synchronmotoren haben konstante Betriebsdrehzahlen, die&lt;br /&gt;
sich bei normalen Lastschwankungen nicht ändern. Die Höhe der&lt;br /&gt;
Stromaufnahme eines Synchronmotors richtet sich nach der Belastung an der&lt;br /&gt;
Welle und der Größe des Erregerstromes in der Polradwicklung. Der&lt;br /&gt;
Synchronmotor kann nicht (wie der Gleichstrommotor) bei Verstellung der&lt;br /&gt;
Erregung seine Drehzahl ändern. Ein untererregter Synchronmotor nimmt&lt;br /&gt;
Blindleistung aus dem Netz auf; beim übererregten Synchronmotor sind die&lt;br /&gt;
Betriebsbedingungen umgekehrt. Wird der Synchronmotor stark überlastet, so&lt;br /&gt;
bleibt er stehen und entnimmt dabei dem Netz einen unzulässig großen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DaDonAli</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Elektromotor&amp;diff=29842</id>
		<title>Elektromotor</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Elektromotor&amp;diff=29842"/>
				<updated>2008-04-21T06:15:24Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;DaDonAli: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Prinzip des elektromotorischen Antriebs ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1. Elektrische Antriebe === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elektrische Antriebe bestehen im einfachsten Fall aus Elektromotor und&lt;br /&gt;
Arbeitsmaschine. Sehr oft jedoch kommen Elemente und Einrichtungen zur&lt;br /&gt;
Steuerung zum Schutz des Antriebs hinzu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auswahl der jeweils einzusetzenden Elektromotoren richtet sich nach&lt;br /&gt;
Aufgabenstellung, Stromart, Einsatzort und Betriebsart. Bei der&lt;br /&gt;
Betriebsart unterscheidet man z.B. Dauer und Kurzzeitbetrieb. Bei nur&lt;br /&gt;
kurzzeitigem Einschalten (z.B. Elektrorasierer) kann ein Motor kleinerer&lt;br /&gt;
Leistung als bei Dauerbetrieb gewählt werden, da in der kurzen Zeit nicht&lt;br /&gt;
die zulässige Grenztemperatur erreicht wird. Dabei ist jedoch die&lt;br /&gt;
angegebene Einschaltdauer ED (Verhältnis Einschaltzeit zu Einschalt- plus&lt;br /&gt;
Ruhezeit) zu beachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===2. Die elektromagnetische Induktion === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die elektromagnetische Induktion, ist die Erzeugung einer elektrischen&lt;br /&gt;
Spannung mit Hilfe veränderlicher magnetischer Felder. Durch Bewegen eines&lt;br /&gt;
elektrischen Leiters (Draht) in einem Magnetfeld entsteht an den Enden des&lt;br /&gt;
Leiters eine sich mit dem Bewegungsrhythmus ändernde Induktionsspannung&lt;br /&gt;
und beim Schließen des Stromkreises ein Induktionsstrom; darauf beruht der&lt;br /&gt;
Generator. Dasselbe kann bei festgehaltenem Draht durch ein zeitlich&lt;br /&gt;
veränderliches Magnetfeld erreicht werden. Ebenso wird durch ein zeitlich&lt;br /&gt;
sich änderndes elektrisches Feld ein Magnetfeld erzeugt, das andere&lt;br /&gt;
magnetische Substanzen anziehen oder abstoßen kann; darauf beruhen der&lt;br /&gt;
Motor, der Fernsprecher, der Lautsprecher u. a. Werden zwei Drähte&lt;br /&gt;
schichtweise übereinandergewickelt, so entsteht durch Vermittlung des&lt;br /&gt;
Magnetfelds bei periodischen Änderungen der Spannung in dem einen Draht&lt;br /&gt;
eine sich proportional dazu ebenso ändernde Spannung in dem anderen Draht;&lt;br /&gt;
darauf beruhen Transformatoren, Induktionsapparat (Induktoren) und&lt;br /&gt;
Induktionsöfen. Der Proportionalitätskoeffizient heißt der&lt;br /&gt;
Gegeninduktionskoeffizient (Gegeninduktivität). Schließlich kann eine&lt;br /&gt;
Drahtspule auch auf sich selbst zurückwirken (Selbstinduktion), wodurch&lt;br /&gt;
eine der angelegten Spannung entgegenwirkende Spannung entsteht, deren&lt;br /&gt;
Größe durch den Selbstinduktionskoeffizienten (Induktivität) bestimmt wird&lt;br /&gt;
und die sich als induktiver Widerstand des Drahts gegenüber Wechselstrom&lt;br /&gt;
auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2.0.1 Begrifferläuterungen === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ständer &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stator, feststehender Teil eines Elektromotors oder Generators; bei&lt;br /&gt;
Gleichstrommaschinen meist Träger der Feldmagnete, bei Wechselstrom- bzw.&lt;br /&gt;
Drehstrommaschinen meist Träger der Hauptwicklung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anker &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Teil von elektrischen Maschinen (Motor, Generator): ein mit Nuten&lt;br /&gt;
versehenes Blechpaket, das die Ankerwicklung aufnimmt; in dieser Wicklung&lt;br /&gt;
wird vom magnetischen Feld eine Spannung induziert. Bei&lt;br /&gt;
Gleichstrommaschinen ist es meist (Außenpolmaschine) der Läufer, dessen&lt;br /&gt;
Wicklung über den Kommutator mit dem Gleichstromnetz verbunden wird, bei&lt;br /&gt;
Synchronmaschinen (Innenpolmaschinen) meist der Ständer, dessen Wicklung&lt;br /&gt;
mit dem Wechsel- oder Drehstromnetz verbunden wird. 2. Teil von&lt;br /&gt;
Elektromagneten, der bei stromdurchflossener Erregerspule (Feldspule)&lt;br /&gt;
angezogen wird und dabei eine Arbeit verrichten kann, z. B. bei Relais,&lt;br /&gt;
Hubmagneten u. ä. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommutator &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[der, Mehrzahl Kommutatoren; lateinisch] Stromwender, eine Vorrichtung an&lt;br /&gt;
elektrischen Generatoren und Elektromotoren aus ringförmig angeordneten,&lt;br /&gt;
gegeneinander und gegen die Läuferwelle isolierten Segmenten, die&lt;br /&gt;
einerseits paarweise mit je einem Anschluss der Ankerwicklung verbunden&lt;br /&gt;
sind, andererseits von einer Schleifbürste berührt werden, an die sich der&lt;br /&gt;
äußere Stromkreis anschließt. Der Kommutator hat die Aufgabe, sich bei&lt;br /&gt;
drehendem Läufer den in den Wicklungsteilen sinusförmig pulsenden Strom&lt;br /&gt;
abzunehmen und ihn gleichzurichten, d. h. deren Anschlüsse wechselweise&lt;br /&gt;
mit dem äußeren Netz so zu verbinden, dass in diesem die Stromrichtung&lt;br /&gt;
unverändert bleibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sternschaltung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
elektrische Anschlussschaltung für drei Verbraucher oder Wicklungen an das&lt;br /&gt;
Drehstromnetz. Dabei wird jeweils einer der beiden Verbraucheranschlüsse&lt;br /&gt;
an je einen Leiter des Drehstromnetzes, der andere an einen gemeinsamen&lt;br /&gt;
Sternpunkt (in Niederspannungsnetzen oft geerdet, Nulleiter)&lt;br /&gt;
angeschlossen. Bei drei gleichen Verbrauchern fließt im Nulleiter kein&lt;br /&gt;
Strom. Die Spannung an jedem der drei Verbraucher ist 1/Ö (3) der Spannung&lt;br /&gt;
zwischen den Leitern des Drehstromnetzes, z. B. 220/380 V.&lt;br /&gt;
Dreieckschaltung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlupf &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bei Asynchronmotoren das Maß für den Unterschied zwischen der&lt;br /&gt;
tatsächlichen Drehzahl (n) des Läufers und der synchronen Drehzahl (nsyn)&lt;br /&gt;
des Drehfelds. Berechnung: (nsyn - n) / nsyn = S (in Prozent). Der Schlupf&lt;br /&gt;
steigt mit der Belastung des Motors. Ein idealer Schlupf von 0% ist nicht&lt;br /&gt;
zu verwirklichen, da dann keine antreibenden Drehmomente auftreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Käfigläufer &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Läufer einer Asynchronmaschine, bei dem die Läuferwicklung aus blanken&lt;br /&gt;
oder isolierten Metallstäben besteht, die in die Nuten des&lt;br /&gt;
Läuferblechpakets eingelegt werden und an den Enden durch Kurzschlußringe&lt;br /&gt;
(Endringe) verbunden sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Polrad &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der die Magnetpole mit der gleichstromgespeisten Erregerwicklung tragende&lt;br /&gt;
Läufer bei Wechselstromgeneratoren und Synchronmotoren (Generator). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2.1 Kurze Übersicht der Motoren === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Motoren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elektromotoren Verbrennungsmotoren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dampf Benzin Diesel &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drehfeld- Stromwender- &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
maschinen maschinen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wechseltrom- Drehstrom- Universalmotoren Gleichstrommotoren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
maschinen maschinen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reihenschlussmotor, Hauptschlussmotor, da Ankerstrom gleich Ständerstrom &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Synchronmotor: Drehfeldzahl = Läuferdrehzahl &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asynchronmotor: Drehfelddrehzahl größer Läuferdrehzahl &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2.2 Wirkungsgrad von Elektromotore === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Der Elektromotor &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Elektromotor ist ein Energiewandler, der elektrische Energie in&lt;br /&gt;
mechanische Energie, zum Antrieb von Maschinen, Fahrzeugen u. ä.&lt;br /&gt;
umwandelt. Dies geschieht mit Hilfe der Kraftwirkung zwischen einem&lt;br /&gt;
Magnetfeld und einem stromdurchflossenen Leiter. Hauptteile sind der&lt;br /&gt;
feststehende Ständer (Stator) mit der Erregerwicklung und der drehbare&lt;br /&gt;
Läufer (Rotor, Anker) mit der Ankerwicklung. Alle Elektromotoren können&lt;br /&gt;
auch als Generator verwendet werden. Neben dem rotierenden Elektromotor&lt;br /&gt;
gibt es auch den Linearmotor zu der Erzeugung von geradliniger Bewegung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elektromotoren werden für Leistungen bis etwa 10 MW gebaut und vielseitig&lt;br /&gt;
verwendet zum Beispiel für den Antrieb von Haushaltsgeräten, Büromaschinen&lt;br /&gt;
und Elektrowerkzeuge aber auch Pumpen, Förderanlagen, Walzenstraßen und&lt;br /&gt;
elektrischen Bahnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elektrische Motoren dürfen kurzzeitig über ihre Nennleistung hinaus&lt;br /&gt;
belastet werde. Die Grenze dafür ist beim Gleichstrommotor die zulässige&lt;br /&gt;
Beanspruchung des Kommutators. Im Dauerbetrieb wird die Belastungsarbeit&lt;br /&gt;
durch die Wärme begrenzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3.1. Wie funktioniert ein Elektromotor? === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird dem Elektromotor Strom zugeführt, entsteht am Metallring ein Minus-&lt;br /&gt;
und ein Pluspol. Da durch die Spulen ebenfalls ein Strom fließt, bilden&lt;br /&gt;
sich auch ein Nord- und ein Südpol. Dann wird der Südpol der einen, dem&lt;br /&gt;
festen Nordpol der anderen angezogen. Dort ist der Strom am Metallring&lt;br /&gt;
unterbrochen (Totpunkt), die Spule aber dreht sich durch den Schwung&lt;br /&gt;
weiter. Dadurch wechselt der Strom am Metallring und somit auch die Pole&lt;br /&gt;
an den Spulen. Nordpol und Südpol stoßen sich ab und der Motor mach eine&lt;br /&gt;
halbe Drehung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Elektro.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Gleichstrom === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
elektrischer Strom gleichbleibender Richtung, im Gegensatz zum&lt;br /&gt;
Wechselstrom, dessen Richtung sich periodisch ändert. Reiner Gleichstrom&lt;br /&gt;
entsteht auf chemischem Wege in galvanischen Elementen oder Akkumulatoren;&lt;br /&gt;
der durch Gleichrichter oder Generatoren gewonnene Gleichstrom enthält&lt;br /&gt;
einen überlagerten Wechselstromanteil. Gleichstrom wird in der&lt;br /&gt;
Nachrichtentechnik zum Betrieb von Relais, Wählern, Elektronenröhren und&lt;br /&gt;
Transistoren gebraucht, in der Starkstromtechnik für regelbare&lt;br /&gt;
Motorantriebe, vor allem in Maschinen und Elektro-Bahnen, und außerdem für&lt;br /&gt;
galvanische Anlagen. Für den Transport hoher Leistungen über große&lt;br /&gt;
Entfernung, besonders in Kabelleitungen, verwendet man&lt;br /&gt;
Gleichstromübertragung mit Spannungen bis 1 Mill. Volt. Fernmeldeanlagen&lt;br /&gt;
arbeiten mit Gleichstrom bis zu 60 Volt; Straßenbahnen, Obusse, Schnell-&lt;br /&gt;
und Untergrundbahnen betreibt man mit Gleichstrom von 500—1500 Volt&lt;br /&gt;
Spannung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 4.1. Der Gleichstrommotor ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gleichstrommotor ist ein mit Gleichstrom gespeister und mit&lt;br /&gt;
Gleichstrom-Elektromagnet oder Permanentmagnet erregter Elektromotor; und&lt;br /&gt;
wird als Reihenschluss-, Nebenschluss- oder Kompound- (Doppelschluss-)&lt;br /&gt;
Motor ausgeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stator besteht in der Regel aus einem Ring aus Walzstahl, auf dessen&lt;br /&gt;
Innenseite die Hauptpole (meist Elektromagnete mit einer Feldspule) und&lt;br /&gt;
die Wendepole befestigt sind. Zwischen den Polen dreht sich der&lt;br /&gt;
trommelförmige Läufer, der die Ankerwicklung trägt. (Daher nennt man den&lt;br /&gt;
Läufer von Gleichstrommaschinen häufig auch Anker.) Die Ankerwicklung&lt;br /&gt;
besteht aus vielen Spulen, die meist in Nuten des Läuferblechpakets&lt;br /&gt;
eingelegt und deren Enden am Kollektor angeschlossen sind. Auf den&lt;br /&gt;
Kollektorlamellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
schleifen die feststehenden Bürsten, über die der Ankerwicklung ein&lt;br /&gt;
Ankerstrom zugeführt wird. - Wenn der magnetische Fluss der Hauptpole&lt;br /&gt;
vorhanden ist, entsteht durch den in der Ankerwicklung fließenden Strom&lt;br /&gt;
ein Magnetfeld, dass das Hauptfeld des Stators senkrecht durchsetzt. Aus&lt;br /&gt;
der Überlagerung der beiden Felder ergibt sich ein Drehmoment: Der Läufer&lt;br /&gt;
dreht sich. Der aus Bürsten und Kollektor bestehende Stromwender&lt;br /&gt;
(Kommutator) sorgt nun dafür, dass die umlaufende Ankerwicklung den Strom&lt;br /&gt;
so zugeführt bekommt, dass ein möglichst großes Drehmoment entsteht. Zur&lt;br /&gt;
Erleichterung der Stromwendung dienen die vom Ankerstrom durchflossenen&lt;br /&gt;
Wendepole. Entsprechend der periodischen Veränderung des magnetischen&lt;br /&gt;
Flusses in den sich unter den feststehenden Hauptpolen hinwegdrehenden&lt;br /&gt;
Ankerteilen fließt in der Ankerwicklung der Gleichstrommaschine ein&lt;br /&gt;
Wechselstrom (der durch den Kommutator gleichgerichtet wird). Das&lt;br /&gt;
Ankereisen wird als Blechpaket (isolierte Eisenbleche) gebaut, um&lt;br /&gt;
Wirbelstromverluste klein zu halten. Häufig werden Anker- und&lt;br /&gt;
Erregerwicklung je an eine feste Spannung angeschlossen (fremderregter&lt;br /&gt;
Gleichstrommotor), wobei dann meist die Erregerwicklung (Feldwicklung) so&lt;br /&gt;
angelegt wird, dass sie parallel zum Anker an dieselbe Spannungsquelle&lt;br /&gt;
angeschlossen werden kann (Nebenschlussmotor). Bei den&lt;br /&gt;
Reihenschlussmotoren (Hauptschlussmotoren) werden dagegen Anker- und&lt;br /&gt;
Feldwicklung in Reihe geschaltet, so dass sie vom selben Strom&lt;br /&gt;
durchflossen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 4.2. Gleichstrom-Reihenschlussmotor === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufbau: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Feldwicklung und der Anker sind in Reihe geschaltet. Die Feldwicklung&lt;br /&gt;
hat wenige Windungen und starken Draht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anwendungsgebiete: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bahnen, Hebefahrzeuge und Anlasser sind geeignet für wechselnde Belastung&lt;br /&gt;
und wechselnde Drehszahl für direkte Kupplung und Zahnradantriebe. Die&lt;br /&gt;
Wendepole haben die Aufgabe das Bürstenfeuer zu unterdrücken. Die&lt;br /&gt;
Drehrichtung wird durch das Umpolen der Stromrichtung im Anker geändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenschaften: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Drehzahl wird mit einem Fahrschalter oder Anlasser geregelt. Da der&lt;br /&gt;
Motor im Leerlauf durchgeht ist er für Riemenbetrieb nicht geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 4.3. Gleichstrom-Nebenschlussmotor=== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Aufbau: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Feldwicklung hat viele Windungen aus dünnem Draht. Die Feldrichtung&lt;br /&gt;
ist parallel zum Anker geschalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anwendungsgebiete: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei allen Antrieben, die relativ konstante Drehzahlen bei wechselnder&lt;br /&gt;
Belastung besitzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenschaften: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast gleichbleibende Drehzahl bei wechselnder Belastung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 4.4. Gleichstrom-Doppelschlussmotor === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufbau: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Feldwicklung (Pole) tragen gleichzeitig einen Nebenschluss und einen&lt;br /&gt;
Hauptschlusswicklung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anwendungsgebiete: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur für Sonderzwecke wie bei Aufzügen, Akkumulatoren oder Triebwagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenschaften: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nachdem, ob die Hauptschluss- oder Nebenschlusswicklung überwiegt, ist&lt;br /&gt;
seine Drehzahlcharrakterristik mehr der Nebenschluss oder der&lt;br /&gt;
Reihenschlussform ähnlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 4.5. Drehzahlregelbarer Gleichstrommotor === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufbau: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prinzip wie bei Gleichstromnebenschlussmotor. Die Feldwicklung wird&lt;br /&gt;
konstant an 220V angeschlossen. Der Anker wird mit einer Spannung von&lt;br /&gt;
0-440V gespeist, je nach benötigter Drehzahl (Lenzsche Steuerung&lt;br /&gt;
