Presseberichte Mai 2007

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Presseberichte

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Muster-Artikel

30. Mai

Kreisbote zum Nordland-Autobahn-Verein

Club der Autobahnfreunde

Nordland-Autobahn-Verein fordert Einbindung in transeuropäisches Fernstraßennetz

Lüneburg (ft) - Die Einbindung der A 39 in das Transeuropäische Straßennetz TEN, die zügige Durchführung des Planverfahrens und den unverzüglichen Baubeginn nach der Planfeststellung – das sind die drei zentralen Forderungen der Mitglieder des Nordland-Autobahn-Vereins (NAV). Anlässlich ihrer Mitgliederversammlung in Lüneburg informierten sie sich über den aktuellen Planungsstand.

Wolfram Klein, Hauptgeschäftsführer der IHK Lüneburg-Wolfsburg, wurde zum neuen Vorsitzenden gewählt. Die Vereinsmitglieder waren sich darin einig, dass die verkehrsinfrastrukturelle Erschließung Nord-Ost-Niedersachsens nicht durch den Ausbau von Bundesstraßen effektiv erreicht werden könne. „Seit der Erstellung der Verkehrsuntersuchung Nordost (VUNO) und Erarbeitung des Bundesverkehrswegeplans 2003 ist belegt, dass der Ausbau der Bundesstraßen verkehrlich wie ökologisch die schlechtere Variante wäre", stellte Klein fest. „Dies wird in der öffentlichen Diskussion leider immer wieder falsch wiedergegeben."

Vor diesem Hintergrund fordert der NAV weiter, dass das Verkehrsprojekt A39/A14 mit den Autobahnen Lüneburg-Wolfsburg und Magdeburg-Schwerin sowie der Querspange im Raum Salzwedel in Gesamtkonzeption zügig vorangebracht wird. Dabei müsse die Querspange zwischen der A 39 und A 14 bis zur Stadt Celle als leistungsfähig ausgebaute Bundesstraße weitergeführt werden. Deshalb unterstützt der NAV die Bestrebungen des Landes Niedersachsen, auch diese Weiterführung in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans aufnehmen zu lassen.

Die Lüneburger Ostumgehung wird aller Voraussicht nach Teil der Autobahn 39
Foto: stk/A

"Für den Nordland-Autobahn-Verein bleibt in Ergänzung zur A 39 die Weiterführung der Autobahn in Richtung Norden mit einer Ostumfahrung Hamburgs und einem Verkehrsknotenpunkt im Raum Lübeck für die Lösung der verkehrsinfrastrukturellen Herausforderungen im norddeutschen Raum unverzichtbar", so Klein. Der Verein setzt sich darüber hinaus dafür ein, dass die A 39 als Teil einer „Nordland-Autobahn“ mit einer Elbquerung im Zuge der A 21 und der möglichen Fehmarnbelt-Querung als neue Süd-Nord-Magistrale in das System des Transeuropäischen Verkehrsnetzes aufgenommen wird.

Der 1969 gegründete NAV ist ein Zusammenschluss von Industrie- und Handelskammern, Landkreisen, Städten, Firmen und Einzelpersonen mit dem Ziel, den Ausbau des überregionalen Straßennetzes, insbesondere den Bau einer zügigen Autobahnverbindung zwischen dem Harz und dem Raum Magdeburg im Süden und der Insel Fehmarn im Norden zu fordern. Rüdiger Schacht, Leiter des Geschäftsbereiches Standortpolitik in der IHK zu Lübeck, wurde in seinem Amt als stellvertretender Vorsitzender bestätigt. Alexander Wollny, Leiter des Fachbereichs Bauwesen beim Landkreis Gifhorn, wurde neu in den Vorstand gewählt. Weitere Vorstandsmitglieder sind: Dr. Bernd Meier, IHK Braunschweig, Andrea Schröder-Ehlers, Stadt Lüneburg, und Gert Stöckicht, Stadt Uelzen.

Der verharmlosend als Club der Autobahnfreunde bezeichnete Nordland-Autobahn-Verein ist bekannt, siehe den aufklärenden Artikel auf unserer Internetseite.

Interessant weil selbstentlarfend ist die Forderung des NAV, die A39 in ein "transeuropäisches Fernstraßennetz" einzubinden. "Auf in die Billiglohnländer Osteuropas" wäre wohl eine ehrlichere Aussage. Bleibt hinzuzufügen, dass der bei der IHK Lüneburg-Stade heimische NAV e.V. in keinem niedersächsischen Vereinsregister, sondern beim Amtsgericht Lübeck registriert ist und die Lüneburger Verkehrs- u. Umweltdezernentin Andrea Schröder-Ehlers als Vorstandsmitglied des NAV wohl kaum geeignet ist, die 5.000 Einwände der Lüneburger zielgerecht zu verwerten. Dieses gilt es, im anstehenden Landtagswahlkampf herauszustellen.

