Diskussion:Presseberichte Oktober 2007

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AZ 17.10. Verkehrsministerium: B-4-Lärmschutz erweitern


Gute Nachricht für Anwohner des Wiesendamms – Neue Verkehrszählung auch in ihrem Bereich in Aussicht gestellt (fed) Der Lärmschutz an der B 4 bei Gifhorn soll verbessert werden. Die Bürgerinitiative Säftgenriede hat bereits eine Zusage. Doch auch andere Anlieger müssen die Hoffnung nicht fahren lassen. Diese Mitteilung hat CDU-Ratsfraktionschef Gisbert Sell jetzt vom Bundesverkehrsministerium bekommen.

(fed) Der Lärmschutz an der B 4 bei Gifhorn soll verbessert werden. Die Bürgerinitiative Säftgenriede hat bereits eine Zusage. Doch auch andere Anlieger müssen die Hoffnung nicht fahren lassen. Diese Mitteilung hat CDU-Ratsfraktionschef Gisbert Sell jetzt vom Bundesverkehrsministerium bekommen. Sell hatte mit dem CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Thomas Reuter an Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee geschrieben, nachdem er in der AZ gelesen hatte, wie es Ruth Richert ergeht. Die Anliegerin des Wiesendamms hatte bemängelt, dass sich nichts tut, obwohl sie seit 30 Jahren gegen den B-4-Lärm kämpft. Vor diesem Hintergrund bat Sell den Minister, den Bereich des Wiesendamms in eine Verkehrszählung einzubeziehen und auch dort Lärmschutzmaßnahmen vorzusehen. Eine Antwort ist nun von Referatsleiter Thomas Mellmann gekommen. Grundsätzlich sei das Land für Planung, Unterhaltung und Bau von Bundesfernstraßen zuständig. Untersuchungen des Landes hätten „das Erfordernis zur Verbesserung des Lärmschutzes“ ergeben. „Grundlage hierfür ist, dass für diesen Abschnitt der B 4 unter dem Merkmal der nicht voraussehbaren Wirkung eine fehlgeschlagene Prognose vorliegt, denn die tatsächliche Verkehrsbelastung liegt deutlich über der für das 1983 durchgeführte Planfeststellungsverfahren prognostizierten Verkehrsbelastungen“, heißt es. Deshalb lägen die Voraussetzungen für Maßnahmen nach den „Kriterien der Lärmvorsorge“ vor. Soweit vorhandene Anlagen nicht ausreichten, würden diese ergänzt. Das Land wolle in Kürze den Verkehr zählen – als Grundlage einer aktuellen Lärmschutzberechnung für den ganzen Bereich. Danach würden einzelne Maßnahmen festgelegt. Mit dem Ergebnis sei Ende dieses Jahres zu rechnen. Sell: „Ich bin sehr zufrieden mit dieser Antwort.“