Elektronisch) Der Luftspalt zwischen Pol und Anker ist etwas größer, damit&lt;br /&gt;
wird ein weicherer Anlauf erreicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anwendungsgebiete: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rollenbänder Automatisierungstechnik &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenschaften (Wirkungsweise): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um jede Wirkung einer Ankerwicklung baut sich bei Stromdurchfluss ein&lt;br /&gt;
kreisendes Kraftfeld auf. Sind auch die Hauptpole stromdurchflossen, so&lt;br /&gt;
wirken Pol und Ankerfeld so aufeinander, das der Anker in Bewegung gerät.&lt;br /&gt;
Die Richtung dieser Umdrehung lässt sich durch die Linke- Hand-Regel&lt;br /&gt;
ermitteln. Weil ein Gleichstromfeld die Pole nicht wechselt, bleibt die&lt;br /&gt;
Richtung, die Bewegung aller Ankerwicklungen des gleichen Feldes die&lt;br /&gt;
selbe. Ein Umschalten der Pole oder des Ankers muss demnach eine Änderung&lt;br /&gt;
der Drehrichtung des Motors zur Folge haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 5. Der Wechselstrom === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wechselstrom ist ein elektrischer Strom, dessen Stärke und Richtung&lt;br /&gt;
sich periodisch ändern; wird durch Generatoren oder elektrische&lt;br /&gt;
Schwingungserzeuger (Sender) hergestellt. Eine Periode des Wechselstroms&lt;br /&gt;
umfaßt den Anstieg der Stromstärke von Null auf den positiven Scheitelwert&lt;br /&gt;
(Maximalwert, Amplitude), den Abfall über Null und den negativen&lt;br /&gt;
Scheitelwert sowie den Anstieg wieder auf Null. Die Anzahl der Perioden&lt;br /&gt;
pro Sekunde gibt die Frequenz des Wechselstroms an (in Hertz). Die Zahl&lt;br /&gt;
der Richtungswechsel (Wechselzahl) ist gleich der doppelten Periodenzahl.&lt;br /&gt;
Im allgemeinen ist der Strom- und Spannungsverlauf sinusförmig;&lt;br /&gt;
Abweichungen sind als Überlagerung einer sinusförmigen Grundwelle und&lt;br /&gt;
ihrer sinusförmigen Oberwellen aufzufassen. Die Anteile der verschiedenen&lt;br /&gt;
Oberwellen lassen sich durch die Fourier-Analyse bestimmen. Infolge der&lt;br /&gt;
regelmäßigen Schwankung der Stromstärke des Wechselstroms wirkt sich&lt;br /&gt;
dieser nicht mit dem Scheitel-, sondern mit dem Effektivwert (Scheitelwert&lt;br /&gt;
geteilt durch 2) des Stroms (z. B. bei der Wärmeerzeugung) aus. Der&lt;br /&gt;
Wechselstromwiderstand ist im Allgemeinen aus einem frequenzunabhängigen&lt;br /&gt;
Ohmschen (Wirkwiderstand) und aus einem frequenzabhängigen induktiven und&lt;br /&gt;
kapazitiven Teil (Blindwiderstand) zusammengesetzt. Für ihn gilt auch das&lt;br /&gt;
Ohmsche Gesetz. Der Blindwiderstand bewirkt eine Phasenverschiebung von&lt;br /&gt;
Strom und Spannung, von der auch die Wirkleistung abhängt (Watt). Der&lt;br /&gt;
technisch verwendete Wechselstrom ist meist Drehstrom, der eine Frequenz&lt;br /&gt;
von 50 Hz hat (in USA 60 Hz). Bei elektrischen Eisenbahnen wird 162/3&lt;br /&gt;
Hz-Wechselstrom verwendet. Mit dem Strom ändert sich auch das magnetische&lt;br /&gt;
Feld. Nach den Induktionsgesetzen können dann in benachbarten Leitern&lt;br /&gt;
entsprechende Spannungen induziert werden. Da der Wechselstrom sich auf&lt;br /&gt;
diese Weise leicht beliebig umformen (Transformator) und ohne große&lt;br /&gt;
Verluste fortleiten läßt, wird er zur Übertragung der elektrischen Energie&lt;br /&gt;
auf große Entfernungen benutzt. Die Hochfrequenztechnik verwendet&lt;br /&gt;
Wechselströme sehr hoher Schwingungszahl. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 5.1. Der Einphasenwechselstrommotor === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufbau: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufbau ist ähnlich dem Drehstrom-Asynchronmotor mit Kurzschlussläufer.&lt;br /&gt;
Anwendungsgebiete: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleine Motoren mit 1,5 kW ohne hohes Drehmoment. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenschaften: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ständerwicklung besteht aus Haupt- und Hilfswicklung. Die&lt;br /&gt;
Hilfswicklung wird mit einem Kondensator oder Widerstand geschaltet. Bei&lt;br /&gt;
erfolgtem Anlauf wird die Hilfswicklung durch einen Fliehkraftschalter&lt;br /&gt;
abgeschaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6. Der Drehstrom === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dreiphasenstrom, besondere Art von Wechselstrom; entsteht durch Verkettung&lt;br /&gt;
(Stern- oder Dreieckschaltung) dreier um 120° phasenverschobener&lt;br /&gt;
Wechselströme mit gleicher Spannung und Frequenz. Gegenüber drei&lt;br /&gt;
Einphasenströmen lassen sich bei symmetrischer Belastung die drei&lt;br /&gt;
Rückleitungen einsparen. Bei unsymmetrischer Belastung nimmt ein dünner&lt;br /&gt;
Nulleiter den Ausgleichstrom auf. Wenn die verschiedenen Phasen auf drei&lt;br /&gt;
um 120° versetzte Spulen gegeben werden, entsteht ein rotierendes&lt;br /&gt;
Magnetfeld (Drehfeld, daher die Bezeichnung Drehstrom). Ausnutzung z. B.&lt;br /&gt;
im Drehstrommotor. Drehstrom ist die wichtigste und wirtschaftlichste&lt;br /&gt;
Stromart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6.1. Der Drehstrommotor === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ständer besteht hierbei im wesentlichen aus einem Ring, der aus vielen&lt;br /&gt;
dünnen, voneinander isolierten Blechen zusammengepresst (Blechpaket) und&lt;br /&gt;
längs der Bohrungsoberfläche mit axialen Nuten versehen ist, in denen die&lt;br /&gt;
Wicklung liegt. Diese besteht meist aus drei gleichen Strängen, die mit&lt;br /&gt;
den drei Leitern des Drehstromnetzes verbunden werden: Bei&lt;br /&gt;
Dreieckschaltung wird jeder Wicklungsstrang an jeweils zwei Netzleiter&lt;br /&gt;
angeschlossen; bei Sternschaltung wird jeder Netzleiter an den Anfang je&lt;br /&gt;
eines Wicklungsstrangs angeschlossen, und die freien Wicklungsenden werden&lt;br /&gt;
miteinander verbunden (Sternpunkt). Da die Summe der Ströme im&lt;br /&gt;
symmetrischen Drehstromsystem gleich Null ist, braucht man von hier aus&lt;br /&gt;
keine Rückleitung. Die drei Spannungen des Drehstromnetzes erreichen&lt;br /&gt;
zeitlich nacheinander ihren Höchstwert, so dass auch die magnetischen&lt;br /&gt;
Flüsse der drei Ständerwicklungsstränge nacheinander ihren Höchstwert&lt;br /&gt;
erlangen. So entsteht in der Ständerbohrung ein Gesamtfluss, dessen&lt;br /&gt;
Höchstwert zu verschiedenen Zeiten an verschiedenen Orten des&lt;br /&gt;
Bohrungsumfangs auftritt. Das magnetische Feld läuft daher längs der&lt;br /&gt;
inneren Oberfläche des Ständerblechpakets um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6.2. Der Drehstromasynchronmotor === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufbau: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird in einem Drehstromständer ein Läufer mit eingebaut, so entsteht ein&lt;br /&gt;
Asynchronmotor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anwendungsgebiete: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für schwierige Anlaufverhältnisse (großes Anfahrmoment) und zur Vermeidung&lt;br /&gt;
großer Einschaltströme, zuweilen auch zum besonders sanften Anfahren,&lt;br /&gt;
werden Asynchronmotoren mit Schleifringläufer bevorzugt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenschaften: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Drehzahl des Asynchronmotors ändert sich mit der Belastung: Im&lt;br /&gt;
Leerlauf erreicht er nahezu eine synchrone Drehzahl; bei Nennlast (das ist&lt;br /&gt;
die Belastung, für die der Motor angelegt ist) stellt sich ein&lt;br /&gt;
Drehzahlunterschied zwischen Ständerdrehfeld und Läufer ein, der als&lt;br /&gt;
Schlupf bezeichnet wird und je nach Motorgröße 0,5-10% der synchronen&lt;br /&gt;
Drehzahl beträgt. Im einfachsten Fall besteht die Läuferwicklung&lt;br /&gt;
(Sekundäranker) aus in Nuten geschobenen, oft unisolierten Kupferstäben,&lt;br /&gt;
die an den Enden durch angelötete Kupferringe miteinander verbunden sind&lt;br /&gt;
(Käfigläufer, Kurzschlussläufer); bei Motoren bis zu mehreren 100 kW wird&lt;br /&gt;
die Käfigwicklung auch aus Aluminium in das Läuferblechpaket gegossen. Ein&lt;br /&gt;
Maß für die Drehzahldifferenz ist der Schlupf, der bei normalem Betrieb&lt;br /&gt;
der Belastung proportional ist. Infolge des Schlupfes wird in der&lt;br /&gt;
Läuferwicklung ein Strom induziert, der zusammen mit dem magnetischen Feld&lt;br /&gt;
im Luftspalt (Drehfeld) ein Drehmoment hervorbringt. Der Asynchronmotor&lt;br /&gt;
ist der meistverwendete Elektromotor überhaupt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asynchronmotor: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; früher: Nachteil -Lauf nur mit 1 Drehzahl - keine Drehzahlstellung&lt;br /&gt;
möglich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; heute: Vorteil - lässt sich durch Leistungselektronik in Drehzahl von 0&lt;br /&gt;
bis unendlich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
steuern &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- nur durch speisende Netzfrequenz (Freyuenzumrichter) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Formel zur Drehfelddrehzahl: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6.3. Der Synchronmotor === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufbau: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird in den Drehstromständer ein Läufer mit Magnetpolen eingebaut&lt;br /&gt;
(Polrad), so entsteht ein Synchronmotor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenschaften: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Läufer umläuft unabhängig von der Belastung die synchrone Drehzahl des&lt;br /&gt;
Ständerfeldes. Synchronmotoren haben konstante Betriebsdrehzahlen, die&lt;br /&gt;
sich bei normalen Lastschwankungen nicht ändern. Die Höhe der&lt;br /&gt;
Stromaufnahme eines Synchronmotors richtet sich nach der Belastung an der&lt;br /&gt;
Welle und der Größe des Erregerstromes in der Polradwicklung. Der&lt;br /&gt;
Synchronmotor kann nicht (wie der Gleichstrommotor) bei Verstellung der&lt;br /&gt;
Erregung seine Drehzahl ändern. Ein untererregter Synchronmotor nimmt&lt;br /&gt;
Blindleistung aus dem Netz auf; beim übererregten Synchronmotor sind die&lt;br /&gt;
Betriebsbedingungen umgekehrt. Wird der Synchronmotor stark überlastet, so&lt;br /&gt;
bleibt er stehen und entnimmt dabei dem Netz einen unzulässig großen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DaDonAli</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Datei:Elektro.jpg&amp;diff=29841</id>
		<title>Datei:Elektro.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Datei:Elektro.jpg&amp;diff=29841"/>
				<updated>2008-04-21T06:14:52Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;DaDonAli: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DaDonAli</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Elektromotor&amp;diff=29554</id>
		<title>Elektromotor</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Elektromotor&amp;diff=29554"/>
				<updated>2008-04-15T17:17:05Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;DaDonAli: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Prinzip des elektromotorischen Antriebs ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1. Elektrische Antriebe === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elektrische Antriebe bestehen im einfachsten Fall aus Elektromotor und&lt;br /&gt;
Arbeitsmaschine. Sehr oft jedoch kommen Elemente und Einrichtungen zur&lt;br /&gt;
Steuerung zum Schutz des Antriebs hinzu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auswahl der jeweils einzusetzenden Elektromotoren richtet sich nach&lt;br /&gt;
Aufgabenstellung, Stromart, Einsatzort und Betriebsart. Bei der&lt;br /&gt;
Betriebsart unterscheidet man z.B. Dauer und Kurzzeitbetrieb. Bei nur&lt;br /&gt;
kurzzeitigem Einschalten (z.B. Elektrorasierer) kann ein Motor kleinerer&lt;br /&gt;
Leistung als bei Dauerbetrieb gewählt werden, da in der kurzen Zeit nicht&lt;br /&gt;
die zulässige Grenztemperatur erreicht wird. Dabei ist jedoch die&lt;br /&gt;
angegebene Einschaltdauer ED (Verhältnis Einschaltzeit zu Einschalt- plus&lt;br /&gt;
Ruhezeit) zu beachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===2. Die elektromagnetische Induktion === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die elektromagnetische Induktion, ist die Erzeugung einer elektrischen&lt;br /&gt;
Spannung mit Hilfe veränderlicher magnetischer Felder. Durch Bewegen eines&lt;br /&gt;
elektrischen Leiters (Draht) in einem Magnetfeld entsteht an den Enden des&lt;br /&gt;
Leiters eine sich mit dem Bewegungsrhythmus ändernde Induktionsspannung&lt;br /&gt;
und beim Schließen des Stromkreises ein Induktionsstrom; darauf beruht der&lt;br /&gt;
Generator. Dasselbe kann bei festgehaltenem Draht durch ein zeitlich&lt;br /&gt;
veränderliches Magnetfeld erreicht werden. Ebenso wird durch ein zeitlich&lt;br /&gt;
sich änderndes elektrisches Feld ein Magnetfeld erzeugt, das andere&lt;br /&gt;
magnetische Substanzen anziehen oder abstoßen kann; darauf beruhen der&lt;br /&gt;
Motor, der Fernsprecher, der Lautsprecher u. a. Werden zwei Drähte&lt;br /&gt;
schichtweise übereinandergewickelt, so entsteht durch Vermittlung des&lt;br /&gt;
Magnetfelds bei periodischen Änderungen der Spannung in dem einen Draht&lt;br /&gt;
eine sich proportional dazu ebenso ändernde Spannung in dem anderen Draht;&lt;br /&gt;
darauf beruhen Transformatoren, Induktionsapparat (Induktoren) und&lt;br /&gt;
Induktionsöfen. Der Proportionalitätskoeffizient heißt der&lt;br /&gt;
Gegeninduktionskoeffizient (Gegeninduktivität). Schließlich kann eine&lt;br /&gt;
Drahtspule auch auf sich selbst zurückwirken (Selbstinduktion), wodurch&lt;br /&gt;
eine der angelegten Spannung entgegenwirkende Spannung entsteht, deren&lt;br /&gt;
Größe durch den Selbstinduktionskoeffizienten (Induktivität) bestimmt wird&lt;br /&gt;
und die sich als induktiver Widerstand des Drahts gegenüber Wechselstrom&lt;br /&gt;
auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2.0.1 Begrifferläuterungen === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ständer &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stator, feststehender Teil eines Elektromotors oder Generators; bei&lt;br /&gt;
Gleichstrommaschinen meist Träger der Feldmagnete, bei Wechselstrom- bzw.&lt;br /&gt;
Drehstrommaschinen meist Träger der Hauptwicklung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anker &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Teil von elektrischen Maschinen (Motor, Generator): ein mit Nuten&lt;br /&gt;
versehenes Blechpaket, das die Ankerwicklung aufnimmt; in dieser Wicklung&lt;br /&gt;
wird vom magnetischen Feld eine Spannung induziert. Bei&lt;br /&gt;
Gleichstrommaschinen ist es meist (Außenpolmaschine) der Läufer, dessen&lt;br /&gt;
Wicklung über den Kommutator mit dem Gleichstromnetz verbunden wird, bei&lt;br /&gt;
Synchronmaschinen (Innenpolmaschinen) meist der Ständer, dessen Wicklung&lt;br /&gt;
mit dem Wechsel- oder Drehstromnetz verbunden wird. 2. Teil von&lt;br /&gt;
Elektromagneten, der bei stromdurchflossener Erregerspule (Feldspule)&lt;br /&gt;
angezogen wird und dabei eine Arbeit verrichten kann, z. B. bei Relais,&lt;br /&gt;
Hubmagneten u. ä. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommutator &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[der, Mehrzahl Kommutatoren; lateinisch] Stromwender, eine Vorrichtung an&lt;br /&gt;
elektrischen Generatoren und Elektromotoren aus ringförmig angeordneten,&lt;br /&gt;
gegeneinander und gegen die Läuferwelle isolierten Segmenten, die&lt;br /&gt;
einerseits paarweise mit je einem Anschluss der Ankerwicklung verbunden&lt;br /&gt;
sind, andererseits von einer Schleifbürste berührt werden, an die sich der&lt;br /&gt;
äußere Stromkreis anschließt. Der Kommutator hat die Aufgabe, sich bei&lt;br /&gt;
drehendem Läufer den in den Wicklungsteilen sinusförmig pulsenden Strom&lt;br /&gt;
abzunehmen und ihn gleichzurichten, d. h. deren Anschlüsse wechselweise&lt;br /&gt;
mit dem äußeren Netz so zu verbinden, dass in diesem die Stromrichtung&lt;br /&gt;
unverändert bleibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sternschaltung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
elektrische Anschlussschaltung für drei Verbraucher oder Wicklungen an das&lt;br /&gt;
Drehstromnetz. Dabei wird jeweils einer der beiden Verbraucheranschlüsse&lt;br /&gt;
an je einen Leiter des Drehstromnetzes, der andere an einen gemeinsamen&lt;br /&gt;
Sternpunkt (in Niederspannungsnetzen oft geerdet, Nulleiter)&lt;br /&gt;
angeschlossen. Bei drei gleichen Verbrauchern fließt im Nulleiter kein&lt;br /&gt;
Strom. Die Spannung an jedem der drei Verbraucher ist 1/Ö (3) der Spannung&lt;br /&gt;
zwischen den Leitern des Drehstromnetzes, z. B. 220/380 V.&lt;br /&gt;
Dreieckschaltung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlupf &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bei Asynchronmotoren das Maß für den Unterschied zwischen der&lt;br /&gt;
tatsächlichen Drehzahl (n) des Läufers und der synchronen Drehzahl (nsyn)&lt;br /&gt;
des Drehfelds. Berechnung: (nsyn - n) / nsyn = S (in Prozent). Der Schlupf&lt;br /&gt;
steigt mit der Belastung des Motors. Ein idealer Schlupf von 0% ist nicht&lt;br /&gt;
zu verwirklichen, da dann keine antreibenden Drehmomente auftreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Käfigläufer &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Läufer einer Asynchronmaschine, bei dem die Läuferwicklung aus blanken&lt;br /&gt;
oder isolierten Metallstäben besteht, die in die Nuten des&lt;br /&gt;
Läuferblechpakets eingelegt werden und an den Enden durch Kurzschlußringe&lt;br /&gt;
(Endringe) verbunden sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Polrad &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der die Magnetpole mit der gleichstromgespeisten Erregerwicklung tragende&lt;br /&gt;