Eine rechtschaffend freche Lüge ist die Aussage Wolfram Kleins in Bezug auf die verkehrswirtschaftliche Untersuchung NORDOST (VUNO):

Als Ergebnis der VUNO wurde der Bau der A 39 ausdrücklich nicht empfohlen, sondern - wie von Klein verneint - der Ausbau der Bundesstraßen.

Zitat:

Aus der verkehrswirtschaftlichen Untersuchung NORDOST ergibt sich folgendes Resümee:

Die Ergebnisse weisen über alle Fachbereiche übereinstimmend aus, daß die im gültigen Bedarfsplan für die Bundesfernstraßen als weiterer Bedarf ausgewiesene Ergänzung des Autobahnnetzes um die A 14 und A 39 (Netzfall X) die im Untersuchungsraum vorhandenen Defizite nur teilweise zu beheben vermag und darüber hinaus mit gravierenden ökologischen Risiken verbunden ist. Aus den Untersuchungen haben sich stattdessen folgende Ergänzungen des Fernstraßennetzes als sinnvoll und weniger beeinträchtigend herausgestellt ... :

  • Autobahn von Ludwigslust über Stendal bis Magdeburg
  • zügig geführte Bundesstraßen von Lüneburg über Salzwedel bis Osterburg, von Wolfsburg bis Salzwedel, von Osterburg über Havelberg und Wittstock bis Mirow.

26. Mai

Jens-Peter Fiedler (l.) und Detlef Giesler zeigen die Kondomschachteln, die BI geht mit einer Startauflage von 250 Stück auf den Markt. Das Verfallsdatum der Verhüterlis ist aus ihrer Sicht dasselbe wie für die Planung der Autobahn 39: 2011 sei beides unbrauchbar.
Foto: t&w

Landeszeitung zur Aktion A39-Verhüterli

Mit Witz und Liebe gegen A 39

Provokantes Verhüterli soll die Autobahn verhindern

ca Lüneburg. Die Bürgerinitiative Lüne-Moorfeld gegen die Autobahn 39 gibt Gummi – und das im Wortsinn: Mit „A 39-Verhüterlis“ machen die Aktivisten erneut auf die aus ihrer Sicht unsinnige Schnellstraße aufmerksam. Die Idee hatte Jens-Peter Fiedler, Detlef Giesler und andere halfen bei der Umsetzung. Die Verpackungen zeigen verschiedene Slogans etwa: „Make love, no highways.“ Gegen Spenden will die BI die Kondome am Info-Stand auf der Grapengießerstraße verteilen.

Das nächste Mal am Sonnabend, 2. Juni, von 10 bis 14 Uhr.

Leserbrief in der Landeszeitung zur angedachten Deckelung der sogenannten Ostumgehung

Mail.png Martin Knoop
Lüneburg
Luftnummer Deckel

„Stadt will Deckel für Ostumgehung“, LZ vom 20. April

Auf das Wort unserer Politiker ist Verlass, wirklich, wir fühlen uns verlassen. Hier wird geschickt eingefädelt, um mit aller Gewalt die A 39 auf der kurvenreichen Ostumgehung durchzusetzen. Nach der Kloster-(Schein)Variante 502 soll nun durch die (Schein)Variante 586 erreicht werden, was durch die Variante 503 nicht machbar war, um diese doch noch zu realisieren.

Durch den Zick-Zack-Kurs beim Verlauf einer möglichen A39 im Raum Lüneburg werden wir Anwohner im Moorfeld nach wie vor in unserer Lebensplanung und -qualität weiter menschenunwürdig auf lange Sicht im Ungewissen gelassen und immer wieder mit neuen Planungen verunsichert. Es ist nicht nachvollziehbar, wie ein Deckel ohne Beeinträchtigungen der Anwohner (Abriss u. ä.) auf der Ostumgehung befestigt werden sollte; vielleicht aus der Luft. Mir scheint das ganze als Luftnummer.

Wie planen denn die Politiker und Planer z. B. einen Autobahnunfall mit Vollsperrung ohne Standstreifen und Nothaltebuchten?

