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Presseberichte Februar 2010

4.332 Byte hinzugefügt, 21:44, 18. Feb. 2010
„Wir unterstützen die Forderung von Frau Lühmann nach Klarheit für die Region“, sagt BI-Sprecherin Annette Niemann.
Die plakative, aber illusionäre Forderung von Lühmann an den Bund, bis 2013 einen Finanzplan für die A39 zu erstellen oder das Ende der Autobahn zu „kommunizieren“, begrüßt der Dachverband.
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=== 13. Februar 2010 ===
{{Presseartikel
|Quelle=LZ
|Thema=zu Zweifeln an der Realisierung der A39
|Headline=„Die Planungen laufen, das Projekt A 39 steht“
|Untertitel=Landrat: Keine Zweifel an Realisierung des Autobahnbaus
|Autor=lk
|Ort=Lüneburg
|Link=
|Text=Die für die wirtschaftliche Entwicklung der Region Lüneburg/Wolfsburg wichtige Autobahn 39 wird kommen. Davon ist Lüneburgs Landrat Manfred Nahrstedt (SPD) überzeugt. „Die Planungen laufen, das Projekt steht. Daran besteht überhaupt kein Zweifel“, stellt Nahrstedt klar. Anderslautende Berichte oder auch die Berufung auf Aussagen
der Bundestagsabgeordneten Kirsten Lühmann (SPD) seien völlig aus der Luft gegriffen. „Kirsten Lühmann hat in einem
Telefongespräch noch einmal deutlich gemacht, dass sie keine Aussage über die Prioritäten von Autobahnen getätigt hat“, so der Landrat.
 
Auch der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann (CDU), hat laut Nahrstedt
beim Landräteseminar des Landkreistags Anfang Februar in Bad Bederkesa eindeutig festgestellt, dass die A22 nicht der A39 vorgezogen wird. Vielmehr stehe die A39 im Gegensatz zur A22 im Vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans.
 
„Auf meine Nachfrage hat der Staatssekretär erklärt, dass anderslautende Aussagen jeglicher Grundlage entbehren“, so
der Landrat. Ferlemann habe erklärt, dass die Autobahn dringend erforderlich sei, da sie den Raum Lüneburg-Wolfsburg erschließt und bestehende Autobahnen entlastet. Auch für die Hinterlandverkehre des Hamburger Hafens habe die Autobahn eine besondere Bedeutung, und der Seehafen Hamburg würde besser erschlossen.
}}
 
 
=== 18. Februar 2010 ===
{{Presseartikel
|Quelle=LZ
|Thema=zur Umbenennung der A250
|Headline=Autobahn im Schnellverfahren
|Untertitel=Land will A 250 symbolisch in A 39 umbenennen
|Autor=lz/ml
|Ort=Lüneburg
|Link=
|Text=Die Autobahn 250 nach Lüneburg soll in A39 umbenannt werden. Ein entsprechender Antrag ist auf
dem Weg von Hannover zum Bundesverkehrsministerium.
 
Das gab gestern der niedersächsische Verkehrsminister Jörg Bode (FDP) bekannt.
 
[[Bild:LZ_2010-02-18.jpg|thumb|600px|right|'''Die A250 soll nicht nur als A39 nach Wolfsburg fortgeführt werden, sondern schon jetzt deren Namen tragen.''' Foto: A/t&w]]
 
Die Umbennung mache deutlich, dass mit der geplanten A-39-Trasse zwischen Lüneburg und Wolfsburg die Lücke zwischen dem VW-Standort und Hamburg geschlossen werde. A-39-Gegner hingegen kritisieren den Antrag als Zahlenspielerei und billiges Geschenk, mit dem die „Politszene bei Laune gehalten werden soll“. Bislang endet die A39 bei Wolfsburg, die A250 verläuft vom Maschener Kreuz südlich Hamburg bis nach Lüneburg – und soll von dort aus nach den Plänen der Straßenbauer als A39 nach Wolfsburg fortgeführt werden. Der Minister erklärte: „Mit dem Lückenschluss wird nicht nur die A7 entlastet, sondern auch die Anbindung des Raumes Lüneburg-Uelzen erheblich verbessert.“ Erschlossen werde der größte autobahnfreie Raum Deutschlands. „Ein echter Standortvorteil.“
 
Das sieht Eberhard Manzke, Präsident der Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg, genauso: „Die Umbenennung der A250 in A39 bringt auf den Punkt, was die Autobahn für die Region bedeutet: Sie schließt die Lücke zwischen den Metropolregionen Hamburg und Hannover-Braunschweig.“ Dadurch könne die Region künftig besser als
heute wirtschaftliche Kraft aufnehmen und abgeben. „Wir sind froh, dass der Minister unseren Vorschlag so schnell und unbürokratisch aufgegriffen hat.“
 
Ein billiges Geschenk nennt Bodes Antrag dagegen der Sprecher der Dachorganisation der Bürgerinitiativen gegen die
A39, Eckehard Niemann. „Damit wird die Klientel von CDU und FDP ruhig gestellt, nachdem der Minister zuletzt immer
der Küstenautobahn den Vorzug gegeben hat“, glaubt Niemann. Ohnehin sei die geplante A22 offenbar Vorbild für die
Umbenennung gewesen. „Zuvor hat Bode schon befürwortet, die A22 in A20 umzubenennen, um sie als Fortsetzung
der Ostsee-Autobahn A20 zu kennzeichnen, und damit die Aufnahme ins transeuropäische Straßennetz zu ermöglichen“, sagt der Dachverbandssprecher. Für ihn steht fest: „Die A39 ist längst abgehakt. Die A22 hat
den Vorzug erhalten, nur spricht es noch niemand laut aus.“
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