Läufer bei Wechselstromgeneratoren und Synchronmotoren (Generator). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2.1 Kurze Übersicht der Motoren === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Motoren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elektromotoren Verbrennungsmotoren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dampf Benzin Diesel &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drehfeld- Stromwender- &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
maschinen maschinen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wechseltrom- Drehstrom- Universalmotoren Gleichstrommotoren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
maschinen maschinen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reihenschlussmotor, Hauptschlussmotor, da Ankerstrom gleich Ständerstrom &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Synchronmotor: Drehfeldzahl = Läuferdrehzahl &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asynchronmotor: Drehfelddrehzahl größer Läuferdrehzahl &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2.2 Wirkungsgrad von Elektromotore === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Der Elektromotor &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Elektromotor ist ein Energiewandler, der elektrische Energie in&lt;br /&gt;
mechanische Energie, zum Antrieb von Maschinen, Fahrzeugen u. ä.&lt;br /&gt;
umwandelt. Dies geschieht mit Hilfe der Kraftwirkung zwischen einem&lt;br /&gt;
Magnetfeld und einem stromdurchflossenen Leiter. Hauptteile sind der&lt;br /&gt;
feststehende Ständer (Stator) mit der Erregerwicklung und der drehbare&lt;br /&gt;
Läufer (Rotor, Anker) mit der Ankerwicklung. Alle Elektromotoren können&lt;br /&gt;
auch als Generator verwendet werden. Neben dem rotierenden Elektromotor&lt;br /&gt;
gibt es auch den Linearmotor zu der Erzeugung von geradliniger Bewegung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elektromotoren werden für Leistungen bis etwa 10 MW gebaut und vielseitig&lt;br /&gt;
verwendet zum Beispiel für den Antrieb von Haushaltsgeräten, Büromaschinen&lt;br /&gt;
und Elektrowerkzeuge aber auch Pumpen, Förderanlagen, Walzenstraßen und&lt;br /&gt;
elektrischen Bahnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elektrische Motoren dürfen kurzzeitig über ihre Nennleistung hinaus&lt;br /&gt;
belastet werde. Die Grenze dafür ist beim Gleichstrommotor die zulässige&lt;br /&gt;
Beanspruchung des Kommutators. Im Dauerbetrieb wird die Belastungsarbeit&lt;br /&gt;
durch die Wärme begrenzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3.1. Wie funktioniert ein Elektromotor? === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird dem Elektromotor Strom zugeführt, entsteht am Metallring ein Minus-&lt;br /&gt;
und ein Pluspol. Da durch die Spulen ebenfalls ein Strom fließt, bilden&lt;br /&gt;
sich auch ein Nord- und ein Südpol. Dann wird der Südpol der einen, dem&lt;br /&gt;
festen Nordpol der anderen angezogen. Dort ist der Strom am Metallring&lt;br /&gt;
unterbrochen (Totpunkt), die Spule aber dreht sich durch den Schwung&lt;br /&gt;
weiter. Dadurch wechselt der Strom am Metallring und somit auch die Pole&lt;br /&gt;
an den Spulen. Nordpol und Südpol stoßen sich ab und der Motor mach eine&lt;br /&gt;
halbe Drehung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Gleichstrom === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
elektrischer Strom gleichbleibender Richtung, im Gegensatz zum&lt;br /&gt;
Wechselstrom, dessen Richtung sich periodisch ändert. Reiner Gleichstrom&lt;br /&gt;
entsteht auf chemischem Wege in galvanischen Elementen oder Akkumulatoren;&lt;br /&gt;
der durch Gleichrichter oder Generatoren gewonnene Gleichstrom enthält&lt;br /&gt;
einen überlagerten Wechselstromanteil. Gleichstrom wird in der&lt;br /&gt;
Nachrichtentechnik zum Betrieb von Relais, Wählern, Elektronenröhren und&lt;br /&gt;
Transistoren gebraucht, in der Starkstromtechnik für regelbare&lt;br /&gt;
Motorantriebe, vor allem in Maschinen und Elektro-Bahnen, und außerdem für&lt;br /&gt;
galvanische Anlagen. Für den Transport hoher Leistungen über große&lt;br /&gt;
Entfernung, besonders in Kabelleitungen, verwendet man&lt;br /&gt;
Gleichstromübertragung mit Spannungen bis 1 Mill. Volt. Fernmeldeanlagen&lt;br /&gt;
arbeiten mit Gleichstrom bis zu 60 Volt; Straßenbahnen, Obusse, Schnell-&lt;br /&gt;
und Untergrundbahnen betreibt man mit Gleichstrom von 500—1500 Volt&lt;br /&gt;
Spannung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 4.1. Der Gleichstrommotor ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gleichstrommotor ist ein mit Gleichstrom gespeister und mit&lt;br /&gt;
Gleichstrom-Elektromagnet oder Permanentmagnet erregter Elektromotor; und&lt;br /&gt;
wird als Reihenschluss-, Nebenschluss- oder Kompound- (Doppelschluss-)&lt;br /&gt;
Motor ausgeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stator besteht in der Regel aus einem Ring aus Walzstahl, auf dessen&lt;br /&gt;
Innenseite die Hauptpole (meist Elektromagnete mit einer Feldspule) und&lt;br /&gt;
die Wendepole befestigt sind. Zwischen den Polen dreht sich der&lt;br /&gt;
trommelförmige Läufer, der die Ankerwicklung trägt. (Daher nennt man den&lt;br /&gt;
Läufer von Gleichstrommaschinen häufig auch Anker.) Die Ankerwicklung&lt;br /&gt;
besteht aus vielen Spulen, die meist in Nuten des Läuferblechpakets&lt;br /&gt;
eingelegt und deren Enden am Kollektor angeschlossen sind. Auf den&lt;br /&gt;
Kollektorlamellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
schleifen die feststehenden Bürsten, über die der Ankerwicklung ein&lt;br /&gt;
Ankerstrom zugeführt wird. - Wenn der magnetische Fluss der Hauptpole&lt;br /&gt;
vorhanden ist, entsteht durch den in der Ankerwicklung fließenden Strom&lt;br /&gt;
ein Magnetfeld, dass das Hauptfeld des Stators senkrecht durchsetzt. Aus&lt;br /&gt;
der Überlagerung der beiden Felder ergibt sich ein Drehmoment: Der Läufer&lt;br /&gt;
dreht sich. Der aus Bürsten und Kollektor bestehende Stromwender&lt;br /&gt;
(Kommutator) sorgt nun dafür, dass die umlaufende Ankerwicklung den Strom&lt;br /&gt;
so zugeführt bekommt, dass ein möglichst großes Drehmoment entsteht. Zur&lt;br /&gt;
Erleichterung der Stromwendung dienen die vom Ankerstrom durchflossenen&lt;br /&gt;
Wendepole. Entsprechend der periodischen Veränderung des magnetischen&lt;br /&gt;
Flusses in den sich unter den feststehenden Hauptpolen hinwegdrehenden&lt;br /&gt;
Ankerteilen fließt in der Ankerwicklung der Gleichstrommaschine ein&lt;br /&gt;
Wechselstrom (der durch den Kommutator gleichgerichtet wird). Das&lt;br /&gt;
Ankereisen wird als Blechpaket (isolierte Eisenbleche) gebaut, um&lt;br /&gt;
Wirbelstromverluste klein zu halten. Häufig werden Anker- und&lt;br /&gt;
Erregerwicklung je an eine feste Spannung angeschlossen (fremderregter&lt;br /&gt;
Gleichstrommotor), wobei dann meist die Erregerwicklung (Feldwicklung) so&lt;br /&gt;
angelegt wird, dass sie parallel zum Anker an dieselbe Spannungsquelle&lt;br /&gt;
angeschlossen werden kann (Nebenschlussmotor). Bei den&lt;br /&gt;
Reihenschlussmotoren (Hauptschlussmotoren) werden dagegen Anker- und&lt;br /&gt;
Feldwicklung in Reihe geschaltet, so dass sie vom selben Strom&lt;br /&gt;
durchflossen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 4.2. Gleichstrom-Reihenschlussmotor === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufbau: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Feldwicklung und der Anker sind in Reihe geschaltet. Die Feldwicklung&lt;br /&gt;
hat wenige Windungen und starken Draht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anwendungsgebiete: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bahnen, Hebefahrzeuge und Anlasser sind geeignet für wechselnde Belastung&lt;br /&gt;
und wechselnde Drehszahl für direkte Kupplung und Zahnradantriebe. Die&lt;br /&gt;
Wendepole haben die Aufgabe das Bürstenfeuer zu unterdrücken. Die&lt;br /&gt;
Drehrichtung wird durch das Umpolen der Stromrichtung im Anker geändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenschaften: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Drehzahl wird mit einem Fahrschalter oder Anlasser geregelt. Da der&lt;br /&gt;
Motor im Leerlauf durchgeht ist er für Riemenbetrieb nicht geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 4.3. Gleichstrom-Nebenschlussmotor=== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Aufbau: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Feldwicklung hat viele Windungen aus dünnem Draht. Die Feldrichtung&lt;br /&gt;
ist parallel zum Anker geschalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anwendungsgebiete: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei allen Antrieben, die relativ konstante Drehzahlen bei wechselnder&lt;br /&gt;
Belastung besitzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenschaften: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast gleichbleibende Drehzahl bei wechselnder Belastung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 4.4. Gleichstrom-Doppelschlussmotor === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufbau: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Feldwicklung (Pole) tragen gleichzeitig einen Nebenschluss und einen&lt;br /&gt;
Hauptschlusswicklung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anwendungsgebiete: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur für Sonderzwecke wie bei Aufzügen, Akkumulatoren oder Triebwagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenschaften: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nachdem, ob die Hauptschluss- oder Nebenschlusswicklung überwiegt, ist&lt;br /&gt;
seine Drehzahlcharrakterristik mehr der Nebenschluss oder der&lt;br /&gt;
Reihenschlussform ähnlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 4.5. Drehzahlregelbarer Gleichstrommotor === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufbau: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prinzip wie bei Gleichstromnebenschlussmotor. Die Feldwicklung wird&lt;br /&gt;
konstant an 220V angeschlossen. Der Anker wird mit einer Spannung von&lt;br /&gt;
0-440V gespeist, je nach benötigter Drehzahl (Lenzsche Steuerung&lt;br /&gt;
Elektronisch) Der Luftspalt zwischen Pol und Anker ist etwas größer, damit&lt;br /&gt;
wird ein weicherer Anlauf erreicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anwendungsgebiete: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rollenbänder Automatisierungstechnik &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenschaften (Wirkungsweise): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um jede Wirkung einer Ankerwicklung baut sich bei Stromdurchfluss ein&lt;br /&gt;
kreisendes Kraftfeld auf. Sind auch die Hauptpole stromdurchflossen, so&lt;br /&gt;
wirken Pol und Ankerfeld so aufeinander, das der Anker in Bewegung gerät.&lt;br /&gt;
Die Richtung dieser Umdrehung lässt sich durch die Linke- Hand-Regel&lt;br /&gt;
ermitteln. Weil ein Gleichstromfeld die Pole nicht wechselt, bleibt die&lt;br /&gt;
Richtung, die Bewegung aller Ankerwicklungen des gleichen Feldes die&lt;br /&gt;
selbe. Ein Umschalten der Pole oder des Ankers muss demnach eine Änderung&lt;br /&gt;
der Drehrichtung des Motors zur Folge haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 5. Der Wechselstrom === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wechselstrom ist ein elektrischer Strom, dessen Stärke und Richtung&lt;br /&gt;
sich periodisch ändern; wird durch Generatoren oder elektrische&lt;br /&gt;
Schwingungserzeuger (Sender) hergestellt. Eine Periode des Wechselstroms&lt;br /&gt;
umfaßt den Anstieg der Stromstärke von Null auf den positiven Scheitelwert&lt;br /&gt;
(Maximalwert, Amplitude), den Abfall über Null und den negativen&lt;br /&gt;
Scheitelwert sowie den Anstieg wieder auf Null. Die Anzahl der Perioden&lt;br /&gt;
pro Sekunde gibt die Frequenz des Wechselstroms an (in Hertz). Die Zahl&lt;br /&gt;
der Richtungswechsel (Wechselzahl) ist gleich der doppelten Periodenzahl.&lt;br /&gt;
Im allgemeinen ist der Strom- und Spannungsverlauf sinusförmig;&lt;br /&gt;
Abweichungen sind als Überlagerung einer sinusförmigen Grundwelle und&lt;br /&gt;
ihrer sinusförmigen Oberwellen aufzufassen. Die Anteile der verschiedenen&lt;br /&gt;
Oberwellen lassen sich durch die Fourier-Analyse bestimmen. Infolge der&lt;br /&gt;
regelmäßigen Schwankung der Stromstärke des Wechselstroms wirkt sich&lt;br /&gt;
dieser nicht mit dem Scheitel-, sondern mit dem Effektivwert (Scheitelwert&lt;br /&gt;
geteilt durch 2) des Stroms (z. B. bei der Wärmeerzeugung) aus. Der&lt;br /&gt;
Wechselstromwiderstand ist im Allgemeinen aus einem frequenzunabhängigen&lt;br /&gt;
Ohmschen (Wirkwiderstand) und aus einem frequenzabhängigen induktiven und&lt;br /&gt;
kapazitiven Teil (Blindwiderstand) zusammengesetzt. Für ihn gilt auch das&lt;br /&gt;
Ohmsche Gesetz. Der Blindwiderstand bewirkt eine Phasenverschiebung von&lt;br /&gt;
Strom und Spannung, von der auch die Wirkleistung abhängt (Watt). Der&lt;br /&gt;
technisch verwendete Wechselstrom ist meist Drehstrom, der eine Frequenz&lt;br /&gt;
von 50 Hz hat (in USA 60 Hz). Bei elektrischen Eisenbahnen wird 162/3&lt;br /&gt;
Hz-Wechselstrom verwendet. Mit dem Strom ändert sich auch das magnetische&lt;br /&gt;
Feld. Nach den Induktionsgesetzen können dann in benachbarten Leitern&lt;br /&gt;
entsprechende Spannungen induziert werden. Da der Wechselstrom sich auf&lt;br /&gt;
diese Weise leicht beliebig umformen (Transformator) und ohne große&lt;br /&gt;
Verluste fortleiten läßt, wird er zur Übertragung der elektrischen Energie&lt;br /&gt;
auf große Entfernungen benutzt. Die Hochfrequenztechnik verwendet&lt;br /&gt;
Wechselströme sehr hoher Schwingungszahl. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 5.1. Der Einphasenwechselstrommotor === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufbau: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufbau ist ähnlich dem Drehstrom-Asynchronmotor mit Kurzschlussläufer.&lt;br /&gt;
Anwendungsgebiete: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleine Motoren mit 1,5 kW ohne hohes Drehmoment. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenschaften: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ständerwicklung besteht aus Haupt- und Hilfswicklung. Die&lt;br /&gt;
Hilfswicklung wird mit einem Kondensator oder Widerstand geschaltet. Bei&lt;br /&gt;
erfolgtem Anlauf wird die Hilfswicklung durch einen Fliehkraftschalter&lt;br /&gt;
abgeschaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6. Der Drehstrom === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dreiphasenstrom, besondere Art von Wechselstrom; entsteht durch Verkettung&lt;br /&gt;
(Stern- oder Dreieckschaltung) dreier um 120° phasenverschobener&lt;br /&gt;
Wechselströme mit gleicher Spannung und Frequenz. Gegenüber drei&lt;br /&gt;
Einphasenströmen lassen sich bei symmetrischer Belastung die drei&lt;br /&gt;
Rückleitungen einsparen. Bei unsymmetrischer Belastung nimmt ein dünner&lt;br /&gt;
Nulleiter den Ausgleichstrom auf. Wenn die verschiedenen Phasen auf drei&lt;br /&gt;
um 120° versetzte Spulen gegeben werden, entsteht ein rotierendes&lt;br /&gt;
Magnetfeld (Drehfeld, daher die Bezeichnung Drehstrom). Ausnutzung z. B.&lt;br /&gt;
im Drehstrommotor. Drehstrom ist die wichtigste und wirtschaftlichste&lt;br /&gt;
Stromart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6.1. Der Drehstrommotor === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ständer besteht hierbei im wesentlichen aus einem Ring, der aus vielen&lt;br /&gt;
dünnen, voneinander isolierten Blechen zusammengepresst (Blechpaket) und&lt;br /&gt;
längs der Bohrungsoberfläche mit axialen Nuten versehen ist, in denen die&lt;br /&gt;
Wicklung liegt. Diese besteht meist aus drei gleichen Strängen, die mit&lt;br /&gt;
den drei Leitern des Drehstromnetzes verbunden werden: Bei&lt;br /&gt;
Dreieckschaltung wird jeder Wicklungsstrang an jeweils zwei Netzleiter&lt;br /&gt;
angeschlossen; bei Sternschaltung wird jeder Netzleiter an den Anfang je&lt;br /&gt;
eines Wicklungsstrangs angeschlossen, und die freien Wicklungsenden werden&lt;br /&gt;
miteinander verbunden (Sternpunkt). Da die Summe der Ströme im&lt;br /&gt;
symmetrischen Drehstromsystem gleich Null ist, braucht man von hier aus&lt;br /&gt;
keine Rückleitung. Die drei Spannungen des Drehstromnetzes erreichen&lt;br /&gt;
zeitlich nacheinander ihren Höchstwert, so dass auch die magnetischen&lt;br /&gt;
Flüsse der drei Ständerwicklungsstränge nacheinander ihren Höchstwert&lt;br /&gt;
erlangen. So entsteht in der Ständerbohrung ein Gesamtfluss, dessen&lt;br /&gt;
Höchstwert zu verschiedenen Zeiten an verschiedenen Orten des&lt;br /&gt;
Bohrungsumfangs auftritt. Das magnetische Feld läuft daher längs der&lt;br /&gt;
inneren Oberfläche des Ständerblechpakets um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6.2. Der Drehstromasynchronmotor === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufbau: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird in einem Drehstromständer ein Läufer mit eingebaut, so entsteht ein&lt;br /&gt;
Asynchronmotor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anwendungsgebiete: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für schwierige Anlaufverhältnisse (großes Anfahrmoment) und zur Vermeidung&lt;br /&gt;
großer Einschaltströme, zuweilen auch zum besonders sanften Anfahren,&lt;br /&gt;
werden Asynchronmotoren mit Schleifringläufer bevorzugt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenschaften: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Drehzahl des Asynchronmotors ändert sich mit der Belastung: Im&lt;br /&gt;
Leerlauf erreicht er nahezu eine synchrone Drehzahl; bei Nennlast (das ist&lt;br /&gt;
die Belastung, für die der Motor angelegt ist) stellt sich ein&lt;br /&gt;
Drehzahlunterschied zwischen Ständerdrehfeld und Läufer ein, der als&lt;br /&gt;
Schlupf bezeichnet wird und je nach Motorgröße 0,5-10% der synchronen&lt;br /&gt;
Drehzahl beträgt. Im einfachsten Fall besteht die Läuferwicklung&lt;br /&gt;
(Sekundäranker) aus in Nuten geschobenen, oft unisolierten Kupferstäben,&lt;br /&gt;
die an den Enden durch angelötete Kupferringe miteinander verbunden sind&lt;br /&gt;
(Käfigläufer, Kurzschlussläufer); bei Motoren bis zu mehreren 100 kW wird&lt;br /&gt;
die Käfigwicklung auch aus Aluminium in das Läuferblechpaket gegossen. Ein&lt;br /&gt;
