Presseberichte Juni 2008

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14. Juni


Lünepost zum Thema Unterschriften gegen die A39

„Wir wollen hier keine Autobahn!“

Zwei Mädchen sammeln am Ebensberg Stimmen gegen die A 39

(sta) Lüneburg -
Anna Lena Kreutz (10, l.) und ihre Freundin Liina (7) sammeln fleißig Unterschriften. Sie wollen nicht, dass eine Autobahn in ihrer Nähe gebaut wird.
Foto: sta

„A 39, hier: NEIN!“, heißt es auf der Liste, mit der zwei Mädchen am Ebensberg von Haus zu Haus ziehen. Anna Lena Kreutz (10) und Liina Laczka (7) sammeln Unterschriften gegen den Bau der Autobahn.

„Mein Opa hat mir erklärt, dass die CDU hier bei uns eine Autobahn bauen will“, erklärt Anna Lena, „dabei will die hier doch keiner haben und die Umgehungsstraße ist schon laut genug!“

Und was passiert dann mit den Unterschriften? „Mein Opa ist ja Bürgermeister und im Rat der Stadt Lüneburg. Der nimmt die Listen dann mit und wir warten ab, was die da entscheiden“, erzählt Anna Lena. Ihr Opa ist Dr. Gerhard Scharf und den hat sie schon ganz schön um den Finger gewickelt: „Obwohl der ja in der CDU ist und die eigentlich für die Autobahn sind, hat er bei mir gegen die Autobahn unterschrieben. Ich habe ihn so lange überredet, bis er mir geglaubt hat, dass wir die hier nicht brauchen!“

70 Stimmen haben die beiden an drei Tagen schon zusammenbekommen und sie wollen noch weitermachen. „Ich werde die nächsten Tage an noch mehr Haustüren klingeln“, verspricht die 10-Jährige. Liina: „Ich komme natürlich mit!“


Leserbrief zu diesem Artikel

25. Juni

Landeszeitung zu Kornkreisen entlang der Trasse für geplante Autobahn 39

Riesige Kornkreise

Vermeintliches Phänomen entlang der Trasse für geplante Autobahn 39

dth Gifkendorf/Secklendorf -
Kornkreise (Zentrum im kl. Bild) zieren, wie hier bei Gifkendorf, die Felder in der Nähe der möglichen A-39-Trasse. Foto: wieland werhahn

Für Aufsehen sorgen dieser Tage riesige Kornkreise in der Lüneburger Heide zwischen Uelzen und Lüneburg. Mit einem Durchmesser von jeweils mehr als 100 Metern zieren riesige Motive wie eine zwölfstrahlige Sonne, ein verschachteltes Blütendiagramm und ein Codemuster landwirtschaftliche Flächen in Secklendorf, Edendorf und Gifkendorf. Die vermeintlich mysteriösen Kornkreisfelder befinden sich entlang der geplanten Trasse der Autobahn 39.

Eckehard Niemann, Pressesprecher des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39, gibt sich allerdings auf LZ-Anfrage unwissend: "Ich habe keine Ahnung, woher die Kornkreise kommen. Aber sie sehen sehr eindrucksvoll aus." Und weiter: "Diese wunderschönen Kunstwerke unterstreichen jedenfalls unmissverständlich den Wert unserer Heimat."

Der Radiosender ffn berichtete hingegen auf seiner Internetseite, bei den Kornkreisen handele es sich um eine "stille Protestaktion der Bürger gegen die geplante Autobahn". Gegenüber der LZ beharrte Niemann auf seiner Aussage: "Ich weiß nicht, woher die Kornkreise stammen. Die Dinge sind halt mysteriös und sollen es auch bleiben. Aber wenn sie jemanden kennen, der so etwas professionell macht, dann können wir ja vielleicht demnächst einen Workshop dafür anbieten."

Die Art der Kornkreise erinnert an die "crop-circles" in der südenglischen Region Wiltshire. Dort sind die in den Sommermonaten stets wiederkehrenden riesenhaften Motive in den Feldern längst eine Touristenattraktion geworden. Kreative Köpfe haben aus dem Phänomen Kornkreis schon eine Profession entwickelt wie etwa die englische Gruppe "Circlemakers" (www.circlemakers.org), die auf ihrer Internetseite auch eine Anleitung gibt.



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