Nordland-Autobahn-Verein

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In der kontroversen Diskussion um den geplanten Bau der A 39 durch Lüneburg gibt es klare Befürworter.
Im Zentrum steht eine Interessengemeinschaft, dessen Namensgebung wenig sensibel erscheint: Der ursprünglich rein geografische Begriff "Nordland" für Skandinavien und die Polargebiete war im nationalsozialistischen Deutschland idiologisch besetzt.

Die Nationalsozialisten waren in den 1930er Jahren auch die ersten, die eine "Nordlandautobahn" ins Auge faßten - mit ihr sollte die Autostadt Wolfsburg einen schnellen Zugang zu den Ostseehäfen bekommen. [HA vom 29.03.2006]

Gemäß Selbstdarstellung (s. Weblink) ist der Nordland-Autobahn-Verein ein 1969 gegründeter Zusammenschluss von Industrie- und Handelskammern, Landkreisen, Firmen und Einzelpersonen aus dem norddeutschen Raum, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, "für eine angemessene infrastrukturelle Erschließung des Raumes zwischen dem Harz / Magdeburg im Süden und der Insel Fehmarn im Norden mittels einer Autobahnverbindung einzutreten. Er unterstützt insoweit verkehrsinfrastrukturelle Planungen für eine Bundesautobahnverbindung zwischen Lüneburg und Wolfsburg / Magdeburg."

  • Vorsitzender: Wolfram Klein, Hauptgeschäftsführer der IHK Lüneburg.
  • Vorstandsmitglied (von 1999 -2008): Andrea Schröder-Ehlers (SPD), ehemalige Fachbereichsleiterin Verkehr bei der Stadt Lüneburg. Zitat gem. LZ vom 18.01.2003 “Weil diese Autobahn unserer Region enorme Impulse gibt.”

Weblinks