Maß für die Drehzahldifferenz ist der Schlupf, der bei normalem Betrieb&lt;br /&gt;
der Belastung proportional ist. Infolge des Schlupfes wird in der&lt;br /&gt;
Läuferwicklung ein Strom induziert, der zusammen mit dem magnetischen Feld&lt;br /&gt;
im Luftspalt (Drehfeld) ein Drehmoment hervorbringt. Der Asynchronmotor&lt;br /&gt;
ist der meistverwendete Elektromotor überhaupt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asynchronmotor: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; früher: Nachteil -Lauf nur mit 1 Drehzahl - keine Drehzahlstellung&lt;br /&gt;
möglich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; heute: Vorteil - lässt sich durch Leistungselektronik in Drehzahl von 0&lt;br /&gt;
bis unendlich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
steuern &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- nur durch speisende Netzfrequenz (Freyuenzumrichter) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Formel zur Drehfelddrehzahl: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6.3. Der Synchronmotor === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufbau: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird in den Drehstromständer ein Läufer mit Magnetpolen eingebaut&lt;br /&gt;
(Polrad), so entsteht ein Synchronmotor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenschaften: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Läufer umläuft unabhängig von der Belastung die synchrone Drehzahl des&lt;br /&gt;
Ständerfeldes. Synchronmotoren haben konstante Betriebsdrehzahlen, die&lt;br /&gt;
sich bei normalen Lastschwankungen nicht ändern. Die Höhe der&lt;br /&gt;
Stromaufnahme eines Synchronmotors richtet sich nach der Belastung an der&lt;br /&gt;
Welle und der Größe des Erregerstromes in der Polradwicklung. Der&lt;br /&gt;
Synchronmotor kann nicht (wie der Gleichstrommotor) bei Verstellung der&lt;br /&gt;
Erregung seine Drehzahl ändern. Ein untererregter Synchronmotor nimmt&lt;br /&gt;
Blindleistung aus dem Netz auf; beim übererregten Synchronmotor sind die&lt;br /&gt;
Betriebsbedingungen umgekehrt. Wird der Synchronmotor stark überlastet, so&lt;br /&gt;
bleibt er stehen und entnimmt dabei dem Netz einen unzulässig großen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DaDonAli</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Elektromotor&amp;diff=29553</id>
		<title>Elektromotor</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Elektromotor&amp;diff=29553"/>
				<updated>2008-04-15T17:15:10Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;DaDonAli: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Prinzip des elektromotorischen Antriebs ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1. Elektrische Antriebe === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elektrische Antriebe bestehen im einfachsten Fall aus Elektromotor und&lt;br /&gt;
Arbeitsmaschine. Sehr oft jedoch kommen Elemente und Einrichtungen zur&lt;br /&gt;
Steuerung zum Schutz des Antriebs hinzu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auswahl der jeweils einzusetzenden Elektromotoren richtet sich nach&lt;br /&gt;
Aufgabenstellung, Stromart, Einsatzort und Betriebsart. Bei der&lt;br /&gt;
Betriebsart unterscheidet man z.B. Dauer und Kurzzeitbetrieb. Bei nur&lt;br /&gt;
kurzzeitigem Einschalten (z.B. Elektrorasierer) kann ein Motor kleinerer&lt;br /&gt;
Leistung als bei Dauerbetrieb gewählt werden, da in der kurzen Zeit nicht&lt;br /&gt;
die zulässige Grenztemperatur erreicht wird. Dabei ist jedoch die&lt;br /&gt;
angegebene Einschaltdauer ED (Verhältnis Einschaltzeit zu Einschalt- plus&lt;br /&gt;
Ruhezeit) zu beachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===2. Die elektromagnetische Induktion === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die elektromagnetische Induktion, ist die Erzeugung einer elektrischen&lt;br /&gt;
Spannung mit Hilfe veränderlicher magnetischer Felder. Durch Bewegen eines&lt;br /&gt;
elektrischen Leiters (Draht) in einem Magnetfeld entsteht an den Enden des&lt;br /&gt;
Leiters eine sich mit dem Bewegungsrhythmus ändernde Induktionsspannung&lt;br /&gt;
und beim Schließen des Stromkreises ein Induktionsstrom; darauf beruht der&lt;br /&gt;
Generator. Dasselbe kann bei festgehaltenem Draht durch ein zeitlich&lt;br /&gt;
veränderliches Magnetfeld erreicht werden. Ebenso wird durch ein zeitlich&lt;br /&gt;
sich änderndes elektrisches Feld ein Magnetfeld erzeugt, das andere&lt;br /&gt;
magnetische Substanzen anziehen oder abstoßen kann; darauf beruhen der&lt;br /&gt;
Motor, der Fernsprecher, der Lautsprecher u. a. Werden zwei Drähte&lt;br /&gt;
schichtweise übereinandergewickelt, so entsteht durch Vermittlung des&lt;br /&gt;
Magnetfelds bei periodischen Änderungen der Spannung in dem einen Draht&lt;br /&gt;
eine sich proportional dazu ebenso ändernde Spannung in dem anderen Draht;&lt;br /&gt;
darauf beruhen Transformatoren, Induktionsapparat (Induktoren) und&lt;br /&gt;
Induktionsöfen. Der Proportionalitätskoeffizient heißt der&lt;br /&gt;
Gegeninduktionskoeffizient (Gegeninduktivität). Schließlich kann eine&lt;br /&gt;
Drahtspule auch auf sich selbst zurückwirken (Selbstinduktion), wodurch&lt;br /&gt;
eine der angelegten Spannung entgegenwirkende Spannung entsteht, deren&lt;br /&gt;
Größe durch den Selbstinduktionskoeffizienten (Induktivität) bestimmt wird&lt;br /&gt;
und die sich als induktiver Widerstand des Drahts gegenüber Wechselstrom&lt;br /&gt;
auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2.0.1 Begrifferläuterungen === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ständer &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stator, feststehender Teil eines Elektromotors oder Generators; bei&lt;br /&gt;
Gleichstrommaschinen meist Träger der Feldmagnete, bei Wechselstrom- bzw.&lt;br /&gt;
Drehstrommaschinen meist Träger der Hauptwicklung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anker &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Teil von elektrischen Maschinen (Motor, Generator): ein mit Nuten&lt;br /&gt;
versehenes Blechpaket, das die Ankerwicklung aufnimmt; in dieser Wicklung&lt;br /&gt;
wird vom magnetischen Feld eine Spannung induziert. Bei&lt;br /&gt;
Gleichstrommaschinen ist es meist (Außenpolmaschine) der Läufer, dessen&lt;br /&gt;
Wicklung über den Kommutator mit dem Gleichstromnetz verbunden wird, bei&lt;br /&gt;
Synchronmaschinen (Innenpolmaschinen) meist der Ständer, dessen Wicklung&lt;br /&gt;
mit dem Wechsel- oder Drehstromnetz verbunden wird. 2. Teil von&lt;br /&gt;
Elektromagneten, der bei stromdurchflossener Erregerspule (Feldspule)&lt;br /&gt;
angezogen wird und dabei eine Arbeit verrichten kann, z. B. bei Relais,&lt;br /&gt;
Hubmagneten u. ä. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommutator &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[der, Mehrzahl Kommutatoren; lateinisch] Stromwender, eine Vorrichtung an&lt;br /&gt;
elektrischen Generatoren und Elektromotoren aus ringförmig angeordneten,&lt;br /&gt;
gegeneinander und gegen die Läuferwelle isolierten Segmenten, die&lt;br /&gt;
einerseits paarweise mit je einem Anschluss der Ankerwicklung verbunden&lt;br /&gt;
sind, andererseits von einer Schleifbürste berührt werden, an die sich der&lt;br /&gt;
äußere Stromkreis anschließt. Der Kommutator hat die Aufgabe, sich bei&lt;br /&gt;
drehendem Läufer den in den Wicklungsteilen sinusförmig pulsenden Strom&lt;br /&gt;
abzunehmen und ihn gleichzurichten, d. h. deren Anschlüsse wechselweise&lt;br /&gt;
mit dem äußeren Netz so zu verbinden, dass in diesem die Stromrichtung&lt;br /&gt;
unverändert bleibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sternschaltung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
elektrische Anschlussschaltung für drei Verbraucher oder Wicklungen an das&lt;br /&gt;
Drehstromnetz. Dabei wird jeweils einer der beiden Verbraucheranschlüsse&lt;br /&gt;
an je einen Leiter des Drehstromnetzes, der andere an einen gemeinsamen&lt;br /&gt;
Sternpunkt (in Niederspannungsnetzen oft geerdet, Nulleiter)&lt;br /&gt;
angeschlossen. Bei drei gleichen Verbrauchern fließt im Nulleiter kein&lt;br /&gt;
Strom. Die Spannung an jedem der drei Verbraucher ist 1/Ö (3) der Spannung&lt;br /&gt;
zwischen den Leitern des Drehstromnetzes, z. B. 220/380 V.&lt;br /&gt;
Dreieckschaltung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlupf &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bei Asynchronmotoren das Maß für den Unterschied zwischen der&lt;br /&gt;
tatsächlichen Drehzahl (n) des Läufers und der synchronen Drehzahl (nsyn)&lt;br /&gt;
des Drehfelds. Berechnung: (nsyn - n) / nsyn = S (in Prozent). Der Schlupf&lt;br /&gt;
steigt mit der Belastung des Motors. Ein idealer Schlupf von 0% ist nicht&lt;br /&gt;
zu verwirklichen, da dann keine antreibenden Drehmomente auftreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Käfigläufer &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Läufer einer Asynchronmaschine, bei dem die Läuferwicklung aus blanken&lt;br /&gt;
oder isolierten Metallstäben besteht, die in die Nuten des&lt;br /&gt;
Läuferblechpakets eingelegt werden und an den Enden durch Kurzschlußringe&lt;br /&gt;
(Endringe) verbunden sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Polrad &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der die Magnetpole mit der gleichstromgespeisten Erregerwicklung tragende&lt;br /&gt;
Läufer bei Wechselstromgeneratoren und Synchronmotoren (Generator). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2.1 Kurze Übersicht der Motoren === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Motoren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elektromotoren Verbrennungsmotoren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dampf Benzin Diesel &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drehfeld- Stromwender- &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
maschinen maschinen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wechseltrom- Drehstrom- Universalmotoren Gleichstrommotoren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
maschinen maschinen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reihenschlussmotor, Hauptschlussmotor, da Ankerstrom gleich Ständerstrom &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Synchronmotor: Drehfeldzahl = Läuferdrehzahl &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asynchronmotor: Drehfelddrehzahl größer Läuferdrehzahl &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2.2 Wirkungsgrad von Elektromotore === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Der Elektromotor &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Elektromotor ist ein Energiewandler, der elektrische Energie in&lt;br /&gt;
mechanische Energie, zum Antrieb von Maschinen, Fahrzeugen u. ä.&lt;br /&gt;
umwandelt. Dies geschieht mit Hilfe der Kraftwirkung zwischen einem&lt;br /&gt;
Magnetfeld und einem stromdurchflossenen Leiter. Hauptteile sind der&lt;br /&gt;
feststehende Ständer (Stator) mit der Erregerwicklung und der drehbare&lt;br /&gt;
Läufer (Rotor, Anker) mit der Ankerwicklung. Alle Elektromotoren können&lt;br /&gt;
auch als Generator verwendet werden. Neben dem rotierenden Elektromotor&lt;br /&gt;
gibt es auch den Linearmotor zu der Erzeugung von geradliniger Bewegung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elektromotoren werden für Leistungen bis etwa 10 MW gebaut und vielseitig&lt;br /&gt;
verwendet zum Beispiel für den Antrieb von Haushaltsgeräten, Büromaschinen&lt;br /&gt;
und Elektrowerkzeuge aber auch Pumpen, Förderanlagen, Walzenstraßen und&lt;br /&gt;
elektrischen Bahnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elektrische Motoren dürfen kurzzeitig über ihre Nennleistung hinaus&lt;br /&gt;
belastet werde. Die Grenze dafür ist beim Gleichstrommotor die zulässige&lt;br /&gt;
Beanspruchung des Kommutators. Im Dauerbetrieb wird die Belastungsarbeit&lt;br /&gt;
durch die Wärme begrenzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3.1. Wie funktioniert ein Elektromotor? === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird dem Elektromotor Strom zugeführt, entsteht am Metallring ein Minus-&lt;br /&gt;
und ein Pluspol. Da durch die Spulen ebenfalls ein Strom fließt, bilden&lt;br /&gt;
sich auch ein Nord- und ein Südpol. Dann wird der Südpol der einen, dem&lt;br /&gt;
festen Nordpol der anderen angezogen. Dort ist der Strom am Metallring&lt;br /&gt;
unterbrochen (Totpunkt), die Spule aber dreht sich durch den Schwung&lt;br /&gt;
weiter. Dadurch wechselt der Strom am Metallring und somit auch die Pole&lt;br /&gt;
an den Spulen. Nordpol und Südpol stoßen sich ab und der Motor mach eine&lt;br /&gt;
halbe Drehung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===4. Gleichstrom === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
elektrischer Strom gleichbleibender Richtung, im Gegensatz zum&lt;br /&gt;
Wechselstrom, dessen Richtung sich periodisch ändert. Reiner Gleichstrom&lt;br /&gt;
entsteht auf chemischem Wege in galvanischen Elementen oder Akkumulatoren;&lt;br /&gt;
der durch Gleichrichter oder Generatoren gewonnene Gleichstrom enthält&lt;br /&gt;
einen überlagerten Wechselstromanteil. Gleichstrom wird in der&lt;br /&gt;
Nachrichtentechnik zum Betrieb von Relais, Wählern, Elektronenröhren und&lt;br /&gt;
Transistoren gebraucht, in der Starkstromtechnik für regelbare&lt;br /&gt;
Motorantriebe, vor allem in Maschinen und Elektro-Bahnen, und außerdem für&lt;br /&gt;
galvanische Anlagen. Für den Transport hoher Leistungen über große&lt;br /&gt;
Entfernung, besonders in Kabelleitungen, verwendet man&lt;br /&gt;
Gleichstromübertragung mit Spannungen bis 1 Mill. Volt. Fernmeldeanlagen&lt;br /&gt;
arbeiten mit Gleichstrom bis zu 60 Volt; Straßenbahnen, Obusse, Schnell-&lt;br /&gt;
und Untergrundbahnen betreibt man mit Gleichstrom von 500—1500 Volt&lt;br /&gt;
Spannung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 4.1. Der Gleichstrommotor ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gleichstrommotor ist ein mit Gleichstrom gespeister und mit&lt;br /&gt;
Gleichstrom-Elektromagnet oder Permanentmagnet erregter Elektromotor; und&lt;br /&gt;
wird als Reihenschluss-, Nebenschluss- oder Kompound- (Doppelschluss-)&lt;br /&gt;
Motor ausgeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stator besteht in der Regel aus einem Ring aus Walzstahl, auf dessen&lt;br /&gt;
Innenseite die Hauptpole (meist Elektromagnete mit einer Feldspule) und&lt;br /&gt;
die Wendepole befestigt sind. Zwischen den Polen dreht sich der&lt;br /&gt;
trommelförmige Läufer, der die Ankerwicklung trägt. (Daher nennt man den&lt;br /&gt;
Läufer von Gleichstrommaschinen häufig auch Anker.) Die Ankerwicklung&lt;br /&gt;
besteht aus vielen Spulen, die meist in Nuten des Läuferblechpakets&lt;br /&gt;
eingelegt und deren Enden am Kollektor angeschlossen sind. Auf den&lt;br /&gt;
Kollektorlamellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
schleifen die feststehenden Bürsten, über die der Ankerwicklung ein&lt;br /&gt;
Ankerstrom zugeführt wird. - Wenn der magnetische Fluss der Hauptpole&lt;br /&gt;
vorhanden ist, entsteht durch den in der Ankerwicklung fließenden Strom&lt;br /&gt;
ein Magnetfeld, dass das Hauptfeld des Stators senkrecht durchsetzt. Aus&lt;br /&gt;
der Überlagerung der beiden Felder ergibt sich ein Drehmoment: Der Läufer&lt;br /&gt;
dreht sich. Der aus Bürsten und Kollektor bestehende Stromwender&lt;br /&gt;
(Kommutator) sorgt nun dafür, dass die umlaufende Ankerwicklung den Strom&lt;br /&gt;
so zugeführt bekommt, dass ein möglichst großes Drehmoment entsteht. Zur&lt;br /&gt;
Erleichterung der Stromwendung dienen die vom Ankerstrom durchflossenen&lt;br /&gt;
Wendepole. Entsprechend der periodischen Veränderung des magnetischen&lt;br /&gt;
Flusses in den sich unter den feststehenden Hauptpolen hinwegdrehenden&lt;br /&gt;
Ankerteilen fließt in der Ankerwicklung der Gleichstrommaschine ein&lt;br /&gt;
Wechselstrom (der durch den Kommutator gleichgerichtet wird). Das&lt;br /&gt;
Ankereisen wird als Blechpaket (isolierte Eisenbleche) gebaut, um&lt;br /&gt;
Wirbelstromverluste klein zu halten. Häufig werden Anker- und&lt;br /&gt;
Erregerwicklung je an eine feste Spannung angeschlossen (fremderregter&lt;br /&gt;
Gleichstrommotor), wobei dann meist die Erregerwicklung (Feldwicklung) so&lt;br /&gt;
angelegt wird, dass sie parallel zum Anker an dieselbe Spannungsquelle&lt;br /&gt;
angeschlossen werden kann (Nebenschlussmotor). Bei den&lt;br /&gt;
Reihenschlussmotoren (Hauptschlussmotoren) werden dagegen Anker- und&lt;br /&gt;
Feldwicklung in Reihe geschaltet, so dass sie vom selben Strom&lt;br /&gt;
durchflossen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 4.2. Gleichstrom-Reihenschlussmotor === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufbau: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Feldwicklung und der Anker sind in Reihe geschaltet. Die Feldwicklung&lt;br /&gt;
hat wenige Windungen und starken Draht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anwendungsgebiete: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bahnen, Hebefahrzeuge und Anlasser sind geeignet für wechselnde Belastung&lt;br /&gt;
und wechselnde Drehszahl für direkte Kupplung und Zahnradantriebe. Die&lt;br /&gt;
Wendepole haben die Aufgabe das Bürstenfeuer zu unterdrücken. Die&lt;br /&gt;
Drehrichtung wird durch das Umpolen der Stromrichtung im Anker geändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenschaften: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Drehzahl wird mit einem Fahrschalter oder Anlasser geregelt. Da der&lt;br /&gt;
Motor im Leerlauf durchgeht ist er für Riemenbetrieb nicht geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 4.3. Gleichstrom-Nebenschlussmotor=== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Aufbau: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Feldwicklung hat viele Windungen aus dünnem Draht. Die Feldrichtung&lt;br /&gt;
ist parallel zum Anker geschalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anwendungsgebiete: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei allen Antrieben, die relativ konstante Drehzahlen bei wechselnder&lt;br /&gt;
