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Presseberichte November 2010

2.271 Byte hinzugefügt, 19:57, 22. Nov. 2010
'''<big>Verzweiflung oder Gewichtung?</big>'''
[[Bild:LZ_2010-11-08.jpg|thumb|272px|left|'''Die Umbenennung der A250 in A39 stößt nicht nur aufZustimmung. Es gibt auch Proteste.''' Foto: A/ t&w]]
Dass die geplante A39 zwischen Lüneburg und Wolfsburg ein Lückenschluss zwischen zwei bestehenden Autobahnen sein würde, war schon vorher, auch ohne Umbenennung, offensichtlich. Warum also diese kostenträchtige Maßnahme zum jetzigen Zeitpunkt, wo sowohl die Nutzen-Kosten-Rechnung für das geplante Autobahnprojekt äußerst fragwürdig
als auch dessen Finanzierung völlig ungesichert ist? Auf Kosten der Steuerzahler leistet sich Verkehrsminister Jörg Bode mit der Umbenennung ein teures Bekenntnis zur A39. Es darf bezweifelt werden, ob für diese Aktion die genannte Summe von 13 000 Euro ausreicht. Folgekosten, die durch Aktualisierungsbedarf in Verwaltungen und Firmen entstehen, sind offensichtlich nicht eingerechnet, ebenso wenig wie die unnötige Verwirrung für den Kraftfahrzeugverkehr. Verkehrsminister und IHK versuchen, mit der Umbenennung eine Neugewichtung des Projektes
A39 Lüneburg-Wolfsburg zu erreichen. Aber auch wenn der IHK-Präsident die Argumente gegen das Planungsprojekt A39 als ewiggestrig abtut, werden sie damit nicht weniger wahr. Und der Eindruck, dass die „nur vorgezogene Taufe“ den Geschmack einer Verzweifelungstat hat, bleibt.
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=== 22. November 2010 ===
 
{{Presseartikel
|Quelle=LZ
|Thema=zum A39-Begleitausschuss der Stadt Lüneburg
|Headline=Wer darf in den Begleitausschuss zur A 39?
|Untertitel=Stadt fordert Mitgliederliste der Bürgerinitiative
|Autor=ca
|Ort=Lüneburg
|Link=
|Text=Voraussichtlich im Dezember soll der Lüneburger Begleitausschuss zur umstrittenen A39 das erste Mal
tagen. Neben Vertretern der Ratsfraktionen und von Verbänden sollen auch Bürger in dem 18-köpfigen Gremium eine
Stimme haben. „Die Auswahl läuft noch“, sagt Dezernent Markus Moßmann. Er möchte in dem Ausschuss sämtliche
Meinungen auffangen. Wie berichtet, sollen die Vertreter über neue Entwicklungen bei der Autobahnplanung zwischen Lüneburg und Wolfsburg in Kenntnis gesetzt werden und lokal Anregungen geben – zum Beispiel in Sachen Lärmschutz.
Doch im Vorfeld gibt es Kritik. Die Bürgerinitiative Lüne-Moorfeld wundert sich, dass die Stadt sie aufgefordert hat, eine
Mitgliederliste vorzulegen. „Das können wir schon aus Datenschutzgründen nicht machen“, sagt Sprecher Jens-Peter Fiedler. „Außerdem geht es die Stadt nichts an, wer bei uns Mitglied ist.“ Fiedler sieht den Ausschuss auch eher als „vorbereitende Maßnahme für die Kommunalwahlen im nächsten Jahr“, denn das Gremium habe keine Beschlusskraft. Im Planfeststellungsverfahren sei seines Wissens so eine Einrichtung nicht vorgesehen.
 
Moßmann erklärt dazu, dass die Stadt möglichst viele verschiedene Meinungen versammeln wolle. Dazu liege ein politischer Entschluss vor. Auch aus anderen Gebieten entlang der Ostumgehung sollten Vertreter Stimme und Gehör erhalten. Es sei das gute Recht der BI, eine Liste zu verweigern, daher sollen die ausgewählten Bürger nun versichern, dass sie nicht Mitglied dieser Interessenvertretung sind. Er räumt ein, dass in Lüne-Moorfeld nur Anwohner
angeschrieben wurden, die zwischen Hölderlinstraße und Brandheider Weg zu Hause sind.
 
Fiedler wünscht sich einen besseren Informationsfluss. So soll es einen Aushang im Rathaus geben, nachdem Anwohner Fachleute für Baugrunduntersuchungen auf ihre Grundstücke lassen sollen: „Warum, wenn die Trasse der Ostumgehung nicht verändert werden soll?“ Der Ausschuss könnte sich um Erklärungen kümmern.
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