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Presseberichte Dezember 2009

3.285 Byte hinzugefügt, 16:38, 9. Jan. 2010
Nachtrag: Um keinen Zweifel aufkommen zu lassen: der Tunnel muß gebaut werden – auch ohne die A39!
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=== 12. Dezember 2009 ===
==== Leserbrief in der {{LZ}} zum geplanten A39-Deckel und zur A39 allgemein ====
{{LB|Dr. Frank Kracht<br>
Lüneburg}}
{{Kasten|1=[[Presseberichte_Dezember_2009#Landeszeitung_zum_Autobahn-Deckel_in_L.C3.BCneburg_2|„Der Autobahn-Deckel kommt“, LZ vom 2. Dezember]]
 
'''<big>Tunnel erhöht Akzeptanz nicht</big>'''
 
[[Bild:LZ_2009_12_21.jpg|thumb|600px|right|'''Der bewilligte Tunnel verschlechtere das Kosten-Nutzen-Verhältnis der A39, meint BI-Sprecher Dr. Kracht. ''' Foto: t&w
]]
 
Das Schutzgut Mensch scheint bis nach Berlin zu wirken.
 
Die jetzt werktäglich von 43 000 KFZ und LKW passierte Ortsdurchfahrung der B4 im Moorfeld bedarf aktuell dringend eines nachträglichen Lärmschutzes, wie durch das hierzu eingeleitete Planfeststellungsverfahren belegt wird, eine Fahrspur wurde bereits jetzt mit Flüsterasphalt versehen. Seitens der zuständigen Behörde wird für umfassende weitere Maßnahmen hierbei eine Vermischung mit dem Bau der A39 angestrebt. Ein wirksames Tempolimit, das auch die Emissionen (Lärm+Gase+Feinstaub) der LKW einschränkt, also 70 km/h, wird von den Verantwortlichen in Verkennung der Vorteile nicht wirklich angestrebt, obwohl die Baumaßnahmen dieses Jahres mit Geschwindigkeitsbeschränkung den Anwohnern ein relativ ruhiges Jahr beschert hat. Etliche Tonnen CO2 und Begleitgase sowie gesundheitsgefährdender Feinstaub wurden dabei eingespart, denn, so lernt jedes Kind, ein langsamer fahrendes Fahrzeug verbraucht deutlich weniger Treibstoff auf gleicher Strecke als ein schnelleres. Es wird auch gefordert und versprochen, andere Anwohner entlang der B4 mit Lärmschutzmaßnahmen zu entlasten. Wie soll das gehen ohne Tempolimit?
 
Ein Überholverbot für LKW ist ebenfalls anzustreben, um die Elefantenrennen am Berg zu unterbinden, von dort ist die
Entfernung zu den nächsten, allerdings nicht sichtbaren Häusern keine 20 Meter! Und das Argument: „Das kann man
nicht kontrollieren“ zieht nicht, dafür ist Akzeptanz zu schaffen, zum Beispiel durch Beschilderung. Auch greifen die aktuell angestrebten Maßnahmen ebenso wie der für die A39 versprochene Tunnel viel zu kurz, da große Teile des Moorfeldes von dem höher liegenden Streckenabschnitt südlich der Erbstorfer Landstraße (Querung der Bleckeder
Bahnlinie) beschallt werden, wo keine Maßnahmen vorgesehen sind.
 
Die Akzeptanz der A39 überhaupt und speziell im Moorfeld wird durch den angebotenen Tunnel nicht erhöht, da sie
insgesamt überflüssig und wirtschaftlich unsinnig ist. Das ohnehin schlechte Nutzen-Kosten-Verhältnis wird durch den
Tunnel weiter reduziert und eine Finanzierung wird unwahrscheinlicher.
 
Übrigens wurde gerade die Querspange B190n aus dem Gesamtprojekt A14/A39 gestrichen, so dass aus dem Hosenträger zwei Strapse geworden sind. Zur Not hält die Hose ja auch an einem!
Wir werden weiter für bessere Lösungsansätze von Verkehrs- und seinen begleitenden Emissionsproblemen kämpfen und hoffen, dass uns die A39 erspart bleibt.
 
Wenn die Politik mit ihren Planern allerdings anderer Meinung ist, sollte der Tunnel jetzt deutlich verlängert als Lärmschutz gebaut werden und zwar so, dass er gegebenenfalls auch für die A39 ausreichend dimensioniert ist und auch eine Reinigung der Abluft beinhaltet.
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