Belastung besitzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenschaften: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast gleichbleibende Drehzahl bei wechselnder Belastung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 4.4. Gleichstrom-Doppelschlussmotor === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufbau: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Feldwicklung (Pole) tragen gleichzeitig einen Nebenschluss und einen&lt;br /&gt;
Hauptschlusswicklung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anwendungsgebiete: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur für Sonderzwecke wie bei Aufzügen, Akkumulatoren oder Triebwagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenschaften: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nachdem, ob die Hauptschluss- oder Nebenschlusswicklung überwiegt, ist&lt;br /&gt;
seine Drehzahlcharrakterristik mehr der Nebenschluss oder der&lt;br /&gt;
Reihenschlussform ähnlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 4.5. Drehzahlregelbarer Gleichstrommotor === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufbau: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prinzip wie bei Gleichstromnebenschlussmotor. Die Feldwicklung wird&lt;br /&gt;
konstant an 220V angeschlossen. Der Anker wird mit einer Spannung von&lt;br /&gt;
0-440V gespeist, je nach benötigter Drehzahl (Lenzsche Steuerung&lt;br /&gt;
Elektronisch) Der Luftspalt zwischen Pol und Anker ist etwas größer, damit&lt;br /&gt;
wird ein weicherer Anlauf erreicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anwendungsgebiete: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rollenbänder Automatisierungstechnik &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenschaften (Wirkungsweise): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um jede Wirkung einer Ankerwicklung baut sich bei Stromdurchfluss ein&lt;br /&gt;
kreisendes Kraftfeld auf. Sind auch die Hauptpole stromdurchflossen, so&lt;br /&gt;
wirken Pol und Ankerfeld so aufeinander, das der Anker in Bewegung gerät.&lt;br /&gt;
Die Richtung dieser Umdrehung lässt sich durch die Linke- Hand-Regel&lt;br /&gt;
ermitteln. Weil ein Gleichstromfeld die Pole nicht wechselt, bleibt die&lt;br /&gt;
Richtung, die Bewegung aller Ankerwicklungen des gleichen Feldes die&lt;br /&gt;
selbe. Ein Umschalten der Pole oder des Ankers muss demnach eine Änderung&lt;br /&gt;
der Drehrichtung des Motors zur Folge haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 5. Der Wechselstrom === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wechselstrom ist ein elektrischer Strom, dessen Stärke und Richtung&lt;br /&gt;
sich periodisch ändern; wird durch Generatoren oder elektrische&lt;br /&gt;
Schwingungserzeuger (Sender) hergestellt. Eine Periode des Wechselstroms&lt;br /&gt;
umfaßt den Anstieg der Stromstärke von Null auf den positiven Scheitelwert&lt;br /&gt;
(Maximalwert, Amplitude), den Abfall über Null und den negativen&lt;br /&gt;
Scheitelwert sowie den Anstieg wieder auf Null. Die Anzahl der Perioden&lt;br /&gt;
pro Sekunde gibt die Frequenz des Wechselstroms an (in Hertz). Die Zahl&lt;br /&gt;
der Richtungswechsel (Wechselzahl) ist gleich der doppelten Periodenzahl.&lt;br /&gt;
Im allgemeinen ist der Strom- und Spannungsverlauf sinusförmig;&lt;br /&gt;
Abweichungen sind als Überlagerung einer sinusförmigen Grundwelle und&lt;br /&gt;
ihrer sinusförmigen Oberwellen aufzufassen. Die Anteile der verschiedenen&lt;br /&gt;
Oberwellen lassen sich durch die Fourier-Analyse bestimmen. Infolge der&lt;br /&gt;
regelmäßigen Schwankung der Stromstärke des Wechselstroms wirkt sich&lt;br /&gt;
dieser nicht mit dem Scheitel-, sondern mit dem Effektivwert (Scheitelwert&lt;br /&gt;
geteilt durch 2) des Stroms (z. B. bei der Wärmeerzeugung) aus. Der&lt;br /&gt;
Wechselstromwiderstand ist im Allgemeinen aus einem frequenzunabhängigen&lt;br /&gt;
Ohmschen (Wirkwiderstand) und aus einem frequenzabhängigen induktiven und&lt;br /&gt;
kapazitiven Teil (Blindwiderstand) zusammengesetzt. Für ihn gilt auch das&lt;br /&gt;
Ohmsche Gesetz. Der Blindwiderstand bewirkt eine Phasenverschiebung von&lt;br /&gt;
Strom und Spannung, von der auch die Wirkleistung abhängt (Watt). Der&lt;br /&gt;
technisch verwendete Wechselstrom ist meist Drehstrom, der eine Frequenz&lt;br /&gt;
von 50 Hz hat (in USA 60 Hz). Bei elektrischen Eisenbahnen wird 162/3&lt;br /&gt;
Hz-Wechselstrom verwendet. Mit dem Strom ändert sich auch das magnetische&lt;br /&gt;
Feld. Nach den Induktionsgesetzen können dann in benachbarten Leitern&lt;br /&gt;
entsprechende Spannungen induziert werden. Da der Wechselstrom sich auf&lt;br /&gt;
diese Weise leicht beliebig umformen (Transformator) und ohne große&lt;br /&gt;
Verluste fortleiten läßt, wird er zur Übertragung der elektrischen Energie&lt;br /&gt;
auf große Entfernungen benutzt. Die Hochfrequenztechnik verwendet&lt;br /&gt;
Wechselströme sehr hoher Schwingungszahl. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 5.1. Der Einphasenwechselstrommotor === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufbau: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufbau ist ähnlich dem Drehstrom-Asynchronmotor mit Kurzschlussläufer.&lt;br /&gt;
Anwendungsgebiete: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleine Motoren mit 1,5 kW ohne hohes Drehmoment. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenschaften: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ständerwicklung besteht aus Haupt- und Hilfswicklung. Die&lt;br /&gt;
Hilfswicklung wird mit einem Kondensator oder Widerstand geschaltet. Bei&lt;br /&gt;
erfolgtem Anlauf wird die Hilfswicklung durch einen Fliehkraftschalter&lt;br /&gt;
abgeschaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6. Der Drehstrom === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dreiphasenstrom, besondere Art von Wechselstrom; entsteht durch Verkettung&lt;br /&gt;
(Stern- oder Dreieckschaltung) dreier um 120° phasenverschobener&lt;br /&gt;
Wechselströme mit gleicher Spannung und Frequenz. Gegenüber drei&lt;br /&gt;
Einphasenströmen lassen sich bei symmetrischer Belastung die drei&lt;br /&gt;
Rückleitungen einsparen. Bei unsymmetrischer Belastung nimmt ein dünner&lt;br /&gt;
Nulleiter den Ausgleichstrom auf. Wenn die verschiedenen Phasen auf drei&lt;br /&gt;
um 120° versetzte Spulen gegeben werden, entsteht ein rotierendes&lt;br /&gt;
Magnetfeld (Drehfeld, daher die Bezeichnung Drehstrom). Ausnutzung z. B.&lt;br /&gt;
im Drehstrommotor. Drehstrom ist die wichtigste und wirtschaftlichste&lt;br /&gt;
Stromart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6.1. Der Drehstrommotor === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ständer besteht hierbei im wesentlichen aus einem Ring, der aus vielen&lt;br /&gt;
dünnen, voneinander isolierten Blechen zusammengepresst (Blechpaket) und&lt;br /&gt;
längs der Bohrungsoberfläche mit axialen Nuten versehen ist, in denen die&lt;br /&gt;
Wicklung liegt. Diese besteht meist aus drei gleichen Strängen, die mit&lt;br /&gt;
den drei Leitern des Drehstromnetzes verbunden werden: Bei&lt;br /&gt;
Dreieckschaltung wird jeder Wicklungsstrang an jeweils zwei Netzleiter&lt;br /&gt;
angeschlossen; bei Sternschaltung wird jeder Netzleiter an den Anfang je&lt;br /&gt;
eines Wicklungsstrangs angeschlossen, und die freien Wicklungsenden werden&lt;br /&gt;
miteinander verbunden (Sternpunkt). Da die Summe der Ströme im&lt;br /&gt;
symmetrischen Drehstromsystem gleich Null ist, braucht man von hier aus&lt;br /&gt;
keine Rückleitung. Die drei Spannungen des Drehstromnetzes erreichen&lt;br /&gt;
zeitlich nacheinander ihren Höchstwert, so dass auch die magnetischen&lt;br /&gt;
Flüsse der drei Ständerwicklungsstränge nacheinander ihren Höchstwert&lt;br /&gt;
erlangen. So entsteht in der Ständerbohrung ein Gesamtfluss, dessen&lt;br /&gt;
Höchstwert zu verschiedenen Zeiten an verschiedenen Orten des&lt;br /&gt;
Bohrungsumfangs auftritt. Das magnetische Feld läuft daher längs der&lt;br /&gt;
inneren Oberfläche des Ständerblechpakets um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6.2. Der Drehstromasynchronmotor === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufbau: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird in einem Drehstromständer ein Läufer mit eingebaut, so entsteht ein&lt;br /&gt;
Asynchronmotor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anwendungsgebiete: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für schwierige Anlaufverhältnisse (großes Anfahrmoment) und zur Vermeidung&lt;br /&gt;
großer Einschaltströme, zuweilen auch zum besonders sanften Anfahren,&lt;br /&gt;
werden Asynchronmotoren mit Schleifringläufer bevorzugt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenschaften: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Drehzahl des Asynchronmotors ändert sich mit der Belastung: Im&lt;br /&gt;
Leerlauf erreicht er nahezu eine synchrone Drehzahl; bei Nennlast (das ist&lt;br /&gt;
die Belastung, für die der Motor angelegt ist) stellt sich ein&lt;br /&gt;
Drehzahlunterschied zwischen Ständerdrehfeld und Läufer ein, der als&lt;br /&gt;
Schlupf bezeichnet wird und je nach Motorgröße 0,5-10% der synchronen&lt;br /&gt;
Drehzahl beträgt. Im einfachsten Fall besteht die Läuferwicklung&lt;br /&gt;
(Sekundäranker) aus in Nuten geschobenen, oft unisolierten Kupferstäben,&lt;br /&gt;
die an den Enden durch angelötete Kupferringe miteinander verbunden sind&lt;br /&gt;
(Käfigläufer, Kurzschlussläufer); bei Motoren bis zu mehreren 100 kW wird&lt;br /&gt;
die Käfigwicklung auch aus Aluminium in das Läuferblechpaket gegossen. Ein&lt;br /&gt;
Maß für die Drehzahldifferenz ist der Schlupf, der bei normalem Betrieb&lt;br /&gt;
der Belastung proportional ist. Infolge des Schlupfes wird in der&lt;br /&gt;
Läuferwicklung ein Strom induziert, der zusammen mit dem magnetischen Feld&lt;br /&gt;
im Luftspalt (Drehfeld) ein Drehmoment hervorbringt. Der Asynchronmotor&lt;br /&gt;
ist der meistverwendete Elektromotor überhaupt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asynchronmotor: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; früher: Nachteil -Lauf nur mit 1 Drehzahl - keine Drehzahlstellung&lt;br /&gt;
möglich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; heute: Vorteil - lässt sich durch Leistungselektronik in Drehzahl von 0&lt;br /&gt;
bis unendlich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
steuern &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- nur durch speisende Netzfrequenz (Freyuenzumrichter) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Formel zur Drehfelddrehzahl: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.3. Der Synchronmotor &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufbau: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird in den Drehstromständer ein Läufer mit Magnetpolen eingebaut&lt;br /&gt;
(Polrad), so entsteht ein Synchronmotor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenschaften: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Läufer umläuft unabhängig von der Belastung die synchrone Drehzahl des&lt;br /&gt;
Ständerfeldes. Synchronmotoren haben konstante Betriebsdrehzahlen, die&lt;br /&gt;
sich bei normalen Lastschwankungen nicht ändern. Die Höhe der&lt;br /&gt;
Stromaufnahme eines Synchronmotors richtet sich nach der Belastung an der&lt;br /&gt;
Welle und der Größe des Erregerstromes in der Polradwicklung. Der&lt;br /&gt;
Synchronmotor kann nicht (wie der Gleichstrommotor) bei Verstellung der&lt;br /&gt;
Erregung seine Drehzahl ändern. Ein untererregter Synchronmotor nimmt&lt;br /&gt;
Blindleistung aus dem Netz auf; beim übererregten Synchronmotor sind die&lt;br /&gt;
Betriebsbedingungen umgekehrt. Wird der Synchronmotor stark überlastet, so&lt;br /&gt;
bleibt er stehen und entnimmt dabei dem Netz einen unzulässig großen&lt;br /&gt;
Strom. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellenangaben: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- VEB Leipzig: &amp;quot;Kleine Enzyklopädie Technik&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vogel Fachbuch: &amp;quot; Mathematische und elektrotechnische Grundlagen&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Dümmler·Bonn: „Friedrich Tabellenbuch Elektrotechnik, Elektronik“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Rudolf Reinhardt: „Die Elektrotechnik“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Bertelsmann Lexikon“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- VEB Leipzig „“Friedrich Tabellenbücher Elektrotechnik“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Volk und Wissen „Starkstrom- und Installationstechnik“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Europa Lehrmittel: „Fachkunde Elektrotechnik“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Europa Lehrmittel: „Praxis Elektrotechnik“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Internet&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DaDonAli</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Elektromotor&amp;diff=29552</id>
		<title>Elektromotor</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Elektromotor&amp;diff=29552"/>
				<updated>2008-04-15T17:13:20Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;DaDonAli: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Prinzip des elektromotorischen Antriebs ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1. Elektrische Antriebe: === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elektrische Antriebe bestehen im einfachsten Fall aus Elektromotor und&lt;br /&gt;
Arbeitsmaschine. Sehr oft jedoch kommen Elemente und Einrichtungen zur&lt;br /&gt;
Steuerung zum Schutz des Antriebs hinzu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auswahl der jeweils einzusetzenden Elektromotoren richtet sich nach&lt;br /&gt;
Aufgabenstellung, Stromart, Einsatzort und Betriebsart. Bei der&lt;br /&gt;
Betriebsart unterscheidet man z.B. Dauer und Kurzzeitbetrieb. Bei nur&lt;br /&gt;
kurzzeitigem Einschalten (z.B. Elektrorasierer) kann ein Motor kleinerer&lt;br /&gt;
Leistung als bei Dauerbetrieb gewählt werden, da in der kurzen Zeit nicht&lt;br /&gt;
die zulässige Grenztemperatur erreicht wird. Dabei ist jedoch die&lt;br /&gt;
angegebene Einschaltdauer ED (Verhältnis Einschaltzeit zu Einschalt- plus&lt;br /&gt;
Ruhezeit) zu beachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &lt;br /&gt;
2. Die elektromagnetische Induktion === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die elektromagnetische Induktion, ist die Erzeugung einer elektrischen&lt;br /&gt;
Spannung mit Hilfe veränderlicher magnetischer Felder. Durch Bewegen eines&lt;br /&gt;
elektrischen Leiters (Draht) in einem Magnetfeld entsteht an den Enden des&lt;br /&gt;
Leiters eine sich mit dem Bewegungsrhythmus ändernde Induktionsspannung&lt;br /&gt;
und beim Schließen des Stromkreises ein Induktionsstrom; darauf beruht der&lt;br /&gt;
Generator. Dasselbe kann bei festgehaltenem Draht durch ein zeitlich&lt;br /&gt;
veränderliches Magnetfeld erreicht werden. Ebenso wird durch ein zeitlich&lt;br /&gt;
sich änderndes elektrisches Feld ein Magnetfeld erzeugt, das andere&lt;br /&gt;
magnetische Substanzen anziehen oder abstoßen kann; darauf beruhen der&lt;br /&gt;
Motor, der Fernsprecher, der Lautsprecher u. a. Werden zwei Drähte&lt;br /&gt;
schichtweise übereinandergewickelt, so entsteht durch Vermittlung des&lt;br /&gt;
Magnetfelds bei periodischen Änderungen der Spannung in dem einen Draht&lt;br /&gt;
eine sich proportional dazu ebenso ändernde Spannung in dem anderen Draht;&lt;br /&gt;
darauf beruhen Transformatoren, Induktionsapparat (Induktoren) und&lt;br /&gt;
Induktionsöfen. Der Proportionalitätskoeffizient heißt der&lt;br /&gt;
Gegeninduktionskoeffizient (Gegeninduktivität). Schließlich kann eine&lt;br /&gt;
Drahtspule auch auf sich selbst zurückwirken (Selbstinduktion), wodurch&lt;br /&gt;
eine der angelegten Spannung entgegenwirkende Spannung entsteht, deren&lt;br /&gt;
Größe durch den Selbstinduktionskoeffizienten (Induktivität) bestimmt wird&lt;br /&gt;
und die sich als induktiver Widerstand des Drahts gegenüber Wechselstrom&lt;br /&gt;
auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2.0.1 Begrifferläuterungen === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ständer &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stator, feststehender Teil eines Elektromotors oder Generators; bei&lt;br /&gt;
Gleichstrommaschinen meist Träger der Feldmagnete, bei Wechselstrom- bzw.&lt;br /&gt;
Drehstrommaschinen meist Träger der Hauptwicklung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anker &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Teil von elektrischen Maschinen (Motor, Generator): ein mit Nuten&lt;br /&gt;
versehenes Blechpaket, das die Ankerwicklung aufnimmt; in dieser Wicklung&lt;br /&gt;
wird vom magnetischen Feld eine Spannung induziert. Bei&lt;br /&gt;
Gleichstrommaschinen ist es meist (Außenpolmaschine) der Läufer, dessen&lt;br /&gt;
Wicklung über den Kommutator mit dem Gleichstromnetz verbunden wird, bei&lt;br /&gt;
Synchronmaschinen (Innenpolmaschinen) meist der Ständer, dessen Wicklung&lt;br /&gt;
mit dem Wechsel- oder Drehstromnetz verbunden wird. 2. Teil von&lt;br /&gt;
Elektromagneten, der bei stromdurchflossener Erregerspule (Feldspule)&lt;br /&gt;
angezogen wird und dabei eine Arbeit verrichten kann, z. B. bei Relais,&lt;br /&gt;
Hubmagneten u. ä. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommutator &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[der, Mehrzahl Kommutatoren; lateinisch] Stromwender, eine Vorrichtung an&lt;br /&gt;
elektrischen Generatoren und Elektromotoren aus ringförmig angeordneten,&lt;br /&gt;
gegeneinander und gegen die Läuferwelle isolierten Segmenten, die&lt;br /&gt;
einerseits paarweise mit je einem Anschluss der Ankerwicklung verbunden&lt;br /&gt;
sind, andererseits von einer Schleifbürste berührt werden, an die sich der&lt;br /&gt;
äußere Stromkreis anschließt. Der Kommutator hat die Aufgabe, sich bei&lt;br /&gt;
drehendem Läufer den in den Wicklungsteilen sinusförmig pulsenden Strom&lt;br /&gt;