24. Mai

Landeszeitung zum St.-Florian-Streit in der Ostheide

Parteienzwist wegen geplanter Autobahn 39

CDU zweifelt Standhaftigkeit des Bürgermeisters an

kre Wendisch Evern. Meinhard Perschel, CDU-Fraktionschef im Rat der Gemeinde Wendisch Evern und im Samtgemeinderat Ostheide, zweifelt an der Standfestigkeit des Ostheider Samtgemeindebürgermeisters Norbert Meyer (SPD) im Kampf gegen die A 39: "Beim Erörterungstermin im Raumordnungsverfahren in Uelzen vor wenigen Wochen hat Meyer eine Trassenführung entlang des Elbe-Seitenkanals südlich von Lüneburg gefordert", ärgert sich Perschel und legt nach: "Damit duldet der Bürgermeister indirekt die A 39 auf Samtgemeindegebiet, obwohl der Bau dieser Autobahn von der Ostheider Politik klar abgelehnt wird."

Dass bei ihm in Sachen A 39 ein Sinneswandel eingetreten sei, weist Meyer mit Nachdruck zurück: "Ich war, bin und werde auch weiterhin gegen den Bau dieser Autobahn sein", betont Norbert Meyer, "das habe ich Herrn Perschel mehrfach versucht, klarzumachen." Der Vorschlag, die Trasse an den Kanal zu verlegen, stamme auch nicht von ihm, sondern von der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr: "Als Samtgemeindebürgermeister muss ich abwägen, was für alle Bürger die verträglichste Lösung ist", erklärt der Rathauschef.

Widerstand gegen die geplante A 39 werde man auch weiterhin in der Gemeinde Wendisch Evern leisten, macht auch Ortsbürgermeister Rudi Kiener (SPD) deutlich. "Die Gemeinde will diese Autobahn nicht, und von dieser Meinung werden wir keinen Millimeter abweichen", unterstreicht Kiener. Und weiter: "Nicht umsonst ist Wendisch Evern deshalb dem Schutz- und Klagefonds beigetreten."
Leserbrief zu diesem Artikel

15. Mai

Leserbrief in der Landeszeitung zur Meinungsfreiheit

Mail.png Doris Schley
Melbeck
Plakate abgerissen

"Melbeck und die A 39"

Obwohl Herr Minister Hirche - für alle - verständlich gemacht hat, dass eine A 39 für Melbeck absolut keine Entlastung bringen wird, stehen an den Ortsausgängen Melbecks noch Schilder "Ja zur A 39".

Um zu verdeutlichen, dass diese Schilder nicht die einhellige Meinung der gesamten Bevölkerung darstellen, sondern bei vielen nur Verwunderung auslösen, haben wir unsere Meinung mit Hilfe von fünf Schildern und drei kleinen Zetteln in Plastikhüllen auch kundgetan, nämlich: "Keine A 39 - dafür aber eine Ortsumgehung!"

Diese Schilder sind - bis auf eines außerhalb des Ortes - schnurstracks entfernt worden. Man höre und staune.

Nach über 60 Jahren Demokratie gibt es nach meiner Ansicht immer noch Holzköpfe, die die Meinungsfreiheit Andersdenkender nicht gelten lassen können.

5. Mai

Leserbrief in der Lünepost zur angedachten Deckelung der sogenannten Ostumgehung

Mail.png Jürgen Hempel
Lüneburg
Unser OB Mädge ist eingeknickt

"Lüneburg will ein Dach für die neue Autobahn", LP vom 21. April

Nun soll sie kommen, die Autobahn 39 – und ausgerechnet im Verlauf der Ostumgehung! Wer hätte das gedacht?

Da hieß es noch, die Kurvenradien seien zu eng, Häuser müssten weichen. Nein, dann lieber eine Trasse, die am Kloster vorbeizieht. Und damit war OB Mägde auf der Schusslinie, sein Lieblingskind – der Schlieffenpark – war dem Opfer nahe.

Doch weit gefehlt, unser OB ist eingeknickt, jetzt gibt er kleinlaut bei. Noch vor der Kommunalwahl erzählte uns Mädge, dass er die westliche Umgehung durchsetzen werde. Keine Autobahn durch Lüneburg und auch nicht über den Ebensberg. Und jetzt ist er ein Umfaller.

Alle haben ihm für seine Kandidatur die Wahlstimme gegeben, auch die Ebensberger. Wo bleibt das Versprechen, Herr Mädge? Dabei war doch schon glasklar erkennbar, dass die Verwaltung der Stadt Lüneburg ein Ultimatum gestellt hatte. Entweder Klostertrasse oder Ostumgehung!

Und wer glaubt, dass die Ostumgehung beim Ausbau zur A 39 gedeckelt wird, der ist blauäugig!


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