Presseberichte Juli 2011

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19. Juli 2011


Hamburger Abendblatt zu Kosten der A39

Rechnungshof prüft A 39-Kalkulation

Kritiker vermissen die Anpassung der Kosten in den aktuellen Plänen

kbe Lüneburg - Der Bundesrechnungshof prüft derzeit die Kostenberechnung für die Autobahn 39. Anlass sind Recherchen der Lüneburger Anti-A39-Bürgerinitiative Moorfeld. Deren Mitglied Volker Constien hat die Angaben zur A39 im Vergleich zu A14 überprüft. Aufgefallen ist ihm der große Unterschied bei den zu erwartenden Kosten der parallel verlaufenden Autobahn-Projekte. Während der A14-Kilometer zwischen 2003 und 2008 um knapp 84 Prozent teurer wurde, wurde für denselben Zeitraum für den A39-Kilometer eine Kostensteigerung von knapp sechs Prozent angenommen.

Die Bundesregierung hat das 2009 mit der für die A14 bereits weiter fortgeschritteneren Planung begründet. Die Grüne Landtagsabgeordnete Miriam Staudte fragte im März erneut beim Bundesrechnungshof nach und erhielt zur Antwort, dass die Prüfungen noch andauerten. "Ich gehe davon aus, dass der politisch neutrale Bundesrechnungshof deutliche Kritik äußern wird", sagt Staudte.

Das glaubt auch Volker Constien. Er kritisiert: "Obwohl seit 2008 zahlreiche kostensteigernde Maßnahmen an der A39 geplant wurden, wie der Deckel in Lüneburg-Moorfeld und weitere Lärmschutzmaßnahmen, werden von den A39-Planern des Landes Niedersachsen bis zum Abschluss der Entwurfsplanung keine aktualisierten Kosten veröffentlicht."


19. Juli 2011

Landeszeitung zu Kosten der A39

Kosten auf dem Prüfstand

A39-Planung

lz Lüneburg - Gegner der geplanten Autobahn 39 Lüneburg-Wolfsburg kritisieren schon lange die Kostenberechnungen für das umstrittene Millionen-Projekt. Derzeit überprüft nach Angaben der Grünen-Landtagsabgeordneten Miriam Staudte der Bundesrechnungshof die Zahlen.

Anlass sind laut Staudte auch Recherchen der Lüneburger Bürgerinitiative Moorfeld. Dazu hatte Mitglied Volker Constien die Kostenentwicklung der A 39 und der parallel verlaufenden A 14 Magdeburg-Schwerin miteinander verglichen. Das Ergebnis: Während die Kosten für die A 14 zwischen 2003 und 2008 um fast 84 Prozent gestiegen sind, rechnen die Planer für die A 39 mit einem Kostenanstieg von lediglich 5,72 Prozent (LZ berichtete). Nach einer Anfrage der Bundestagsfraktion der Grünen 2009 begründete die Bundesregierung die unterschiedlichen Zahlen mit der deutlich weiter fortgeschrittenen Planung der A 14.

Daraufhin hatte Staudte im März dieses Jahres beim Bundesrechnungshof nachgehakt. Nun kam die Antwort, in der eine Außenstelle der Behörde darauf hinweist, dass die Prüfung noch andauere. Unterdessen erneuert Constien von der BI Moorfeld seine Kritik: "Mit dem sogenannten Deckel für Moorfeld und einer Hochbrücke über das FFH-Gebiet Groß-Hesebeck und Röbbel sind weitere Kostenintensive Maßnahmen hinzugekommen, dennoch werden keine aktualisierten Zahlen veröffentlicht.


Zuletzt geändert am 21. Juli 2011 um 21:43