abzunehmen und ihn gleichzurichten, d. h. deren Anschlüsse wechselweise&lt;br /&gt;
mit dem äußeren Netz so zu verbinden, dass in diesem die Stromrichtung&lt;br /&gt;
unverändert bleibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sternschaltung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
elektrische Anschlussschaltung für drei Verbraucher oder Wicklungen an das&lt;br /&gt;
Drehstromnetz. Dabei wird jeweils einer der beiden Verbraucheranschlüsse&lt;br /&gt;
an je einen Leiter des Drehstromnetzes, der andere an einen gemeinsamen&lt;br /&gt;
Sternpunkt (in Niederspannungsnetzen oft geerdet, Nulleiter)&lt;br /&gt;
angeschlossen. Bei drei gleichen Verbrauchern fließt im Nulleiter kein&lt;br /&gt;
Strom. Die Spannung an jedem der drei Verbraucher ist 1/Ö (3) der Spannung&lt;br /&gt;
zwischen den Leitern des Drehstromnetzes, z. B. 220/380 V.&lt;br /&gt;
Dreieckschaltung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlupf &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bei Asynchronmotoren das Maß für den Unterschied zwischen der&lt;br /&gt;
tatsächlichen Drehzahl (n) des Läufers und der synchronen Drehzahl (nsyn)&lt;br /&gt;
des Drehfelds. Berechnung: (nsyn - n) / nsyn = S (in Prozent). Der Schlupf&lt;br /&gt;
steigt mit der Belastung des Motors. Ein idealer Schlupf von 0% ist nicht&lt;br /&gt;
zu verwirklichen, da dann keine antreibenden Drehmomente auftreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Käfigläufer &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Läufer einer Asynchronmaschine, bei dem die Läuferwicklung aus blanken&lt;br /&gt;
oder isolierten Metallstäben besteht, die in die Nuten des&lt;br /&gt;
Läuferblechpakets eingelegt werden und an den Enden durch Kurzschlußringe&lt;br /&gt;
(Endringe) verbunden sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Polrad &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der die Magnetpole mit der gleichstromgespeisten Erregerwicklung tragende&lt;br /&gt;
Läufer bei Wechselstromgeneratoren und Synchronmotoren (Generator). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2.1 Kurze Übersicht der Motoren === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Motoren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elektromotoren Verbrennungsmotoren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dampf Benzin Diesel &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drehfeld- Stromwender- &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
maschinen maschinen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wechseltrom- Drehstrom- Universalmotoren Gleichstrommotoren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
maschinen maschinen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reihenschlussmotor, Hauptschlussmotor, da Ankerstrom gleich Ständerstrom &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Synchronmotor: Drehfeldzahl = Läuferdrehzahl &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asynchronmotor: Drehfelddrehzahl größer Läuferdrehzahl &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2.2 Wirkungsgrad von Elektromotore ===n &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Der Elektromotor &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Elektromotor ist ein Energiewandler, der elektrische Energie in&lt;br /&gt;
mechanische Energie, zum Antrieb von Maschinen, Fahrzeugen u. ä.&lt;br /&gt;
umwandelt. Dies geschieht mit Hilfe der Kraftwirkung zwischen einem&lt;br /&gt;
Magnetfeld und einem stromdurchflossenen Leiter. Hauptteile sind der&lt;br /&gt;
feststehende Ständer (Stator) mit der Erregerwicklung und der drehbare&lt;br /&gt;
Läufer (Rotor, Anker) mit der Ankerwicklung. Alle Elektromotoren können&lt;br /&gt;
auch als Generator verwendet werden. Neben dem rotierenden Elektromotor&lt;br /&gt;
gibt es auch den Linearmotor zu der Erzeugung von geradliniger Bewegung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elektromotoren werden für Leistungen bis etwa 10 MW gebaut und vielseitig&lt;br /&gt;
verwendet zum Beispiel für den Antrieb von Haushaltsgeräten, Büromaschinen&lt;br /&gt;
und Elektrowerkzeuge aber auch Pumpen, Förderanlagen, Walzenstraßen und&lt;br /&gt;
elektrischen Bahnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elektrische Motoren dürfen kurzzeitig über ihre Nennleistung hinaus&lt;br /&gt;
belastet werde. Die Grenze dafür ist beim Gleichstrommotor die zulässige&lt;br /&gt;
Beanspruchung des Kommutators. Im Dauerbetrieb wird die Belastungsarbeit&lt;br /&gt;
durch die Wärme begrenzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3.1. Wie funktioniert ein Elektromotor? === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird dem Elektromotor Strom zugeführt, entsteht am Metallring ein Minus-&lt;br /&gt;
und ein Pluspol. Da durch die Spulen ebenfalls ein Strom fließt, bilden&lt;br /&gt;
sich auch ein Nord- und ein Südpol. Dann wird der Südpol der einen, dem&lt;br /&gt;
festen Nordpol der anderen angezogen. Dort ist der Strom am Metallring&lt;br /&gt;
unterbrochen (Totpunkt), die Spule aber dreht sich durch den Schwung&lt;br /&gt;
weiter. Dadurch wechselt der Strom am Metallring und somit auch die Pole&lt;br /&gt;
an den Spulen. Nordpol und Südpol stoßen sich ab und der Motor mach eine&lt;br /&gt;
halbe Drehung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &lt;br /&gt;
4. Gleichstrom: === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
elektrischer Strom gleichbleibender Richtung, im Gegensatz zum&lt;br /&gt;
Wechselstrom, dessen Richtung sich periodisch ändert. Reiner Gleichstrom&lt;br /&gt;
entsteht auf chemischem Wege in galvanischen Elementen oder Akkumulatoren;&lt;br /&gt;
der durch Gleichrichter oder Generatoren gewonnene Gleichstrom enthält&lt;br /&gt;
einen überlagerten Wechselstromanteil. Gleichstrom wird in der&lt;br /&gt;
Nachrichtentechnik zum Betrieb von Relais, Wählern, Elektronenröhren und&lt;br /&gt;
Transistoren gebraucht, in der Starkstromtechnik für regelbare&lt;br /&gt;
Motorantriebe, vor allem in Maschinen und Elektro-Bahnen, und außerdem für&lt;br /&gt;
galvanische Anlagen. Für den Transport hoher Leistungen über große&lt;br /&gt;
Entfernung, besonders in Kabelleitungen, verwendet man&lt;br /&gt;
Gleichstromübertragung mit Spannungen bis 1 Mill. Volt. Fernmeldeanlagen&lt;br /&gt;
arbeiten mit Gleichstrom bis zu 60 Volt; Straßenbahnen, Obusse, Schnell-&lt;br /&gt;
und Untergrundbahnen betreibt man mit Gleichstrom von 500—1500 Volt&lt;br /&gt;
Spannung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 4.1. Der Gleichstrommotor ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gleichstrommotor ist ein mit Gleichstrom gespeister und mit&lt;br /&gt;
Gleichstrom-Elektromagnet oder Permanentmagnet erregter Elektromotor; und&lt;br /&gt;
wird als Reihenschluss-, Nebenschluss- oder Kompound- (Doppelschluss-)&lt;br /&gt;
Motor ausgeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stator besteht in der Regel aus einem Ring aus Walzstahl, auf dessen&lt;br /&gt;
Innenseite die Hauptpole (meist Elektromagnete mit einer Feldspule) und&lt;br /&gt;
die Wendepole befestigt sind. Zwischen den Polen dreht sich der&lt;br /&gt;
trommelförmige Läufer, der die Ankerwicklung trägt. (Daher nennt man den&lt;br /&gt;
Läufer von Gleichstrommaschinen häufig auch Anker.) Die Ankerwicklung&lt;br /&gt;
besteht aus vielen Spulen, die meist in Nuten des Läuferblechpakets&lt;br /&gt;
eingelegt und deren Enden am Kollektor angeschlossen sind. Auf den&lt;br /&gt;
Kollektorlamellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
schleifen die feststehenden Bürsten, über die der Ankerwicklung ein&lt;br /&gt;
Ankerstrom zugeführt wird. - Wenn der magnetische Fluss der Hauptpole&lt;br /&gt;
vorhanden ist, entsteht durch den in der Ankerwicklung fließenden Strom&lt;br /&gt;
ein Magnetfeld, dass das Hauptfeld des Stators senkrecht durchsetzt. Aus&lt;br /&gt;
der Überlagerung der beiden Felder ergibt sich ein Drehmoment: Der Läufer&lt;br /&gt;
dreht sich. Der aus Bürsten und Kollektor bestehende Stromwender&lt;br /&gt;
(Kommutator) sorgt nun dafür, dass die umlaufende Ankerwicklung den Strom&lt;br /&gt;
so zugeführt bekommt, dass ein möglichst großes Drehmoment entsteht. Zur&lt;br /&gt;
Erleichterung der Stromwendung dienen die vom Ankerstrom durchflossenen&lt;br /&gt;
Wendepole. Entsprechend der periodischen Veränderung des magnetischen&lt;br /&gt;
Flusses in den sich unter den feststehenden Hauptpolen hinwegdrehenden&lt;br /&gt;
Ankerteilen fließt in der Ankerwicklung der Gleichstrommaschine ein&lt;br /&gt;
Wechselstrom (der durch den Kommutator gleichgerichtet wird). Das&lt;br /&gt;
Ankereisen wird als Blechpaket (isolierte Eisenbleche) gebaut, um&lt;br /&gt;
Wirbelstromverluste klein zu halten. Häufig werden Anker- und&lt;br /&gt;
Erregerwicklung je an eine feste Spannung angeschlossen (fremderregter&lt;br /&gt;
Gleichstrommotor), wobei dann meist die Erregerwicklung (Feldwicklung) so&lt;br /&gt;
angelegt wird, dass sie parallel zum Anker an dieselbe Spannungsquelle&lt;br /&gt;
angeschlossen werden kann (Nebenschlussmotor). Bei den&lt;br /&gt;
Reihenschlussmotoren (Hauptschlussmotoren) werden dagegen Anker- und&lt;br /&gt;
Feldwicklung in Reihe geschaltet, so dass sie vom selben Strom&lt;br /&gt;
durchflossen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 4.2. Gleichstrom-Reihenschlussmotor: === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufbau: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Feldwicklung und der Anker sind in Reihe geschaltet. Die Feldwicklung&lt;br /&gt;
hat wenige Windungen und starken Draht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anwendungsgebiete: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bahnen, Hebefahrzeuge und Anlasser sind geeignet für wechselnde Belastung&lt;br /&gt;
und wechselnde Drehszahl für direkte Kupplung und Zahnradantriebe. Die&lt;br /&gt;
Wendepole haben die Aufgabe das Bürstenfeuer zu unterdrücken. Die&lt;br /&gt;
Drehrichtung wird durch das Umpolen der Stromrichtung im Anker geändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenschaften: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Drehzahl wird mit einem Fahrschalter oder Anlasser geregelt. Da der&lt;br /&gt;
Motor im Leerlauf durchgeht ist er für Riemenbetrieb nicht geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 4.3. Gleichstrom-Nebenschlussmotor: &lt;br /&gt;
 ===&lt;br /&gt;
Aufbau: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Feldwicklung hat viele Windungen aus dünnem Draht. Die Feldrichtung&lt;br /&gt;
ist parallel zum Anker geschalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anwendungsgebiete: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei allen Antrieben, die relativ konstante Drehzahlen bei wechselnder&lt;br /&gt;
Belastung besitzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenschaften: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast gleichbleibende Drehzahl bei wechselnder Belastung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 4.4. Gleichstrom-Doppelschlussmotor: === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufbau: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Feldwicklung (Pole) tragen gleichzeitig einen Nebenschluss und einen&lt;br /&gt;
Hauptschlusswicklung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anwendungsgebiete: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur für Sonderzwecke wie bei Aufzügen, Akkumulatoren oder Triebwagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenschaften: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nachdem, ob die Hauptschluss- oder Nebenschlusswicklung überwiegt, ist&lt;br /&gt;
seine Drehzahlcharrakterristik mehr der Nebenschluss oder der&lt;br /&gt;
Reihenschlussform ähnlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 4.5. Drehzahlregelbarer Gleichstrommotor: === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufbau: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prinzip wie bei Gleichstromnebenschlussmotor. Die Feldwicklung wird&lt;br /&gt;
konstant an 220V angeschlossen. Der Anker wird mit einer Spannung von&lt;br /&gt;
0-440V gespeist, je nach benötigter Drehzahl (Lenzsche Steuerung&lt;br /&gt;
Elektronisch) Der Luftspalt zwischen Pol und Anker ist etwas größer, damit&lt;br /&gt;
wird ein weicherer Anlauf erreicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anwendungsgebiete: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rollenbänder Automatisierungstechnik &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenschaften (Wirkungsweise): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um jede Wirkung einer Ankerwicklung baut sich bei Stromdurchfluss ein&lt;br /&gt;
kreisendes Kraftfeld auf. Sind auch die Hauptpole stromdurchflossen, so&lt;br /&gt;
wirken Pol und Ankerfeld so aufeinander, das der Anker in Bewegung gerät.&lt;br /&gt;
Die Richtung dieser Umdrehung lässt sich durch die Linke- Hand-Regel&lt;br /&gt;
ermitteln. Weil ein Gleichstromfeld die Pole nicht wechselt, bleibt die&lt;br /&gt;
Richtung, die Bewegung aller Ankerwicklungen des gleichen Feldes die&lt;br /&gt;
selbe. Ein Umschalten der Pole oder des Ankers muss demnach eine Änderung&lt;br /&gt;
der Drehrichtung des Motors zur Folge haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 5. Der Wechselstrom === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wechselstrom ist ein elektrischer Strom, dessen Stärke und Richtung&lt;br /&gt;
sich periodisch ändern; wird durch Generatoren oder elektrische&lt;br /&gt;
Schwingungserzeuger (Sender) hergestellt. Eine Periode des Wechselstroms&lt;br /&gt;
umfaßt den Anstieg der Stromstärke von Null auf den positiven Scheitelwert&lt;br /&gt;
(Maximalwert, Amplitude), den Abfall über Null und den negativen&lt;br /&gt;
Scheitelwert sowie den Anstieg wieder auf Null. Die Anzahl der Perioden&lt;br /&gt;
pro Sekunde gibt die Frequenz des Wechselstroms an (in Hertz). Die Zahl&lt;br /&gt;
der Richtungswechsel (Wechselzahl) ist gleich der doppelten Periodenzahl.&lt;br /&gt;
Im allgemeinen ist der Strom- und Spannungsverlauf sinusförmig;&lt;br /&gt;
Abweichungen sind als Überlagerung einer sinusförmigen Grundwelle und&lt;br /&gt;
ihrer sinusförmigen Oberwellen aufzufassen. Die Anteile der verschiedenen&lt;br /&gt;
Oberwellen lassen sich durch die Fourier-Analyse bestimmen. Infolge der&lt;br /&gt;
regelmäßigen Schwankung der Stromstärke des Wechselstroms wirkt sich&lt;br /&gt;
dieser nicht mit dem Scheitel-, sondern mit dem Effektivwert (Scheitelwert&lt;br /&gt;
geteilt durch 2) des Stroms (z. B. bei der Wärmeerzeugung) aus. Der&lt;br /&gt;
Wechselstromwiderstand ist im Allgemeinen aus einem frequenzunabhängigen&lt;br /&gt;
Ohmschen (Wirkwiderstand) und aus einem frequenzabhängigen induktiven und&lt;br /&gt;
kapazitiven Teil (Blindwiderstand) zusammengesetzt. Für ihn gilt auch das&lt;br /&gt;
Ohmsche Gesetz. Der Blindwiderstand bewirkt eine Phasenverschiebung von&lt;br /&gt;
Strom und Spannung, von der auch die Wirkleistung abhängt (Watt). Der&lt;br /&gt;
technisch verwendete Wechselstrom ist meist Drehstrom, der eine Frequenz&lt;br /&gt;
von 50 Hz hat (in USA 60 Hz). Bei elektrischen Eisenbahnen wird 162/3&lt;br /&gt;
Hz-Wechselstrom verwendet. Mit dem Strom ändert sich auch das magnetische&lt;br /&gt;
Feld. Nach den Induktionsgesetzen können dann in benachbarten Leitern&lt;br /&gt;
entsprechende Spannungen induziert werden. Da der Wechselstrom sich auf&lt;br /&gt;
diese Weise leicht beliebig umformen (Transformator) und ohne große&lt;br /&gt;
Verluste fortleiten läßt, wird er zur Übertragung der elektrischen Energie&lt;br /&gt;
auf große Entfernungen benutzt. Die Hochfrequenztechnik verwendet&lt;br /&gt;
Wechselströme sehr hoher Schwingungszahl. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 5.1. Der Einphasenwechselstrommotor === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufbau: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufbau ist ähnlich dem Drehstrom-Asynchronmotor mit Kurzschlussläufer.&lt;br /&gt;
Anwendungsgebiete: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleine Motoren mit 1,5 kW ohne hohes Drehmoment. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenschaften: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ständerwicklung besteht aus Haupt- und Hilfswicklung. Die&lt;br /&gt;
Hilfswicklung wird mit einem Kondensator oder Widerstand geschaltet. Bei&lt;br /&gt;
erfolgtem Anlauf wird die Hilfswicklung durch einen Fliehkraftschalter&lt;br /&gt;
abgeschaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6. Der Drehstrom === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dreiphasenstrom, besondere Art von Wechselstrom; entsteht durch Verkettung&lt;br /&gt;
(Stern- oder Dreieckschaltung) dreier um 120° phasenverschobener&lt;br /&gt;
Wechselströme mit gleicher Spannung und Frequenz. Gegenüber drei&lt;br /&gt;
Einphasenströmen lassen sich bei symmetrischer Belastung die drei&lt;br /&gt;
Rückleitungen einsparen. Bei unsymmetrischer Belastung nimmt ein dünner&lt;br /&gt;
Nulleiter den Ausgleichstrom auf. Wenn die verschiedenen Phasen auf drei&lt;br /&gt;
um 120° versetzte Spulen gegeben werden, entsteht ein rotierendes&lt;br /&gt;
Magnetfeld (Drehfeld, daher die Bezeichnung Drehstrom). Ausnutzung z. B.&lt;br /&gt;
im Drehstrommotor. Drehstrom ist die wichtigste und wirtschaftlichste&lt;br /&gt;
Stromart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6.1. Der Drehstrommotor === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ständer besteht hierbei im wesentlichen aus einem Ring, der aus vielen&lt;br /&gt;
dünnen, voneinander isolierten Blechen zusammengepresst (Blechpaket) und&lt;br /&gt;
längs der Bohrungsoberfläche mit axialen Nuten versehen ist, in denen die&lt;br /&gt;
Wicklung liegt. Diese besteht meist aus drei gleichen Strängen, die mit&lt;br /&gt;
den drei Leitern des Drehstromnetzes verbunden werden: Bei&lt;br /&gt;
Dreieckschaltung wird jeder Wicklungsstrang an jeweils zwei Netzleiter&lt;br /&gt;
angeschlossen; bei Sternschaltung wird jeder Netzleiter an den Anfang je&lt;br /&gt;
eines Wicklungsstrangs angeschlossen, und die freien Wicklungsenden werden&lt;br /&gt;
miteinander verbunden (Sternpunkt). Da die Summe der Ströme im&lt;br /&gt;
symmetrischen Drehstromsystem gleich Null ist, braucht man von hier aus&lt;br /&gt;
keine Rückleitung. Die drei Spannungen des Drehstromnetzes erreichen&lt;br /&gt;
zeitlich nacheinander ihren Höchstwert, so dass auch die magnetischen&lt;br /&gt;
Flüsse der drei Ständerwicklungsstränge nacheinander ihren Höchstwert&lt;br /&gt;
erlangen. So entsteht in der Ständerbohrung ein Gesamtfluss, dessen&lt;br /&gt;
Höchstwert zu verschiedenen Zeiten an verschiedenen Orten des&lt;br /&gt;
Bohrungsumfangs auftritt. Das magnetische Feld läuft daher längs der&lt;br /&gt;
inneren Oberfläche des Ständerblechpakets um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6.2. Der Drehstromasynchronmotor === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufbau: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird in einem Drehstromständer ein Läufer mit eingebaut, so entsteht ein&lt;br /&gt;
Asynchronmotor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anwendungsgebiete: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für schwierige Anlaufverhältnisse (großes Anfahrmoment) und zur Vermeidung&lt;br /&gt;
großer Einschaltströme, zuweilen auch zum besonders sanften Anfahren,&lt;br /&gt;
werden Asynchronmotoren mit Schleifringläufer bevorzugt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenschaften: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Drehzahl des Asynchronmotors ändert sich mit der Belastung: Im&lt;br /&gt;
Leerlauf erreicht er nahezu eine synchrone Drehzahl; bei Nennlast (das ist&lt;br /&gt;
die Belastung, für die der Motor angelegt ist) stellt sich ein&lt;br /&gt;
Drehzahlunterschied zwischen Ständerdrehfeld und Läufer ein, der als&lt;br /&gt;
Schlupf bezeichnet wird und je nach Motorgröße 0,5-10% der synchronen&lt;br /&gt;
Drehzahl beträgt. Im einfachsten Fall besteht die Läuferwicklung&lt;br /&gt;
(Sekundäranker) aus in Nuten geschobenen, oft unisolierten Kupferstäben,&lt;br /&gt;
die an den Enden durch angelötete Kupferringe miteinander verbunden sind&lt;br /&gt;
(Käfigläufer, Kurzschlussläufer); bei Motoren bis zu mehreren 100 kW wird&lt;br /&gt;
die Käfigwicklung auch aus Aluminium in das Läuferblechpaket gegossen. Ein&lt;br /&gt;
Maß für die Drehzahldifferenz ist der Schlupf, der bei normalem Betrieb&lt;br /&gt;
der Belastung proportional ist. Infolge des Schlupfes wird in der&lt;br /&gt;
Läuferwicklung ein Strom induziert, der zusammen mit dem magnetischen Feld&lt;br /&gt;
im Luftspalt (Drehfeld) ein Drehmoment hervorbringt. Der Asynchronmotor&lt;br /&gt;
ist der meistverwendete Elektromotor überhaupt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asynchronmotor: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; früher: Nachteil -Lauf nur mit 1 Drehzahl - keine Drehzahlstellung&lt;br /&gt;
möglich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; heute: Vorteil - lässt sich durch Leistungselektronik in Drehzahl von 0&lt;br /&gt;
bis unendlich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
steuern &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- nur durch speisende Netzfrequenz (Freyuenzumrichter) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Formel zur Drehfelddrehzahl: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.3. Der Synchronmotor &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufbau: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird in den Drehstromständer ein Läufer mit Magnetpolen eingebaut&lt;br /&gt;
(Polrad), so entsteht ein Synchronmotor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenschaften: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Läufer umläuft unabhängig von der Belastung die synchrone Drehzahl des&lt;br /&gt;
Ständerfeldes. Synchronmotoren haben konstante Betriebsdrehzahlen, die&lt;br /&gt;
sich bei normalen Lastschwankungen nicht ändern. Die Höhe der&lt;br /&gt;
Stromaufnahme eines Synchronmotors richtet sich nach der Belastung an der&lt;br /&gt;
Welle und der Größe des Erregerstromes in der Polradwicklung. Der&lt;br /&gt;
Synchronmotor kann nicht (wie der Gleichstrommotor) bei Verstellung der&lt;br /&gt;
Erregung seine Drehzahl ändern. Ein untererregter Synchronmotor nimmt&lt;br /&gt;
Blindleistung aus dem Netz auf; beim übererregten Synchronmotor sind die&lt;br /&gt;
Betriebsbedingungen umgekehrt. Wird der Synchronmotor stark überlastet, so&lt;br /&gt;
bleibt er stehen und entnimmt dabei dem Netz einen unzulässig großen&lt;br /&gt;
Strom. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellenangaben: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- VEB Leipzig: &amp;quot;Kleine Enzyklopädie Technik&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vogel Fachbuch: &amp;quot; Mathematische und elektrotechnische Grundlagen&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Dümmler·Bonn: „Friedrich Tabellenbuch Elektrotechnik, Elektronik“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Rudolf Reinhardt: „Die Elektrotechnik“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Bertelsmann Lexikon“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- VEB Leipzig „“Friedrich Tabellenbücher Elektrotechnik“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Volk und Wissen „Starkstrom- und Installationstechnik“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Europa Lehrmittel: „Fachkunde Elektrotechnik“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Europa Lehrmittel: „Praxis Elektrotechnik“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Internet&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DaDonAli</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Elektromotor&amp;diff=29551</id>
		<title>Elektromotor</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Elektromotor&amp;diff=29551"/>
				<updated>2008-04-15T17:09:38Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;DaDonAli: Die Seite wurde neu angelegt: Prinzip des elektromotorischen Antriebs  Das Prinzip des elektromotorischen Antriebs   Gliederungsschwerpunkte:   1.0. Elektrische Antriebe   2.0. Elektromagnetische In...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Prinzip des elektromotorischen Antriebs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prinzip des elektromotorischen Antriebs &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gliederungsschwerpunkte: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.0. Elektrische Antriebe &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.0. Elektromagnetische Induktion &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.0.1 Kurze Übersicht Elektromotoren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.2 Wirkungsgrad von Motoren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.0. Elektromotor &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.1. Funktionsweise Elektromotor allgemein &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.0. Gleichstrom &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.1. Gleichstrommotor allgemein &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.2. Gleichstrom-Reihenschlussmotor &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.3. Gleichstrom-Nebenschlussmotor &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.4. Gleichstrom-Doppelschlussmotor &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.5. Drehzahlregelbarer Gleichstrommotor &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.0. Wechselstrom &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.1. Einphasenwechselstrommotor &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.0. Drehstrom &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.1. Drehstrommotor allgemein &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.2. Drehstrom-Asynchronmotor &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.3. Drehstrom-Asynchronmotor &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prinzip des elektromotorischen Antriebs &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Elektrische Antriebe: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elektrische Antriebe bestehen im einfachsten Fall aus Elektromotor und&lt;br /&gt;
Arbeitsmaschine. Sehr oft jedoch kommen Elemente und Einrichtungen zur&lt;br /&gt;
Steuerung zum Schutz des Antriebs hinzu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auswahl der jeweils einzusetzenden Elektromotoren richtet sich nach&lt;br /&gt;
Aufgabenstellung, Stromart, Einsatzort und Betriebsart. Bei der&lt;br /&gt;
Betriebsart unterscheidet man z.B. Dauer und Kurzzeitbetrieb. Bei nur&lt;br /&gt;
kurzzeitigem Einschalten (z.B. Elektrorasierer) kann ein Motor kleinerer&lt;br /&gt;
Leistung als bei Dauerbetrieb gewählt werden, da in der kurzen Zeit nicht&lt;br /&gt;
die zulässige Grenztemperatur erreicht wird. Dabei ist jedoch die&lt;br /&gt;
angegebene Einschaltdauer ED (Verhältnis Einschaltzeit zu Einschalt- plus&lt;br /&gt;
Ruhezeit) zu beachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Die elektromagnetische Induktion &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die elektromagnetische Induktion, ist die Erzeugung einer elektrischen&lt;br /&gt;
Spannung mit Hilfe veränderlicher magnetischer Felder. Durch Bewegen eines&lt;br /&gt;
elektrischen Leiters (Draht) in einem Magnetfeld entsteht an den Enden des&lt;br /&gt;
Leiters eine sich mit dem Bewegungsrhythmus ändernde Induktionsspannung&lt;br /&gt;
und beim Schließen des Stromkreises ein Induktionsstrom; darauf beruht der&lt;br /&gt;
Generator. Dasselbe kann bei festgehaltenem Draht durch ein zeitlich&lt;br /&gt;
veränderliches Magnetfeld erreicht werden. Ebenso wird durch ein zeitlich&lt;br /&gt;
sich änderndes elektrisches Feld ein Magnetfeld erzeugt, das andere&lt;br /&gt;
magnetische Substanzen anziehen oder abstoßen kann; darauf beruhen der&lt;br /&gt;
Motor, der Fernsprecher, der Lautsprecher u. a. Werden zwei Drähte&lt;br /&gt;
schichtweise übereinandergewickelt, so entsteht durch Vermittlung des&lt;br /&gt;
Magnetfelds bei periodischen Änderungen der Spannung in dem einen Draht&lt;br /&gt;
eine sich proportional dazu ebenso ändernde Spannung in dem anderen Draht;&lt;br /&gt;
darauf beruhen Transformatoren, Induktionsapparat (Induktoren) und&lt;br /&gt;
Induktionsöfen. Der Proportionalitätskoeffizient heißt der&lt;br /&gt;
Gegeninduktionskoeffizient (Gegeninduktivität). Schließlich kann eine&lt;br /&gt;
Drahtspule auch auf sich selbst zurückwirken (Selbstinduktion), wodurch&lt;br /&gt;
eine der angelegten Spannung entgegenwirkende Spannung entsteht, deren&lt;br /&gt;
Größe durch den Selbstinduktionskoeffizienten (Induktivität) bestimmt wird&lt;br /&gt;
und die sich als induktiver Widerstand des Drahts gegenüber Wechselstrom&lt;br /&gt;
auswirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.0.1 Begrifferläuterungen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ständer &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stator, feststehender Teil eines Elektromotors oder Generators; bei&lt;br /&gt;
Gleichstrommaschinen meist Träger der Feldmagnete, bei Wechselstrom- bzw.&lt;br /&gt;
Drehstrommaschinen meist Träger der Hauptwicklung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anker &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Teil von elektrischen Maschinen (Motor, Generator): ein mit Nuten&lt;br /&gt;
versehenes Blechpaket, das die Ankerwicklung aufnimmt; in dieser Wicklung&lt;br /&gt;
wird vom magnetischen Feld eine Spannung induziert. Bei&lt;br /&gt;
Gleichstrommaschinen ist es meist (Außenpolmaschine) der Läufer, dessen&lt;br /&gt;
Wicklung über den Kommutator mit dem Gleichstromnetz verbunden wird, bei&lt;br /&gt;
Synchronmaschinen (Innenpolmaschinen) meist der Ständer, dessen Wicklung&lt;br /&gt;
mit dem Wechsel- oder Drehstromnetz verbunden wird. 2. Teil von&lt;br /&gt;
Elektromagneten, der bei stromdurchflossener Erregerspule (Feldspule)&lt;br /&gt;
angezogen wird und dabei eine Arbeit verrichten kann, z. B. bei Relais,&lt;br /&gt;
Hubmagneten u. ä. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommutator &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[der, Mehrzahl Kommutatoren; lateinisch] Stromwender, eine Vorrichtung an&lt;br /&gt;
elektrischen Generatoren und Elektromotoren aus ringförmig angeordneten,&lt;br /&gt;
gegeneinander und gegen die Läuferwelle isolierten Segmenten, die&lt;br /&gt;
einerseits paarweise mit je einem Anschluss der Ankerwicklung verbunden&lt;br /&gt;
sind, andererseits von einer Schleifbürste berührt werden, an die sich der&lt;br /&gt;
äußere Stromkreis anschließt. Der Kommutator hat die Aufgabe, sich bei&lt;br /&gt;
drehendem Läufer den in den Wicklungsteilen sinusförmig pulsenden Strom&lt;br /&gt;
abzunehmen und ihn gleichzurichten, d. h. deren Anschlüsse wechselweise&lt;br /&gt;
mit dem äußeren Netz so zu verbinden, dass in diesem die Stromrichtung&lt;br /&gt;
unverändert bleibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sternschaltung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
elektrische Anschlussschaltung für drei Verbraucher oder Wicklungen an das&lt;br /&gt;
Drehstromnetz. Dabei wird jeweils einer der beiden Verbraucheranschlüsse&lt;br /&gt;
an je einen Leiter des Drehstromnetzes, der andere an einen gemeinsamen&lt;br /&gt;
Sternpunkt (in Niederspannungsnetzen oft geerdet, Nulleiter)&lt;br /&gt;
angeschlossen. Bei drei gleichen Verbrauchern fließt im Nulleiter kein&lt;br /&gt;
Strom. Die Spannung an jedem der drei Verbraucher ist 1/Ö (3) der Spannung&lt;br /&gt;
zwischen den Leitern des Drehstromnetzes, z. B. 220/380 V.&lt;br /&gt;
Dreieckschaltung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlupf &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bei Asynchronmotoren das Maß für den Unterschied zwischen der&lt;br /&gt;
tatsächlichen Drehzahl (n) des Läufers und der synchronen Drehzahl (nsyn)&lt;br /&gt;
des Drehfelds. Berechnung: (nsyn - n) / nsyn = S (in Prozent). Der Schlupf&lt;br /&gt;
steigt mit der Belastung des Motors. Ein idealer Schlupf von 0% ist nicht&lt;br /&gt;
zu verwirklichen, da dann keine antreibenden Drehmomente auftreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Käfigläufer &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Läufer einer Asynchronmaschine, bei dem die Läuferwicklung aus blanken&lt;br /&gt;
oder isolierten Metallstäben besteht, die in die Nuten des&lt;br /&gt;
Läuferblechpakets eingelegt werden und an den Enden durch Kurzschlußringe&lt;br /&gt;
(Endringe) verbunden sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Polrad &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der die Magnetpole mit der gleichstromgespeisten Erregerwicklung tragende&lt;br /&gt;
Läufer bei Wechselstromgeneratoren und Synchronmotoren (Generator). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.1 Kurze Übersicht der Motoren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Motoren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elektromotoren Verbrennungsmotoren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dampf Benzin Diesel &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drehfeld- Stromwender- &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
maschinen maschinen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wechseltrom- Drehstrom- Universalmotoren Gleichstrommotoren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
maschinen maschinen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reihenschlussmotor, Hauptschlussmotor, da Ankerstrom gleich Ständerstrom &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Synchronmotor: Drehfeldzahl = Läuferdrehzahl &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asynchronmotor: Drehfelddrehzahl größer Läuferdrehzahl &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.2 Wirkungsgrad von Elektromotoren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Der Elektromotor &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Elektromotor ist ein Energiewandler, der elektrische Energie in&lt;br /&gt;
mechanische Energie, zum Antrieb von Maschinen, Fahrzeugen u. ä.&lt;br /&gt;
umwandelt. Dies geschieht mit Hilfe der Kraftwirkung zwischen einem&lt;br /&gt;
Magnetfeld und einem stromdurchflossenen Leiter. Hauptteile sind der&lt;br /&gt;
feststehende Ständer (Stator) mit der Erregerwicklung und der drehbare&lt;br /&gt;
Läufer (Rotor, Anker) mit der Ankerwicklung. Alle Elektromotoren können&lt;br /&gt;
auch als Generator verwendet werden. Neben dem rotierenden Elektromotor&lt;br /&gt;
gibt es auch den Linearmotor zu der Erzeugung von geradliniger Bewegung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elektromotoren werden für Leistungen bis etwa 10 MW gebaut und vielseitig&lt;br /&gt;
verwendet zum Beispiel für den Antrieb von Haushaltsgeräten, Büromaschinen&lt;br /&gt;
und Elektrowerkzeuge aber auch Pumpen, Förderanlagen, Walzenstraßen und&lt;br /&gt;
elektrischen Bahnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elektrische Motoren dürfen kurzzeitig über ihre Nennleistung hinaus&lt;br /&gt;
belastet werde. Die Grenze dafür ist beim Gleichstrommotor die zulässige&lt;br /&gt;
Beanspruchung des Kommutators. Im Dauerbetrieb wird die Belastungsarbeit&lt;br /&gt;
durch die Wärme begrenzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.1. Wie funktioniert ein Elektromotor? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird dem Elektromotor Strom zugeführt, entsteht am Metallring ein Minus-&lt;br /&gt;
und ein Pluspol. Da durch die Spulen ebenfalls ein Strom fließt, bilden&lt;br /&gt;
sich auch ein Nord- und ein Südpol. Dann wird der Südpol der einen, dem&lt;br /&gt;
festen Nordpol der anderen angezogen. Dort ist der Strom am Metallring&lt;br /&gt;
unterbrochen (Totpunkt), die Spule aber dreht sich durch den Schwung&lt;br /&gt;
weiter. Dadurch wechselt der Strom am Metallring und somit auch die Pole&lt;br /&gt;
an den Spulen. Nordpol und Südpol stoßen sich ab und der Motor mach eine&lt;br /&gt;
halbe Drehung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Gleichstrom: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
elektrischer Strom gleichbleibender Richtung, im Gegensatz zum&lt;br /&gt;
Wechselstrom, dessen Richtung sich periodisch ändert. Reiner Gleichstrom&lt;br /&gt;
entsteht auf chemischem Wege in galvanischen Elementen oder Akkumulatoren;&lt;br /&gt;
der durch Gleichrichter oder Generatoren gewonnene Gleichstrom enthält&lt;br /&gt;
einen überlagerten Wechselstromanteil. Gleichstrom wird in der&lt;br /&gt;
Nachrichtentechnik zum Betrieb von Relais, Wählern, Elektronenröhren und&lt;br /&gt;
Transistoren gebraucht, in der Starkstromtechnik für regelbare&lt;br /&gt;
Motorantriebe, vor allem in Maschinen und Elektro-Bahnen, und außerdem für&lt;br /&gt;
galvanische Anlagen. Für den Transport hoher Leistungen über große&lt;br /&gt;
Entfernung, besonders in Kabelleitungen, verwendet man&lt;br /&gt;
Gleichstromübertragung mit Spannungen bis 1 Mill. Volt. Fernmeldeanlagen&lt;br /&gt;
arbeiten mit Gleichstrom bis zu 60 Volt; Straßenbahnen, Obusse, Schnell-&lt;br /&gt;
und Untergrundbahnen betreibt man mit Gleichstrom von 500—1500 Volt&lt;br /&gt;
Spannung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.1. Der Gleichstrommotor &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gleichstrommotor ist ein mit Gleichstrom gespeister und mit&lt;br /&gt;
Gleichstrom-Elektromagnet oder Permanentmagnet erregter Elektromotor; und&lt;br /&gt;
wird als Reihenschluss-, Nebenschluss- oder Kompound- (Doppelschluss-)&lt;br /&gt;
Motor ausgeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stator besteht in der Regel aus einem Ring aus Walzstahl, auf dessen&lt;br /&gt;
Innenseite die Hauptpole (meist Elektromagnete mit einer Feldspule) und&lt;br /&gt;
die Wendepole befestigt sind. Zwischen den Polen dreht sich der&lt;br /&gt;
trommelförmige Läufer, der die Ankerwicklung trägt. (Daher nennt man den&lt;br /&gt;
Läufer von Gleichstrommaschinen häufig auch Anker.) Die Ankerwicklung&lt;br /&gt;
besteht aus vielen Spulen, die meist in Nuten des Läuferblechpakets&lt;br /&gt;
eingelegt und deren Enden am Kollektor angeschlossen sind. Auf den&lt;br /&gt;
Kollektorlamellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
schleifen die feststehenden Bürsten, über die der Ankerwicklung ein&lt;br /&gt;
Ankerstrom zugeführt wird. - Wenn der magnetische Fluss der Hauptpole&lt;br /&gt;
vorhanden ist, entsteht durch den in der Ankerwicklung fließenden Strom&lt;br /&gt;
ein Magnetfeld, dass das Hauptfeld des Stators senkrecht durchsetzt. Aus&lt;br /&gt;
der Überlagerung der beiden Felder ergibt sich ein Drehmoment: Der Läufer&lt;br /&gt;
dreht sich. Der aus Bürsten und Kollektor bestehende Stromwender&lt;br /&gt;
(Kommutator) sorgt nun dafür, dass die umlaufende Ankerwicklung den Strom&lt;br /&gt;
so zugeführt bekommt, dass ein möglichst großes Drehmoment entsteht. Zur&lt;br /&gt;
Erleichterung der Stromwendung dienen die vom Ankerstrom durchflossenen&lt;br /&gt;
Wendepole. Entsprechend der periodischen Veränderung des magnetischen&lt;br /&gt;
Flusses in den sich unter den feststehenden Hauptpolen hinwegdrehenden&lt;br /&gt;
Ankerteilen fließt in der Ankerwicklung der Gleichstrommaschine ein&lt;br /&gt;
Wechselstrom (der durch den Kommutator gleichgerichtet wird). Das&lt;br /&gt;
Ankereisen wird als Blechpaket (isolierte Eisenbleche) gebaut, um&lt;br /&gt;
Wirbelstromverluste klein zu halten. Häufig werden Anker- und&lt;br /&gt;
Erregerwicklung je an eine feste Spannung angeschlossen (fremderregter&lt;br /&gt;
Gleichstrommotor), wobei dann meist die Erregerwicklung (Feldwicklung) so&lt;br /&gt;
angelegt wird, dass sie parallel zum Anker an dieselbe Spannungsquelle&lt;br /&gt;
angeschlossen werden kann (Nebenschlussmotor). Bei den&lt;br /&gt;
Reihenschlussmotoren (Hauptschlussmotoren) werden dagegen Anker- und&lt;br /&gt;
Feldwicklung in Reihe geschaltet, so dass sie vom selben Strom&lt;br /&gt;
durchflossen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.2. Gleichstrom-Reihenschlussmotor: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufbau: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Feldwicklung und der Anker sind in Reihe geschaltet. Die Feldwicklung&lt;br /&gt;
hat wenige Windungen und starken Draht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anwendungsgebiete: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bahnen, Hebefahrzeuge und Anlasser sind geeignet für wechselnde Belastung&lt;br /&gt;
und wechselnde Drehszahl für direkte Kupplung und Zahnradantriebe. Die&lt;br /&gt;
Wendepole haben die Aufgabe das Bürstenfeuer zu unterdrücken. Die&lt;br /&gt;
Drehrichtung wird durch das Umpolen der Stromrichtung im Anker geändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenschaften: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Drehzahl wird mit einem Fahrschalter oder Anlasser geregelt. Da der&lt;br /&gt;
Motor im Leerlauf durchgeht ist er für Riemenbetrieb nicht geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.3. Gleichstrom-Nebenschlussmotor: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufbau: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Feldwicklung hat viele Windungen aus dünnem Draht. Die Feldrichtung&lt;br /&gt;
ist parallel zum Anker geschalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anwendungsgebiete: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei allen Antrieben, die relativ konstante Drehzahlen bei wechselnder&lt;br /&gt;
Belastung besitzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenschaften: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast gleichbleibende Drehzahl bei wechselnder Belastung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.4. Gleichstrom-Doppelschlussmotor: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufbau: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Feldwicklung (Pole) tragen gleichzeitig einen Nebenschluss und einen&lt;br /&gt;
Hauptschlusswicklung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anwendungsgebiete: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur für Sonderzwecke wie bei Aufzügen, Akkumulatoren oder Triebwagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenschaften: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nachdem, ob die Hauptschluss- oder Nebenschlusswicklung überwiegt, ist&lt;br /&gt;
seine Drehzahlcharrakterristik mehr der Nebenschluss oder der&lt;br /&gt;
Reihenschlussform ähnlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.5. Drehzahlregelbarer Gleichstrommotor: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufbau: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prinzip wie bei Gleichstromnebenschlussmotor. Die Feldwicklung wird&lt;br /&gt;
konstant an 220V angeschlossen. Der Anker wird mit einer Spannung von&lt;br /&gt;
0-440V gespeist, je nach benötigter Drehzahl (Lenzsche Steuerung&lt;br /&gt;
Elektronisch) Der Luftspalt zwischen Pol und Anker ist etwas größer, damit&lt;br /&gt;
wird ein weicherer Anlauf erreicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anwendungsgebiete: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rollenbänder Automatisierungstechnik &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenschaften (Wirkungsweise): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um jede Wirkung einer Ankerwicklung baut sich bei Stromdurchfluss ein&lt;br /&gt;
kreisendes Kraftfeld auf. Sind auch die Hauptpole stromdurchflossen, so&lt;br /&gt;
wirken Pol und Ankerfeld so aufeinander, das der Anker in Bewegung gerät.&lt;br /&gt;
Die Richtung dieser Umdrehung lässt sich durch die Linke- Hand-Regel&lt;br /&gt;
ermitteln. Weil ein Gleichstromfeld die Pole nicht wechselt, bleibt die&lt;br /&gt;
Richtung, die Bewegung aller Ankerwicklungen des gleichen Feldes die&lt;br /&gt;
selbe. Ein Umschalten der Pole oder des Ankers muss demnach eine Änderung&lt;br /&gt;
der Drehrichtung des Motors zur Folge haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Der Wechselstrom &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wechselstrom ist ein elektrischer Strom, dessen Stärke und Richtung&lt;br /&gt;
sich periodisch ändern; wird durch Generatoren oder elektrische&lt;br /&gt;
Schwingungserzeuger (Sender) hergestellt. Eine Periode des Wechselstroms&lt;br /&gt;
umfaßt den Anstieg der Stromstärke von Null auf den positiven Scheitelwert&lt;br /&gt;
(Maximalwert, Amplitude), den Abfall über Null und den negativen&lt;br /&gt;
Scheitelwert sowie den Anstieg wieder auf Null. Die Anzahl der Perioden&lt;br /&gt;
pro Sekunde gibt die Frequenz des Wechselstroms an (in Hertz). Die Zahl&lt;br /&gt;
der Richtungswechsel (Wechselzahl) ist gleich der doppelten Periodenzahl.&lt;br /&gt;
Im allgemeinen ist der Strom- und Spannungsverlauf sinusförmig;&lt;br /&gt;
Abweichungen sind als Überlagerung einer sinusförmigen Grundwelle und&lt;br /&gt;
ihrer sinusförmigen Oberwellen aufzufassen. Die Anteile der verschiedenen&lt;br /&gt;
Oberwellen lassen sich durch die Fourier-Analyse bestimmen. Infolge der&lt;br /&gt;
regelmäßigen Schwankung der Stromstärke des Wechselstroms wirkt sich&lt;br /&gt;
dieser nicht mit dem Scheitel-, sondern mit dem Effektivwert (Scheitelwert&lt;br /&gt;
geteilt durch 2) des Stroms (z. B. bei der Wärmeerzeugung) aus. Der&lt;br /&gt;
Wechselstromwiderstand ist im Allgemeinen aus einem frequenzunabhängigen&lt;br /&gt;
Ohmschen (Wirkwiderstand) und aus einem frequenzabhängigen induktiven und&lt;br /&gt;
kapazitiven Teil (Blindwiderstand) zusammengesetzt. Für ihn gilt auch das&lt;br /&gt;
Ohmsche Gesetz. Der Blindwiderstand bewirkt eine Phasenverschiebung von&lt;br /&gt;
Strom und Spannung, von der auch die Wirkleistung abhängt (Watt). Der&lt;br /&gt;
technisch verwendete Wechselstrom ist meist Drehstrom, der eine Frequenz&lt;br /&gt;
von 50 Hz hat (in USA 60 Hz). Bei elektrischen Eisenbahnen wird 162/3&lt;br /&gt;
Hz-Wechselstrom verwendet. Mit dem Strom ändert sich auch das magnetische&lt;br /&gt;
Feld. Nach den Induktionsgesetzen können dann in benachbarten Leitern&lt;br /&gt;
entsprechende Spannungen induziert werden. Da der Wechselstrom sich auf&lt;br /&gt;
diese Weise leicht beliebig umformen (Transformator) und ohne große&lt;br /&gt;
Verluste fortleiten läßt, wird er zur Übertragung der elektrischen Energie&lt;br /&gt;
auf große Entfernungen benutzt. Die Hochfrequenztechnik verwendet&lt;br /&gt;
Wechselströme sehr hoher Schwingungszahl. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.1. Der Einphasenwechselstrommotor &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufbau: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufbau ist ähnlich dem Drehstrom-Asynchronmotor mit Kurzschlussläufer.&lt;br /&gt;
Anwendungsgebiete: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleine Motoren mit 1,5 kW ohne hohes Drehmoment. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenschaften: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ständerwicklung besteht aus Haupt- und Hilfswicklung. Die&lt;br /&gt;
Hilfswicklung wird mit einem Kondensator oder Widerstand geschaltet. Bei&lt;br /&gt;
erfolgtem Anlauf wird die Hilfswicklung durch einen Fliehkraftschalter&lt;br /&gt;
abgeschaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Der Drehstrom &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dreiphasenstrom, besondere Art von Wechselstrom; entsteht durch Verkettung&lt;br /&gt;
(Stern- oder Dreieckschaltung) dreier um 120° phasenverschobener&lt;br /&gt;
Wechselströme mit gleicher Spannung und Frequenz. Gegenüber drei&lt;br /&gt;
Einphasenströmen lassen sich bei symmetrischer Belastung die drei&lt;br /&gt;
Rückleitungen einsparen. Bei unsymmetrischer Belastung nimmt ein dünner&lt;br /&gt;
Nulleiter den Ausgleichstrom auf. Wenn die verschiedenen Phasen auf drei&lt;br /&gt;
um 120° versetzte Spulen gegeben werden, entsteht ein rotierendes&lt;br /&gt;
Magnetfeld (Drehfeld, daher die Bezeichnung Drehstrom). Ausnutzung z. B.&lt;br /&gt;
im Drehstrommotor. Drehstrom ist die wichtigste und wirtschaftlichste&lt;br /&gt;
Stromart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.1. Der Drehstrommotor &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ständer besteht hierbei im wesentlichen aus einem Ring, der aus vielen&lt;br /&gt;
dünnen, voneinander isolierten Blechen zusammengepresst (Blechpaket) und&lt;br /&gt;
längs der Bohrungsoberfläche mit axialen Nuten versehen ist, in denen die&lt;br /&gt;
Wicklung liegt. Diese besteht meist aus drei gleichen Strängen, die mit&lt;br /&gt;
den drei Leitern des Drehstromnetzes verbunden werden: Bei&lt;br /&gt;
Dreieckschaltung wird jeder Wicklungsstrang an jeweils zwei Netzleiter&lt;br /&gt;
angeschlossen; bei Sternschaltung wird jeder Netzleiter an den Anfang je&lt;br /&gt;
eines Wicklungsstrangs angeschlossen, und die freien Wicklungsenden werden&lt;br /&gt;
miteinander verbunden (Sternpunkt). Da die Summe der Ströme im&lt;br /&gt;
symmetrischen Drehstromsystem gleich Null ist, braucht man von hier aus&lt;br /&gt;
keine Rückleitung. Die drei Spannungen des Drehstromnetzes erreichen&lt;br /&gt;
zeitlich nacheinander ihren Höchstwert, so dass auch die magnetischen&lt;br /&gt;
Flüsse der drei Ständerwicklungsstränge nacheinander ihren Höchstwert&lt;br /&gt;
erlangen. So entsteht in der Ständerbohrung ein Gesamtfluss, dessen&lt;br /&gt;
Höchstwert zu verschiedenen Zeiten an verschiedenen Orten des&lt;br /&gt;
Bohrungsumfangs auftritt. Das magnetische Feld läuft daher längs der&lt;br /&gt;
inneren Oberfläche des Ständerblechpakets um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.2. Der Drehstromasynchronmotor &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufbau: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird in einem Drehstromständer ein Läufer mit eingebaut, so entsteht ein&lt;br /&gt;
Asynchronmotor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anwendungsgebiete: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für schwierige Anlaufverhältnisse (großes Anfahrmoment) und zur Vermeidung&lt;br /&gt;
großer Einschaltströme, zuweilen auch zum besonders sanften Anfahren,&lt;br /&gt;
werden Asynchronmotoren mit Schleifringläufer bevorzugt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenschaften: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Drehzahl des Asynchronmotors ändert sich mit der Belastung: Im&lt;br /&gt;
Leerlauf erreicht er nahezu eine synchrone Drehzahl; bei Nennlast (das ist&lt;br /&gt;
die Belastung, für die der Motor angelegt ist) stellt sich ein&lt;br /&gt;
Drehzahlunterschied zwischen Ständerdrehfeld und Läufer ein, der als&lt;br /&gt;
Schlupf bezeichnet wird und je nach Motorgröße 0,5-10% der synchronen&lt;br /&gt;
Drehzahl beträgt. Im einfachsten Fall besteht die Läuferwicklung&lt;br /&gt;
(Sekundäranker) aus in Nuten geschobenen, oft unisolierten Kupferstäben,&lt;br /&gt;
die an den Enden durch angelötete Kupferringe miteinander verbunden sind&lt;br /&gt;
(Käfigläufer, Kurzschlussläufer); bei Motoren bis zu mehreren 100 kW wird&lt;br /&gt;
die Käfigwicklung auch aus Aluminium in das Läuferblechpaket gegossen. Ein&lt;br /&gt;
Maß für die Drehzahldifferenz ist der Schlupf, der bei normalem Betrieb&lt;br /&gt;
der Belastung proportional ist. Infolge des Schlupfes wird in der&lt;br /&gt;
Läuferwicklung ein Strom induziert, der zusammen mit dem magnetischen Feld&lt;br /&gt;
im Luftspalt (Drehfeld) ein Drehmoment hervorbringt. Der Asynchronmotor&lt;br /&gt;
ist der meistverwendete Elektromotor überhaupt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asynchronmotor: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; früher: Nachteil -Lauf nur mit 1 Drehzahl - keine Drehzahlstellung&lt;br /&gt;
möglich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; heute: Vorteil - lässt sich durch Leistungselektronik in Drehzahl von 0&lt;br /&gt;
bis unendlich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
steuern &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- nur durch speisende Netzfrequenz (Freyuenzumrichter) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Formel zur Drehfelddrehzahl: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.3. Der Synchronmotor &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufbau: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird in den Drehstromständer ein Läufer mit Magnetpolen eingebaut&lt;br /&gt;
(Polrad), so entsteht ein Synchronmotor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenschaften: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Läufer umläuft unabhängig von der Belastung die synchrone Drehzahl des&lt;br /&gt;
Ständerfeldes. Synchronmotoren haben konstante Betriebsdrehzahlen, die&lt;br /&gt;
sich bei normalen Lastschwankungen nicht ändern. Die Höhe der&lt;br /&gt;
Stromaufnahme eines Synchronmotors richtet sich nach der Belastung an der&lt;br /&gt;
Welle und der Größe des Erregerstromes in der Polradwicklung. Der&lt;br /&gt;
Synchronmotor kann nicht (wie der Gleichstrommotor) bei Verstellung der&lt;br /&gt;
Erregung seine Drehzahl ändern. Ein untererregter Synchronmotor nimmt&lt;br /&gt;
Blindleistung aus dem Netz auf; beim übererregten Synchronmotor sind die&lt;br /&gt;
Betriebsbedingungen umgekehrt. Wird der Synchronmotor stark überlastet, so&lt;br /&gt;
bleibt er stehen und entnimmt dabei dem Netz einen unzulässig großen&lt;br /&gt;
Strom. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellenangaben: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- VEB Leipzig: &amp;quot;Kleine Enzyklopädie Technik&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vogel Fachbuch: &amp;quot; Mathematische und elektrotechnische Grundlagen&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Dümmler·Bonn: „Friedrich Tabellenbuch Elektrotechnik, Elektronik“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Rudolf Reinhardt: „Die Elektrotechnik“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Bertelsmann Lexikon“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- VEB Leipzig „“Friedrich Tabellenbücher Elektrotechnik“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Volk und Wissen „Starkstrom- und Installationstechnik“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Europa Lehrmittel: „Fachkunde Elektrotechnik“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Europa Lehrmittel: „Praxis Elektrotechnik“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Internet&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DaDonAli</name></author>	</entry>

	</feed>